Doppeltes Schulgeld

Die Stimmbevölkerung der Stadt liefert einen guten Grund, um aus der katholischen Kirche auszutreten.

Die Sanierung des Schulhaus Zil wurde überdeutlich angenommen.

Da fragt sich ein städtischer katholischer Steuerzahler, warum er den Ausbau des Notkerschulhauses und noch das Zil mitfinanzieren soll.

Damit sich die Agglomerationsgemeinden im Osten so billig ihrer Oberstufenverpflichtungen entledigen können?
Wer für die Schulhauszuteilung auf der Oberstufe im Kreis Ost zuständig ist, die Flade oder das städtische Schulamt, ist ja immer noch nicht geregelt.

Man könnte die Steuereinnahmen juristischer Personen der  katholischen Administration auch für notwendigere Projekte verwenden als für Konkurrenzierung staatlicher Institutionen und Separierung von Schweizern und Ausländern.
Dafür brauchts dann aber den Klingelbeutel bei jeder Messe, um dank Engagement der katholischen Kirche in 3. Welt-Ländern Kindern vor dem Hungertod zu bewahren?

Die Flade ist für mich eine zutiefst unchristliche und unkatholische Schule.
Was da langjährige Primarschulfreundschaften zerstört wurden nur aufgrund der Religionszugehörigkeit.
Geführt von einer Bazenheiderin, die als Auswärtige unfähig ist, die Stimmung der Stadtbevölkerung in St.Gallen nachzuempfinden (siehe Burkaverbot dank CVP).
Dadurch die Ökumene, den interreligiösen Dialog unter den Quartierbewohnern seit vielen Jahren sabotiert.

Gibt unterstützenwertere Institutionen auf dieser Erde als die Flade.


Die kann man auch direkt mit Einzahlungsscheinen unterstützen statt über die katholische Administration.

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Stadtparlamentssitzung vom 18.09.2018

 

Nachhaltige Wasserwirtschaft

 

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Busspur = Wohnqualität?

Busspur auf Zilstrasse wegen quartierfremden Durchgangsverkehr

„Sie wird vor allem in Stosszeiten durch den Schleichverkehr genutzt, um den Knoten Neudorf zu umfahren.“

Unglaublich.
Unsere Stadtverwaltung missbraucht Wohnquartiere um Verkehrsprobleme von übergeordnete Strassen des Kantons zu lösen.
Obwohl sogar der Kanton vorschreibt:
„Der motorisierte Individualverkehr wird auf das übergeordnete Strassennetz kanalisiert und auch dorthin gelenkt; die Wohngebiete im Bereich des untergeordneten Strassennetzes sind von quartierfremdem Verkehr frei zu halten.“

Ohne ortsfremden, das Neudorflichtsignal umfahrender Autoverkehr bräuchte es keine Busspur resp. der vorhandene Platz würde mehr als genügen, weil es nur noch eine Autospur braucht.

Dabei würden nur 2 Verkehrstafeln 

 

das Problem kostengünstig und extrem wohnqualitätssteigernd lösen.

Zwischen Brauer- oder sogar nur von Oberzil- bis zur Kesselhaldenstrasse würde bereits genügen.eln ersetzt werden.

Wieso übernimmt da die Stadt eine Aufgabe, für die sie gar keinen Auftrag hat?
Besser wäre das Wohnen in diesen Quartieren attraktiver zu gestalten.
Insbesondere ist die Zilstrasse auch ein vielgenutzter Ort für Kindergärtner, Primar- und Oberstufenschüler u.v.a. wegen Schulweg.
Mit dieser Werthaltung provoziert die Stadt wieder viele Elterntaxis.
Kein Wunder ziehen keine Familien in die Stadt sondern weg, spätestens wenn ihre Kinder schulpflichtig werden.

Ich glaube nicht, dass Agglomerationsgemeinden wie Mörschwil, Wittenbach, Gaiserwald, Teufen ihren Bewohnern zumutet, dass Wohnquartierstrassen für den ortsfremden Durchgangsverkehr umgebaut werden.

