Velofahren auf der Stadtautobahn

Um die Strassenkapazität zu erhöhen, wurde vom Bundesrat vorgeschlagen, dass auf dicht befahrenen Autobahnabschnitten nur noch mit Tempo 100 oder 80 gefahren werden darf. Z. T. soll der Pannenstreifen als zusätzliche Fahrspur benutzt werden können.

Wenn der Autobahnverkehr noch höchstens 80km/h fahren darf  und daneben eine genügend breiter Pannenstreifen für eine zusätzliche Fahrspur vorhanden wäre, dann könnte man auf den Standspuren auch freie Fahrt für Velofahrer einführen.

Meistens gilt auf der Stadtautobahn Tempo 80 wie auf Ausserortsstrassen. Auf Autobahnen hat es aber wenigstens noch einen breiten Pannenstreifen.

Auf der Stadtautobahn auf dem Pannenstreifen Velo zu fahren ist deshalb sicherer als auf Ausserortsstrassen und noch extrem viel sicherer als die Stadt zu durchqueren.
Zudem sind Autobahnen meist die direkteste und steigungsfreieste Verbindung und darum für Velofahrer auch am attraktivsten.

Bei Autobahnausfahrten könnte man günstige Velofahrerbrücken bauen wie zB auf dem Etschradweg vor Verona, die weniger kosteten als 10m Hochgeschwindigkeitzugstecke oder Autobahn:

Oder in Nordamerika:

In einem freiheitlichen Land, wo das alleine im Auto fahren zum höchsten liberalen Gut erkoren wurde, immer noch wird und gemäss Richtplan auch in Zukunft so bleiben soll, ist es schwer das Velo als Fortbewegungsmittel attraktiver zu machen wenn nicht durch volkswirtschaftlich sinnvolle wenn auch radikale Lösungen.

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Neugestaltung Bahnhofplatz: Braucht es eine Verlängerung der Personenunterführung?

Kommentar zum Stadtblog Neugestaltung Bahnhofplatz: Braucht es eine Verlängerung der Personenunterführung?:

Ich bin froh, dass die Bauverwaltung die verlängerte Unterführung verworfen hat.

Wenn ich in geschlossenen, mit dem gleichen Einkaufsfeeling unterirdischer Räume einkaufen will, gehe ich ins Einkaufszentrum und nicht in die Innenstadt.

Aber scheinbar ist die Hoffnung auf durchgehende Öffnungszeiten in Untergrundgeschäften grösser als das Zusammenleben in der selbst gewählten sozialen Umgebung.

Wenn ich am Bahnhofplatz stehe und zB Richtung Neudorf will, gibt es unzählige Möglichkeiten. Nur sind diese an diversen Haltestellen verteilt, sodass ich die nächstmögliche und schnellste Verbindung garantiert verpasse.

Wieso wird nicht nur EIN öV-Trassee durch den Bahnhofplatz geführt von der Kreuzung Bahnhofplatz/Kornhausstrasse bis zum Gaiserbahnhof.
Auf der Südseite Richtung Westen und auf der anderen Trasseeseite Richtung Osten.
Dann müssten Fussgänger nur eine Strasse überqueren.

Zudem hätte es auch auf der Nordseite des Bahnhofs inkl.unnötigem 4-spurigem Unterem Graben noch genügend Platz für den öV-Innenstadt-Durchgangsverkehr, wenn nicht der MIV prioritär behandelt würde (mehr Mut zum Stau, wenn auch bis auf die Fehlplanung Stadtautobahn).

Solange aber das ineffizienteste und daher unwirtschaftlichste Verkehrsmittel in der Stadt (privat alleine im 5-plätzigen Auto) immer noch oberste Priorität geniesst, als würde dieses mehr Steuereinnahmen generieren als der Stadt alleinig zu tragende Kosten verursachen, werden die Hunderte Millionen teuren Platzverschönerungen zu kaum einem Mehrwert (dh. sinkender Steuerbelastung und mehr Wohnortqualität) für Stadtbürger führen.

Gemäss Föderalismus ist die Stadtverwaltung nur ihrem Wahlvolk gegenüber verantwortlich. Den Verkehr und anderen Belastungen, die Auswärtige bei uns verursachen (zB Südspange für die Bewältigung des Verkehrs aus dem Appenzellischen), braucht sie nicht zu kümmern, sondern das ist Kantons- oder zumindest Bundesaufgabe.

Wir brauchen eine Stadt für die Stadtbevölkerung ausser die Agglo (Speckgürtelgemeinden – und Kantone) sind bereit dies mitzufinanzieren, weil auch sie einen Nutzen von einem starken Zentrum in ihrer Region hat (wie es kaum eines ähnlich Prominentes wie die Stadt St. Gallen in der Ostschweiz im Rest der Schweiz gibt).

Ohne starke Stadt St. Gallen keine starke Ostschweiz auch wenn diese Stärke bis jetzt nur durch städtische Bewohner finanziert werden muss und durch diese hohe Belastung an Attraktivität verliert.

Aber solange die Stadt St. Gallen nicht der billigste Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsort ist, ist nicht jeder ausgegebene Franken in der Stadt auch am effektivsten investiert.

Föderalismus funktioniert nur durch seine in ihrem Einflussbereich gelebten Marktwirtschaft; sonst ist es Kommunismus.

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Quartierentwicklung – Initiative muss aus den Quartieren kommen?

Kommentar zum Stadtratblogartikel von Nino Cozzio:

Während sich der Stadtrat innerhalb nur einer Legislaturperiode für die Entwicklung der Innenstadtquartiere durch mehrere Jahrhundertprojekte gleichzeitig verantwortlich fühlt, werden die „restlichen“ Quartiere sich selbst überlassen.

Deren Bewohner haben aber weder eine politische Einflussmöglichkeit noch eine Vertretung in der Legislativen oder Exekutiven.

Freut mich jedes mal, wenn ich an einem „Unort“ in unserem Quartier auf Powerdrinkalubüchsen, Chipsverpackungen oder Bierflaschen stosse.
Das zeigt mir, dass unser Quartier noch „lebt“ und nicht alle wegen direktem Zugang zur Tiefgarage oder gutfrenquentierter Bushaltestelle nur aus unserem Wohnquartier in die Innenstadt flüchten.

Kein Wunder sind Speckgürtelgemeinden nicht fusionswillig, wenn sie sehen, dass dann ihr soziales Zusammenleben nur noch in der anonymen Innenstadt gefördert wird.

Quartierentwicklung findet am besten durch Förderung des Langsamverkehrs statt.
Das fördert die soziale Integration im selbst gewählten Wohnquartier mehr als es das Sozialamt mit Millionen zu leisten vermag.

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…dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen

dies ein Teil der Präambel unserer Bundesverfassung.

Unter der Präambel sollten alle Verfassungsartikel, alle Gesetze, alle Verordnungen stehen.

Aber wird das noch gelebt?

Neben der allseits akzeptierten unwürdigen Prositution von Sozialkassenbezügern bei Ämtern ist der Alltag auf unseren Strassen das beste Beispiel, dass sich die Stärkeren um das Wohlbefinden der Schwächeren überhaupt nicht interessieren.

Ein Auszug aus meinen Kommentaren zu diversen Blogartikeln:

Ich bin der Meinung, dass jeder der sich hinter das Steuer eines Autos setzt, sich den Gefahren, die er für Schwächere dh Dritten verursacht, bewusst sein sollte.

Wie selbstverständlich trotzdem das immense Gefahrenpotential Auto benutzt wird, stimmt mich auch im Hinblick auf den letzten Teil der Präambel unserer Bundesverfassung, worauf zumindest jeder Gewählte schwören muss, äusserst nachdenklich für den Zustand unserer Gesellschaft.

Etwas mehr „Law and Order“ wie sie die SVP vertritt, kann man in gewissen Bereichen für das bessere Zusammenleben in unserem Land sicher nicht verneinen.

Dass aber die Gefährdung von Nichtgefahrenverursachern (Kindern, Gehbehinderten, Velofahrenr, Pflegeheimbewohnern etc.)
einfach so als Kollateralschaden einer vermeintlich wirtschaftlichen Entwicklung auf Kosten der Anonymisierung unserer Gesellschaft hingenommen wird, ist für mich extrem stossend und ein Armutszeugnis nicht nur diese Partei sondern unserer ganzen Gesellschaft allgemein.

Der massgebende Unterschied ist das Ausmass der Fremdgefährdung.

Die Gefahren durch Autos sind keine Tatsache in Sinne von Naturgewalten, sondern von der Mehrheit auf Kosten von Minderheiten (zB Kindern auf dem Schulweg) erzwungen.

Während die Sicherheit von Autofahrer massiv aufgerüstet wurde, sind Fussgänger weiterhin ungeschützt.
Wer kauft heutzutage ein Auto ohne Sicherheitsgurt, Airbag, Knautschzone etc.
Autofahrer fordern für sich immens mehr Sicherheit, als sie Fussgängern zugestehen.

Dass man Fussgänger von der Strasse an deren Rand gedrängt hat, zeigt, welcher Verkehrsträger mehr Prorität in unserer Gesellschaft hat, obwohl Autos mit grotesker Ineffizienz (besonders inkl. Anhalteweg) die vorhandene Verkehrsfläche nutzen.

Wenn man auf die Benutzer der Strassen schaut, scheint mir die grosse Mehrheit unserer Gesellschaft ist SVP-Wähler.
Welche Partei sonst bekämpft jede sicherheitsrelevante Massnahme, die Autofahrer betrifft.

Menschen sollten zumindest vernunftbegabte Wesen sein und die Auswirkungen ihres Verhaltens abschätzen oder wenigstens selbst verantworten können müssen.

Autofahrer können sich auf milliardenteuren Autobahnen austoben. Wo schwächere Verkehrsteilnehmer sind sollen sie sich diesen anpassen, sei es Schritttempo innerorts.

Ansonsten könnte ja jeder mit einem Verkehrsflugzeug in Bürohochhäuser fliegen.

Wieso hat es dort, wo am meisten schwächere Verkehrsteilnehmer leben am meisten Verkehrslärm, Verkehrsgefahren, Abgase, Ausländer und andere sozial Randständige, ist die Gesellschaft am anonymsten?

Autos zulassen, wo sich Menschen aufhalten ist Terrorismus.

Die Anzahl durch den Autoverkehr verursachten Toten und Verletzten in den letzten 100 Jahren ist grösser als in allen Kriegen weltweit.

Kaufen wir neue Mititärjets, mit denen wir weniger Menschenleben schützen als im Strassenverkehr dahingerafft werden.

Krieg findet in unserem Land auf den Strassen statt.

Unsere Strassen sind nicht nur überfüllt von Möchtegern-SVP-Wählern, sondern auch von Klimaerwärmungsleugnern, Anti-Föderalisten, Unterstützer von erdölexportierenden totalitären Schariadiktaturen, Asozialen (allein im 5-plätzigen Auto), AKW-Fans (je mehr verschwendbare Energie desto besser), Selbstbestimmungsrechtsgegnern (Auslandabhängigkeit) etc.

