Amtliche Fakenews

Die Kosten der 3. Stadtautobahnröhe und der Teilspange:

17. Mai 2015:         875 Millionen Fr. (Quelle)
25. Januar 2016:   1 Milliarde Fr. (Quelle)
25. Februar 2017: 1,5 Milliarden Fr. (Quelle)

Wenn ich als Familienvater so mit unserem Haushaltseinkommen umgehen würde, könnten wir uns schon längstens beim Sozialamt melden.
Wer mit so abstrusen Zahlen daherkommt, und noch als amtliche Stelle, der ist nicht nur nicht glaubwürdig, sondern es fehlt im an den minimsten Verständnis von Eigenverantwortung. Deren Sozialamt ist ja Bundesbern.
So gewinnt man heutzutage Abstimmungen?

Wieso wird das nicht mittels Roadpricing privat finanziert?
Weil jeder Privatinvestor weiss: ausser Spesen nichts gewesen?
Andernorts kann man auch per App und standortteilen seine Mobilitätsgebühren bezahlen.
Ich weiss, die Mehrheit will lieber staatliche Bevormundung.

Oder ist der städtische Anteil für den Autobahnausbau oder die Teilspange bereits heute bei der Budgetplanung enthalten?

Oder entscheiden wir heute, was zukünftige Generationen finanzieren müssen?
S. Bahnhofplatz, Energiestrategie, Athletikzentrum usw.

Oder ist mit 68% Zustimmung der Stadtbevölkerung zur Energiestrategie 2050 dieser Ausbau gestorben?
Mitnichten.
Man glaubt seit Jahrzehnten an die Elektromobilität ohne irgendwelche Fortschritte. Als ob man damit etwas gegen die billionenteure Mafiatradition aus globalen Automobil- und Erdölfirmen unternehmen könnte.
Aber schönfärberisch und gutmenschlich die eigenverantwortliche Langsamverkehrsförderung von einer Legislaturperiode zur nächsten schieben ohne dafür irgendwann irgendwelche Pläne präsentieren zu können.

Aussage des SRF1-Moderators heute an Auffahrt: Die Verkehrsnachrichten sind länger als die richtigen Nachrichten.
Für das haben wir christliche Feiertage? Sprechen von Gefährdung unserer christlichen Kultur durch den Islam.

Ein Blick auf die Strassen und das Verhalten der Mehrheit der Bevölkerung und alles ist klar: den meisten geht doch der Energieverbrauch und die Klimaerwärmung am Arsch vorbei.
Da ist für mich US-Präsident Trump noch glaubwürdiger, der wenigstens offen sagt, dass er nicht an die Klimaveränderung glaubt statt Nullpolitik fürs eigene Gewissen zu betreiben:
LED-Strassenbeleuchtung damit jedermann zu jederzeit überall mit 2-Tonnen-Fahrzeugen alleine multioptional herumkurven kann.

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Schreibtischtäter

Der Fussweg geht vor

„Anwesend waren an jenem Morgen Mitarbeiter der Stadt- und Kantonsverwaltung, Architekten und Landschaftsgestalter sowie weitere am Grossprojekt Beteiligte.“
Die hochbezahlte, um nicht zu sagen überbezahlte, Crème de la Crème von städtischem und kantonalen Bauämtern trifft sich für den Spatenstich eines Wieschen.
Oder ist deren Arbeitszeit in diesen Kosten im Gegenwert von gut 10 Familienwohnungen enthalten?
Und alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor allem der Anwohnenden und zukünftigen Nutzenden.
Haben offensichtlich nichts Besseres zu tun als Generierung von Vitamin B oder von Befriedigung ihrer Chefallüren zur persönlichen Bereicherung materiell und ideel.
Als Begründung für die Zerstörung wertvoller Bäume (die fünf Millionen wollen ausgegeben sein) an diesem Ort wird einfach die Verlegung eines Weges angegeben.
Als hätte nicht mancher Quartieranwohner die 10m Umweg in den letzten Jahrzehnten gerne in Kauf genommen für die Wiedergutmachung durch den Anblick schöner Pappeln und Linden.
Aber die Anwohner werden ja nicht gefragt.
Partizipation heisst doch, dass man gegenüber dem Bürger eine Bringschuld hat und nicht einfach auf ein Baugesuch hinweist.
Oder war ein Mitglied des Quartiervereinvorstandes informiert oder sogar anwesend?
Oder ist der aufgrund seiner Bevölkerungsmenge einer mittleren Schweizer Stadt von fast 20´000 selbst für solche Dinge schlichtweg überfordert?
Aber die Ochsentour durch die Generalversammlung der Quartiervereine statt Partizipation.

