Weiter wie bisher

Jetzt hat doch das Bundesgericht klar und deutlich entschieden, was unentgeltlicher Unterricht bedeutet. Inwieweit die Eltern zu Kasse gebeten werden dürfen.

Wetten, dass 80% der obligatorischen Mädchenkleider am Kinderfest von Billigarbeiterinnen aus ostasiatischer Produktion stammen.

Megawerbung für die einheimische Stickerei. #Fadian

Damit alle möglichst uniform in militärischer Formation durch die Stadt defilieren.

Was wenn sich ein Knabe als Mädchen fühlt?

Haben denn die einheimischen Tuchfabrikanten heutzutage nichts moderneres anzubieten als Mode aus dem vorletzten Jahrhundert?

Als hätte das jedefrau im Schrank.
War vielleicht früher so, als man fürs Kinderfest einfach die Sonntagskleider anzog.

Nein. Das muss selbst organisiert und finanziert werden.

Und wenn das Kleidchen, die Schuhe, die Kappe, das Leibchen bei der Kleiderkontrolle durchfällt, muss nochmals durch Geschäfte gezogen werden oder nochmals die Kreditkarte der Eltern für Zalando gezückt werden.

Weil diese Kleider dann nicht mal aufführungskonform sind, werden sogar noch Umkleidekabinen für Kinder auf der Festwiese aufgestellt. Nach dem strengen Marsch durch die Stadt steil hinauf zur Kinderfestwiese bereits als 6-jährige.

Ob für diese jungen Kinder auch Strassen gesperrt werden, wenn sie da velofahren, spielen, auf den Asphalt malen wollen?

Und viele Kinder verbringen ihren Kinderfestnachmittag neben den zwei  Aufführungen unter den Dächli ohne Möglichkeit mit den Klassenkollegen etwas dort zu unternehmen oder gar die Aufführung anderer Kinder mitzuerleben. Um dann nach der letzten Aufführung im illegal vollgepferchten VBSG-Bus wieder zur Schule zwangsdeportiert zu werden.

Arbeiten nicht alle Eltern in der Stadt und haben am Kinderfest einen bezahlten Freitag.

Die vielen Unterrichtslektionen, die durch die Vorbereitungen ausfallen, und beim heutigen vollgestopften Lernzielplan des Erziehungsrats muss vieles dann von den Schülern als Hausaufgaben nachgeholt werden.

Kinderfest ist nicht für Kinder sondern nur durch Kinder für privilegierte Erwachsene.

Ein Tag wo die städtische Kinderfeindlichkeit zelebriert wird.

Ich wünsche mir fürs Kinderfest mehr Farben, mehr Durcheinander, mehr multikulti, mehr kindliche Kreativität, mehr Infantilität.

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Reichengeile Devote

Familien mit Kindern profitieren

Dank Steuerprogression profitieren von diesen Massnahmen Kinder reicher Eltern mehr. Oder leiden die unter den hohen Krankenkassenprämien am meisten?

Die Mehrkosten werden erfahrungsgemäss dann bei den Ärmsten eingespart. Unter anderem bei den Prämienverbilligungen oder bei den Sozialtarifen in den Krippen, Horts und Tagesschulen. Dann lohnt sichs noch weniger den Mittwochnachmittag zur Durchbringung der Familie an der Grossverteilerkasse statt höherqualfizierte Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen.

Den 10’000 Fr./Monat Verdienenden mit hochinteressanten Jobs geht soviel Empathie für Menschen mit weniger Geburtsglück am Arsch vorbei. Hauptsache hohe Steuerabzüge für den eigenen Mangel an Selbstverantwortung.

Die Gemeinden werden dann noch mehr Kinder in ihrer Sozialstatistik finanzieren. Sind ja nicht die Finanzreichen die kinderreichsten.

Der soziophoben Mehrheit Velofahrern im Kantonsrat (gegen oben buckeln, gegen unten treten) sind ja nicht alle Kinder gleichwertig. Erhöhung der Kinderzulagen, um die finanzielle Belastung in der Schweiz wegen Kindern zu minimieren (existenzsicherndes Grundeinkommen für Unmündige), wurde ja von ihm abgelehnt.

Macht ein grosser Unterschied, ob man arbeitet, um die Familie durchzubringen oder zur Selbstverwirklichung. Letzteres scheint in unserem Kanton höherwertig zu sein. Kostenübernahme aufgrund eigener persönlicher Entscheidungen ist förderwürdig nicht durch Dritte Verursachte.

Sind solche Steuergeschenke im Sinne der gut ausgebildeteten Reichen? Lernt man eine solche Werthaltung an Gymnasien, Fachhochschulen und Universitäten?

Statt Steuerabzüge, je reicher desto mehr Ersparnis, diese streichen und mit den Mehreinnahmen den Steuerfuss senken wäre attraktiver für gute Steuerzahler.

