Unter der kantonalen Knute

Krach um Lärmsanierung in der Stadt St.Gallen

Höchste Zeit für ein Kanton St. Gallen-Stadt, damit wir selbst bestimmen können, wer wie schnell auf unserem Gemeindeboden  durchfahren darf.

Den Untere Graben hätte ich schon längstens auf zwei Spuren reduziert und Tempo 30 eingeführt. Nicht nur aus Lärmgründen, sondern auch wegen Luftbelastung, Gefahren, Energieverschwendung, Klimaerwärmung, Standortattraktivität, Verschwendung öffentlichen Raums etc. zugunsten guter Lebensqualität für alle statt nur für wenige Landbewohner.
Der Untere Graben ist jetzt nichts anderes als eine städtische Landeiersubvention.
Während andere Städte autofrei planen oder zumindest Parkhäuser abbrechen wollen, wird bei uns noch Verkehrspolitik wie vor der Ölkrise in den 70ern betrieben.

Aber abhängig vom Bund durch NFA als wäre der Kanton St. Gallen eine Randregion in der Schweiz.
Als würde die Bodenseeregion nicht genügend abwerfen, dass man sich nicht noch nach Bern orientieren müsste.
Wegen jahrzehntelanger eigener missratenen Siedlungs-, Steuer- und Verkehrspolitik vom Bund noch Milliarden verlangen für Strassenaus- und neubauten.
Und unmittelbar daneben noch rücksichtslos zur ansässigen Bevölkerung eine 4-spurige Kantonsstrasse durch die St. Galler Innenstadt betreiben.
Aber selbst gegenüber dem Bund seine Hoheiten mit allen Rechtsmitteln durchsetzen. Aber die subsidiären, föderalistischen Rechte der eigenen Gemeinden mit Füssen treten.
Und so ein nationales Sozialhilfegebilde, das die Interessen seines einzigen konkurrenzfähigen Wirtschafts-, Kultur- und  Lebenszentrum mit Füssen tritt, will noch als Metropolitanregion wahrgenommen werden?

#stparl #kantonstadtsg

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