Bauamtsvorsteherin SP-Stadträtin Pappa bei der Generalversammlung des qvsfn.ch 2017

Wäre das nicht die Gelegenheit gewesen, die Quartierbewohner über Projekte in ihrem Quartier zu informieren?
Seit dem Departementswechsel scheinen plötzlich wieder Quartier-, Anwohner und Langsamverkehrbedürfnisse letztrangig.
Hauptsache die (mehrheitlich auswärtigen) Angestellten im Baudepartement sind zufrieden insbesondere bei deren Fahrt zum Arbeitsplatz in der Stadt.
Bsp. Radweg für velofahrende Oberstufenschüler bergwärts zum OZ Zil. Wurde unter Stadtmelder eingetragen und nach kurzer Zeit wieder gelöscht. Obwohl dafür nur drei Parkplätze nicht mal aufgehoben sondern nur auf die andere Strassenseite verlegt werden müssten. Desgleichen die jahrzehntelange versprochene attraktive Querverbindung über die Schönbühlstrasse. Lieber finanziert man Sportinfrastruktur (OZ Zil bewegt?) obwohl 99% aller Schüler übergewichtig (gemäss Aussage einer Schulärztin) mit dem Bus kommen. Aber Mörschwiler am OZ Zil finanzieren ihren Schülern das Busbillet, weil sie wissen, dass man in der Stadt St. Gallen erst recht nicht als 12-jähriger sicher Velofahren kann.
Die Stadt kann sich dies nicht leisten und erachtet es als Selbstverständlichkeit der Familienausgaben seinen Kindern ein Busabo nicht zu subventionieren.
Oder ist die Form des Pendelns bei der Anstellung von städtischen Angestellten bei gleicher Qualifikation nicht relevant, resp. erst recht nicht, wo diese ihre durch die Stadt verdienten Lohnsteuern abdrücken?
Scheinbar sind Lehrerparkplätze vor dem Schulhaus (wehe den Elterntaxis) für die Angestelltenzufriedenzeit gemäss SP/UNIA/SGB essentieller als Schulwegsicherheit.
Scheinbar ist die Mobilität Auswärtiger, als gäbe es keinen kombinierten Verkehr gemäss Richtplan 4.2.2, der Sicherheit und Gesundheit von Quartierschülern immer noch übergeordnet.
Die Legislaturziele des Stadtrates kann man wie in der Vergangenheit in der Pfeife rauchen. Grosse Sprüche kein Födle  dahinter.

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Auf Wunsch von Eltern – Erster kantonaler Waldkindergarten in Ausserrhoden – News – SRF

Quelle: Auf Wunsch von Eltern – Erster kantonaler Waldkindergarten in Ausserrhoden – News – SRF

Wenigstens ein Kanton, der auf die Wünsche der Eltern hört.

Bei uns in der Stadt stecken sie lieber Steuergelder in Purzelbaumprojekte.
Oder sprechen Millionen für Kindergartenrenovationen und – ausbauten.
Als würde das Kindergartenlehrpersonen mit 26 Kindern, wovon 1/3 heilpädagogischen Bedarf haben, irgendwie entlasten.

Würde man nur jeden zweiten Kindergartenmorgen zum Waldmorgen machen, Kindergärten werden nur an zwei Nachmittagen pro Woche für die Älteren gebraucht, könnte man die Hälfte aller Kindergärten in der Stadt schliessen.
Da hätte man sogar noch Geld, um jedem Kind eine Waldausrüstung zu finanzieren.

