Sozialistische Landgemeinden

„Dafür sei die Badi da: Alle Einwohner erhielten schliesslich ein kostenloses Jahresabonnement für die Horner Badi.“

http://www.badi-info.ch/tg/horn-seebad.html
Eintrittspreise S’saison 2017:
Einwohner von Horn: gratis mit Einwohnerausweis
Eintrittspreise für Nichteinwohner von Horn:
Einmaliger Eintritt: Erwachsene Fr. 4.-, Kinder Fr. 1.-
Saison-Dauerkarte: Erwachsene Fr. 50.-, Kinder Fr. 12.-

Goldach:
Eintrittspreise Einzeleintritt, S’saison 2017:
Erwachsene Fr. 6.00 (ab 17 Uhr 3.00), Saisonabo 80.-*

Lehrlinge/Studenten (m. Ausweis) Fr. 3.00 (ab 17 Uhr 2.00), Saisonabo 55.-*
Schulkinder Fr. 2.00, Saisonabo 30.- (einheimische 15.-)
* Rückvergütung für Einheimische 25.-/20.-

Steinach
Eintrittspreise, Einzeleintritt Stand 2017:
Erwachsene CHF 4.00, Einheimische CHF 2.50
Schüler, Lehrlinge (bis 18 J.) CHF 1.50, Einheimische CHF 1.00

Arbon:
Eintrittspreise Strandbad, Stand 2017, unverändert:
Kinder (6 bis 15 J.): 3.50 / ab 17 Uhr: 2.00 / Saisonabo Einh.: 44.00
Lehrlinge/Schüler/Studenten: 6.00 / ab 17 Uhr: 3.00 / Saisonabo Einh.: 66.00
Erwachsene (ab 16 J.): 7.00 / ab 17 Uhr: 3.50 / Saisonabo Einh.: 88.00

Rorschach:
Eintrittspreise, Einzeleintritt / Saisonabo Stand 2017, unverändert:
Erwachsene ab 16. Altersjahr Fr. 6.00 / 95.-
Studenten, Lehrlinge Fr. 4.50 / 60.-
Kinder von 6 bis 15 Jahren Fr. 2.00 / 40.-
Es gelten Preis-Vergünstigungen für Eintritt ab 17 Uhr. Einheimische und Familien erhalten einen Rabatt auf die Saisonkarten.

Staad:
Eintrittspreise Einzel-Eintritt, S’saison 2017:
Erwachsene Fr. 4.00
Kinder Fr. 2.00
Es sind Famillien- und Saisonkarten erhältlich, für Einwohner der Gemeinde Thal gelten vergünstigte Tarife.

Altenrhein:
Der Eintritt ist gratis für Einwohner der Gemeinde Thal sowie Kurtaxengäste

St. Gallen:
Alle bezahlen gleich viel oder für alle gratis (ausser für den komunalen Steuerzahler).

Schon komisch.
Wenns um andere Menschen geht, ist man fremdenfeindlich rechtsaussen.
Wenns um die eigene Bevölkerung geht, ist man plötzlich Sozialist.
Also würden sich in einer Gemeinde alle kennen. Sind alle homogen und haben die gleichen Wertvorstellungen und Weltanschauungen.

Könnten ja für alle kostendeckende Preise verlangen, nicht nur für Auswärtige. Dann könnten sie sogar ihren Steuerfuss noch mehr senken.

Verstösst das nicht gegen das Antirassismusgesetz: Diskriminierung wegen der Herkunft?

Vielleicht sieht so ihre Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative aus: die Bevorzugung von Einheimischen.
Und warum hält sich die Stadt nicht an den ruralen Mehrheitsvolkeswillen: Parkplätze, Busfahrten, Eintritte in Bäder, Eishalle, Anlässe, bei Job- und Lehrstellenbewerbung, Beanspruchung öffentlichen Raumes etc.:
Städter first!

Aber die Städte als eidgenössische Milchkühe kuschen lieber ständig vor dem nostalgischen Abschottungs-Diktat.
Hauptsache im Bundesrat bleibts beim Landeierfaschismus?

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Franz-Zwang ein Nazi-Flop

Moutier hats wieder mal der ganzen Schweiz gezeigt, wie gut wir miteinander auskommen, wie die förderalstische Gemeindeautonomie die Integration in der Schweiz fördert.
Leute, die seit Geburt nichts anderes kennen als Zweisprachigkeit, Clash of Cultures direkt vor der Haustüre, sind sich spinnefeind.