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Blöd wer in der Stadt wohnt

Die Preise für Stadtbewohner in ihr selbst finanziertes Hallenbad:

 

Für Tübacher:

 

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Lärm ist standortschädigend

Strassenlärm wirft Fragen auf; Stadtparlment Gossau

„Eine Lärmschutzverordnung aus dem Jahre 1986 verpflichte Bund, Kantone und Gemeinden, Lärmsanierungen auf den Strassen vorzunehmen.“

„Ab April könnten Hauseigentümer den durch Lärm verursachten Minderwert ihrer Liegenschaften einklagen.“

Die Situation in der Stadt St. Gallen

Lärm um Mobilitätsinitiative, #kurzverbloggt

Sind in der Stadt St. Gallen nicht auch Wertminderungsklagen zu erwarten?

Wird der HEV St. Gallen als Vertreter von Hauseigentümern die Liegenschaftsbesitzer bei Schadenersatzklagen gegen Stadt und Kanton unterstützen?

SRF Puls: Krankmacher Strassenlärm, Verordnung ohne Wirkung

SRF Tagesschau: Klagepool Lärmschutz

Lärmliga Schweiz

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3. Autobahnröhre unnötig

Heute werktags 15. März 2018 11.12 Uhr:
Verkehrsüberlastung?

Aufzeichnen

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Linke Baulobby

«Im Wohnungsbau auf Qualität setzen»

„Dieser marginale Rückgang um 0,2 Prozent beunruhigt den Stadtrat nicht stark“
Verglichen mit dem massiven Bevölkerungswachstum in anderen Städten ist das mehr als besorgniserregend.
Die Zeche dafür bezahlen die hier Gebliebenen.
Aber wenn man 20´000 Fr/Monat für sich alleine verdient, ist das ja ein Klacks.
Vor allem der massive Wegzug in die Agglomeration, wahrscheinlich eher der besseren Steuerzahler, führt dann einfach zu noch höherer Belastung der städtischen Bevölkerung. Unsere Region wächst ja traditionell seit Jahrzehnten in der Agglomeration auf Kulturland.
Auch der Braindrain Richtung Zürich kratzt den Stadtrat offensichtlich nicht.

„Denn wir wissen, dass viele Studierende der Universität St. Gallen sich nicht in der Stadt anmelden. Würden wir die Meldepflicht forcieren und alle zum Einschreiben aufs Einwohneramt laden – wir hätten 2017 statt eines Bevölkerungsschwunds einen Anstieg der Einwohnerzahl gehabt“.
Als wäre es ein neues Phänomen, dass Studenten durch Wochenaufenthalt Steuern sparen wollen. Insbesondere beim konkurrenzlos hohen Steuerfuss der Stadt St. Gallen.

„Wir haben die Vermutung, dass St. Gallen einen relativ hohen Bestand an älteren Liegenschaften aufweist, die nicht den aktuellsten Wohnstandards entsprechen.“
Was ist mit den 100-jährigen und älteren (Jugendstil-) Häusern, die auch nicht mehr heutiger Bauqualität und „aktuellen“ Bedürfnissen entsprechen?
Werden die auch bald abgerissen, weil ohne Lift, energetisch nicht uptodate, schlechte Raumausnutzung etc.?

 

Fuchsenstrasse

Visiere an der Burenbüchelstrasse

Visiere am Achslenweg

Hier muss zumindest der «typische Gebietscharakter» erhalten bleiben. Zu diesen Gebieten gehören beispielsweise das Linsebühl, das Waldgut oder die Siedlung Fuchsenstrasse.
Solche Schutzmassnahmen sollen helfen, dass St. Gallen nicht nur eine Stadt im grünen, sondern auch im architektonisch ansprechenden Ring bleibt.
“ 

Günstigen Wohnraum erhalten ist nicht mehr aktuell.
Oder werden Genossenschaftssiedlungen erstellt, wie sie die SP im Stadtparlament seit Jahren fordert?
Oder nur Renditeobjekte, die man anderenorts nicht haben will.
Damals wurde dort wenigstens das ganze Gebiet zusammen geplant. Jetzt wird jede Parzelle einzeln überbaut, was zu einem anonymen Flickwerk ohne jedwelchen integrativen Charakter führt.
Anonym wohnen ist wichtig, nicht zusammen leben? Sonst kann man ja in die Innenstadt?

„Aber schwieriger wird es, Aussagen über den Ausbaustandard dieser Wohnungen zu erhalten.“
Ist es nicht im eigenen Interesse der Liegenschaftsbesitzer für attraktive Wohnungen zu sorgen? Braucht es einen Eingriff der Behörden?
Wo ist hier der Verband der Hauseigentümer?

„nicht den aktuellsten Wohnstandards entsprechen“
Anders gesagt: Billigwohnungen für Steuerausgaben verursachende Stadtbewohner müssen weg. Das Steuersubstrat („achtgeben“) muss wegen millionenteuren Fehlinvestitionen ohne Mehrrendite („Spitze beim Investitionsvolumen“) sichergestellt sein.
qualitatives Wachstum“ nur bei der Steuerkraft? Heisst das mehr Wettbewerb um gute Steuerzahler in der Agglo statt mit anderen Städten zu konkurrenzieren.
Und diese Kosten können dann logischerweise nur noch durch Sparprogramme (meist bei den Ärmsten) gedeckt werden.