Sowieso sollten alle Tempo 30-Zonen durch solche Tafeln ersetzt werden.
Die Stadt ist autofrei. Die Ausnahmen werden gekennzeichnet.

In der Innenstadt ist man mit Begegnungszonen, Fahrverboten, Parkplatzaufheben, Velowegen im 21. Jahrhundert angekommen.
In vielen Wohnquartieren herrscht immer noch der autophile Geist der 60-er Jahre des letzten Jahrhunderts.
Da fragt man sich schon, wieso man SP und GLP wählt und dann vor der Haustüre Autoparteidenken aus längst vergangenen Zeiten erhält.

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Veloabstimmung: Stadt-Land-Graben?

Soll der Bund Velowege unterstützen? Ein Befürworter und eine Gegnerin kreuzen die Klingen

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Unerwünschte Geschenke

Da schenkt die Stadt ihren Mitarbeitern statt Lohn Gutscheine für Sesselliftfahrten in Wildhaus.
Gratis Bergfahrten im Toggenburg: Stadt St.Gallen macht Angestellten ein umstrittenes Geschenk

Macht Wettbewerb mit Hauptpreis eine Übernachtung in den Bündner Bergen.

Hat denn die Stadt keine eigenen Leistungen zu verschenken?
Wie wärs mit Mehrfahrtenkarten oder Monatsabos für die VBSG,
Gratiseintritte in Badis, Museen, Eishalle, für die Velostation, einen Kulturanlass, eine Stadtführung oder einfach ein paar Sperrgutmarken?
Oder weniger Steuern und Gebühren bezahlen.

Warum muss man ins Toggenburg oder ins Bündnerland? Die Reise dorthin hat man aber selbst zu berappen.
Ich wohne in der Stadt, weil es mir hier gefällt.
Wenn ich woanders hin will, dann will ich das selbst entscheiden.
Im Mobilitätskonzept 2040 steht doch Mobilitätsvermeidung an erster Stelle. Oder gilt das erst für unsere Kinder?

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Zielloses Zil, Abstimmung 23.09.2018

Nur schon wie das Abstimmungsbüchlein wieder einmal daher kommt. Als wäre es das Kleingedruckte in einem Versicherungsvertrag.
Wer liest das? Oder ist das nur für Menschen mit genügend verpflichtungsfreier Freizeit vorgesehen?
Vor allem für Rentner, die immer schön wie von gewählten Politikern gewünscht nach Parteilinie abstimmen?
Sind ja alle Parlamentsparteien und Stadtrat dafür.
Was lohnt sich dann noch das Einlesen in die Materie?
Ist es das, was „sie“ unter Partizipation verstehen?
Wahrlich keine Einladung zum sich selbst Gedanken zu machen und so mitbestimmen zu wollen.
Wo haben Stadtparlamentarier als Volksvertreter vor der Abstimmung im Parlament die Mitbestimmung der Bevölkerung eingefordert? Auf mysg.ch?

Wenn schon bestimmt das Quartier, wie ihre Oberstufe auszusehen hat und weder Stadtrat, -parlament noch Bewohner anderer Quartier geht das was an.
Es wird genug Steuersubstrat in diesem Schulquartier produziert, damit sich diese die Schulhaussanierung selbst finanzieren können.

„Die angestrebe Vielfalt von Unterrichtsformen“, wie sie im Abstimmungsbüchlein zelebriert wird, wo ist deren rechtliche Grundlage?
Warum wurde das in der vorhandenen Infrastruktur wenigstens ansatzweise nicht mal annähernd umgesetzt?
Oder haben quartierfremde Schulkreisleiter, Schulleiter und Lehrpersonen ein Loyalitätsproblem mit den multikulturellen Bildungsanforderungen der Schüler im Quartier?
Es wurden sogar Personen, die sich bewusst für eine Stelle in ihrer Quartierschule entschieden haben, aus „Befangenheitsgründen“ abgelehnt.
Das für Lehrkräfte reservierte Parkplatzangebot vor öffentlichen Schulen spricht darüber Bände.