Kann demnach jede Gemeinde abstimmen, zu welchem Kanton sie gehören will, und dieser muss sie aufnehmen? Gibt es eine Abstimmung im Kanton Jura, ob die die 48.7% Berntreuen aus Moutier wollen?
Dann stimmen wir doch ab, ob die Stadt St. Gallen zu Basel-Stadt gehört, wären mir sympathischer als die Dominanz der schmarotzenden Agglo-Landgemeinden in unserem Kanton (resp. die müssten endlich ihre Hausaufgaben machen), und jene müssten uns dann ohne Widerspruch aufnehmen?
Soll doch Mossul abstimmen, dass sie auch vom Jura aufgenommen werden müssen.

Moutier ist doch das Paradebeispiel, dass das Erlernen einer zweiten Landessprache für den Zusammenhalt des Landes total irrelevant ist.

Da frag ich mich als Ostschweizer schon, warum bei uns JEDER auf Teufel komm raus zu sogar 5 Jahren obligatorischen Französisch-Unterricht gezwungen werden.
Selbst für höhere Schulen wie Kanti (auch wer die Kanti in englisch absolvieren will, muss bei der Aufnahmeprüfung genügend Franzkenntnisse vorweisen können), FMS, WMI, BMS ist Französisch eine Killerkriterium.
Sogar eine Berufsmaturitätsschule in Bauberufen, wo doch jeder weiss, dass Italienisch auf dem multikulturellen Bau die Fachsprache der Handwerker ist, oder gestalterische Berufe (aber subventionierte Bildungsreisen nach Florenz) wird noch Zwangsfranzösisch unterrichtet.

Für was? Um Molière, Voltaire oder Rousseau im Orginal zu lesen wie bei katholischen Lateinmaturanden die Bibel im Urtext zur persönlichen Interpretation? Oder um sich beim Bewerbungsgespräch in der Romandie mit dem Chef im Passé simple zu unterhalten?
Und die Berufsverbände schauen diesem sinnlosen Treiben des Erziehungsdepartements still zu. Nehmen dann lieber den Grenzgänger aus Deutschland oder Österreich, weil die statt Franz mehr Fachkundeunterricht hatten und daher höherqualifiziert sind.
Also für was dieser Landessprachenzwang?
Aus nationalsozialistischen Gründen?
Wenn Zusammenhalt durch Sprache so wichtig ist, warum lernt dann kaum einer Italiensch als 2. Landessprache?
Dem Tessin wird zum Klappehalten per Regierungsitz bald ein erleichteter Griff in die Bundeskasse gewährt.

Die Schweiz ist doch nichts anderes als ein Land, wo Deutsche, Franzosen und Italiener friedlich zusammenleben.
Der Erfolg der Schweiz gründet im Multikulti. Genauso wie im Silicon Valley.
Wer den Einfluss und die Entfaltung anderer Kulturen in unserem Land (statt nur innovative Schweizer Waffen für den IS) zur Innovationsförderung ablehnt, ist kein richtiger Schweizer und sollte besser den Pass abgeben und auswandern. Er schadet dem nachhaltigen und traditionellen Erfolg unseres Landes.

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Bünzlistadt

https://kurzverbloggt.ch/zukunft-oev-st-gallen/

Die Leute haben längst durch ihr Verhalten abgestimmt.
Sie wollen mehr Strassen und weniger öV.
Der massive Ausbau der Stadtbusse durch Ex-Stadtrat Brunner hat nichts gebracht. Übung abbrechen.
Veloverkehr auf Hauptachsen oder Slalom in Quartierstrassen zwingen, um den MIV einzubremsen resp. für oberlehrerhafte Gewissensbisse dieses zu missbrauchen, genausowenig.
Stadtregierung und -parlament verhält sich ja genauso passiv. Wo ist das Fairtiq uva. zur Finanzierung von 3. Autobahnröhre und Teilspange, die Förderung des kombinierten Verkehrs gemäss städtischem Richtplan 4.3, marktwirtschaftliche Parkplatztarife gemäss Angebot und Nachfrage etc?
Staatliche Teilnahme an Privatunternehmen wie der Cityparking AG, ohne Widerspruch, dass immer mehr Parkplätze in der Stadt privatisiert und damit der demokratischen Kontrolle entzogen werden?
Oder werden beim UG25 80% Privatparkplätze geplant, damit die Anwohner dort ihr Fahrzeug zur Befreiung des knappen öffentlichen Grunds für alle abstellen können?
Meine ganze Familie fährt jeden Tag bei jedem Wetter, auch bei Schnee, mit dem Velo zur Arbeit resp. Schule. Warum müssen wir den öV wie auch Strassenausbauten über städtische Einkommenssteuern massiv mitfinanzieren und trotzdem wird unsere Wahl des Verkehrsmittels insbesondere in der Stadt St. Gallen immer gefährlicher und unattraktiver?

