Intransparente Fladenvereinbarung

Ich habe bis jetzt genug recherchiert.
Über die Vereinbarung der Stadt mit der katholischen Sekundarschule Flade ist nichts zu finden.
Höchstens eine „Pressemitteilung“.
Was sind die Gründe, warum man das vor den Bürgern geheimhalten muss?
Für was gibt es ein Öffentlichkeitsgesetz?

Wie läuft das dann ab?
Werden alle Eltern durch das Schulamt explizit darauf hingewiesen, dass sie ihre Kinder kostenlos auch in die Flade einteilen lassen können? Freie Schulwahl? Wieso nur diese Schule?
Oder sind die 6. Klass-Primarlehrpersonen für die Einteilung zuständig oder bestimmt das dann das Schulamt zum Schulhäuser  füllen wie bisher?
Bei einem Ansturm auf die Flade werden dann ein paar Hundert „Glückliche“ per Los gezogen? Was wenn dann mehrheitlich Muslime gezogen werden?
Oder kommen zuerst die städtischen Katholiken, dann die auswärtigen Glaubensbrüder, die Reformierten und zum Schluss soll der  übriggebliebene „Ausschuss“ Lotto spielen.
Oder schicken die Linken dann ihre Kinder an die öffentlichen und Bürgerliche an die Privatschule?
Und sowas stimmen nicht nur Linke sondern selbst die FDP zu.

Während andere katholische Schulen wie z.B. die Untere Waid zeigt, wie man für alle integrativ Talentförderung betreibt.

Die ganze Neuorganistation der städtischen Oberstufen ist doch nichts anderes als sich der Flade anzupassen.
Wieso haben alle öffentlichen Oberstufen rund um die Stadt St. Gallen schon längstens Niveaugruppenunterricht? In der Stadt ist das nicht mal geplant.
Wetten, dass die Stadt die letzte Gemeinde der Schweiz ist, die noch nach altem System unterrichtet und bald vom Erziehungsrat rechts überholt wird. Weiterhin beschäftigt sich das Schulamt lieber mit Promotionsreglementen, Probezeiten, Schulraum- und Stundenplanung etc. statt in die grossen Bildungchancen einer heterogenen Stadt zu investieren.

Aber in der Stadt wird gekuscht, eine halbjährliche Pressemeldung muss genügen, von Amt über Parlament bis Verbänden.
Zuerst grossmaulig Geschlechtertrennung anprangern und dann Millionen dafür sprechen.
Schüler und Eltern sind diesem respektlosen, entwürdigendem Treiben hilflos ausgesetzt. Oder werden diese Direktbetroffenen jemals gefragt?

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