Lieber soll der Staat (die Fussgängerstreifen sicherer machen oder gar aufheben), die Fussgänger (mit blinkenden Leuchtwesten in den Ausgang oder aufs sichere Auto umsteigen) etc. statt dass man endlich mal Eigenverantwortung übernimmt und auf jede nicht dringend notwendige Autofahrt aus oben genannten moralischen Gründen verzichtet.

Die hohen Treibstoffabgaben dienen dabei als Gutmenschenargument.

Gemäss CO2-Gesetz soll man statt in der Wohnung heizen lieber ins Autos setzen und sich per CO2-abgabefreier Abwärme des Automotors aufwärmen.

Wenn man kein Menschenleben auf dem Gewissen haben will, dann soll man es auch nicht unnötig gefährden.
Ausser psychisch Kranken geht keiner mit geladener Waffe und Finger am Abzug in Menschenansammlungen.

Über 50% aller Haushalte in unseren grösseren Städten haben kein Auto, müssen aber die Gefahren, die meist von Autos von Auswärtigen verursacht werden, einfach ertragen?

Nur weil unser Land gemäss BV die Landkantone statt den Föderalismus fördert, müssen sich Leute, die sich eigentlich sozialpolitisch vorbildlich, nachhaltig, energiepolitisch korrekt, selbstbestimmt, eigenverantwortlich verhalten etc. nicht in ihrer Lebensweise durch gesellschaftlich als unkorrekt Eingestufte eingeschränkt werden.

Menschen über den Haufen fahren ist heutzutage Alltag und kann darum jedem passieren (weil die Mehrheit Auto fährt). Darum machen sich Täter kaum ein schlechtes Gewissen, weil sie sich nicht als Täter, sondern auch als Opfer fühlen (warum gerade mir?).

Lieber finanziert die Allgemeinheit Krippenplätze, Tagesschulen, Sportvereine, Fette-Kinder-Programme statt dass wir den Kindern die für ihre natürliche soziale und motorische Entwicklung dringend notwendigen Freiräume zur Verfügung stellen.

Lieber richten wir ihnen einen Facebook-Account ein, finanzieren ihnen ein Handy etc. für den Kontakt mit Gleichaltrigen statt dass sie sich unabhängig mit ihren Freunden auf Quartier- und Dorfstrassen treffen können.

Eine Wohnung mit direkten Zugang zur Tiefgarage lässt sich teurer verkaufen als eine in kinderfreundlicher Umgebung.

Dafür zügeln Eltern lieber in die vermeintlich kinderentwicklungsförderlichere Agglomeration und chauffieren dann ihre Kinder per Auto in städtische Sportclubs, Hallenbäder, Vereine, Horte etc.

Privat ein Auto zu benutzen, zeigt nur die Respektlosigkeit vor den Bedürfnissen der Mitmenschen.
Aber für das gute soziale Gewissen lassen wir uns „gerne“ immer mehr vom Lohn für unsere Opportunitätskosten abziehen

Nur weil jeder Tubel mit seinen Kindern heutzutage in einem tonnenschweren Vehikel mit Sicherheitsgurten, Airbag, Sicherheitskindersitz, Knautschzone etc. hockt, ist noch lange keine Indiz, dass unsere Strassen sicherer geworden sind.

Genauso könnte man alle Bewohner in einen Atombunker verfrachten und sich dann brüsten, dass auf unseren Strassen keine Unfälle mehr passieren.

Die Strassen sind sicher geworden,
weil unsere Behörden eine massive Reglementierungsdichte auf Strassen schaffen mussten,
weil die Autos sicherheitstechnisch massiv aufgerüstet haben,
weil sich die Anzahl schwächerer Verkehrsteilnehmer massiv reduziert hat.

Für wen sind unsere Strassen sicherer geworden?

Für die Sicherheit für Autofahrern vor Rasern wird sogar mehr Aufwand betrieben. (s. Raserinitiative)

Wer vor einem Fussgängerstreifen mit wartenden Kinder wie in der Fahrstunde gelernt keine Bremsbereitschaft macht, ist für mich trotz seiner korrekten 50km/h mehr Raser als einer mit 200km/h nachts um 3 auf der Autobahn.

Wer den Dreck verursacht soll ihn auch selbst wegputzen.

Es ist scheinbar in unserem Land nicht mehr selbstverständlich, dass derjenige, der den Lärm, die Abgase, die Gefahren, den Abfall etc. verursacht auch selbst beseitigt.

Wann kommt die Forderung, dass die Scheisse, die mir nach dem Stuhlgang noch am Arsch klebt, von der Allgemeinheit der Scheisser weggeputzt wird?

Das Verursacherprinzip ist strikte anzuwenden.

Wer die Gefahr verursacht(hier durch die kinetische Energie des Fortbewegungsmittels)​, soll auch vollumfänglich für die Reduzierung der Gefahr sorgen.

Wir leben in einem Rechtsstaat, wo das selbstverständlich sein sollte.

Ich musste schon beim Schulleiter antraben, weil ich als scheinbar unverantwortlicher Vater meine Kinder zu Fuss über eine Autobahnzubringerstra​sse in die Schule schickte statt sie mit dem Auto zu fahren.

Als verantwortungsbewusst​er Vater begleite ich meine Kinder lieber tagtäglich 4 mal auf ihrem Schulweg.

Auch wenn das für mich bedeutet, dass mich mein Arbeitgeber nicht mehr brauchen kann, weil ich nicht schon um 8.00 Uhr am Arbeitsplatz sein kann und schon um 11.30 wieder gehen muss.

Dann leb ich halt von der ALV, obwohl ich wegen meines Verantwortungsbewusst​seins für meine selbst gewollten Kinder nicht mehr vermittelbar bin und nun mit dem Existenzminimum (wie auch meine Kinder) leben muss.

Danke Föderalismus, danke Verkehrspolitiker, dass meine Kinder nichts mehr Rechtes zu essen haben, keinen Verein oder Musikunterricht mehr besuchen können.
Hauptsache unsere Wohnquartierstrasse, die der Kanton zum Autobahnzubringer umfunktioniert hat, ist voll mit Quartierfremden.

Ic​h dachte bei uns zählt der Föderalismus noch.

Wenn ich mit meiner Familie auf dem Velo unterwegs bin, müssen wir brav hintereinander, ohne ein Wort miteinander wechseln zu können, fahren, damit 4 von 5 Alleinautofahrern bei ihrer Freizeitfahrt genügend Verkehrsfläche zur Verfügung haben?

Wo wird eine effizienzte Nutzung unserer Strassen in Bezug auf Gefahrenverursachung, Flächenbeanspruchung, Lärm- und Abgasverursachung, Energieverbrauch etc. gefordert.
Dann soll bitte wieder der Staat mittels Arbeitsbestrafungssteuern einspringen.

Auf den Strassen scheinen selbst Grünliberale ihr freies Marktschaftsmäntelchen gegen totalitäre Planwirtschaft sowjetischen Musters auszutauschen.

Was sind das für Grünliberale, die gegen Atomausstieg, für subventionierte Alternativenergien etc. sind, aber die Energieverschwendung von Fahrzeugen mit lächerlichem Wirkungsgrad in allen Belangen verteidigen?

Arme Gesellschaft, die fordert, dass sich Schwächere den Starken anzupassen haben (s. letzter Abschnitt der Präambel unserer Bundesverfassung).

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1:12 Initiative

Kommentar zum Politnetz-Beitrag von NR Susanne Leutenegger-Oberholzer:

Abzockerei endlich stoppen

Abzockerei endlich stoppen

Warum die 1:12 Initiative nicht global anwenden?

Warum massen wir es Schweizer Sozialwerkenbezügern und Lohnempfängern zu von Steuergeldern zu leben, die Reiche durch Ausbeutung armer Länder, durch Unterstützung von totalitären Staaten, durch Konsum von umweltzerstörenden Produkten etc. verdient haben?

Wieso wird nicht ein global nachhaltiger Lebensstil finanziert, der nicht auf Kosten Anderer und Zukünftiger beruht?

12 mal weniger Abzocker ist immer noch Abzocker.

Besser wäre es eine Strafsteuer auf nicht nachhaltige Lebensformen zu erheben.

Dann kann man auch guten Gewissens in der Schweiz arm sein und trotzdem noch besser leben als 80% aller Erdenbürger.

Aber was interessiert die Schweizer den Rest der Welt.

Solange wir auf Kosten anderer reich bleiben, scheinen uns globale Probleme nicht zu betreffen.

Da lebe ich mit meiner 4-Personen-Familie lieber von 2500Fr/Mt. und weiss, dass wir immer noch zu den Reichsten der Welt gehören auch wenn zu den Ärmsten der Schweiz.

SP ist für mich eine bürgerliche Partei, weil sie die gleichen menschenverachtenden, nur Zufriedenheit durch materiellen Konsum entsprechenden Werthaltungen unterstützt.

Nur weil ich genug Sozialhilfe erhalte, um mich den materiellen Bedürfnissen meiner sozialen Umgebung anpassen zu können, macht mich weder freier noch glücklicher noch zufriedener.

Wenn ich gesund und satt bin, dann bringt mir ein interessantes Gespräch mit Daniel Vasella oder mit einem Quartieranwohner mehr Zufriedenheit als allein ein kulturelles Angebot erleben zu können ohne mich mit jemandem darüber austauschen zu können.

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Speckgürtelpolitik

Kommentar zum Ostblogartikel „Bye, bye Tiefgarage„:

Haben scheinbar noch nicht gemerkt, dass auch in der Stadt Schweizer „Föderalismus“ und „Steuerwettbewerb“ herrscht.

Auch wenn es wieder die Stadtbevölkerung mehr kostet als sie selbst braucht.

Aber ausser den meisten Stadtbewohnern verhält sich kaum einer mehr föderal.

Welcher Speckgürtelbewohner zahlt nicht nur Steuern in seiner Gemeinde, sondern arbeitet auch dort, geht auch in den Ausgang dort, geht auch Einkaufen dort etc.?

Dank der asozialen JUSO-Initative müssen dann auch Stadtkinder und -jugendliche nicht mehr gefährlich zu Fuss oder per Velo zu ihren Freunden, Vereinen, Jugendtreffs im Quartier, sondern können sich dann gratis per öV in der Innenstadt auf anonymen Gelände auch austoben wie Speckgürtelbewohner im Auto.

Es braucht ein zusammengehen von Wohn- und Lebensort ohne Mobilität.
Lieber der Schreiner im Wohnquartier, den man täglich auf der Strasse trifft statt IKEA.
Dann brauchts keinen Kassensturz, sondern er muss sich vor mir und allen Quartierbewohnern für seine miese Arbeit schämen. Resp. er gibt sich Mühe, weil seine Kinder mit meinen in die Schule gehen.
Genauso Banken, Versicherungen, Bauern, Vermieter etc.