Nicht nur dass dadurch Kinder die Attraktivität unserer Umgebung erleben würden, sie könnten auch ihre Eltern darauf aufmerksam machen. Statt Samstage mit Kleinkindern im Shoppingcenter zu verbringen.

Aber kommt von reflektierten Eltern mit guter Ausbildung in Teufen, die zwar ihren hochqualifizierten Arbeitsplatz in der Stadt haben, aber von deren Kompetenz wir wegen des Steuerwettbewerbs nicht profitieren können.

In der Stadt finanziert man lieber hochqualifizierte Pädagogen statt auf den dem Menschen weit überlegenen Gratispädagogen Natur zu setzen.
Hätte genügend freie Wiesen und Wälder zum gefahrenlosen und entwicklungsförderlichen Herumtoben.
Oder ist der Mensch gemacht zum auf einen Smartphone-Bildschirm zu starren oder auf die Vielfältigkeit einer Blume?

Das sieht man auch am FSA+-Konzept, das sich wie ein weiteres Bauprogramm liest, statt die niederschwellige offene Arbeit mit Kinder und Jugendlichen massiv auszubauen.

Es braucht keine kindgerechte Räume sondern Freiräume für Kinder.

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Alle sitzen auf der gleichen Bank

Quelle: Alle sitzen auf der gleichen Bank | St.Galler Tagblatt Online

Und genau darum zieht es unter vielen anderen auch Sozialhilfebezüger in die Stadt:
Nicht wegen der Anonymität sondern wegen der Toleranz der Städter.

Darum haben Stadtbewohner trotz des hohen Anteils auch keine Probleme mit Ausländern, anderen Religionen, anderen Hautfarben etc.
Eher mit auswärtigen Fremden, die sich keinerlei Mühe geben sich einzufügen resp. sich der urbanen Werthaltung anzupassen. Die sie sogar bevormunden wollen (kommunales Ausländerstimmrecht, Masseneinwanderungsinitiative, Grenzschutz, Flüchtlinge etc.)

Und ob ein Einfamilienhausquartier im Grünen, wo die meisten meist automobil unterwegs sind, wirklich weniger anonym ist und die Leute einander da besser kennen als in einem Stadtquartier, wo es auf Grund der Menschennähe kaum Möglichkeiten gibt, einander aus dem Weg zu gehen, bezweifle ich sehr.

Es gibt halt auch Menschen, denen die Monotonie eines englischen Rasens besser gefällt als die Vielfalt einer ganzjährig blühenden Wildblumenwiese.

Es ist mir daher u.a. auch nicht begreiflich, warum Eltern ihre Kinder in einer von Schweizern dominierten Schule, wie z.B. der Flade oder andere Landschulen, schicken, wenn sie die Möglichkeit der hohen Bildung in Sozialkompetenz und Toleranz durch hohe kulturelle Heterogenität einer städtischen Oberstufe hätten.

Muss ja nicht jeden Tag Rösti sein. Mal ein Döner, ein Chili, eine Pizza oder eine Frühlingsrolle macht das Leben spannender.

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Der Abschied vom Haus im Grünen

Quelle: Der Abschied vom Haus im Grünen | St.Galler Tagblatt Online

Ist die Folge guter Erreichbarkeit: man ist genauso schnell wieder weg.

Quellensteuern nicht nur an Landes- sondern auch an Gemeindegrenzen.
Wieso soll ein Appenzeller gegenüber einem Vorarlberger bevorzugt werden?

MEI an der Gemeindegrenze.
Zumindest für Lehrstellensuchende.

Hauptstadthass?

Wieso hat dann der Stadtparlamentarier UND Kantonsrat noch keinen Antrag auf Kantonsaustritt gestellt, wenn diese uns nicht zu ihnen gehörig fühlen?
Was wäre die Ostschweiz ohne die Stadt St. Gallen?
Zürcher, Basler, Genfer etc. müssten noch länger arbeiten, um uns durchzufüttern als bereits jetzt die 1´000 Fr. pro Kantons-St. Galler NFA.