Der Traum vom Einfamilienhaus im Grünen ist da.
Wieso in Zürich und anderen Städten nicht?
Zürich im Städtevergleich: Weniger dicht, immer mehr Familien

Oder ist Zürich (und unsere Agglogemeinden) einfach attraktiver für Kinder? (Maria Pappa (SP): Kinder vermehrt miteinbeziehen)

„sie dort für einen tieferen Mietzins eine Wohnung mit höherem Komfort“
Wo? In Mörschwil, Gaiserwald, Teufen, Speicher?
Wie gross ist dort das Wohnungsangebot?
Und wir Städter sorgen noch dafür, dass sie gleich bequem und schnell beim Steuersubstratproduzent Arbeitsplatz auf unserem Grund und Boden sind wie wir.

„Mietern oder Besitzern zum Beispiel erlauben, auf der Terrasse Gemüse oder Blumen anzupflanzen“
Gibt doch überall Rasen ums Haus. Oder ist das das Ei des Kolumbus für eine neue „Qualität der Wohnraumstrategie“?

“ mit Cluster-Wohnungen“
Und die zahlen Steuern?
Nichts anderes als ein Studentenwohnheim mit gehobenem Standart.

„Zum Beispiel das viel reichere kulturelle Angebot als auf dem Land. Der gut ausgebaute öffentliche Verkehr das vielfältige Angebot im Gesundheitswesen, die grosse Zahl an nahen Arbeitsplätzen wie auch St. Gallens Lage im Grünen Ring“
Von Mörschwil, Teufen, Abtwil etc. kann man davon genauso profitieren. Sind doch nichts anderes als politisch unabhängige Stadtquartiere ohne dass sie Defizite von städtischen Infrastrukturen mitfinanzieren müssen.
Von Mörschwil ist man schneller und bequemer im Hallenbad Blumenwies als von Winkeln. Trotzdem muss Erster an dessen Sanierung nichts beisteuern. Oder gibts dann da Einheimischenrabatte?

“ Die flächendeckend ausgebaute ausserfamiliäre Betreuung von Kindern, die es beiden Elternteilen erlaubt, einer Arbeit nachzugehen. „Fremdbetreuungsangebote haben andere Gemeinden auch, sogar sozialer und ohne Subvention auch für die Reichsten.

Nichts anderes als wieder ein teures Bauamtsbeschäftigungsprogramm, dass trotz seiner vielen bestverdienenden aber ausserhalb versteuernden Fachleuten noch kostenintensive externe hinzuziehen muss.
Oder hat einer sich beklagt, dass er in St. Gallen keine passende Wohnung findet?

Richtig ein Thema an den Bedürfnissen der Bürger vorbei.
Ist es das, was den Bürgern unter den Nägeln brennt?
Wann hat es das letzte Mal eine Vorlage in der Stadt gegeben, die so viele Leserbriefe im Tagblatt ausgelöst hat wie die Mobilitätsinitiative.
Und mit was kommt Frau Stadträtin Pappa nach dem überdeutlichen Votum der Stadtbevölkerung? Mit unattraktiven Wohnungen in der Stadt

Besser dafür sorgen, dass die „Stammkunden“, die in der Stadt Wohnenden, auch hier bleiben.
Attraktive Wohnquartiere mit kindergerechtem Lebensraum,  Langsamverkehrsförderung, viel nahe öffentliche Plätze zum Verweilen, die besten öffentlichen Schulen der Region etc.
Was für andere das wichtige Dorfleben ist, ist bei uns das Quartierleben.

Wer mal in Zürich, und vielen andernen Orten, gelebt hat und sieht wie grosszügig die Gemeinde zu ihren Einwohnern sind, der kehrt der Stadt St. Gallen für immer den Rücken.

Macht doch die Stadt zur Kantonssache.
Für was wählt man noch Stadträte, wenn die übergeordneten Bünzli-/Dörfli-Bedürfnisse der Agglobewohner über denen der Stadtbewohner stehen?

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Unter sich

Schlagabtausch

Der Anlass wurde von fünfzig Personen besucht.

Da erreicht ich ja mit jedem Blogartikel ein mehrfaches.
Die öffentliche Meinung wird doch je länger je mehr auf social media gemacht.

Um letztendlich an solchen Anlässen die gleichen Argumente vorzubringen, die man schon an der Fraktionssitzung oder im Stadtparlament gesagt hat?
Warum sich aber eine Mehrheit als gewählte Politiker dafür auf fragwürdigen Seiten wie Facebook, Twitter etc. tummelt?

Mysg.ch wäre doch (auch für jene) die ideale Plattform gewesen, um über lokale Themen zu debattieren. Um seine Argumente für oder gegen ein Geschäft im Stadtparlament dem Bürger darzulegen. Um bevorstehende Entscheidungen der Exekutive dem Volk zur Partizipation vorzulegen etc.

Ist heute fast unmöglich, alle vorhanden Pros und Cons zur persönlichen Meinungsbildung zusammenzusuchen.

Bürgerbeteilung schon, aber bitte nicht zu viel?

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