Projekt „Zukunft St.Galler Innenstadt“ lanciert

Quelle: Projekt „Zukunft St.Galler Innenstadt“ lanciert

Zuerst die ganze Innenstadt mit Büros vollpfropfen und sich dann wundern, wenn nach Büroschluss alles leer ist.
Wer treibt denn die Innenstadtimmobilienpreise in die Höhe?
Das Gewerbe oder die vielen Computerarbeitsplätze ohne Kundenkontakt an bester Lage in der Innenstadt?

Und diese Bürolisten machen den Gewerbekunden noch die raren Innenstadtparkplätze streitig resp. sind durch jene bereits besetzt, wenn Kunden einkaufen wollen.
Unser Stadtpräsident macht ja fast tagtäglich vor, wie man sich gewerbefeindlich verhält.
Selbst als Velofahrer:
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Aber mit Schubladendenken von Parteien wie FDP und CVP als Intitanten der Mobilitätsinitiative, die jegwelches differenziertes Denken ablehnen (die Autofahrer, die Velofahrer, die Busnutzer) erübrigt sich jeder politische Diskurs.
Es geht um das optimale Verkehrsmittel und nicht um ein persönlich, privates Wunschkonzert. Auch zum Zügeln reicht den Grünen nicht nur der Veloanhänger.
Oder will man einfach ein paar Minuten morgens asozial länger liegenbleiben können statt mit dem „Pöbel“ den öV benutzen müssen?
Oder nimmt man nicht das oftmals geeignetere Velo, weil der dicke Schlappen am tiefergelegtem BWM den sozial Status hebt?

Wann merken sie endlich, dass Innenstadtpolitik Quartierpolitik ist.
Die Leute wollen dort einkaufen, wo sie wohnen und nicht was noch zeit- und geldaufwändig mit dem Auto am besten erreichbar ist. Darum bestellen sie auch lieber online.

Wenn Erreichbarkeit so wichtig ist, warum floriert denn das Geschäft nicht an Zürcher-, Rorschacherstrasse und Langgasse?
Aber in der Fussgängerzone ohne Parkplatz vor dem Laden brummts.
Selbst Einkaufszentren bei Autobahnausfahrten leiden unter Umsatz- und Renditevelust.
Wo ist die Unterstützung der Gewerbler in Wohnquartieren?

Was wenn die Generation Z, also diejenigen, die bereits von klein auf immer und überall online sein können, keine Lust mehr haben, Lebenszeit zu vergeuden, um tagtäglich sich dem Verkehrsgewühl hinzugeben. Um etwas vor einem Bildschirm in einem anonymen Büro zu machen, was sie überall jederzeit auch machen könnten?
Dann stehen riesige Büroflächen in der Innenstadt und riesige Verkehrsinfrastruktur leer herum, die aber dann trotzdem unterhalten werden müssen.
Wer finanziert das dann?
Gibts auch „visonäre“ Ideen ohne ständig den Verkehr im Mittelpunkt?

Wenigstens hats dann wieder Platz für Wohnungen in der Innenstadt. Wo die Menschen auch hingehören statt an den Stadtrand zu Lasten grüner Wiesen.
Dann blühlt auch wieder das Klein- und Kleinstgewerbe.
Diejenigen, die ohne Businessplan oder Startupsubventionen den Schritt in die Selbständigkeit eigenverantwortlich wagen, müssen unterstützt werden.
Und die Strassen sind dank kurzen Wegen immer belebt.
Sozialkontakte sind direkt vor der Tür, fürs andere hat man noch Videotelefonie oder Livechat.

