Kinderfest. Eine verpasste Chance.

War heute Nachmittag an der Modeschau am Begegnungstag.
Viele Schülerinnen haben da tolle farbenfrohe Kleider vorgeführt.
Stelle sich jemand vor, eine Schulklasse würde sowas am Kinderfest präsentieren.
Die St. Galler Stoff- und Modeunternehmen, die Schulklassen unterstützen, würden statt Kleidchen aus dem vorletzten Jahrhundert den Schüler mit dem letzten Schrei beglücken?
Nächstens würde man die Kinder von Prinzessin Kate oder von Angelina Jolie mit Kleider vom letzten Kinderfest in Hochglanzmagazinen stolzieren sehen?
Kim Kardashian, Karl Lagerfeld, Guggi etc. kämen ans St. Galler Kinderfest, um die neusten Modetrends kennenzulernen.
Das St. Galler Kinderfest als globaler Modetrendsetter .
War doch mal so, als wir eine öV-Direktverbindung nach Paris hatten.
Warum müssen wir heute um Metropolitanregion, öV-Vollknoten, NFA etc. in Bern betteln?
Oder ist Terminverschieben das einzige Marketing, damit das Kinderfest wenigstens in der Region in aller Munde bleibt?

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Autos verschönern das Stadtbild?

Besucher zu Parkplätzen leiten

„Aus städtebaulicher Sicht ist es nach Ansicht von Stadtpräsident Thomas Müller durchaus wünschenswert, wenn die Parkplätze im Stadtkern möglichst in unterirdischen Parkgaragen sind. So lasse sich die Oberfläche für Besseres nutzen. „

Selbst ein SVP-Stadtpräsident findet Autos auf öffentlicher Fläche nicht attraktiv.
In St. Gallen werden diese noch attraktiver gemacht.
ParkHere – Smart Parking in St. Gallen

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Sonderprivilegien

Bedeutet dies, dass Kinder
auf der Zürcherstrasse tschutten dürfen?
auf der Langgasse strassenkreidemalen?
auf der Falkensteinstrasse Fangis machen?
etc.

Oder hört der öffentliche Raum an der Innenstadtgrenze auf?

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Frauensolidarität im Stadtrat

St. Galler Stadträtin Sonja Lüthi erwartet zweites Kind

Find ich toll der Stadträtin, mit welcher Konsequenz sie ihr Familienmodell lebt.
Ein Fingerzeig an all die Männer, die glauben, sie müssen an jeder Hundsverlocheten dabei sein, hier noch im Verwaltungsrat, dort noch im Verein und noch politische Ämter neben der Familie wahrnehmen und sich noch Väter nennen. Sie seien unentbehrlich. Sie hätten einen göttlichen Auftrag für das Wohl der Gemeinschaft zu sorgen und das in einer Demokratie, die eigentlich durch die Kreativität und Teilnahme der Masse leben würde.

Aber warum Maria Pappa wiederum die Stellvertretung übernehmen muss? Das musste sie bereits bei Nino Cozzio und noch fast als Neostadträtin.
Als wäre das Bauamt für sich allein nicht schon das anspruchvollste aller Ämter (s. Ämterzuteilung nach der Wahl Adam-Buschor).
Aber die Herren der Schöpfung Jans, Buschor und Scheitlin fühlen sich nicht bemüssigt, neben ihrem Schoggijob der Ratskollegin unter die Arme zu greifen.
Dafür brauchts wieder mal die Frauensolidarität.

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Ineffizienz durch Pseudowettbewerb

Platznot an der Flade: Das Notkerschulhaus in St.Gallen baut aus

Und woher kommen diese 200 mehr Realschüler? Fehlen diese u.a. dann nicht im Schulhaus Buchental und Zil?

Die Stadt hat doch ganz klar gegen die freie Schulwahl an der Oberstufe gestimmt. Was also soll dieser Wettbewerb zwischen öffentlicher Schule und halbprivater oder/und halböffentlicher Schule?

Was nützen da Schulraumplanung und millionenteure Schulhausumbauten auf Kosten der Steuerzahler sowohl städtischer wie auch katholischer bei solcher Ineffizienz?

Noch mehr Quadratmeter pro Schüler während zu Hause noch ein leeres Zimmer vorhanden wäre.

Oder ist in der Stadt der Bedarf an Schulraum für Regelschule trotz Vorschriften immer noch so groß? Obwohl der Kanton schon vor fast 20 Jahren vorgeschrieben hat das zwei Drittel Sekundar- und ein Drittel Realschüler sein sollten. In der Stadt verhält sich jedoch genau umgekehrt.

