Alle sitzen auf der gleichen Bank

Quelle: Alle sitzen auf der gleichen Bank | St.Galler Tagblatt Online

Und genau darum zieht es unter vielen anderen auch Sozialhilfebezüger in die Stadt:
Nicht wegen der Anonymität sondern wegen der Toleranz der Städter.

Darum haben Stadtbewohner trotz des hohen Anteils auch keine Probleme mit Ausländern, anderen Religionen, anderen Hautfarben etc.
Eher mit auswärtigen Fremden, die sich keinerlei Mühe geben sich einzufügen resp. sich der urbanen Werthaltung anzupassen. Die sie sogar bevormunden wollen (kommunales Ausländerstimmrecht, Masseneinwanderungsinitiative, Grenzschutz, Flüchtlinge etc.)

Und ob ein Einfamilienhausquartier im Grünen, wo die meisten meist automobil unterwegs sind, wirklich weniger anonym ist und die Leute einander da besser kennen als in einem Stadtquartier, wo es auf Grund der Menschennähe kaum Möglichkeiten gibt, einander aus dem Weg zu gehen, bezweifle ich sehr.

Es gibt halt auch Menschen, denen die Monotonie eines englischen Rasens besser gefällt als die Vielfalt einer ganzjährig blühenden Wildblumenwiese.

Es ist mir daher u.a. auch nicht begreiflich, warum Eltern ihre Kinder in einer von Schweizern dominierten Schule, wie z.B. der Flade oder andere Landschulen, schicken, wenn sie die Möglichkeit der hohen Bildung in Sozialkompetenz und Toleranz durch hohe kulturelle Heterogenität einer städtischen Oberstufe hätten.

Muss ja nicht jeden Tag Rösti sein. Mal ein Döner, ein Chili, eine Pizza oder eine Frühlingsrolle macht das Leben spannender.

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