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Jeder kocht sein eigenes Süppchen

Interpellation Kantonsrat Interpellation Gerig-Wildhaus-Alt St.Johann (22 Mitunterzeichnende): Wirtschaftliche Unterstützung von Schulgemeinden an den Tourismus 51.15.13:
„3. Wie viele Schullager werden im Ausland durchgeführt, aufgelistet nach Lagerart (Skilager, Sommerlager, Schlussreisen usw.)?“

Schriftliche Antwort der Regierung vom 28. April 2015:
„Auch vor diesem Hintergrund hat die Regierung allerdings keine Kenntnis, dass besondere Unterrichtswochen der Volksschule im Ausland stattfinden würden; Entsprechendes wäre ein absoluter Ausnahmefall.“

Wie jedes Jahr war unser Lager in Damüls ein tolles Erlebnis für aktive Wintersportler…“

Für diese Werthaltung werden Eltern noch gezwungen 150 Fr. aus eigener Tasche abzudrücken.
Aber eine öV-Direktverbindung von St. Gallen nach Konstanz ist der grosse Aufreger.

Betrifft nicht nur Muslime sondern auch Schweizer werden gezwungen, zB ihr ökologischer Lebensstil, sich fremden Werten ohne irgendwelches direktdemokratisches Mitspracherecht zu unterwerfen.
Oder hat es im Bregenzerwald einfach mehr Schneekanonen als im Obertoggenburg?

Würde unser Geld für Bildung statt für Bildungsverwaltung ausgegeben, könnte man locker überall Niveaugruppen und Basisstufen einführen, den Unterricht individualisieren, jede Klasse mit zwei Lehrpersonen bestücken, die Elternbildung ausbauen etc.

Es ist riesiges Sparpotential im Bildungswesen vorhanden ohne dass Bildung schlechter würde.

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Richtig Sparen statt Wildwuchs

Da machen die Gegner der Harmos-Ausstiegs-Initiative Gegenfront mit dem Argument des drohenden Bundesdiktat.

Das ist ja gerade ein Grund, um für den Ausstieg zu votieren.

Ich will, dass jedes Kind in jedem Kanton, jeder Gemeinde, jeder Klasse genau dieselben Bildungschancen erhält.
Der Bildungserfolg soll nicht mehr vom Wohnort oder gar von einer einzelnen Lehrperson abhängen.

Wenn ich zum Beispiel eine Envol7-Franzprüfung über die Unité 4 von städtischen öffentl. Oberstufen mit denen von Gaiserwald oder dem Untergymnasium am Burggraben vergleiche, sind riesige Unterschiede in den Anforderungen sichtbar.
Die Anspruchsvollste in der städtischen Oberstufe, die leichteste am Untergymnasium Burggraben.
Durch ständig knappe Noten traut sich keiner von öffentl. städtischen Oberstufen eine weiterführende Schule zu und fühlt sich lebenslang dümmer als er wirklich ist.
Promotionsreglement gibt es zwar ein vom Kanton erlassenes. Jedoch in jeder Schule wird das nach scheinbar eigenem Gutdünken ohne irgendwelche Qualitätskontrolle ausgelegt.

Wieso diese massiven Unterschiede der Bildungsmöglichkeiten auf nur 10km Radius?
Wieso nationales Harmos wenn es nicht mal vor der eigenen Haustüre funktioniert?
Wer kontrolliert überhaupt diese Harmonisierung?
Jede Lehrperson für sich allein?

Gibt es Harmonisierung ausser vielleicht in Mathe? Erreichen Welschschweizer, die Hochfranzösisch als Alltagssprache gebrauchen, in ihrer Muttersprache das gleiche Niveau wie mundartsprechende Deutschschweizer? Oder in der jeweilig anderen Landessprache? Wo ist die Harmonisierung im Fach Räume und Zeiten, Mensch und Umwelt, Natur und Technik, Sport, bildnerischen Gestalten, Hauswirtschaft, Tastaturschreiben, Informatik etc.
Kann da jede Schule oder gar jede Lehrperson schalten und walten wie sie will?
Würde durch eine Vereinheitlichung der Lerninhalte nicht mehr der Landeszusammenhalt gefördert als nur durch Lernen einer mehrheitlich kaum genutzten 2. Landessprache (v.a. im Verhältnis zum Lernaufwand)?