Aber für Schullager ist man dann auf Zustupf durch Eltern angewiesen.

https://gallenblog.wordpress.com/2017/06/08/intransparente-fladenvereinbarung/
https://gallenblog.wordpress.com/2017/12/06/handwerkerbeschaeftigung-statt-schulentwicklung/
https://gallenblog.wordpress.com/2015/12/03/konzeptloses-oberstufenkonzept/
https://gallenblog.wordpress.com/2015/02/17/kundenfreundliche-schule/
https://gallenblog.wordpress.com/2012/05/20/neigung/
etc. etc.

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Medical Master für Auswärtige

Kanti-Prüfung
St.Gallen hat weiterhin beunruhigende Quote
2015 vermeldete der Kanton St.Gallen beim Bestehen der Aufnahmeprüfung einen Negativrekord. 832 Schülerinnen und Schüler bestanden die gymnasiale Aufnahmeprüfung – so wenige wie noch nie. Dieses Jahr waren es 831, ein neuer Negativrekord.“

Jeder 21. Kantiprüfling soll ein angehender Medizinstudent werden?
Das wäre wahrscheinlich Schweizer Rekord.

Wer in seiner bisherigen 8-jährigen Schulkarriere immer eine Zeugnisnote in Mathe über 5 hatte, warum muss der noch in Mathe eine Kantiaufnahmeprüfung absolvieren?
Zweifeln die Gymnasiallehrer die Fähigkeiten von Primar- und Oberstufenlehrer an?
Und wer ein Mathegenie ist, aber Franz nicht auf die Reihe kriegt, ist vom Zugang zu höherer akademischer Bildung bereits mit 14/15 Jahren ausgeschlossen?
Kann es sich unser Kanton wirklich leisten, Talente zu vergeuden?
Warum ist für ein Ostschweizer, fernab vom Röstigraben, Französisch so immens relevant für seine zukünftige Karriere?
Mussten all die vom Ausland zugezogenen Fachleute in unserem Kanton auch solche Hürden überwinden?
Andere Kantone haben da gerade die gegenteiligen Probleme:
Oberster Rektor Maier: «Eine tiefere Gymi-Quote wird uns nicht gelingen»
Wie konnte das passieren: Geht in Basel bald jeder Zweite ans Gymi?

 

Siehe auch:

https://gallenblog.wordpress.com/2015/02/14/bildungsverhinderer/
https://gallenblog.wordpress.com/2016/09/14/richtig-sparen-statt-wildwuchs/
https://gallenblog.wordpress.com/2016/06/14/potential-chancengleichheit/
https://gallenblog.wordpress.com/2017/06/21/franz-zwang-ein-nazi-flop/
https://gallenblog.wordpress.com/2017/02/07/frusthaufenproduzenten/
https://gallenblog.wordpress.com/2016/02/25/extremist-regierungsrat-koelliker/

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Alles nur Show

https://www.tagblatt.ch/leben/staedte-erd-statt-wolkenkratzer-ld.1019916

„Wohnraum wird knapp, die Mieten ­steigen, Familien müssen in die Vorstädte ziehen. Die Zentren verkommen zum Schauraum.“

Und wer finanziert bei uns diesen Schauraum? Das Innenstadtquartier selbst?
Es sind die Wohnquartiere. Die werden behandelt wie anonyme Agglodörfer jedoch ohne irgendwelche politische Rechte.
Wieso bezahlt jemand für diesen Schauraum an der Kaufmannstrasse mit, aber im 150m entfernten Waldsteig nicht? Jemand aus Winkeln schon aber aus Abtwil nicht? etc.
Für mich ist die Innenstadt das Quartier, wo ich mich am wenigsten als Stadtbewohner fühle.
Um diesen Schaumraum zu finanzieren sind die Wohnquartiere gut genug. Aber für deren Attraktivitätssteigerung scheint es dann nichts mehr übrig zu haben. Da hat es ja jede Agglogemeinde besser, denen wenigstens etwas für mehr Belebung und Integration durch die Gemeindebehörden geboten wird.
Dann soll doch die Innenstadt zur Kantonssache werden, wenn sie so systemrelevant und übergeordnet ist.
Niemand kommt oder bleibt in der Stadt als Steuerzahler wegen der Innenstadt.
Die kann man von ausserhalb genauso gut konsumieren ohne etwas daran bezahlen zu müssen.

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