Für über 21 Millionen soll das Oberstufenschulhaus Zil saniert resp. erneuert werden.
Gegen werterhaltende Investitionen (saniert) könnte man eigentlich fast nichts sagen.
Jedoch werden damit auch wertvermehrende (erneuert) getätigt.
Ein Architekturkonzept ohne entsprechendes Schulentwicklungskonzept?
In der Entwicklung der Oberstufen hinkt die Stadt St. Gallen denen der Agglomertionsgemeinden um mindestens ein Jahrzehnt, denen der Agglomerationskantone sogar um mehrere, hinterher.
Die haben längst ihre Niveaugruppen und die dafür notwendigen Investitionen an der Infrastruktur bereits getätigt.
Wer sagt, dass das bei uns auch irgendwann soweit sein wird? Dass das Architekturkonzept etwas vorgreifen will, dass dann trotzdem niemals so kommt (wie es viele andere Schulgebäude in der Stadt auch zeigen).
Behindert dieser Umbau des Zils nicht jegwelche ergebnisoffene Schulentwicklung? Richtet sich die Bildung nach der Schulhausinfrastruktur oder umgekehrt?
Ab 2019 kann hat man freie Schulwahl zwischen der Privatschule Flade oder einer öffentlichen Oberstufe. Da müsste man doch wissen, welche neuen Unterrichtsformen angewendet werden.
Mit selbstorientiertem Lernen des LP21 (was eigentlich Jugendlichen im Oberstufenalter schon immer zugemutet werden müsste) und der Digitalisierung wird in 20 Jahren kaum noch soviel Schulraum nötig sein.
Niveaugruppen sind nur ein Übergang zum individualiserten und kooperativen Lernen.
Dann treffen sich Lerngruppen in Privatwohnungen, im Naturmuseum, im Tropenhaus des botanischen Garten, im Naturmuseumspark oder auch an der Schule, weil der entsprechende Lernbegleiter dann gerade Präsenzzeit hat.

Aber dass gute innovative Schulen dank der in der Stadt vorhandenen Multikulturalität ein Standortvorteil sein könnte, haben „sie“ noch nicht bemerkt.
Vielmehr liegt der Wegzug von Familien gemäss Stadtrat an zu wenig Einfamilienhäuser in der Stadt.

Warum wird denn gleichzeitig das nur 800m entfernte Notkerschulhaus der Flade an der Brauerstrasse gleichzeitig für auch 21 Millionen saniert und ausgebaut (inkl. Hallenbad obwohl 350m entfernt ein Schwimmsportzentrum steht)? Während vom Notkerschulhaus 700m entfernt nochmals eine Oberstufe Buchental steht.
Gibt es da keine nachhaltige Schulraumplanung des städtischen Schulamtes?
Drei Oberstufenschulhäuser mit Platz für fast 1000 Schüler innerhalb 1,5 km Distanz. Welcher andere Ort auf der Erde kann sich so einen Luxus leisten?
Oder wird das Notkerschulhaus ausgebaut aufgrund der zunehmend hohen Schülerzahlen aus den Agglomerationsgemeinden Mörschwil, Eggersriet, Grub, Untereggen etc.? Die Statisik zeigt ja, dass immer mehr Familien aus der Stadt in die Agglomeration zügeln.
Für die soll man als katholischer städtischer Steuerzahler auch noch aufkommen neben der eigenen Oberstufenschulhäuser?
Was wenn diese Agglomerationsgemeinden selbst die vorhandenen Oberstufenangebote ausbauen (z.B. Untere Waid), ihren Schüler nur noch den Oberstufenschulbesuch in Goldach finanzieren oder gar einen Schulbus nach Speicher organisieren, weil sie im Ausserkantonalen billiger und besser beschult werden?

Wichtiger ist viel Geld für die Erdbebensicherheit. Aber auch klimaveränderungssicher? Muss es wegen Radonbelastung vielleicht bald wieder saniert werden?
Dabei ist es überhaupt nicht gesund viele Stunden und Tage in Schulzimmer zu verbringen. Insbesondere in Neubauten, die in den Anfangsjahren massiv Schadstoffe freisetzten. Wird auch auf die Verwendung von schadstofffreien, nachhaltigen und regionalen Materialen geachtet?

