Wer zahlt, befiehlt!

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Fast ein Sechstel der Kantonsbevölkerung lebt in der Stadt St. Gallen.
Aber auch 27% aller Arbeitsplätze des Kantons finden sich in dieser Stadt.

Und dann kommen Kantonsräte aus Landgemeinden und meinen, sie könnten der Stadt Vorschriften machen.
Und das obwohl sie selbst kaum je einen Arbeitsplatz geschaffen haben.
Oder meinen diese, die Infrastruktur für diese unverhältnismässig grosse Anzahl an Beschäftigung sei gratis zu haben?
Sonst machen wir eine Kantonsratszusammensetzung nach Anzahl Arbeitsplätzen.
Aber denen sind Schlafplätze offensichtlich wichtiger als Arbeitsplätze, indem man das Wirtschaftszentrum mit solch kostenintensiven Aufgaben einfach alleine lässt?
Sogar durch ständig neue Belastungen deren Konkurrenzfähigkeit untergräbt.

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Linke Mehrheit für Rechtsextremismus

Das Dankeschön für das Dazugehören zum Innenstadt-Gewerbe-FDP-ProCity-HEV-Filz der SP-Stadträtin.
Kennt man ja bereits aus Beery-Zeiten.

Auf Begegnungszonen auf Schul- und Kindergartenwegen muss man nochmals 40 Jahre warten.
Wo ist die Begegnungszone von Tschudiwieskindern ins St.-Leonhard-Schulhaus, für Kinder über die Zürcher Strasse zur vermeintlichen Kita Sömmerliwiese, Buschorkindern beim Überqueren der Rorschacher Strasse etc.?
Stadtkinder sind auf der Schul- und Kindergartenwegen auf „übergeordneten“ Strassen weiterhin zum Abschuss freigegeben (selbst schuld, wer als 4-jähriger noch nicht fähig ist, alle Autoverkehrsregeln sich zu indoktrinieren).

Wichtiger ist, dass meist quartierfremde Innenstadtbürolisten nach dem x-ten Feierabendbier auf dem Weg zum Angestelltenparkplatz während des hirnlosen Abchecken der Whatsapp-Nachrichten auf dem Fussgängerstreifen nicht von autofahrenden Dorfkollegen gefährdet werden.

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Quartiere nur Vorstädte

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Skilager statt Kinderzulagen

Die Rechnung des letzten Skilagers:

Elternanteil:      150.-
Skimiete:           140.-
Skibrille:              25.-
Skihelm:              62.-
Skihose:               45.-
Handschuhe:       30.-
Städtischer
Lageranteil:   300.-
_____

Total Fr.           752.-

Vom immensen Zeitaufwand für Eltern, um die ganze Ausrüstung zu organisieren, ganz zu schweigen.

Für drei Tage Skifahren. Ohne Wahlmöglichkeit. Ohne Mitspracherecht.

Und dann spricht noch der Schulamtsangestellte Florian Sauer vom Zeitgeist.
Wer bestimmt denn den Zeitgeist einer Quartierschule?
Das Quartier oder das auswärtige Lehrerpersonal?
Partizipation wo?
Ausländerfamilien mit wenig Bezug zum Wintersport werden wiedermal mundtot gemacht.

Für diese Kosten könnten alle Eltern über fast 70 Fr. mehr Kinderzulagen im Monat verfügen.
Aber für eine Lehrperson oder ein Schulamtsangestellten mit über 10´000 Fr. Monatslohn sind das ja Peanuts.

Bei 150 Skilagern in der Stadt St. Gallen und ca. 20 Schülern pro Klasse sind das unglaubliche 2´256´000 Fr.
Soviel gibt die Stadt St. Gallen pro Jahr nicht mal für die Förderung des Veloverkehrs im Jahr aus.
Aber offensichtlich ist es in der Stadt St. Gallen wichtiger, dass Kinder skifahren statt velofahren können.
Velofahren gehört ja nicht zum Turnunterricht. Aber Spinningbikefahren steht im kantonalen Lehrplan.
Wichtig ist Autofahrer und öV-Benutzer heranzuzüchten, trotz der immensen volkswirtschaftlichen Kosten die diese gegenüber Fussgängern und Velofahrern verursachen?

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Scheisse überall

Andwil: Gülle in Bach geflossen

„Insgesamt gelangten so mehrere 100 m3 in den Andwiler Bach.“
Mehrere 100´000 Liter?

So viel Gülle produziere ich selbst beim WC-Aufenthalt in meinem ganzen Leben nicht.
Aber meine „Gülle“ muss mit massiver Wasserversorgung über teure Kläranlagensysteme entsorgt werden.
Oder ist meine „Gülle“ schlimmer als die von Nutztieren?
Die werden mit den gleichen Giftstoffen gefüttert wie ich selbst. Wahrscheinlich noch mit massiv grösserem uva. Medikamenteneinsatz.
Soll ich mir nun ein Trocken-WC besorgen und meine festen Exkremente mittels Robidogsäcken und die flüssigen im Nachttopf am nächsten Baum entsorgen?
Wo sind all die Fäkalien der abermillionen Kühe, Schweine, Rinder, Hühner, Katzen, Hunde etc. nur alleine in unserem Land?
Oder wie uva. zB. Katzenbesitzer auf unserem Quartierspielplatz:
VogelherdKake

Aber wegen wahrscheinlich nicht mal 10% aller anfallenden Abwässer der Menschen müssen Millionen investiert werden?
Und das Stadtparlament winkt seit Jahren einstimmig  jede millionenteure Werksleitungserneuerung durch als hätte die Stadt St. Gallen noch den Wasserbedarf wie zu Textilfärbe- und -bleichezeiten.

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Airolo will einen Deckel für die Autobahn | St.Galler Tagblatt Online


Quelle: Airolo will einen Deckel für die Autobahn | St.Galler Tagblatt Online

Für 1500 Bewohner in Airolo ein Deckel.
10´000nde Stadt-St.-Galler müssen den Landraub mitten durch ihre Wohnquartiere selbst finanzieren?
Stadtautobahnausbau NEIN!

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Die Grossen gegen die Kleinen


Langweilig und uninteressant. Um nicht zu sagen: von oben herab (dito andere Stadträte).

Grossprojekte, wo die Millionensubventionen in die Bauwirtschaft von alleine fliessen, haben oberste Priorität.

Kleinprojekte wie attraktive Quartiere (z.B. Schulwegsicherheit), wo endlich dringenst politische Entscheide gefällt werden müssen, können da hinten anstehen.
Zum Beispiel überall auf Schulwegen, auch die entlang von übergeordneten Strassen, Tempo 30 maximal.
Oder dass Veloparkplätze bei Schulen wieder so voll sind wie vor der Stadtautobahneröffnung.
Dass der entwicklungsnotwendige Freiraum vor der Haustür für Kinder wichtiger ist als Autoabstellplätze und Durchfahrmöglichkeiten: damit jedes Kind, dass in St. Gallen geboren und aufgewachsen ist, beim Kindergarteneintritt wieder den hiesigen Dialekt kann.
etc.
Freizeitgestaltung von Kindern ist gemäss Direktion für „Bildung und Freizeit“ neu Staatsaufgabe.
Damit Autofahrer beim Durchfahren von Wohnquartieren nicht „unnötig“ von Kinderpräsenz gestört werden?

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