Und das Widersinnigste: die Harmosbefürworter, d.h. die Initiativgegner, warnen noch vom Wegfall des Kantönligeistföderalismus. Als wäre nicht genau dieser der grösste Hinderungsgrund von Harmonisierung.
Oder geht es nur darum, dass Bildungsdirektoren ihre Führerallüren an Konferenzen ausleben können? Für was wählen wir Ständeräte und können nur von Nationalräten aus dem eigenen Kanton auswählen?
Sind die denn nicht fähig die kulturellen Unterschiede des jeweiligen Wahlkantons im Bundesparlament zu vertreten?
Oder gibts diese Unterschiede am Ende gar nicht?

In der Stadt Basel macht fast jeder Dritte, gezählt vom Sonder- bis zum Sek.-Schüler, eine gymnasialen Ausbildung. Haben die denn keine Kinder in den Schulen mit sogenannten „Migrationshintergrund“, Schüler aus bildungsfernen Schichten, beim Kindergarteneintritt soziale, motorische, sprachliche Schwierigkeiten.
Oder braucht Basel Hochqualifizierte für die Pharmaindustrie (obwohl gleich an der Grenze zu billig ausgebildeten Fachkräften und erst noch ohne Kenntnisse einer 2. Landessprache) und wir in St. Gallen billige Handwerker für die Bauwirtschaft zum Autobahn- und Parkplatzausbau? Die dann mit Scheinselbstständigen aus Billiglohnländern konkurrieren müssen? Kein Wunder die latente Fremdenfeindlichkeit der unterdurchschnittlichen Bildungsschicht.
Dafür kennt jedes St. Galler Schulkind den Unterschied zwischen téléski und télésiège. Gehen ja soviele in die Westschweiz Skifahren. Und das richtige Aigu muss bereits im ersten Halbjahr Franzunterricht gesetzt werden, sonst gibts für den ganzen Satz 0 Punkte.
Nicht mal die Lehrmittel sind harmonisiert. Jeder Kanton entwickelt mit Millionenaufwand sein eigenes.

Die Stadt St. Gallen kann sich ja noch eine halbe Generation frustrierter Schulabgänger leisten, in der Hoffnung, dass sich nach vielen Jahrzehnten Einbahndiskussionen per Zufall doch noch irgendwas ändern könnte.
Anderorts sind gute öffentliche Schulen ein weitaus gewichtigeres Standortargument für hochqualifizierte gute Steuerzahler als der Steuerfuss.
In der Stadt wird lieber auf „gute“ aber halt kostenpflichtige Privatschulen verwiesen?
Dort haben Lehrpersonen aufgrund jener Andersartigkeit noch einen Bezug zur Schule. An öffentlichen städtischen scheint es mir, ist es für viele nicht mehr als nur ein x-beliebiger Job. Ob man Seklehrer in St. Gallen, Wetzikon oder Frauenfeld ist, ist einerlei.

 

Was ist denn an Schule und Bildungspolitik so föderalistisch direktdemokratisch, dass man ein Bundesdiktat so schlimm findet?
Im Gegenteil: die Direktbetroffenen (d.h. Schüler, Eltern, Quartier, Dorf) haben überhaupt nichts zu melden.
Schule ist so ziemlich die undemokratischste Institution im Land.
Mehr eine Dienstpflicht wie das Militär.
Kein Wunder muss man so Schüler mittels Strafandrohungen, 1er im Zeugnis, Mobbing durch die meist quartierfremde Lehrerschaft, zum Lernen zwingen.
Als wären Kinder und Jugendliche nicht die Wissbegierigsten der ganzen Gesellschaft.