Das Provisorium inkl. Verbereitungsarbeiten kostet „nur“ 1.8 Millionen.
Was passiert nachher mit diesen provisorischen Containern?
Warum kann man in billigst auch solchen Provisorien billigst auch Schulunterricht durchführen? Aber sonst nicht?
Warum können die für den Kochunterricht während des Provisoriums ins Schulhaus Bürgli und sonst nicht?
Insbesondere dass der Lehrplan 21 gar keinen Kochunterricht mehr vorsieht. Wird bereits jetzt im Haushaltsunterricht nur noch Theorie vermittelt. Die vorhandene Küche vergandet.
Trotzdem wird mit Millionenaufwand Küchen eingebaut mit der Forderung der linksgrünen Stadtparlamentariern nach Mittagstischen, obwohl die meisten Schüler im Quartier wohnen.
Baut die Stadt diese, falls sich doch noch ein Agglomerationsschüler ins Zil verirrt?
„Der Sportunterricht wird vermehrt im Freien oder in nahe gelegenen Turnhallen durchgeführt.“ Warum brauchts denn überhaupt noch eine Turnhalle im Zil, wenn der Sportunterricht auch im Freien stattfinden kann? Ansonsten stehen eh genug andere Turnhallen leer herum.

In Menschen statt in Material investieren.
Glaubt irgendjemand, dass ein einziger Schüler dank den 21 Millionen Bildungsausgaben für die Zil-Sanierung gebildeter diese Schule verlässt?

Nochmals für 50 Jahre Geld in Bauten investieren bevor grundlegende Fragen der zukünftigen Schulformen geklärt sind?

Mein Vorschlag: das Zil abreissen und die Stadt übernimmt das Notker ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Agglogemeinden.

Wir wollen unsere Jugendlichen zur Belebung mitten im Quartier statt am Rand und statt ortsfremde Schüler, die keine Beziehung zum Bildungsort haben.

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Verkehr, alles andere ist zweitrangig

Die Süd Bar bekommt einen Biergarten


Und wieder wird ein Stück Grünfläche weniger im innerstädtischen Asphaltmeer für kommerzielle Zwecke. Für Privatgewinne finanziert durch sozialisierte Kosten.
Als hätte es direkt vor der Hütte nicht eine 4-spurige Strasse. Aber die ist im Gegensatz zu dieser ökologischen Nische natürlich unantastbar.
Gab es da nicht mal diverse Vorschläge von einer Rambla?

Damit jedermann/-frau (diese scheinen bald die Mehrheit in übergrossen und übergewichtigen Fahrzeugen aufgrund überfordernder Mutterpflichten) in seiner Freizeit allein im mehrplätzigen sportlichen Nutzfahrzeug (SUV) mitten ins Stadtzentrum fahren kann?
Und das noch innerorts, wo die letzten 2 km gleichviel Energie verbrauchen, wie die Fahrt vom Dorf bis zum Stadtrand.
Aber gibts am Stadtrand Parkplätze, bei öV-Haltestellen im Dorf?
Nein. Die müssen alle in der Innenstadt erstellt werden, und obwohl der Richtplan etwas anderes vorschreiben würde.
Ist das klimafreundliche Politik, wie sie uns Stadträte weissmachen wollen?
Elektrobusse als wäre St. Gallen eine Solarstadt mit Stromüberschüssen wegen Zellen auf jedem 3. Dach.
Als würde die Energie für die Fernwärme nicht durch das Erdölprodukt Plastik gespiesen.
Etc.

Lebt doch in der Schweiz wie ein Durchschnittsinder, Durchschnittslateinamerikaner oder ein Durchschnittsafrikaner, wo man erst noch mehr lachende Gesichter sieht, dann hat man vor der Hälfte des Jahres das Einkommen für den Rest zusammen.
Was für ein Privileg.
Und dann behauptet man noch nach den Sommenferien traurig, man „müsse“ wieder arbeiten.
Für was?
Um 3 Erden statt einer zu verbrauchen für 1% mehr Nutzen?

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