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Intransparente Fladenvereinbarung

Ich habe bis jetzt genug recherchiert.
Über die Vereinbarung der Stadt mit der katholischen Sekundarschule Flade ist nichts zu finden.
Höchstens eine „Pressemitteilung“.
Was sind die Gründe, warum man das vor den Bürgern geheimhalten muss?
Für was gibt es ein Öffentlichkeitsgesetz?

Wie läuft das dann ab?
Werden alle Eltern durch das Schulamt explizit darauf hingewiesen, dass sie ihre Kinder kostenlos auch in die Flade einteilen lassen können? Freie Schulwahl? Wieso nur diese Schule?
Oder sind die 6. Klass-Primarlehrpersonen für die Einteilung zuständig oder bestimmt das dann das Schulamt zum Schulhäuser  füllen wie bisher?
Bei einem Ansturm auf die Flade werden dann ein paar Hundert „Glückliche“ per Los gezogen? Was wenn dann mehrheitlich Muslime gezogen werden?
Oder kommen zuerst die städtischen Katholiken, dann die auswärtigen Glaubensbrüder, die Reformierten und zum Schluss soll der  übriggebliebene „Ausschuss“ Lotto spielen.
Oder schicken die Linken dann ihre Kinder an die öffentlichen und Bürgerliche an die Privatschule?
Und sowas stimmen nicht nur Linke sondern selbst die FDP zu.

Während andere katholische Schulen wie z.B. die Untere Waid zeigt, wie man für alle integrativ Talentförderung betreibt.

Die ganze Neuorganistation der städtischen Oberstufen ist doch nichts anderes als sich der Flade anzupassen.
Wieso haben alle öffentlichen Oberstufen rund um die Stadt St. Gallen schon längstens Niveaugruppenunterricht? In der Stadt ist das nicht mal geplant.
Wetten, dass die Stadt die letzte Gemeinde der Schweiz ist, die noch nach altem System unterrichtet und bald vom Erziehungsrat rechts überholt wird. Weiterhin beschäftigt sich das Schulamt lieber mit Promotionsreglementen, Probezeiten, Schulraum- und Stundenplanung etc. statt in die grossen Bildungchancen einer heterogenen Stadt zu investieren.

Aber in der Stadt wird gekuscht, eine halbjährliche Pressemeldung muss genügen, von Amt über Parlament bis Verbänden.
Zuerst grossmaulig Geschlechtertrennung anprangern und dann Millionen dafür sprechen.
Schüler und Eltern sind diesem respektlosen, entwürdigendem Treiben hilflos ausgesetzt. Oder werden diese Direktbetroffenen jemals gefragt?

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Dichtestress im Quartierpärkli

Ärger in der Quartieroase

Bei uns im Quartier wird bereits 5.-Klässlern in der Schule durch Verkehrsinstruktoren und Quartierpolizist eingeimpft, dass der Aufenthalt auf Spielplätzen für sie ab jetzt verboten ist.
Scheinbar verhält es sich bei Erwachsenen anders, selbst wenn nicht in Begleitung von Kindern.
Kein Wunder zieht es die Quartierjugend in die Innenstadt, wenn es keine Aufenthaltsmöglichkeiten im Quartier gibt.
Die Jugendtreffs sind ja auch mehr geschlossen als öffentlich zugänglich.
Wenigstens gibt es bei uns bald einen Quartierpark, was ein riesiger Mehrwert für die Bewohner bedeutet. Wenn sich dann jedermann, jederzeit unbeschränkt dort aufhalten darf. Auch wenn ein Radfernfahrer, Pilger oder Obdachloser auf einer Parkbank im Schlafsack übernachtet.
Hauptsache jedes städtische Wohnquartiersträsschen ist jederzeit für jedermann unbeschränkt motorisiert befahrbar?

Dann streitet sich noch die Quartierbevölkerung im QV Südost um wenige Aren öffentlichen Raum, ruft dafür noch einen runden Tisch ins Leben.
Während gleichzeitig ganze Quartierstrassen für das Abstellen von leeren Fahrzeugen missbraucht wird. Überbreite und übergeordnete Strassenzüge mitten durch städtische Wohnquartiere praktisch nur für ortsfremde Vorbeifahrende reserviert sind.
Bei 50 km/h interessiert die weggeworfene Spritze oder der Zigarettenstummel 5 m daneben nicht. Aber einen Anwohner schon.

