Olma-Deckel? NEIN

Deckel?
Einen Deckel sieht man da dann nicht. Sondern eine Betonwand.
Nicht mal, dass da gleich 20-stöckig gebaut wird.
Damit da durch viele (Eigentums-, damit die Reichen ihren zu hohen Lohn investieren können)Wohnungen und Gewerbe das meist leerstehende Olmahallen-Areal belebt wird.
Nein, irgendein ländlich angepasstes abrasiertes Flachdach.
Und das mitten in der Stadt an bester Lage.

Und dann noch der Name OLMA. Als wüsste irgendeiner in Ulm oder Innsbruck, was die OLMA ist. Aber wahrscheinlich in Genf jedes Schulkind.
Warum nicht Messe St. Gallen oder Bodenseemesse?
Wer will schon einen Fachkongress für Spezialärzte abhalten, wo vorher Landmaschinen ausgestellt wurden oder Säuli um die Wette liefen?

Das einen Deckel zu nennen ist geradezu Betrug.
Etwa so als würde man den Spaghettitopf nur zu einem 1/8 abdecken. Nützt megaviel.

Und dann betätigen sich Stadtparlamentarier noch als amtliche Influencer und verkaufen uns dies als Neuland.
Hat der Bund uns für den damaligen Landraub auch etwas bezahlt?

Müsste man auf diesem „Deckel“ kein Gebäude erstellen, könnte man von der Lukasstrasse bis zum Schellenacker, vom Schoren- bis zum  Stephanshorntunnel eine Grünfläche, einen Park für das neue Zentrum St. Fiden bauen.
Und der Bund zahlt es wie in anderen Städten auch:
U.v.a. Kriens:

oder:
Luzern soll neue Stadtparks erhalten 
Airolo will einen Deckel für die Autobahn

Die Olma könnte stattdessen das Stadttheater kaufen und dort ihre Kongresse abhalten, zusammen mit der UNI Platztor ein Audimax erstellen und so Synergien mit z.b. der zukünftigen medizinischen Fakultät nutzen.
Wieso das WEF nicht am weitbekannten Wirtschaftsunistandort St. Gallen statt abgeleben in Davos?

Statt dass der fantasielose Kanton sein Wirtschaftszentrum zu Tode plant.
Sollen wir bessern in die Agglo zügeln wie es den Befürwortern der Mobilitätsinitiative vorschwebt? Hauptsache die Erreichbarkeit ist gewährleistet?
Oder meint der Kanton, dass sein Wirtschaftszentrum nur mit den lächerlich tiefen Steuereinnahmen der juristischen Personen finanzierbar ist?

Ansonsten ist das doch nur eine Investition in die OLMA.
Vom Deckel haben wir gar nichts.

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FDP untergräbt den Abstimmungskampf

Habe am Samstag von FDP-Fraktionspräsident Remo Daguati auf Facebook eine Freundschaftsanfrage erhalten.
In einem Post hat er sich despektierlich über die Ablehnung zur Mobilitätsinitiative der CVP am schmutzigen Donnerstag geäussert.
Habe mich darüber aufgeregt, dass sich da viele Auswärtige zu dieser städtischen Initiative äussern. Es mir lieber wäre, dass sich die einheimischen Ausländer sich auch miteinbringen könnten.
Mit der Folge, dass Remo Daguati die Freundschaftsanfrage wieder zurückgezogen hat.

Braucht denn die städtische FDP Claquere von ausserhalb, um die Stimmung der Städter zu beeinflussen?
Brauchen wir im Stadtparlament Agglovertreter?

Wem haben wir denn den jahrzehntelange Niedergang der Stadt zu verdanken?
Wem den höchsten Steuerfuss der Region?
Ein Bevölkerungswachstum, das wie in den letzten Jahrzehnten nur in der Agglomeration stattfindet, während die Stadt stagniert?
Sind durch NFA und Ausgleich der Zentrumslasten auf Almosen Auswärtiger angewiesen, weil wir scheinbar trotz mehr Arbeitsplätzen als Einwohner als armengenössig gelten?

Und dann kommt die FDP noch mit ihrer IG-Engpass und tritt national als Heulsuse auf: Wir wollen auch noch ein paar Milliarden vom Bund.
Damit die Zersiedlung trotzt Volkeswille in unserer Region weiterhin zunimmt mit entsprechenden Mobilitätskosten für die Region und den Kanton.
Während im Rest der Schweiz selbst Kleinstädte grosse Bevölkerungszuwächse verzeichnen.
Und das soll noch mittels Mobilitätsinitiative forciert werden. Damit Zürcher, Basler und Genfer noch mehr chrampfen müssen, um uns am Leben zu erhalten.
Sind ja nicht die Städter die die städtischen Strassen jeden Morgen und Abend bis zur Kapazitätsgrenze ausreizen.