Die Stadtbürger müssen endlich ihre Strassen und Plätze wieder selbst übernehmen.

Autos, Parkplätze, Büros etc. raus aus der Stadt, damit die Anwohner wieder ihren eigenen Lebensraum vor ihrer Haustüre selbst besetzen können.

Dann weiss man auch welche Anwohner alt, krank, alleinerziehend etc. sind und Hilfe brauchen statt mittels von oben bestimmter Sozialabgabe als Gutmensch zu fühlen.

Aber zahlen ist einfacher als kümmern und Eigenverantwortung für seine selbst gewählte soziale Umgebung.

Trotzdem will kaum einer aufs Weihnachtsfest verzichten, auch wenn sein Verhalten das Jahr hindurch alles andere als christlich ist.

Selbst während der Adventszeit an zwei heiligen Sonntagen shoppen können ist kein Widerspruch.

Spenden an OHO, Greenpeace, WWF, Sufo, Glückskette etc. wird die Kosten und Auswirkungen seines Konsumverhaltens dann schon richten.

Gegen Atomkraft sein und noch schnell eine LED-Lampe gekauft, dann kann ich guten Gewissens während den Weihnachtsferien nach Kanada Heliskiing gehen?

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Über die Unsinnigkeit von Fahrradverboten

Meine Beiträge zum Thema im www.rad-forum.de

In Antwort auf: slowbeat
die ich per auto in der hälfte der zeit hinter mich brächte.

Wenn du die aufgewendete Arbeitszeit für die Bezahlung der Autokosten mitrechnest, gehts nicht mehr auf.

Bei uns (Schweiz) mit sehr vielen Reichen (aber auch vielen Ärmeren) hat der TCS (enspricht in D ADAC) ausgerechnet, dass der Durchschnittsbürger 7,5 Jahre seines Lebens arbeitet, um sein Auto zu finanzieren.

Was jemand mit diesen 7,5 Jahren anstellt, ist ihm selbst überlassen.

Schlechterverdienende arbeiten 10 und mehr Jahre für im Auto mit dem Strom schwimmen zu können. Diese sind im Notfall aber am ehesten auf staatliche Transferleistungen (Sozialleistungen) angewiesen.

Finanziert nicht der Staat indirekt mittels Sozialleistungen daher das Autofahren, den Ausbau von Strassen, Autobahnen, Parkplätzen etc.?

Bei 50 km/h braucht ein Auto inkl. Anhalteweg ca 100m2 Verkehrsfläche. Wieviel braucht ein Radfahrer?

50% aller Autofahrten sind 1-Personen-Freizeitfahrten. Braucht es so viel Verkehrsfläche für das Funktionieren einer Volkswirtschaft?

Dazu kommt die Klimaerwärmung, der Lärm, die Gefahren, sonstige gesundheitsschädliche Abgase, die Anonymisierung der Gesellschaft, die Abhängigkeit und Unterstützung von Schariastaaten und ihrer Klientel (zB in Nordafrika bei den deren ersten freien Wahlen) usw. usf.

Wenn man die Verkehrsverhältnisse in Ländern wie Griechenland, Italien, Spanien etc. anschaut, sehe ich nicht, dass es diesen Ländern wirklich schlecht geht oder wofür es einen Euro-Rettungsschirm braucht.
Solange deren Strassen vollgestopft sind mit halbleeren, neueren Autos, wird am falschen Ort gespart.
Lieber spart man bei den Ärmsten, damit freie Fahrt für freie Bürger weiter gewährleistet bleibt.

Verkehrspolitik ist scheinbar nur noch Ideologie.

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Fussgängerunfälle

Erneut fünf Verletzte auf Fussgängerstreifen

Erneut fünf Verletzte auf Fussgängerstreifen

Fussgängerunfälle gelten in unserer Verkehrspolitik als Kollateralschäden.

Nichts anderes als Ideologie, dass dort, wo sich am meisten Fussgänger im öffentlichem Raum aufhalten, auch der Autoverkehr am dichtesten ist.

Und zudem ist dort neben den Gefahren nicht nur der Lärm und die Abgaskonzentration am grössten sondern auch die Zerstörung von uralten sozialen Strukturen. Dafür bauen wir dann lieber einen überbordendend Sozialstaat auf.

Ein Auto braucht bei Tempo 50 inkl. Anhalteweg ca. 100m2 Verkehrsfläche. Wieviel ein Fussgänger?

Trotzdem sind die Städte voller Autos.

Das ist keine volkswirtschaftliche Vernunft sondern nur noch ideologische Planwirtschaft.
Lieber bezahlt unsere Wirtschaft horrende Löhne, damit sich jeder noch so unwirtschaftliche Mobilität leisten kann.
Bei jedem Strassenbauprojekt geifern politisch Verantwortliche, weil sie endlich rücksichtslos aus vollen Kassen schöpfen können.

Innerorts Tempo 30 auf Durchgangsstrassen und auf allen anderen Strassen Fahrverbot mit Anstösser gestattet.

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Abstimmung: Gasversorgung

Ich verweise auf meinen Artikel zur diesbezüglichen  Stadtparlamentsabstimmung: Wieso auch noch Gas?

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Kommentar in blog.alea-iacta.ch

Finde die Unterschiede

Totale Anmassung.

Zuerst mal nach St. Gallen zügeln und die hohen Steuern mitfinanzieren bevor man die Klappe aufreisst.

Die Städter brauchen keine Infrastruktur für die ganze Region, uns reichts nur für die Stadtbevölkerung.
Die Stadt braucht die Region nicht, aber die Region wäre ohne Wirtschaftszentrum Stadt ein Kuhweideland.

Auswärtige verursachen höhere Kosten als einheimische Ausländer und hinterlassen nur Abfall, Schlägereien, Lärm, Abgase, Gefahren etc.

Bleib doch lieber in deinem Chancental und such dir dort ein Arbeitsplatz, geh dort in den Ausgang, ins Restaurant, zum Einkaufen, ins Theater, ins Konzert, ins Hallenbad, zum Fussballmatch, Herbstmesse etc.

Solange das in jeder Hinsicht grösste Zentrum der Region nicht die mit Abstand tiefste Steuerbelastung hat, sollte jeder merken, dass etwas mit unserem Föderalismus nicht stimmt.
Scheinbar ist es aber eine Zentrumsaufgabe, diese nicht mehr konkurrenzfähige Form des Föderalismus am Leben zu erhalten.

Dass fremde Fötzel sich in fremde Händel einmischen macht mich hässig.

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Pauschalsteuern

Ich finde es auch schön und richtig, dass Reiche die Hauptlast der Steuern tragen.
Jedoch jemand, der 200´000 Fr. pro Jahr für sich allein verdient und die Hälfte an den Staat abgeben muss, ist dann trotzdem noch immer immens reicher, freier und selbstbestimmter als derjenige, der mit 50´000 Fr. ein ganze Familie unterhalten und „nur“ ein Zehntel an die Allgemeinheit abgeben muss und dafür trotzdem noch staatsabhängig sein muss, um sozial integriert zu bleiben.

Trotzdem oder auch aus diesem Grund bin ich gegen Pauschalsteuern insbesondere für sozialfremde und nicht integrationswillige (-fähige) ausländische Millionäre.


Erstens
sind die Steuern für Reiche in der Schweiz besonders auch im internationalen Vergleich schon sehr tief. Hinzu kommt aber noch unsere sehr hohe Lebensqualität.
In welcher Steueroase sonst kann ein Promi/Reicher so ein normales Leben führen wie in der Schweiz?

Zweitens ist das ständige Geifern nach guten Steuernzahlern nicht nur kontraproduktiv sondern auch in keinster Weise nachhaltig.
Da werden Gemeindeplätze verschönert, Bauland für Luxuswohnungen/Einfamilienhäuser eingezont, Kulturbetriebe unterstützt, Überwachungsanlagen installiert, Rundumbetreuung von Kindern organisiert, ständig das Polizeicorps wegen Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung aufgestockt (schnell über den Fussgängerstreifen wegen auf der Gegenseite wartendem Bus oder mit dem Velo zum Arbeitsplatz (urbanes Lebensgefühl) ist ungemein gefährlicher; Pedibus statt sicherere Schulwege (wann sieht man Polizisten bei Strassenübergängen auf Schulwegen?) ist genauso ein soziales Armutszeugnis und eine Respektlosigkeit gegenüber einer Bevölkerungsgruppe der Stadtverwaltung) etc. usw. usf.
Und das alles nur um gute Steuerzahler anzuziehen?
Dafür werden günstige Mietwohnungen abgerissen und durch riesige Luxuswohnungen ersetzt, die Mieten angrenzender Häuser steigen bei jedem Mieterwechsel massiv, Eigentumswohnungen von langjährigen Bewohnern werden extrem höher geschätzt.
Leute ziehen in der Nachbarschaft ein, die kaum zu hause sind (irgendwann müssen diese die hohen Mieten und Eigenmietwerte verdienen), die in ihrer wenigen Freizeit lieber Rampazamba in der Innenstadt erleben wollen und keinerlei Interesse für das soziale Leben in ihrem Wohnquartier haben und immer mehr Anonymität mit entsprechenden sozialen und damit Sicherheitskosten verursachen.

Die teuersten und schönsten Wohnungen/Häuser an den besten Lagen werden in der Schweiz (aber nicht nur hier) am wenigsten genutzt.

Der Mittelstand ist dafür gezwungen in die noch billigere Agglomeration zu ziehen und dafür täglich in die Stadt zum Arbeiten, Einkaufen, Ärzte, Ausgang, Bibliotheken  etc. zu pendeln mit entsprechend ausufernden Kosten der Verkehrsinfrastruktur und entsprechender Lebensqualitätsverarmung dieser Gemeinden, die dann zusätzlich mittels Finanzausgleich am Leben erhalten werden müssen.

Je reicher desto mobiler.
Sinken die Einnahmen und der Staat muss sparen, ziehen diese schnell weg und das Rückgrat der Gesellschaft, auf der eine nachhaltige Steuerpolitik aufgebaut werden muss, bleibt ein möglichst breiter und möglichst eigenverantwortlicher Mittelstand, falls dann noch vorhanden.
Steuerwettbewerb senkt zwar die Kosten der öffentlichen Hand, zerstört aber die Gesellschaft (was schlussendlich viel höhere Kosten verursacht als eingespart wurde).

Die nicht mehr konkurrenzfähigen hohen pro-Kopf-Ausgaben unseres Staates können nur noch mittels immer höheren Steuereinnahmen finanziert werden, was uns zur „Prostitution“ zwingt (Hauptsache das Geld ist in der Schweiz egal von welche Quelle)  und wofür man sich im Ausland schämen muss zuzugeben Schweizer zu sein.

