HSG/UniSG – Filz?

Warum brauchts für die Abstimmung zur Uni-Platztor ein JA-Komitee?
Kein Skrupel dafür noch Steuergelder einzusetzen:

Zudem auch noch: https://ja-zum-campus.ch/index.php/komitee/
https://hsg-raum-schaffen.ch/

Gibt es überhaupt Opposition zur Uni am Platztor? Haben es sie es nicht längst geschafft, den Bürger von der Teilnahme am politischen Prozess auszuschliessen, sodass Abstimmen nur noch als lästige Pflicht einer kleinen Minderheit wird?

Ich glaube kaum, dass das nun vorgestellte Projekt ohne Pseudo-Partizipation viel anders herausgekommen wäre.
Partizipation sollte doch für alle Entscheidungsträger selbstverständlich sein wie auch im Ergebnis des Themen-Forums geschrieben wurde:

Oder ist Gewähltsein die Lizenz zur Besserwisserei?

Wäre so eine öffentliche Grossüberbauung mitten in Mosnang möglich, ohne dass die Unterstützung der Einheimischen gesichert ist?
Die einzige Möglichkeit der Stadtbewohner wäre die Ergreifung des fakultativen Referendums gegen den Verkauf des städtischen Grundstücks am Platztor gewesen.
Aber wer schafft in der Stadt schon diese hohen Hürden, wenn er nicht bereits auf ein grosses Netzwerk zurückgreifen kann.
Dafür kriegen wir vielleicht den Güterbahnhof zurück, den uns der rücksichtslose Kanton nach der abgelehnten Vorlage wegen unseren Schlafmützen-Stadträten weggeschnappt hat.
Aber freie Entscheidung darüber haben wir trotzdem nicht:
Zu diesen Rahmenbedingungen gehören insbesondere die nötigen
Festlegungen im Zusammenhang mit der geplanten „ Spange A1“
Auch darüber oder die 3. Autobahnröhre werden wir in der Stadt ebenso nichts zu melden haben.

Dass es geeignetere Orte als am Platztor gibt, haben auch andere erkannt.

Warum wird die Erweiterung der UNISG/HSG nicht beim Bahnhof Nord statt am Platztor gebaut wird?
Dann hätte man doch einen echten Campus.

Sind doch eher Junge, die die Innenstadt beleben und weniger das Rentnerpaar, Kinder und Familien.  Diese leben vor allem in den Wohnquartieren, wo es aber kaum Pärke, Begegnungszonen oder verkehrsfreie Plätze gibt.

Auch die Berufsschule und die Kantonsbibliothek könnten miteingeplant werden?
Die Berufsschule in Blöcken während den Semesterferien abhalten und die Räumlichkeiten so effizienter und damit massiv kostengünstiger nutzen.
Was soll das im Riethüsli? Da kann man die Berufschule auch gleich nach Abtwil stellen. Ist etwas genauso weit vom Bahnhof/Zentrum entfernt.

Wenn Regierungsmitglieder auf diese Weise in den Abstimmungskampf eingreifen, erscheint der Stimmzettel so relevant für die Demokratie wie den Motor vor Lichtsignal abstellen für das Weltklima.

St.Gallen braucht keine Universität

Wundersame Grundstückgeschäfte am Platztor

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