Da spricht die städtische Schulamtsleiterin in der nicht öffentlichen Schulamtszeitung Doppelpunkt von institutionalisierter Elternzusammenarbeit und der notwendigen Initiative zur Schulentwicklung von unten.
Ausser bei Elternabenden, wo nur den Eltern der Verhaltenstarif der Schule mitgeteilt wird (was sie noch alles für Anschaffungen für das bevorstehende Skilager tätigen müssen und wieviel sie wieder mal für diesen fremdbestimmten Schulluxus aus eigener Tasche für die Ansprüche anderer abdrücken müssen), oder als einmaljährliches Elterngesprächen als Zwölftes an einem einzigen Mittwochnachmittag oder Mithilfe bei Sport- oder Velotaganlässen, habe ich Elternmitwirkung nicht erlebt.
Vor was haben die Schulen Angst?
Weil sonst auch direktbetroffene, sonst nicht stimmberechtigte ausländische Eltern wenigstens in Schulangelegenheiten ein Stimmrecht hätten?
Als wäre die ständige Eltern-Schule-Zusammenarbeit für den Bildungserfolg eines Kindes nicht essentiel.

Während 14-15-jährige städtische Schüler bei der Lehrstellenbewerbung um einen lokalen Ausbildungsplatz bereits der ganzen Brutalitiät des freien Arbeitsmarktes gegenüber von Mitbewerbern aus der ganzen Region, deren Zeugnis dank fortschrittlicheren Schulen einfach besser aussieht (aber in deren eigenen Gemeinde nicht eine adäquate Zahl an Lehrstellen vorhanden ist. Für das ist dann wieder das Wirtschaftszentrum Stadt zuständig), ausgesetzt sind, können Gymnasiasten sich dank willkürlichen adhoc-Entscheidungen des jeweiligen Rektorats in einer geschützten Werkstatt entfalten.
Ein Jahr Privat-Highschool in den USA statt drittes obligatorisches Schuljahr in der Schweiz berechtigt zum prüfungs- und probezeitfreien Eintritt ins vierte Gymijahr an der Kanti am Burggraben. Warum sind denn diese Schulen so viel besser als die hauseigenen?
Wieso kann man mit 40 noch mit 16-jährigen in der gewerblichen Berufsschule in einer Klasse sitzen, aber der Zugang zu Kantonsschulen ist nach Erreichen des 17. Alterjahrs verwehrt? Resp. es dafür noch extra ein kostenpflichtigen Erwachsenenbildungsgang geben muss?

Nur schon zB der Kantönligeist bei der gymnasialen Bildung auf 144 Seiten.
Wieso können nicht in allen Kantonen die gleichen Regeln fürs Gymnasium gelten? Dann könnte man diesen Wust an Reglementen auf 5 Seiten kürzen.
Und unzählige Beamtenstellen in Bildungsdepartementen einsparen.
Scheinbar ist in einem Land mit den weltweit höchsten Prokopf-Ausgaben für Bildung aber nur mittelmässigem Erfolg, Effizienz und Wirtschaftlichkeit kein Sparargument. (Vergl. Verkehr).
Lieber streicht man Gelder bei der Sozialhilfe, KK-Prämienverbilligung, Pensionskassenrendite, Frühförderung, Schulzahnarzt etc.

Harmos bedeutet für mich, dass jedes Kind an jedem Ort dort weitermachen kann, wo es vorher an einer anderen Schule aufgehört hat.
Wenn jedoch ein sehr guter Schüler von Chur nach St. Gallen zügelt, wird er nicht nur wegen fehlender Franzkenntnisse (trotz sehr guten Italienischkenntnissen) von der Sek in die Real sondern auch um ein Schuljahr zurückgestuft inkl. obligatorischem Franz-Nachhilfeunterricht am freien Mittwochnachmittag.

Entweder bestimmt das Quartier, was für eine Quartierschule sie haben möchten und nicht ein quartierfremdes Lehrerkollegium inkl. Schulleiter.
Oder Bundesrat Berset gibt den Tarif durch.

Ich stimme für den Harmosaustritt, damit endlich der Bund für Chancengleichheit aller Kinder in allen Schulen in unserem Land sorgt.

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Online-Umfrage zum Thema Videoüberwachung

Quelle: Online-Umfrage zum Thema Videoüberwachung

Wieso zählt die Sicherheit nur im bevölkerungsärmsten Stadtquartier?
Sozialkontrolle statt Videoüberwachung. Durch Förderung des sanften Verkehrs.