Wieso ist nicht einmal die Linsenbühlstrasse wenigstens von Singenberg- bis Speicherstrasse schon längstens für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrt?
3-4 Kurzzeitparkplätze für Anstösser und Zubringer reichen doch.
Man hätte unendlich viel Platz für lauschige Plätze mit Bänken, Sandkasten, Wippen, Brunnen, Spritzenautomaten, Aschenbecher etc.

Wer in der Stadt wohnt und ein Auto haben will oder in die Stadt fahren will, der soll seine private, persönliche Entscheidung Abstellen des Fahrzeugs auch privat und persönlich organisieren. Und nicht von der Stadt erwarten, dass sie wertvollen öffentlichen Raum möglichst billig zur Verfügung stellt (s. Kosten pro Parkplatz Schibenertor).
Diese Fünfer- und Wegglimentalität gehört aufgrund der vielfältigen Nutzungsbedürfnisse öffentlichen Raums endlich in die Schranken gewiesen. Wäre Zeit, dass die linken Mehrheiten endlich (Wert-)haltung zeigen.
Wieso ein knappes Gut nicht marktwirtschaftlich bewirtschaften?

Wir brauchen keinen öffentlichen Ordnungsdienst, sondern mehr Möglichkeiten zur Sozialkontrolle (statt diese auch noch Wegzuweisen) vor der eigenen Haustüre. Zum Ausbrechen aus der Anonymität der Stadt, die der auswärtige Autoverkehr bei uns verursacht.
Quartierbewohner sind Stammkunden (auch des städtischen Gewerbes).

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Amtliche Fakenews

Die Kosten der 3. Stadtautobahnröhe und der Teilspange:

17. Mai 2015:         875 Millionen Fr. (Quelle)
25. Januar 2016:   1 Milliarde Fr. (Quelle)
25. Februar 2017: 1,5 Milliarden Fr. (Quelle)

Wenn ich als Familienvater so mit unserem Haushaltseinkommen umgehen würde, könnten wir uns schon längstens beim Sozialamt melden.
Wer mit so abstrusen Zahlen daherkommt, und noch als amtliche Stelle, der ist nicht nur nicht glaubwürdig, sondern es fehlt im an den minimsten Verständnis von Eigenverantwortung. Deren Sozialamt ist ja Bundesbern.
So gewinnt man heutzutage Abstimmungen?

Wieso wird das nicht mittels Roadpricing privat finanziert?
Weil jeder Privatinvestor weiss: ausser Spesen nichts gewesen?
Andernorts kann man auch per App und standortteilen seine Mobilitätsgebühren bezahlen.
Ich weiss, die Mehrheit will lieber staatliche Bevormundung.

Oder ist der städtische Anteil für den Autobahnausbau oder die Teilspange bereits heute bei der Budgetplanung enthalten?

Oder entscheiden wir heute, was zukünftige Generationen finanzieren müssen?
S. Bahnhofplatz, Energiestrategie, Athletikzentrum usw.

Oder ist mit 68% Zustimmung der Stadtbevölkerung zur Energiestrategie 2050 dieser Ausbau gestorben?
Mitnichten.
Man glaubt seit Jahrzehnten an die Elektromobilität ohne irgendwelche Fortschritte. Als ob man damit etwas gegen die billionenteure Mafiatradition aus globalen Automobil- und Erdölfirmen unternehmen könnte.
Aber schönfärberisch und gutmenschlich die eigenverantwortliche Langsamverkehrsförderung von einer Legislaturperiode zur nächsten schieben ohne dafür irgendwann irgendwelche Pläne präsentieren zu können.

Aussage des SRF1-Moderators heute an Auffahrt: Die Verkehrsnachrichten sind länger als die richtigen Nachrichten.
Für das haben wir christliche Feiertage? Sprechen von Gefährdung unserer christlichen Kultur durch den Islam.

Ein Blick auf die Strassen und das Verhalten der Mehrheit der Bevölkerung und alles ist klar: den meisten geht doch der Energieverbrauch und die Klimaerwärmung am Arsch vorbei.
Da ist für mich US-Präsident Trump noch glaubwürdiger, der wenigstens offen sagt, dass er nicht an die Klimaveränderung glaubt statt Nullpolitik fürs eigene Gewissen zu betreiben:
LED-Strassenbeleuchtung damit jedermann zu jederzeit überall mit 2-Tonnen-Fahrzeugen alleine multioptional herumkurven kann.