Sieht man den Zustand unserer wichtigsten Handelspartner (1. Deutschland, 2. Italien, 3. Frankreich), dann merkt man, dass der Wohlstand unseres Landes auf tönernen Füssen steht und an einem seidenen Faden hängt.

Je früher wir lernen mit den Ressourcen auszukommen, die unser Land/Kanton/Region/Gemeinde bietet resp. erwirtschaftet, desto eher sind wir auch noch in Zukunft fähig, ein freiheitliches und selbstbestimmtes Leben zu führen.

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Schiltacker

Ich weiss, die Sache ist gegessen, das Parlament hat ihr sacrosanctes und erst noch einstimmiges  JA gesagt.
Wer kein Tagblatt abonniert und keinen eigenen Internetanschluss hat, ist immer zu spät resp. kann nicht mitreden, auch wenn die Stadt Glasfaseranschlüsse „subventioniert“ und trotzdem nicht allen Bürgern freien Zugang zu Informationen bietet.

Tortzdem frag ich mich, wie Fahrende eine 300’000 Fr. Doppeleinfamilienhaushälfte bezahlen können, wennn sie es nur ein paar Monate im Winter brauchen.

Was passiert in den Sommermonaten mit dem notwendigen Unterhalt, wo diese Häuser kaum benutzt werden?
Wo stellen die im Winter ihren dem Sommer hindurch benutzten Wohnwagen ab?
Diese Bevorzugung kennen u.a. Zirkusleute nicht. Die müssen fürs ganze Jahr finanzell durchplanen.

Wenn man schon auf die Integration von Fahrenden pocht (ich selbst fühl mich auch als Fahrenden, bin jedoch durch soziale Umstände zur Sesshaftigkeit gezwungen), wieso diese auswärtig auf eigenem Territorium fremdplazieren?
Ein paar Wintermonate mit Sesshaften verbringen, auch wenn auf die ganze Stadt verteilt, fördert die Integration und das Verständnis von Fahrenden unter den Sesshaften sicher mehr.

Wieso wird nicht die Chance freier Schiltacker (Hunde- statt Kinderparadies war ja niemals umstritten) für mehr benutzt?
Wieso keinen städtischen Campingplatz errichten, wie zB in Winterthur. Wo man in kurzer Distanz zur Innenstadt inkl. naher öV-Haltestelle und direkt an einem Naturschutzgebiet viele Tages- oder sogar Mehrtagestouristen im Wohnmobil oder Zelt anziehen könnte?

Einige wenige Fahrnisbauten wie zB. Mobilheime (s. Steinach) bieten mindestens vor viel Konfort und Pseudounabhängigkeit, falls Fahrende dies wirklich brauchen, wie fest gemauerte Häuser. Diese könnten wenigstens in den Sommermonaten noch vermietet werden oder auch die Möglichkeit (uva) für alternative Wohnformen bieten (wie zB am Moosweg oder die vor Jahren geforderten „illegalen“ Wohnwagensiedlungen auf Bauernhöfen).

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Diskussion Bahnhofplatz-Neugestaltung

Gemäss TeleOstschweiz ist der Bahnhofplatz in St. Gallen die grösste öV-Drehscheibe der Ostschweiz.
Wahrscheinlich auch die grösste Personen-Drehscheibe der Ostschweiz.

Das meiste Geld, die die Bahnhofplatzbenutzenden versteuern, fällt kaum zu Gunsten der Stadt an.

Gaiserwald zB will nur noch Wohngemeinde sein und überlässt die teure Arbeitsplatzinfrastruktur gegenüber nur Schlafplatzinfrastruktur für ihre eigene Bevölkerung einfach ihrer grossen Nachbargemeinde.

Die tiefe Unternehmenssteuer fällt kaum mehr ins Gewicht beim Steueraufkommen. Zudem werden die guten steuerzahlenden Unternehmen wohl kaum ihren Steuersitz in der Steuerhölle Stadt St. Gallen einnehmen.
Dafür brauchts immer mehr Wohnbauten für gute Steuerzahler wie zB im Lachen.

Wieso wird die Stadt wieder so massiv zur Kasse gebeten, während der Kanton und auch die umliegenden Kantone sich nicht oder kaum beteiligen?

Nur für die städtische Bevölkerung bietet der jetztige Bahnhofplatz mehr als genügend Infrastruktur.

Während Wohnquartierstrassen wie uva. die Tablatstrasse oder die Rehetobelstrasse problemlos für grösstenteils ausserkantonale Benutzer zur Kantonsstrasse umklassiert wird (mit entsprechenden externen Mehrkosten für die städtischen Anwohner), scheint das beim Bahnhofplatz nicht möglich. Beim Klosterplatz aber schon.

Der Bahnhofplatzneugestaltung sollte dem Kanton übergeben werden.

Ohne prosperierende Stadt St. Gallen keine prosperierende Ostschweiz.

Es ist nicht die alleinige Aufgabe der Stadt, den Föderalismus und Steuerwettbewerb in der ganzen Region am leben zu erhalten.

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Welche Sicherheit ist wichtig?

An vielen Wochenenden kommt es zu Gewaltexzessen.
Wohnungseinbrüche nehmen laufend zu.
Drohnungen werden immer mehr ausgesprochen.
Immer mehr Kinder müssen mit dem Auto zur Schule etc. gefahren werden.
Viele Menschen trauen sich abends nicht mehr auf die Strasse.
Die Polizei leistet einen riesigen Aufwand, um im Verkehr die immer massiveren Exzesse einigermassen in Grenzen zu halten.
Fussballspiele erfordern so einen immensen Sicherheitsaufwand, dass zum Teil nicht mal mehr genügend Beamte für die alltägliche Sicherheit zur Verfügung stehen.

Die Kriminalitätsrate ist bereits über europäischem Durchschnitt.
Polizeikommandanten
Swissinfo

Viele Kantone, wie unter anderen auch St. Gallen, können aufgrund des Spardrucks die dringend notwendige Aufstockung des Polizeikorps nicht finanzieren. Müssen sogar über Abbau sich Gedanken machen.

Und was macht der Bund? Der investiert jährlich 5 Milliarden Franken in die Armee, um eine fiktive Gefährdung zu bekämpfen.

Besser man würde den Zivilschutz massiv ausbauen.
Egal ob für Überschwemmungen, Skipistenstampfen, AKW-Unfälle, Schwingfeste etc.
Dafür brauchts aber keine Kampfausbildung inkl. -ausrüstung mit Schusswaffe. Keine Militärjets, Panzer und Waffenplätze.

Zudem könnte man dadurch eine Dienstpflicht für alle einführen.
Statt Gewissensprüfungen wäre jeder Bewohner unseres Landes verpflichtet, nicht nur Schweizer und nicht nur Männer, einen unentgeltlichen Beitrag an unser Gemeinwohl zu leisten.

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Chance verpasst

Vorlage Stadt vom 27.9.2011

Herr Schwager will mit einer Miniänderung der Parkplatztarife Gratis-Verkehrspolitik betreiben.

Die sog. Bürgerlichen aber schröpfen den Autofahrer lieber mittels Milliardenprojekten.

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Genügend Geld scheint vorhanden

Loch in der St.Galler Staatskasse - Gehrer besorgt

Loch in der St.Galler Staatskasse - Gehrer besorgt

580 Mio. für Tunnel in Rapperswil-Jona, von den jährlich wiederkehrenden massiven Betriebs- und Unterhaltskosten ganz zu schweigen, hat der Kanton scheinbar auf der hohen Kante.

Solange die Bevölkerung genügend Geld für die freie Wahl des Verkehrsmittels hat, kann man sie mit höherem Steuerfuss, höherem Krankenkassenprämien, massiven Sparprogrammen weiter ausnehmen.

Oder machts ein grosser Unterschied, ob man als Autofahrer oder als Steuerzahler ausgenommen wird?

Geld, das nur ausgegeben wird, um den Föderalismus, den Steuerwettbewerb, die Zersiedlung etc. zu fördern.

Die Ursachen des Verkehrsproblems sind mit diesem Tunnel auf keinste Weise gelöst, sondern wieder nur auf die nächste Generation verschoben.

Wie in der Stadt St. Gallen, wo man die Stadtautobahn vor 25 Jahren auch als Allerheilmittel verkauft hat und nun auf mehreren Quartierstrassen mehr Autos und LKWs verkehren als auf dem Seedamm in Rapperswil.
Wollte man diese genauso von Verkehr, Lärm, Abgasen und Gefahren der Freizeitagglos befreien, würde dies mehrere Milliarden kosten.
Da das Geld dafür nicht vorhanden ist, lässt man den Niedergang dieser Quartiere einfach zu oder funktioniert sie zu Ausländerquartieren um mit entsprechend sozialen Kosten, insbesondere auch bei anwohnende Kinder heutzutage und damit auch zukünftigen Staatshilfeempfängern.

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Die Schweiz als zukünftiger Globalisierungsverlierer?

Statt dass man in der Schweiz dank tieferern Steuern, MWst, längeren Arbeitszeiten, besserer Bildung, mehr Eigenverantwortung der Bürger etc. einen Wettbewerbsvorteil hat, zahlen wir für alles mehr.
Finanziert durch immer mehr Steuereinnahmen statt durch billigere Infrastruktur.

Unser Anteil der Staatsausgaben am BiP ist das höchste zumindest in Europa (höher als in Griechenland), genauso die Sozialversicherungsbelastung, die Infrastrukturkosten etc.

Wenn aber die Einnahmen aufgrund unser Exportabhängigkeit plötzlich wegbrechen?

Wer zahlt dann Strassen, Bahntunnels, Hallenbäder, überdimensionierte Ämterbüros, Glasfasern, Abwasserleitungen etc.?

Dann kann nur noch bei variablen Kosten wie Löhnen und Sozialabgaben gespart werden, weil andere Kosten fix sind.

Der Markt würds richten, wenn nicht die Politik ständig Kosten, die Marktteilnehmer verursachen, der Allgemeinheit aufbürdet.

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Solange die Verursacher die Kosten übernehmen

Abstimmung Verkehrsentlastung Rapperswil-Jona

Über 50% ist Freizeitverkehr inkl. Berufspendler (niemand erhält Lohn für die Fahrt zur Arbeit, ausser höherer Steuerabzüge). Zudem sind bis zu 80% selbst verursachter Verkehr.

Dann sollen bitte die Rapperswil-Joner Freizeitautofahrer diesen Tunnel selbst bezahlen.

Genug schlimm, dass man die Strasseninfrastruktur ausbauen muss, weil der Freizeitverkehr den für eine funktonierende Wirtschaft notwendige Verkehr blockiert.

Und die Wirtschaft ist trotzdem noch dafür. Scheinbar ist ihnen effiziente Nutzung vorhandener Infrastruktur (für 1-2 Personen pro Auto) nicht wichtig.
Hauptsache die Allgemeinheit Staat bezahlt.