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Linker rechter Politfilz

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Die Quittung

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Der Traum von der Grossstadt St.Gallen

„Es zeigt sich, dass die Kantonshauptstadt innerhalb der Region noch ungünstiger liegt als im Vorjahr, da einige Gemeinden Steuerfuss-Senkungen haben vornehmen können.“

„…,dass in allen Regionsgemeinden nicht die geringsten Ansätze für ein Zusammengehen bestünden. Der neue «Wirksamkeitsbericht» des Kantons zum Finanzausgleich lässt überdies keinerlei Absichten zur Entlastung der Stadt erkennen, womit Eingemeindungen gefördert werden könnten.“

Nun haben wir die Quittung:

Warnsignale aus Bundesbern
„Die Ostschweiz droht bei der Vergabe von Bundesgeldern künftig leer auszugehen, wenn sie nicht zusammensteht.“

Die Ostschweiz geht leer aus
„Der Schweizer Innovationspark startet ohne Netzwerkstandort Ost. Der Bund hat die Bewerbung der Kantone St.Gallen, beider Appenzell und des Fürstentums Liechtenstein abgelehnt.“

Ein deutliches Zeichen, dass die stadträtliche und parlamentarische Mehrheit (dito Kanton) mit ihrer Meinung kläglich gescheitert ist.
Mit deren ständigen Forderung nach stadtfinanziertem roten Teppich für die ganze Agglo in Form von noch mehr Parkplätzen, noch mehr öV, noch mehr Infrastrukturkosten zu Lasten des städtischen Steuerfusses und zu Gunsten der ganzen Region haben sie die ganze Ostschweiz ins Hintertreffen gebracht.

Aber unser Stadtpräsident verkennt weiterhin die Realität:
„Wie andernorts hat in St. Gallen das direkte Umland anders abgestimmt als die Stadt: Beunruhigt Sie dieser Stadt-Land-Graben?
Scheitlin: Er beunruhigt mich insofern, als die Wichtigkeit der Stadt nicht anerkannt wurde und man gemeinsam nichts erreichen konnte. Wir verstehen uns als Grossraum und haben eigentlich ein gutes Verhältnis.“

Und wo ist der Kantonale Volkswirtschaftsdirektor Benedikt Würth mit Bundesratsambitionen? Im Dornröschenschlaf? Ist obiges sein bisheriger Leistungsausweis?

Und die beiden Appenzell? Deren Tiefsteuerpolitik verdankt sie einzig und allein der Stadt.
Ausser vielleicht noch Herisau, das vor ähnlichen Problemen steht wie die Stadt und darum ein willkommener Fusionspartner wäre.
Was meint deren Ständerat Andrea Caroni dazu? Dessen neustes Steckenpferd der Vaterschaftsurlaub ist, damit die Wirtschaft kein Millimeter flexibler werden muss.

Das interessiert die Mehrheit der politisch Verantwortlichen, zumindest in der Stadt, überhaupt nicht.
Dauerthema und alles dominierende in der Stadt ist der Verkehr (s.o. Scheitlin: Agglomerationsprogramm, als wäre die Stadt nur Agglomeration). Und mit ihrer Eindimensionalität treiben diese Mehrheiten den ganzen Rest vor sich her.
Dabei sind wir laut eigenem Bekunden eine Stadt der kurzen Wege.

Und ein Stadtpräsident mit so einem hundslausigen Leistungsausweis stellt sich dann noch zur Wiederwahl und erst noch ohne Konkurrenz?

Jetzt ist der Zeitpunkt, wo die Weichen für die Zukunft gestellt werden.
Wollen wir eine Wirtschaftmetropole oder ein namenloses Provinznest sein?

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Ständige Beurteilung schadet dem Lernprozess


Quelle: Ständige Beurteilung schadet dem Lernprozess – St.Galler Tagblatt Online

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