OLMA dank Fahrenden

So viele Wohnwagen mitten in der Stadt hat mich schon als Kind fasziniert.
Wieso ist das nur an der OLMA möglich?

Wieso werden sonst alternative Lebens- und Wohnformen an den Stadtrand oder gar ausserhalb ins Niemandsland abgeschoben (Wagenburg Zigaukl, Stiftung «Plätze für Fahrende» im Schiltacker, Durchgangsplatz bei Wehrstrasse, Camping Leebrücke, Womo-Standplatz Grütli etc.?)

Nicht mal einen Zeltmöglichkeit mit wenigstens einem Toitoi ist in der Stadt vorhanden.
Dafür wird umweltzerstörendes Massencampen während des Open Airs noch mit Steuergeldern gefördert, zumindest indirekt.

Und sowas nennt sich liberale Gesellschaft mit Wohnformzwang (Hauptsache im gemauerten Gebäuden ohne Kontakt zu Nachbarn)?
Hauptsache subvenitonierte Sportanlagen mit Elterntaxiparkplätzen weil Stadtkinder keine Möglichkeit haben ihr entwicklungsrelevantes Bewegungsbedürfnis im Wohnquartier auszuleben.
Kinder Fahrender haben massiv weniger motorische und soziale Defizite, weil sie aufgrund der engen Platzverhältnisse die meiste Zeit draussen verbringen.
Nur der Kontakt mit Einheimischen fehlt.

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