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Föderalismus im Stadtparlament

Unterstuetzung-fuer-Quartiere

Unterstuetzung-fuer-Quartiere

Besser wäre eine adäquate Vertretung der einzelnen Quartiere im Stadtparlament, die nur von den jeweiligen Quartierbewohnern gewählt wird.
Dies führt auch zu mehr Identifikation und Interesse der Bewohner für ihr Quartier.
Und wäre erst noch kostenlos.

Mein Lebensraum und der meiner Familie ist das Wohnquartier und nicht die Innenstadt, wo Hunderte Millionen unserer städtischen Steuereinnahmen für die Attraktivitätssteigerung ausgegen wird, wir aber genausoviel besuchen wie Bewohner aus Mörschwil, Gaiserwald, Teufen, Speicher etc., welche aber im Gegensatz keinen Rappen für die Benutzung bezahlen.

S. a. mein Artikel: Zuwenig Parkplätze vom 26. Dezember 2010.

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Mail an Regierungsrat Würth

Grüezi Herr Regierungsrat Würth

Statt wie auf http://www.ostwind.ch/index.php?TPL=10110 die Velofahrer zum Zugfahren zu „bewegen?!“, fände ich es volkswirtschaflich besser, wenn es eine günstigere Velotageskarte (2 Fr. pro Tag exklusiv IC, EC u.ä., wie dies zumindest im angrenzenden Ausland üblich ist) für das Ostwindgebiet gäbe.

ÖV und Velo deckt 99% aller Mobilitätsbedürfnisse von Privaten. Solange jedoch freie Verkehrsmittelwahl wichtiger ist als volkswirtschftl. Kosten wie Förderung der Volksgesundheit, effizienter (Verkehrs-)flächenverbrauch, Lärm, Abgase, Gefahren, Entsozialisierung von seinem Wohnquartieren etc. wird unsere Infrastruktur nur immer teurer und weniger wettbewerbsfähig im internationalen Vergleich.

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Miteinander funktionierts besser

In Bezug auf Tagblatt-Artikel:

Immer Ärger mit den Radlern:

Ginge problemlos miteinander, wenn sich die Velofahrer gegenüber Fussgängern verhalten wie sie erwarten von Autofahrern behandelt zu werden.
Der Schwächere erfordert Rücksicht und hat daher immer Vortritt.

Würde problemlos klappen, wenn Velofahrer beim Kreuzen mit Fussgänger Schritttempo fahren oder im Notfall anhalten würden.

Das für den Langsamverkehr völlig veraltete Strassenverkehrsgesetz sollte geändert werden, sodass Velofahrer auch Gehwege benutzen dürfen. Wobei Fussgänger immer Vortritt haben.

Viele Radwege brauchts dann nicht, weil Velofahrer v.a. auch schlecht frequentierte Trottoirs benutzen dürfen.
Aber wer weiss schon welche Trottoirs schlecht frequentiert sind? Verkehrszählung von Fussgängern oder Velofahrern gibts nicht.
Was nichts zählt wird auch nicht gezählt.

Wo es viele Fussgänger hat, sollte der Autoverkehr zumindest reduziert resp. die Höchstgeschwindigkeit gesenkt werden, damit Velofahrer sicher die Strassen benutzen können.

Wieso die vorhandene Strassenfläche nicht optimal nutzen v.a. in Hinblick auf die Verkehrssicherheit?

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Steuererhöhung dank Sparprogramm?

Wir haben Föderalismus und va. Steuerwettbewerb. Nur haben dies die Gewählten in unserer Stadt noch nicht bemerkt.

Wieso sollen sich an den jährlich 10 Millionen Mehrkosten, die der Kanton mittels Sparprogramm (Präsi. Scheitlin in seiner Doppelfunktion als Kantonsrat war dafür) der Stadt aufbürdet, nur die Stadtbevölkerung zu Kasse geben werden.

Wieso sollen die Polizeikosten, die Auswärtige in der Stadt verursachen, nicht deren Wohngemeinden in Rechnung gestellt werden? ZB auch Hooligans.

Der administrative Aufwand, der auf die einfache Anfrage von Stefan Rosenblum ins Feld geführt wurde (http://www.stadtparlament.stadt.sg.ch/geschaefte/geschaeft.aspx/1431) ist sicherlich ein Bruchteil davon.

Oder kennt jemand eine Badi am Bodensee, wo nicht Einheimische billiger Zutritt haben?

Bei den Parkkarten für die blaue Zone macht man auch Unterschiede zwischen Einheimischen und Auswärtigen inkl. administrativem Aufwand.
Die gleiche Parkkarte könnte man bei auch bei Tiefgaragen und Parkuhren dafür benutzen, dass Einheimische pro Stunde nur 1 Franken bezahlen und Auswärtige 5 Fr.

Die Auswirkungen des Sparprogramms sollen auswärtige Leistungsbezüger finanzieren und nicht Einheimische mittels höherem Steuerfuss, was unseren Standort wieder unattraktiver macht.

Obwohl, wenn ich Samstags in die Innenstadt gehe, scheint mir St. Gallen zu attraktiv. Mehr Auslagerung von Angeboten an perifere Gemeinden würde nicht schaden (zB Kugl).

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Ritalinstatistik

Meine Kommentare zu Beiträgen und Thema von NR Jacqueline Fehr auf Politnetz:

Krippen und Tagesschule finde ich nicht die geeignete Massnahme gegen mangelnde Erziehungskompetenzen der Eltern.
So sollte zB Schule und Sozialbehörde viel enger zusammenarbeiten und nicht erst, wenn es um einen sexuellen Übergriff geht. Beim Sozialamt sind auch die entsprechenden Fachleute für Elternbildung, -begleitung etc. vorhanden.
Sobald man Kinder und ihre Entwicklung besser versteht, wird ein gegenseitiges respektvolles Zusammenleben viel spannender und einfacher.

Wieso muss man teuer etwas finanzieren (gesunde Entwicklung von Kindern), was die Natur seit jahrtausenden gratis macht.
Vor allem die Arroganz der Menschen, zu glauben sie machen es besser als die Natur.

Krippen und Tagesschulen sind für mich Symptombekämpfung statt endlich die Ursachen anzugehen und zB bei der Planung von Wohnquartieren, Verkehr, Schulen etc. endlich auch die Bedürfnisse von Kindern miteinzubeziehen.

Dass eine Partei, die Autofahrerinteressen unterstützt, Kinder lieber in Krippen und Tagesschulen sieht, kann ich noch verstehen. Aber Leute, die für sich in Anspruch nehmen, Kinderrechte zu vertreten und staatl. Fremdbetreuung fordern, haben sicher noch nie Kinder gefragt, was diese wollen, wie sie ihren Lebensraum sich vorstellen, gestalten wollen etc.

Dabei kann man von ihren natürlichen Bedürfnissen entsprechenden Sozialkompetenzen von Kindern als Erwachsener nur lernen.
Andere Eltern lernt man kennen, weil die Kinder bereits befreundet sind. In den Ferien kommt man mit anderen Erwachsenen in Kontakt, weil die Kinder bereits mit anderen Kindern Kontakt aufgenommen haben etc.

Krippen und TSs nur wegen mehr Steuereinnahmen zu fordern, ist ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft. Genauso der Hinweis, dass es Familien gibt, die auf 2 Einkommen angewiesen sind.

Diese haben keine Wahlmöglichkeiten und müssen Büro-WCs putzen, den ganzen Tag an Grossverteilerkassen hocken, in Fabriken stundenlang die gleiche Handbewegung ausführen etc. nur um finanz. Eigenverantwortung für ihren Kinderwunsch übernehmen zu müssen.
Wieso diese kapitalistische und totalitäre freier-marktbestimmende Haltung bei Eltern?
Die würden sicher lieber den Tag mit ihren Kindern verbringen und für sie selbst Verantwortung übernehmen.

Aber lieber finanziert man Krippen und TSs statt die Kinderzulagen als existenzsicherndes Grundeinkommen für Kinder anzusehen und Eltern in einem freiheitlichen Staat freie Wahlmöglichkeiten zu garantieren.

Es ist eine Schande für unser Land, dass Minderjährige die Altersgruppe ist, die am häufigsten in der Sozialhilfestatistik erscheint.


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AKW-Diskussion

Mein Beitrag zum Thema im Form www.ignoranz.ch (username:cse)

Was den Autofahrern abgezwackt wird, um den öV zu subventionieren, damit könnte man in einem Jahr das Schweizer Velonetz perfekt ausbauen.
Warum ist aber der öV unterstützungswürdiger als Velofahrer?
Weil er mehr Energie, mehr Infrastruktur pro Person verbraucht, weil er schlechter für die Volksgesundheit ist, weil die Mobilität der Landbevölkerung unterstützt werden muss etc?

Was nur schon in den öV-Ausbau investiert wird statt in „Einzelfälle“, die näher zum Arbeitsplatz zügeln und dann das Velo für den Arbeitsweg benutzen, obwohl sie dann mehr Miete, Steuern ua. bezahlen.

Wenn ich die Stromzähler in unserem Haus anschaue. Da gibt es 5-köpfige Familien, die brauchen nicht mal 2000 kWh/Jahr, während den ganzen Tag ausser Haus arbeitendende Singles 14’000 kWh in der gleichen Zeit verbrauchen.

Wer redet von Stromlücke, wer braucht AKWs, Alternativenergiesubventionen etc.

Trotzdem werden ständig die Verschwender unterstützt statt die Sparer resp. die global Nachhaltigen.

Es wäre Zeit, sich an urschweizerische Werte zurückzubesinnen.
Lieber bis im Mai auf einer Alp hungern, statt vor Gessler im Tal den Hut zu ziehn:
Das war noch echte Nachhaltigkeit für mehr Freiheit resp. Unabhängigkeit.

Die Schweiz hat auch ohne AKWs bereits jetzt mehr als genügend Energie zur Verfügung. Es läge an uns, zu lernen, mit der eigenen Energie im Land auszukommen.
Dann brauchts auch keine Prostitution mit islamistischen Energielieferanten ua. nicht unseren inländischen Ansprüchen genügenden Handels-“partnern“.

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Globalisierungsverlierer

Deutsche sollen nicht mehr in Dänemark Ferien machenWas hat Dänemark als EU-Mitglied getan, um Flüchtlinge aus der EU fernzuhalten, d.h. für die Vermeidung von Flucht getan?

Schon wieder ein Staat, der sich als zukünftiger Globalisierungsverlierer outet.

Hoffentlich nimmt der Flüchtlingsstrom noch immens zu, damit wir westlichen Industrieländer endlich aufhören, mit Staaten Handel zu treiben,  in deren Land nicht unsere inländischen Ansprüche garantiert sind und beginnen unsere Staatsleistungen an global nachhaltige und damit wettbewerbsfähige Bedürfnisse anzupassen.

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Eine Schande,

Bald weniger Geld aus Bern

dass unsere Ostschweizer Kantone von der Leistung, die Menschen in anderen Kantonen erbringen, angewiesen sind.