Die FDP soll lieber endlich mal dafür sorgen, dass auch die Agglomeration für genügend Arbeitsplätze in der Region sorgt. Das nicht nur der Stadt zu überlassen, aber sich gerne am stadtfinanzierten Steuersubstrat zu laben.

Eine Stadt, wo Kinder für ein paar Hundert Meter einen Leuchtstreifen überziehen müssen, um in den Kindergarten zu gelangen, hat die Verkehrspolitik versagt.
Wo ist deren freie Wahl des Verkehrsmittels?
Das Elterntaxi statt zu Fuss?
Riesige Integrationskosten an Schulen, wo immer mehr beim Kindergarteneintritt nicht deutsch können, weil Kinder den hiesigen Dialekt nicht mehr auf Quartierstrassen von Einheimischen lernen können sondern auf Deutschkurse angewiesen sind.
Etc.

Ich würde auch gerne FDP wählen, weil mir die Freiheit eines der höchsten Güter ist.
Aber eine FDP, die die persönliche Freiheit über die Kosten und Einschränkung der Freiheit der Mitmenschen stellt?
Nie!
FDP: betriebswirtschaftlich super, volkswirtschaftliche Nulls.
Da sind die Grünen weit überlegen.

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Ende einer unsolidarischen Zwangsabgabe

Schulen dürfen Eltern nicht zur Kasse bitten

„…verstossen gegen die Bundesverfassung: Schulen dürfen von den Eltern keine Beiträge für Deutschkurse, Lager und Exkursionen verlangen.“

Endlich.
Hat mich mein Rechtsempfinden nicht getäuscht.
Die Stadt St. Gallen ist genug grosszügig mit ihren Beiträgen für Lager, Ausflüge, Reisen etc..
Die Organisatoren von Schulanlässen sollen endlich lernen mit diesen auszukommen.
Statt dass Eltern ohne Mitspracherecht den Luxusansprüchen einiger Schulen in der Stadt ausgesetzt sind.

Bescheidenheit oder neudeutsch Nachhaltigkeit ist heute gefragt.
Orientieren wir uns an den Ärmsten. Die müssen es auch schaffen.

Hoffentlich ist dieser Bundesgerichtsentscheid rückwirkend.

Städtische Eislaufpädagogen
Trotz Spardruck ins Skilager
Skilager statt Kinderzulagen
Skilager
Jeder kocht sein eigenes Süppchen

 

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Handwerkerbeschäftigung statt Schulentwicklung

Ein Schulhaus in Platznot

Und wo fallen Realklassen weg?
Wird das OZ Zil oder Buchental redimensioniert?
Woher kommen die Realschullehrer? Werden an öffentlichen Oberstufen dadurch Reallehrer entlassen und müssen sich bei der Flade neu bewerben?
Oder haben wir einfach immer mehr Schulinfrastruktur zu bezahlen, ohne dass ein einziger Schüler gebildeter die Schule verlässt?
Sparen bei den Bildungskosten?
JA!

Wittenbacher Schüler aus dem Bruggwaldquartier müssen längere Schulwege auf sich nehmen, weil deren Gemeinde die illegale freie Schulwahl auf Stadtgebiet nicht mitfinanzieren wollen. (Könnten ja auch eine Fusion ihrer Exklave mit der Stadt anstreben).

Aber unser Departementsvorsteher Buschor interessiert sich nur noch für Freizeit. Schulentwicklung ist im scheinbar egal (Oberstufenkonzept?, jahrzehntealte kantonale Vorgaben (2/3 Sekundarschüler), individuelle statt soziale Leistungsnormen, Rendite von Fit für die Vielfalt, Vision2020 etc.).
Man hört nur noch von Bauprojekten für die ausserschulische Betreuung, für Sportanlagen, für Schulhaussanierungen etc.
Kein Wunder als Architekt. Warum er seine 2. Chance ins Baudepartement zu wechseln und den Wählerwillen zu respektieren wieder nicht wahrgenommen hat, bleibt sein persönliches Geheimnis.
Das Schulamt bleibt ein Elfenbeinturm wie eh und je.
Für Ausländer und andere Niederträchtige die städtischen Oberstufen, für eingeborene reiche Schweizer die Flade.