Das Städtegejammere kann ich nicht mehr hören. Sie hätten es selbst in der Hand.
Aber dann noch eine Sonderbauzone für Einfamilienhäuser auf Stadtgebiet genehmigen.
Hüttenwies-Quartier in St. Gallen
Gibt es sowas auch in Winterthur, Zürich, Bern, Basel oder Genf?
Nicht an denen darf sich die Stadt um Zuzug von Unternehmen messen sondern wird mittels schweizweit einzigartigem Finanzausgleich mit Arbeitsplatzbeschaffungsverweigerungsgemeinden in der Agglo in Konkurrenz gesetzt.

Oder verhungern die Städter, wenn Mörschwiler wie 1848 kein Getreide mehr für sie anbauen?
Was ist uva. an den beiden Appenzell für unser Land so relevant, dass die je einen Ständerat stellen dürfen, während Städte wie Zürich, Winterthur, St. Gallen, Lausanne etc. offensichtlich für unseren Staat unwichtig sind?

Oder liegt dem „Arsch vorbei“-Politiker die Landbevölkerung mehr am Herzen, weil er der Stadtbevölkerung Stadtleistungen zum selben Preis anbietet aber ihnen noch zusätzlich Defizite durch konkurrenzlos hohen Steuerfuss aufbürdet?
Können Städter in ihrer Stadt billiger Bus fahren, ins Hallenbad, ins Kunstmuseum, ihr Auto parkieren etc. als Nichtstädter?

Oder fühlen sich links(-grüne) Städtemehrheiten immer noch zu wenig von bürgerlichen Kreisen akzeptiert?
Ist wie bei der Geschlechtergleichstellung. Dafür bräuchte es auch zuerst mal ein paar 1000 Jahre Matriarchat, damit endlich ein Aha-Erlebnis geschieht.

Wir Städter zahlen nicht nur massiv mehr Steuern, sondern auch mehr für Strom, Krankenkasse, Wasser, Abfallentsorgung etc.
Städter zahlen für den Lifestyle der Dörfler

Reicht wenn man an der Kreuzung beim Waaghaus wartet. Da merkt man wer für die Stadtoberen höhere Priorität hat: der Mörschwiler Bus, der Rehetobler Bus, das Trogenerbähnli etc. aber nicht der einheimische Velofahrer.
Dito Autobahnausfahrten:

PS: den genannten Politiker könnte man genauso durch andere Parlamentarier ersetzen und erst Recht durch den „vielbeschäftigten“ und trotzdem noch doppelberollten Stadtpräsidenten (andere fähige Leute für den Kantonsrat hat die FDP Stadt scheinbar nicht; dessen Engagement dort hat uns ja nur lächerliche Sparprogramme auf Kosten der Ärmsten beschert; so viel Stillstand resp. Rückschritt gehört endlich zurückgetreten).

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Wolfhalden steigt aus der Kita aus | St.Galler Tagblatt Online

Quelle: Wolfhalden steigt aus der Kita aus | St.Galler Tagblatt Online

Für mehr Gerechtigkeit: Der Gemeinderat von Wolfhalden drosselt die finanzielle Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Es sollen nur noch Eltern mit tieferen Einkommen unterstützt werden.

In der Stadt St. Gallen werden sogar Millionäre subventioniert.
Nebst Kinderlosen auch von Eltern, die die Betreuung ihrer Kinder selbst organisieren (z.B. indem sie von ihren Arbeitgebern mehr und flexiblere Teilzeitarbeit einfordern).

Alle bewegen sich, nur die Wirschafts soll dank Millionensubventionen familienfeindlich bleiben.

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Separation statt Integration

Fahrende auf Militärareal im Kanton St. Gallen

SRF Regionaljournal: Fahrende auf Militärareal im Kanton St. Gallen

Hätte doch beim Güterbahnhof genügend Platz für Fahrende.
Wieso müssen diese immer ins Niemandsland abgeschoben werden?
Oder wäre es für den Kanton so schlimm, wenn er feststellen müsste, dass das Güterbahnhofareal so eine höhere Nutzungsqualität hat statt als Autobahnausfahrt?

Durchgangsplatz im Quartier
OLMA dank Fahrenden
Saiten| Fahrende in Thal
Keine Ahnung von Fahrenden

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