Oder haben wir mehr Behinderte, Kinder, Alte oder andere Unterstützungbedürftige als Zahlerkantone?

Wer für sich das Recht beansprucht, über seine Ausgaben selbst entscheiden zu wollen, sollte auch die Pflicht haben, mit seinen Einnahmen auszukommen.
Oder haben Zürcher bei ostschweizer kantonalen Abstimmungen ein Miteintscheiderecht?
Wer zahlt befielt?

NFA verhindert (unter vielem anderem) eine zeitgemässe Anpassung unserer Föderalismusstrukturen aus dem 19. Jahrhundert.

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Fehlender Respekt vor der Vielfalt

Damit Basler und Genfer Schüler gleich viel wissen

Eine gute Bildung ermöglicht jedem Kind gemäss seinen persönlichen Ressourcen und seinen persönlichen Interessen während der obligatorischen Schulzeit sein persönliches Maximum zu erreichen.

Aber dann braucht es aber keine Bildungspolitiker mehr, sondern nur noch Lehrpersonen (ob Lehrer, Eltern oder die ganze Gesellschaft), die das einzelne Kind als Individuum respektieren.

Kinder sind keine Maschinen, wo man oben das immergleiche staatlich geprüfte Benzin reinfüllen kann und dann kommen die immergleichen PS raus.

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Luft besser für wen?

Die Luft in der Ostschweiz ist noch nicht so gut wie gewünscht

Meistbelastete Orte liegen immer noch an den Hauptverkehrsachsen in städtischen Agglomerationen.
Und damit genau dort, wo am meisten Menschen durch die Schadstoffe belastet werden.

Verursacher leben aber meist auf dem grünen Land und scheren sich darum nicht um immer mehr Atemwegserkrankungen von Stadtkindern (sind ja meist Ausländerkinder, „richtige“ Schweizer Familien leben immer mehr auf dem Land).

Aber solange NFA-Gelder fliessen und Milliarden in Verkehrsprojekte gesteckt werden, interessiert das Auswärtige nicht.

Wieder einmal sind nicht die Ausländer das Problem sondern die Auswärtigen, die sich in der „Fremde“ nicht so zu benehmen wissen wie bei ihnen zu hause.

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Verursacherprinzip

Abbau beim GeneralaboZugfahrende sind keine Behinderten, die auf Unterstützung durch die Allgemeinheit angewiesen sind.
Insbesondere da ein Grossteil der Fahrten während der Frei- und nicht während der Arbeitszeit stattfindet.
Geht doch den Staat nichts an, wie jemand seine Freizeit verbringt, vor allem wenn es noch Kosten der Allgemeinheit verursacht.

Es gibt auch Leute die zu Fuss oder mit Velo unterwegs sind und keinerlei Unterstützung „geniessen“, obwohl sie sich gemäss Staat (Energieverbrauch, Bewegung, Lärm etc.) vorbildlich verhalten.

Andere zügeln zum Arbeitsort und nehmen höhere Wohnkosten, weniger Steuerabzüge, höheren Steuerfuss etc. in Kauf.
Oder suchen sich einen schlechter bezahlten Arbeitsplatz in der Nähe des Wohnortes.

Wäre gescheiter, die Leute würden länger arbeiten statt noch Stunden für den Arbeitsweg aufzuwenden.

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Welche Entwicklungsmöglichkeiten? Sind alle Landbewohner Landwirte?

Die Ostschweiz im Anhänger

Die Ostschweiz im Anhänger

Weiterhin Kulturland in Einfamilenhauszonen umzuwandeln?
Weiterhin von teurer Arbeitsplatzinfrastruktur in den Zentren zu profitieren und die Wertschöpfung in Schlafgemeinden abschöpfen?

Oder profitieren sie nur davon, dass die Wirtschaftszentren ihnen die Verkehrsinfrastruktur nebst Finanzausgleich finanzieren?

Die Wirtschaft leidet genug unter dem starken Franken, da können wir nicht noch Landeier durchfüttern, denen man auch zumuten kann mehr Eigenverantwortung zu übernehmen.

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In den Sportclub per Elterntaxi

«Fussball ist nicht allein König»

Vor 40 Jahren hatten die Kinder auch noch genügend Lebensraum und Freizeit, um sich im Alltag genügend zu bewegen.

Kinder sind keine Haustiere, denen ein Hamsterrad in einem Käfig reicht zur Auslebung ihres entwicklungsnotwendigen Bewegungsbedürfnisses.

Zuerst kommt in unserer Gesellschaft die freie Wahl des Verkehrsmittels und irgendwann,  wenn überhaupt, die natürliche gesunde Entwicklung von Kindern zB bei der Planung von Wohnquartieren.

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Ausweisentzug auf Lebenszeit

Raserhochburg Rorschach

Raserhochburg Rorschach

 

Autofahren gehört (noch) nicht zu den existentiellen Menschenrechten.

Wer mit dem immensen gefahrenverursachenden Autofahren nicht vernünftig umgehen kann, muss darauf lebenslang verzichten.

Was verursacht mehr Tote und Verletzte? Autofahren oder schweizer Atomkraftwerke?
Gab es in der Schweiz schon mal eine Demo gegen die Gefahren des Autofahrens?

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Und wer soll die Alternativenergie abnehmen?

St. Gallen ohne Atomstrom

Hat ja bereits jetzt zu wenig Kunden für die Acqua-, Solar-, Naturalpowerangebote der SAK.

Muss hier wieder die „Obrigkeit“ die Verwantwortung für den einzelnen übernehmen?
Politik macht man mit seinem Konsumverhalten und nicht mit Abstimmungen oder Wahlen.

Dabei ist klar, dass ohne Verhaltensänderung und mehr Eigenverantwortung der Strom der AKWs niemals ersetzt werden kann. Nicht einmal den jährlichen Strommehrverbrauch.

Z.B. die Wäsche zum trocknen aufhängen statt im Tumbler. Erspart im Winter zusätzlich den elektrisch betriebenen Verdampfer. Im Sommer ist Tumbler sowieso widersinnig.
Öfters frische Nahrungsmittel statt tiefgekühlte.
Mehr als 1/3 des Stromverbrauchs eines Haushalts machen Wäschetrockner und Tiefkühlgeräte aus.
Ein Laufmeter Kühlregal im Laden verbraucht gleichviel Strom wie ein Einfamilienhaus.
All die Stromtransformatoren für und in den vielen elektronischen Geräten: Fernseher, DVD-Player, DVB-T-Receiver, Internetmodems, Telefone, Handys, etc. etc.
Und die meisten verbrauchen die meiste Zeit Energie ohne benutzt zu werden. Der grösste Teil ihrer verbrauchten Energie wird sogar nur in Abwärmeenergie umgewandelt.
Durch das Glasfasernetz verbreiten sich energiefressende Router explosionsartig in der Stadt. Genauso werden 100´000nde Settop-Boxen gebraucht, weil das analoge TV-Signal abgestellt wird.
Dabei gäbe es heutezutage schon die Möglichkeit für diejenigen, die zu faul sind den Stecker selbst rauszuziehen, mittels GPS-Handy automatisch alle nicht notwendigen Stromverbraucher in der Wohnung abzustellen, sobald man das Haus verlässt. Genauso die Heizung zu steuern.
Letzthin habe ich festgestellt, dass ich im letzten Winter ausser drei
mal niemals mehr als 5 km von hause weg war. Habe alles in kürzester Distanz: Arbeitsplatz, Natur, Läden, Menschen. Was braucht man mehr?
Da braucht man kein eigenes Auto, kein Halbtax, kaum Verkehrsinfruktur, produziert kein Verkehrslärm, keine Abgase, kaum CO2, keine Zersiedlung der Landschaft etc.

Mit wenig Aufwand wären riesige Mengen an Energie, Diskussionen, Landschaftsverschandelung, Gefahren etc. einzusparen und würde dazu unser Land nicht nur unabhängiger, freier und selbstbestimmter sondern im globalen Wettbewerb, auch um Ressourcen, massiv konkurrenzfähiger machen.

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Wieso auch noch Gas?

Neukonzeption der Gasversorgung

Wir haben bereits ein Fernwärmenetz, subventioniert durch Abfallgebühren und mangelnde Abfalltrennung (Bsp. trennbarer Plastikabfall, der den überdimensionierten Abfallverbrennungsanlagen zu hoher Energieleistung verhilft; eigentlich sollten die Stadtwerke für unseren Abfall=Brennstoff etwas bezahlen müssen).

Zudem wurde von der Stadtbevölkerung ein fast 100 Millionen teures Geothermiekraftwerk bewilligt.

Immer mehr Gebäude werden energetisch saniert, viele Private installieren solarthermische Anlagen, auf eigenem Grund Geothermieanlagen, Holzschnitzelheizungen, Verstromung der Bioabfälle wie Haushaltskompost und Gülle etc. etc.
Zudem ist wegen der Klimaveränderung mit immer weniger energieintensiven Heizperioden zu rechnen.

Da frag ich mich, wieso es nun eine 27-Millionen-Investition durch städtische Steuerzahler in nicht nachhaltige Energieform noch braucht.

Die Heizkosten werden in den meisten Wohnungen nicht verursachergerecht verrechnet, sondern nach Anzahl Personen in der Wohnung, nach Wohnungsgrösse, oder gleichmässig auf alle Wohnungen verteilt, aber nicht nach persönlichem Verbrauch.
Und wenn man dann eine „individuelle Heizkostenabrechnung“ erhält, ist die maximal zu 60% nach eigenem Wärmebedarf abgerechnet, obwohl ein teurer Wärmeenergiemesser in der Wohnung installiert wurde.
Mit wenigstens 40% der Heizkosten des Hauses muss immer noch das Verhalten derjenigen Verschwender im eigenen Haus mitfinanziert werden, die auch im Winter wegen Bodenheizung immer barfuss in der Wohnung rumlaufen wollen, die auch bei Minusgraden draussen drinnen im T-Shirt rumhängen wollen (aber wenns draussen 16 Grad ist, sieht man sie schon im Minirock, im Kurzarmhemd oder in den Badehosen in den Weihern rumliegen), trotz ihrer Abwesenheit den ganzen Tag die Wohnung auf 23 Grad heizen (schliesslich will mans am Feierabend warm haben) etc.

Wieder mal wird mit zusätzlicher Energie nur die Verschwender subventioniert.
Zudem erhöht Gasverbrauch unsere ausländische Abhängigkeit, den Klimawandel (das scheint bei Politikern zur Zeit kein Thema zu sein), und erhöhtem Risiko wegen unsachgemässem Verhalten mit diesem explosiven Stoff bei Privatliegenschaften.

Dass unser städtisches Parlament hier wieder einstimmig!!! ja sagt, zeugt nicht gerade von kritischem Verhalten, innovativen Vorstellungen, alternativen Lebensstilen etc. dieser Mitglieder.
Sondern macht eher Anschein nach Vetterliwirtschaft. In anderen Ländern würde man aufgrund dieser kritiklosen Zustimmung Mafia oder Korruption vermuten.