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Bahnhofspärkli-Opfer für den Stadtpräsidenten

Leise Kritik am Biergarten

Da hätte man wieder einmal eine einmalige Chance, die Innenstadt resp. das Bahnhofsplatzareal neu zu gestalten und zu beleben.

Wieso nicht einen neuen Platz/Begegnungszone schaffen an der Schützengasse zwischen Post- und Bahnhofstrasse?
Die Trottoirs entfernen und einen fliessenden Übergang von der Häuserfront auf der Ostseite zum Bahnhofspärkli.
Dann hätte es Platz für einen Biergarten direkt vor dem Restaurant Dufour.
Das Servierpersonal müsste nicht ständig mit dem Tablett voller Biergläser eine zweispurige Strasse überqueren. Müsste nicht gesetzeskonform den Fussgängerstreifen benutzen und noch Handzeichen geben.

Für was brauchts denn diese Gasse? Nur allein für die Zu- und Wegfahrt zur Rathaustiefgarage? Damit Stadtpräsident Scheitlin die Zufahrt zum seinem Privatparkplatz mit direktem Lift ins Büro ermöglicht wird?

Wären es billiger in der Rathaustiefgarage zu parkieren statt zwischen Bahnhof- und Poststrasse, wären alle diese Strassen parkplatzfrei. Ein paar Kurzzeitparkplätze für das Gewerbe würde reichen.
Und es hätte wahrscheinlich trotzdem ganzjährig noch freie Parkplätze in dieser Tiefgarage, wie Marcel Baur sicherlich bestätigen kann. Offensichtlich der einzige in der Stadt, der noch einen Überblick über die Anzahl der freien Parkplätze in städtischen Tiefgaragen hat. Und das noch freiwillig und unentgeldlich. Als persönliches Interesse als Bürger für mehr Lebensqualität in der Stadt.
Von den Hochbezahlten in Stadtregierung und -verwaltung kann man scheinbar die Nutzung des millionenteuren Parkleitsystems zur Verkehrs- und Stadtentwicklung nicht verlangen.
Dito Siemens-Verkehrsleitsystem auf der Stadtautobahn: lieber eine dritte Röhre.
Effizienz bei der Nutzung der vorhandenen Ressourcen ist nicht gefragt. Lieber schiesst man immer neue Steuergelder nach.

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Gut gemeint aber ohne Wirkung: Projektwerkstatt

An der Stadtparlamentssitzung vom 26. September 2017 wurde über die Projektwerkstatt diskutiert.

Anbei das Votum von Fraktionspräsidentin Karin Winter-Dubs im Namen der SVP-Fraktion:
http://www.svp-stgallen.ch/index.php/fraktion/voten/202-karin-winter-dubs-projektwerkstatt.html

Ist das nicht ein weiterer Versuch des Kantons, Kosten auf die Stadt zu verlagern?
Die SVP spricht von einem Praezedenzfall, den es zu vermeiden gilt.
Als wäre dieser nicht bereits bei der Flade mit Hilfe der SVP und den anderen bürgerlichen Parteien im Stadtparlament bereits geschaffen worden.

Richtigerweise zeigt die städtische SVP auf, dass die Mehrheit der Teilnehmenden an der Projektwerkstatt nicht in der Stadt wohnhaft ist. Und es darum nicht gerechfertigt ist, dass die Stadt nun alleine für die Kosten aufkommt.
Aber bei Bahnhofplatzbotox, Teilspange, Hallenbaderneuerung, Innenstadtbodenvergoldung mit hochwertigen einheimischen! Graniten etc. ist das dann doch nicht so relevant?

Eine Tagesstruktur in Ehren. Wer aber schläft nicht gerne bis in die Puppen?
Dann hätte man noch die Energie um abends an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen, weil man nicht schon um 5, 6 oder 7 Uhr bereits auf der Matte stehen muss.
Ich finde es respektlos gegenüber Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern, anzunehmen, dass diese in Ermangelung eines hochinteressanten und zudem noch vielfach hochbezahlten Jobs, sich nicht selbst sinnvoll beschäftigen könnten.
AHV-Rentner wird das ja auch zugetraut.
Und mündig als Wahl- und Stimmbürger sind jene ja auch.
Den ganzen Tag Dokus auf ARTE, ZDFinfo, youtube etc. zu glotzen oder den Nachbarn zum Kaffee einzuladen, der Alten die Einkäufe heimzutragen, sich vermehrt um Kinder und Haushalt kümmern, um deren Mutter mehr Berufschancen zu ermöglichen usw. kann vielleicht befriedigender sein, als sich um gelängte Veloketten zu kümmern.