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Schreibtischtäter

Der Fussweg geht vor

„Anwesend waren an jenem Morgen Mitarbeiter der Stadt- und Kantonsverwaltung, Architekten und Landschaftsgestalter sowie weitere am Grossprojekt Beteiligte.“
Die hochbezahlte, um nicht zu sagen überbezahlte, Crème de la Crème von städtischem und kantonalen Bauämtern trifft sich für den Spatenstich eines Wieschen.
Oder ist deren Arbeitszeit in diesen Kosten im Gegenwert von gut 10 Familienwohnungen enthalten?
Und alles unter Ausschluss der Öffentlichkeit vor allem der Anwohnenden und zukünftigen Nutzenden.
Haben offensichtlich nichts Besseres zu tun als Generierung von Vitamin B oder von Befriedigung ihrer Chefallüren zur persönlichen Bereicherung materiell und ideel.
Als Begründung für die Zerstörung wertvoller Bäume (die fünf Millionen wollen ausgegeben sein) an diesem Ort wird einfach die Verlegung eines Weges angegeben.
Als hätte nicht mancher Quartieranwohner die 10m Umweg in den letzten Jahrzehnten gerne in Kauf genommen für die Wiedergutmachung durch den Anblick schöner Pappeln und Linden.
Aber die Anwohner werden ja nicht gefragt.
Partizipation heisst doch, dass man gegenüber dem Bürger eine Bringschuld hat und nicht einfach auf ein Baugesuch hinweist.
Oder war ein Mitglied des Quartiervereinvorstandes informiert oder sogar anwesend?
Oder ist der aufgrund seiner Bevölkerungsmenge einer mittleren Schweizer Stadt von fast 20´000 selbst für solche Dinge schlichtweg überfordert?
Aber die Ochsentour durch die Generalversammlung der Quartiervereine statt Partizipation.

Bauamtsvorsteherin SP-Stadträtin Pappa bei der Generalversammlung des qvsfn.ch 2017

Wäre das nicht die Gelegenheit gewesen, die Quartierbewohner über Projekte in ihrem Quartier zu informieren?
Seit dem Departementswechsel scheinen plötzlich wieder Quartier-, Anwohner und Langsamverkehrbedürfnisse letztrangig.
Hauptsache die (mehrheitlich auswärtigen) Angestellten im Baudepartement sind zufrieden insbesondere bei deren Fahrt zum Arbeitsplatz in der Stadt.
Bsp. Radweg für velofahrende Oberstufenschüler bergwärts zum OZ Zil. Wurde unter Stadtmelder eingetragen und nach kurzer Zeit wieder gelöscht. Obwohl dafür nur drei Parkplätze nicht mal aufgehoben sondern nur auf die andere Strassenseite verlegt werden müssten. Desgleichen die jahrzehntelange versprochene attraktive Querverbindung über die Schönbühlstrasse. Lieber finanziert man Sportinfrastruktur (OZ Zil bewegt?) obwohl 99% aller Schüler übergewichtig (gemäss Aussage einer Schulärztin) mit dem Bus kommen. Aber Mörschwiler am OZ Zil finanzieren ihren Schülern das Busbillet, weil sie wissen, dass man in der Stadt St. Gallen erst recht nicht als 12-jähriger sicher Velofahren kann.
Die Stadt kann sich dies nicht leisten und erachtet es als Selbstverständlichkeit der Familienausgaben seinen Kindern ein Busabo nicht zu subventionieren.
Oder ist die Form des Pendelns bei der Anstellung von städtischen Angestellten bei gleicher Qualifikation nicht relevant, resp. erst recht nicht, wo diese ihre durch die Stadt verdienten Lohnsteuern abdrücken?
Scheinbar sind Lehrerparkplätze vor dem Schulhaus (wehe den Elterntaxis) für die Angestelltenzufriedenzeit gemäss SP/UNIA/SGB essentieller als Schulwegsicherheit.
Scheinbar ist die Mobilität Auswärtiger, als gäbe es keinen kombinierten Verkehr gemäss Richtplan 4.2.2, der Sicherheit und Gesundheit von Quartierschülern immer noch übergeordnet.
Die Legislaturziele des Stadtrates kann man wie in der Vergangenheit in der Pfeife rauchen. Grosse Sprüche kein Födle  dahinter.

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