Die Stadt muss lernen mit den Ressourcen auszukommen, die sie auf ihrem Gebiet zur Verfügung hat.
Anderes wie zB Lebensmittelproduktion (aber auch für viele ander Produkte) für die einheimische Bevölkerung, kann man immer noch mittels auflagenarmen mobilen Marktständen an Quartierplätzen (wenn denn vorhanden) fördern.
Es gibt ja bereits am Mittwoch und am Samstag Markt, den Bauernmarkt, Velobörsen, Flohmärkte, Spielsachenbörse beim Gallusmarkt, Kinderkleiderbörsen etc. etc.
Wieso nicht in den Quartieren Platz machen, um dieses freie Unternehmertum ganzjährig zu fördern?

Unabhängigkeit ist Freiheit auch in den persönlichen Entscheidungen.

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Staatlich finanzierte Wohnghettos

Wohnungen für tiefe Einkommen

Wohnungen für tiefe Einkommen

Statt mittels Genossenschaftswohnungsbau (profitieren davon tun in erster Linie Treuhänder und Baugesellschaften als Pseudogenossenschafter) preisgünstigen Wohnraum zu schaffen, und damit Wohnraum für sozial Benachteiligte, sollte besser Wohngeld an diese ausbezahlt werden, damit sie sich auch gleichen Wohnraum an teureren Lagen leisten können und so eine bessere soziale Durchmischung stattfindet.

Ansonsten muss man sich weiterhin über Unterschiede von Tal- und Bergschulen in der Stadt St. Gallen nicht wundern.

Siehe auch mein Kommentar zu

«Die Sanierung ist längst überfällig»

«Die Sanierung ist längst überfällig»

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Mundart ist eine Strassensprache

Es ist gerade die SVP (und nicht nur sie), die mit ihrer Verkehrspolitik immer mehr Kinder von der Strasse drängt.

Schon wieder eine gesellschaftliche Aufgabe, die der Schule aufgebürdet wird.

Dabei könnte man so viele Bildungskosten? einsparen, wenn man Kindern eine Umwelt bieten würde, wo sie sich gesund entwickeln könnten.

Wenn Kinder in der Schweiz geboren und aufgewachsen sind und trotzdem beim Kindergarteneintritt kein Wort Deutsch geschweige denn Mundart können, dann ist das kein Schulproblem sondern eines des Schweizervolkes.

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Was ist „dringend notwendig“?

Ich als Stadtbewohner war letzten Samstag seit Wochen wieder mal in der Innenstadt. (Mein Lebensmittelpunkt ist mein Wohnquartier, obwohl es extrem unattraktiver ist als der jetzige Marktplatz).

Der ganze Marktplatz war trotz schönstem Wetter voller Menschen, sodass ich vom Velo absteigen musste, um durchzukommen.

Wenn bei schlechterer Witterung und unzähligen Anlässen auf dem Marktplatz, kaum Leute dort anzutreffen wären, dann würde ich noch eine „dringend notwendige“ Umgestaltung verstehen.

Der Marktplatz ist bereits jetzt zu attraktiv.

Die Stadt St. Gallen in ihrem Einzugsgebiet inmitten von fast nur Landgemeinden zieht eher fast zu viele Menschen aus der Agglomeration an.

Vielleicht wäre es besser, den Agglomerations-Gemeinden etwas mehr Attraktivität abzugeben, damit diese auch mehr Verantwortung für die Region übernehmen könnten und nicht alles nur beim städtischen Steuerzahler hängen bleibt.

Für die Stadtbürger hat es bereits mehr als genügend Infrastruktur.
In Zeiten des immer härter werdenden Steuerwettbewerbs, der immer mehr volkswirtschaftliche Kosten (Bsp. Mobilität) in der Region verursacht als er in ein paar Pseudo-Bauerngemeinden einspart,  ist es nicht Aufgabe der Stadtregierung und -parlament für das Wohlergehen von steuergünstigen Agglomerationsgemeinden dh. für die Aufrechterhaltung des Steuerwettbewerbs zu sorgen.

Die Abstimmungen über die Beteiligung der Nachbarkantone an den kulturellen Ausgaben der Stadt sollten Vorbildcharakter haben.
Ich verstehe daher die Antwort auf die Eingabe vom Stadtparlamentarier Rosenblum, Einheimischentarife einzuführen, nicht.
Wie bei den kulturellen Ausgaben könnte die Stadt auch bei vielen anderen Ausgaben Einheimischentarife einführen. Gemeinden oder Kantone, die sich an diesen Kosten beteiligen, profitieren dann auch von den Einheimischentarifen. Die anderen zahlen kostendeckende Preise.

Hätte AR der Beteiligung an den kulturellen Ausgaben der Stadt St. Gallen zugestimmt aber AI nicht, dann wüssten AR-Bewohner, wie sich Stadtbewohner fühlen, wenn sie den vollen Eintrittspreis aber zusätzlich noch allfällige Defizite per Steuern mitfinanzieren müssten aber Innerrhödler nicht.

Der Stadt geht es gut, wenn sie den tiefsten Steuersatz und trotzdem die grösste soziale Durchmischung hat.

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Fehlende Quartierverbindung

Gemäss meinen Recherchen ist im Jahre 2008 ein separater Rad- und Gehweg auf der Schönbüehlstrasse ins kantonale Strassenbauprogramm aufgenommen worden.

Die Quartiere Südost sind mit denen im Nordost mittels öV nur duch Umweg inkl. Umsteigen über das Neudorf erschlossen.

Die Oberstufenschüler aus den Quartieren Achslen, Vogelherd, Reherstrasse und Umgebung müssen für ihren Schulweg zum Oberstufenzentrum Oberzil entweder einen langwierigen Weg über das Neudorf oder die gefährliche, autobahneinfahrtkreuzende Schönbüelstrasse mit mindestens vier Lichtsignalhalten auf 600m Strecke, die grüne Welle ist für Autofahrer aber nicht für velofahrende Oberstufenschüler eingestellt, in Kauf nehmen.

Macht die Stadt endlich genug Druck beim Kanton, damit dieser beschlossene Strassenbau nicht nur für Oberstufenschüler, sondern für die Vernetzung der Bewohner der beiden Quartiere endlich realisiert wird?

Was sollen zB diese unsinnigen Velolichtsignalanlagen? Müssen Radfahrer auf der Schönbüelstrasse anderen Radfahren von der Autobahnausfahrt kommend Vortritt geben?

Man könnte zB die Radstreifen an den Strassenrändern aufheben und dafür die Mittelinsel nach Westen verlagern. Auf der Ostseite hätte es dann noch genügend Platz für einen separaten Rad-/Gehweg.
Das kostet sehr wenig und würde neben einem massiven Sicherheitsgewinn für den Langsamverkehr auch Stadtquartiere einander näher bringen.

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Nicht einfach nur Nein-Sager

Das Nein zur Marktplatz-Umgestaltung ist kein Misstrauensvotum gegenüber Stadtrat- und parlament.
Obwohl sich auch diese fragen müssten, ob sie ihre Funktion als Volksvertreter resp. Ausführende des Volkswillens noch gewährleisten.

Eigentlich wurde bereits im Vorfeld genügend Argumente vorgebracht, die gegen die vorgeschlagene resp. für eine bessere Form der Umgestaltung sprechen.

Nun gilt es möglichst schnell Massnahmen einzuleiten, die ohne viel Aufwand eine Aufwertung des Marktplatzes bringen.

Meine nicht abschliessenden Vorschläge (weitere werden gerne angenommen):

* die wenigen Parkplätze auf dem Markt-/Blumenbergplatz werden sofort aufgehoben (die Kontrolle der Parkzeiten kostet ein Mehrfaches der eingenommenen Parkgebühren inkl. Parkbussen, den nicht gedeckten Anteil der Parkzeitenkontrolle finanziert der Steuerzahler, besser mehr Kontrollen auf Fussgängerstreifen bei Schulwegen)

* die Strasse zwischen Waaghaus und Schibenertor wird auf die Buslinien reduziert, keine Extraspur für Privatverkehr

* zwischen Engelgasse und Schibenertor kann man eine Spur als Taxiparkplätze und Kurzzeitparkplätze für Warenumschlag Privater benutzen, die andere Spur als Veloweg

* nicht vermietete, abbruchreife Marktstände sofort entfernen

* mehr Sitzbänke

* Trinkwasserspender/ -brunnen mit Wasser von einheimischen Bächen, dessen Fassungsgebiet nicht mehr verschmutzt wird

* weitere Vorschläge anderer Bürger

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Abstimmung Veloweg Frauenfeld

Der Stadtrat nimmt das Ja zum 2,45 Mio.-Franken-Kredit für den regionalen Radweg Islikon – Frauenfeld – Felben-Wellhausen (Kostenanteil Stadt) mit Freude zur Kenntnis

Freut mich für die Frauenfelder Bevölkerung, dass sie bereit ist, so viel Geld in die Hand zu nehmen um den Veloverkehr und damit auch die Mobilitätsmöglichkeiten von Kindern zu fördern.

Die Stadt St. Gallen mit mehr als 3 x soviel Einwohnern wie Frauenfeld (23’000) hat wahrscheinlich in den letzten 20 Jahren insgesamt nicht soviel Geld für Velofahrer in ihrer Stadt ausgegeben.

Dies obwohl Frauenfeld nur eine grössere Landgemeinde ist, wo man eher auf ein Auto angewiesen ist als in der Stadt St. Gallen, wo man mit dem Velo fast alles erledigen könnte, wenn nicht die ständigen Gefahren, Behinderungen, Lärm, Abgase etc. viele von dieser sinnvollen Fortbewegungsart abhalten würden.

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VOX-Analyse zum Marktplatz-Nein

Der Stadtrat will es genauer wissen

Dass eine Aufwertung des Marktplatzes und dass diese dazu noch dringend notwendig ist, hat ja der Stimmbürger nicht nur am Wochenende sondern in unzähligen Leserbriefen, Facebookeinträgen, Diskussionen etc. verneint.

Dass der Stadtrat nun mit Steuergeldern eine VOX-Analyse durchführen muss, zeigt, wie sehr er den Bezug zum Bürger verloren hat.

Wer sich auf solch undemokratische Weise wählen lässt, wie der jetzige Stadtrat bei den letzten Wahlen, muss sich nicht wundern, wenn er die nötige Unterstützung im Volk nicht mehr findet.

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Openwireless, Glasfaser und Handynetz

Eigentlich wurde der Stadtbevölkerung versprochen, dass im Frühjahr 2010 eine Studie vorgestellt wird, wie es mit dem Projekt openwireless weitergeht.
Leider wurde von der Stadtexekutive dieses Versprechen bis heute nicht eingelöst.