Und warum sollen sich nur Vertreter des Stadtparlamentes im Kantonsrat für die Projektwerkstatt stark machen?
Wieso nicht alle in der Stadt wohnhaften Kantonsräte, wenn es schon ein finanzieller Nachteil für die Stadt ist?

Ausser Etrit Hasler ist offensichtlich niemand dem Aufruf der städtischen SVP gefolgt.
Immerhin wurde die Interpellation auch von Sonja Lüthi und Patrizia Adam miteingereicht.

Nicht mal von den eigenen SVP-Kantonsräten erhielt die städtische SVP Unterstützung wie Kurt Alder und Karl Güntzel beweisen.

Vielleicht als Wahlhilfe bei den nächsten Kantonsratswahlen:

Unterstützt, resp. nur schon, dass darüber diskutiert wird, wurde die Interpellation von folgenden in der Stadt wohnhaften Kantonsräten:
Patrizia Adam, CVP
Etrit Hasler, SP
Hugentobler Michael, CVP
Lemmenmeier Max, SP
Sonja Lüthi, GLP
Oberholzer Basil, GP
Schmid Susanne, SP
Schwager Thomas, GP
Simmler Monika, SP
Surber Bettina, SP

Abgelehnt durch:
Alder Kurt, SVP
Güntzel Karl, SVP
Walter Locher, FDP
Noger Arno, FDP
Schorer Isabel, FDP

Nicht abgestimmt:
Scheitlin Thomas, FDP

Die Stadt? hat es verpasst aus der Projektwerkstatt mehr als „nur“ ein Arbeitsintegrationsprojekt zu machen.
Oder müssen uns die Chinesen mittels O-Bike zeigen wies geht?
Lieber lagern wir jährlich 2´500 Velos in teuer angemieteten Hallen statt durch deren Präsenz den Verkehr auf städtischen Strassen nachhaltig zu beeinflussen. Wieso Velostation nur beim Hauptbahnhof?
Nicht mal den Ruf als grösstes Occasions-Veloersatzteil-Lager für Vintage-Fahrräder wollen sie, wie ich bei der Suche nach einer 126mm 6-Gang Shimanonabe erfahren musste.
Hatten über ein Dutzend. Wollten mir aber kein einziges verkaufen.
Nach endloser erfolgloser Suche anderenorts musste ich ein einzigartiges Topbike leider schweren Herzens dem Altmetall übergeben.
Was die mit diesen vielen seltenen Radnaben anfangen bleibt mir ein Rätsel.
Könnten sie ja auch auf Ricardo, ebay, tutti, anibis etc. einstellen und gleichzeitig Computerkenntnisse vermittelt bekommen.
Wie man durch Internethandel im 21. Jahrhundert ein Einkommen erzielen kann ohne Lohn- oder Sozialleistungsabhängigkeit.

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Direkte Demokratie nur in Landgemeinden

Münchwilen: Abstimmung Tempo 30 auf Kantonsstrasse

Dürfen wir in der Stadt auch über Tempo 30 auf „übergeordneten“ Strassen abstimmen?
Auf der Rorschacher Strasse, Langgasse, Zürcher Strasse, Tablatstrasse, Davidstrasse etc. usw.?
Dachte, übergeordnet gegenüber dem Verkehr auf anderen Strassen.
Oder ist der auswärtige Verkehr auf städtischen Strassen allem gottähnlich übergeordnet? Der Gesundheit der Anwohner, der Sicherheit auf Schulwegen, der Attraktivität von städtischen Wohnungen etc.?

Wir haben sogar Stadtvertreter wie FDP Kantonsrat Walter Locher, der für seine offensichtlich städtische Minderheitsmeinung noch Schulterklopfen von Landsgemeindevertretern braucht.
Und solche Volksvertreter kriegen noch einen „liberal award“?
Weil die eigenen persönliche Freiheit der Freiheit aller anderen übergeordnet ist?

Und dann wundern sich bürgerliche Stadtparteien, dass sie mit solchen städtischen Landgemeindenvertretern nur noch verlieren.

Dank Gerrymendering hat der wahrscheinlich seine Stimmen in der Agglo geholt.
Aber spielt sich als Retter der Stadt auf.
Als würde der Freizeit- und Spassverkehr in der Stadt nicht massiv den Wirtschaftsverkehr behindern. Und nicht Busse, Velofahrer oder Kindergärtner.
Warum nicht mal die verschiedenen Bedürfnisse von Autofahrer gegeneinander ausspielen?

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