Nachdem sich in den letzten 20 Jahren die elektromagnetische Belastung alle 5 Jahre um das ZEHNFACHE erhöht hat, ist die Frage, ob es so weitergehen soll.

Die ständige höhere Belastung durch Handystrahlung in dichtbesiedelten Gebieten scheint  diesbezüglich keine Lösung zu sein insbesondere für die mobile Kommunikation.

Das Glasfasernetz hat bei den erschlossenen Quartieren zu einer massiven Zunahme von privaten Wlan-Netzen geführt. Einen Swisscom- oder Cablecom-Anschluss haben viele Wohnungen bereits in mehreren Räumen. Einen Glasfaseranschluss nur einen.  Für die Verbreitung in der eigenen Wohnung brauchen viele daher einen Wlan-Router.
Statt in jeder Wohnung wäre ein Glasfaseranschluss pro Haus oder gar pro Wohnquartier mehr als genügend. Die Verbreitung in diesem Raum mittels Wlan oder Stromkabel (Powerline, wieso nutzt die Stadt ein vorhandenes Netz nicht und baut ein neues auf?), die bereits heutzutage ein Mehrfaches an Verbindungsgeschwindigkeit liefern als die Glasfasernetzprovider anbieten, wäre nicht nur ökonomisch sondern auch vom Gesundheitsaspekt sinnvoller. Wlan-Netze und Powerline produzieren massiv weniger Strahlung als UMTS-Handy-Netze.

Statt ständig von unzähligen Wlan-Routern aus Nachbarwohnungen, einer würde genügen für Zugang zum Internet, bestrahlt zu werden und noch von den unzähligen Handynetzen dazu, würde ein Openwirelessnetz für die ganze Stadt oder zumindest für jedes Wohnquartier, verbunden untereinander mittels Glasfaser, genügen.

Wäre doch ein riesiger Standortvorteil, wenn man in der ganzen Stadt per Voip kostengünstig und strahlungsärmer miteinander Telefonieren und aufs Internet zugreifen könnte.

All die unzähligen Handymasten mit ihrer massiv höheren Strahlenbelastung, die insbesondere in dichtbesiedeltem Gebiet keinen volkswirtschaftlichen Sinn machen, könnte man abbrechen.

Handynetze machen vielleicht in wenig besiedelten Gebieten oder in den Bergen Sinn, aber sicher nicht in Städten.

Dass Landgemeinden den kostenintensiven Glasfaserunsinn auch noch mitmachen, zeigt, dass sie zu viel Steuereinnahmen generieren und besser etwas dem Wirtschaftszentrum abgeben, damit die Arbeitsplätze dort auch ihren Bewohnern gesichert sind.

Wer immer noch das veraltete, herkömmliche Fernsehen nutzt, der soll besser auf eine quartiereigene Satellitenanlage setzen, die HD und digital mit einem Mehrfachen an Sender schon längstens gratis liefert statt Bluewin, Cablecom oder Glasfaser.

Smartphones können auch als Router funktionieren, und so bei einem Zusammenbruch des Stromnetztes die Kommunikation noch sicherstellen. So geschehen beim Erdbeben und Tsunami in Japan dank Batterien in diesen Geräten.

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Definition Wirtschaftsflüchtling

Sind zB Deutsche, die in der Schweiz arbeiten, weil sie mehr verdienen und weniger Steuern zahlen als im Land, das ihre Ausbildung in einem freien demokratischen Land finanziert hat, keine Wirtschaftsflüchtlinge?

Was ist mit Sebastian Vettel oder Tina Turner etc.?
Sind das nicht auch Wirtschaftsflüchtlinge?

Wenn aber ein bestausgebildeter Hochschulabsolvent aus Afrika kommt, der hier dann Arbeiten macht, die nicht mal ein Schweizer Sozialhilfebezüger machen würde, und dann trotzdem jeden Rappen an seine Familie nach hause schickt, damit diese in seinem Herkunftsland nicht mehr vom Hungertod bedroht ist, gilt dann aber in unser Land als Wirtschaftsflüchtling und wird möglichst schnell ausgeschafft.

Ist unser Land wirklich konkurrenzfähig in einer globalisierten Welt?

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Nochmals der Marktplatz

Dass in den nächsten Jahrzehnten irgendwann mal die ganze Innenstadt vom Gallusplatz zum Marktplatz bis zum Bahnhofplatz resp. bis an die St. Leonhardbrücke und Geltenwilerstrasse autofrei wird kann man mit der Marktplatztiefgarage für Jahrzehnte vergessen.
Wieso ein direktdemokratisch fragwürdiger „Parkplatzkonsens“ für ein paar Dutzend Parkplätze beim Marktplatz und nicht für die ganze Innenstadt oder noch besser für das ganze Stadtgebiet? Wie es die italienschen Piazzas schon vor Jahrzehnten vormachten.

Typisch St. Galler Plästerlipolitik, ein Plätzchen hier, ein Einfamilienhaus dort, etwas Gewerbe auf andern paar m2 , daneben etwas Parkplätze etc. Siehe Richtplan.

Statt einer Marktplatztiefgarage wäre es gescheiter gewesen, unter dem zukünftig auszubauenden Bahnhofplatz eine riesige Tiefgarage zu erstellen, die direkt unterirdisch mit der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche verbunden wäre, statt einem Tunnel für ein paar Busse, damit der MIV oberirdisch „frei?“ verkehren kann.

Wenn Bahnhof-, Post-, St. Leonhard-, Davidstrasse, Oberer Graben etc. und alle dazwischenliegenden Strassen autoverkehrsfrei wären, würde das unvorstellbar neue Gestaltungsmöglichkeiten für die Zukunft bieten.

Was ist denn so positiv am Autoverkehr auf Stadtgebiet? Dass diese dort am meisten Langsamverkehr gefährden, dass diese so viel Energie verbrauchen (siehe Benzinverbrauch innerorts der Autos (1 Minute Motor laufen lassen entspricht 30 Stunden Stromsparlampe statt Glühbirne, Klimaerwärmung ist bei der Verkehrspolitik auf Stadtgebiet kein Thema), dass diese so viel Abgase verursachen (siehe meistbelastetete Orte bei Ostluft), dass diese soviele Menschen mit Lärm belasten (siehe Lärmkataster bei Stadtplan), dass diese so viel knapp bemessene Stadtfläche schlecht nutzen (siehe Flächenverbrauch von vollbesetzten Bussen/Züge im Gegensatz zum MIV (ohne Töffs) etc.)

Wäre nicht die Eingemeindung vor 100 Jahre gewesen, hätte Tablat, Winkeln oder Bruggen schon längst einen Quartierplatz, St. Georgen wäre schon längstens verkehrsberuhigt etc. etc.

Unser Stadtrat inkl. Mehrheit des -parlament hat scheinbar diese Eingemeinungen immer noch nicht verdaut und ist immer noch nicht fähig, das ganze Stadtgebiet ganzheitlich zu betrachten, ja nicht mal das Innenstadtgebiet.

Scheinbar egal wenn Eltern 4 mal pro Tag im Aussenquartier ihre Kinder über den Autobahnzubringer zum Kindergarten begleiten müssen, Hauptsache der Marktplatz ist pseudoautofrei.

Es ist unverständlich, dass so viel volkswirtschaftliche Kosten in Kauf genommen werden, nur um die vermeintlich freie Wahl des Verkehrsmittels zu garantieren.

Dass Wirtschaftsverbände wie Wisg oder Pro Stadt, Wirtschaftsparteien wie die FDP für die Umgestaltung des Marktplatzes sind, lässt an ihrem ökonomischen Fachkenntnissen zweifeln.

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Schon wieder Marktplatz

Tagblatt: Tag

‎“Elisabeth Beéry entgegnet daraufhin, das Volk würde eine ersatzlose Aufhebung der Parkplätze kaum hinnehmen“

Woher weiss Frau Stadträtin, was das Volk (=Stadtbürger?) will?
Gemäss Städteinitiative wollen sie nicht noch mehr Agglo-MIV (wenn schon, dann lieber Einheimischenparkplatztarife).
Frau Beéry hat nach der Annahme dieser Initiative ja zugesichert, dass sie für die freie Wahl der Verkehrsmittels sorgt, auch wenn das nur für Automobilisten zählt, aber nicht für gern velofahrende Stadtkinder.

Brauchen wir eine SP-Stadträtin, die Autopartei-Politik betreibt?
Sie hat ihre Chance gehabt; es wäre Zeit ihren Platz freizumachen für neue Impulse.

Es braucht endlich ein Wirtschafts- und bürgerfreundlicheres Bauamt.
Jemanden der das Bauamt auf das Nötige reduziert.
ZB: 18 Angestellte beim Baubewilligungsamt aber nur 3 Vollzeitstellen für über 8´000 Kinder beim Schulpsychologischen Dienst.
Ist Bauen wichtiger als die Entwicklung von Kindern?

Wir brauchen keinen Leiter des Baubewilligungsamtes, der beim Vorbeifahren nach vermeintlich illegalen Werbetafeln Ausschau hält, keine Bauamtsangestellte, die bei Schrebergärten Treibhäuser kontrollieren, alle 10 Jahre eine Wohneigentumsschätzung statt wie in den Agglogemeinden alle 20 Jahre, die massiv höhere Einkommens- und Vermögenssteuern zur Folge hat, keine jahrelange Rechtsstreite mit dem Bauamt, wenn man einen Privatautoparkplatz zum Veloparkplatz umfunktionieren will oder Jahrzehnte bis eine Wohnquartiersackgasse für mehr Freiraum für Kinder in eine Begegnungszone umgestaltet wird
etc. etc. etc.
Die Stadt

Wo sind die Vorteile bei der Markplatzumgestaltung für Velofahrer?

Ein paar Quadratmeter mehr Abstellfläche, während für gleich viel Personen im Auto unter dem Marktplatz tausendfach mehr witterungs- und diebstahlsichere Parkfläche erstellt wird?
Das Durchkommen für Velofahrer zwischen Fussgängern auf dem Marktplatz wird zu einem gefährlichen Unterfangen. Die Schweizer Fussgänger sind entgegen den Piazzas z.B. an der Via Emilia nicht schon seit Jahrzehnten auf das Miteinander von Fuss- und Veloverkehr, nicht nur in der Innenstadt sondern auf ganzen Stadtgebiet, eingestellt.
Beim Durchfahren der Vadianstrasse bin ich jedesmal froh, wenn ich nicht mit einem der plötzlich die Fahrbahn querenden Fussgänger zusammengestossen bin. Die Spisergasse ist für Radfahrer gesperrt, obwohl durch die Bauarbeiten im Gallusquartier kaum ein Durchkommen ist. Bei der Metzgerei Gemperli an der Kreuzung Schmid- Webergasse gibts für Velofahrer kein Durchkommen mehr, obwohl dort hunderte wenn nicht tausend Velofahrer täglich durchfahren.

Hab ich beim neuen Marktplatz als Velofahrer endlich den Spiessrutenlauf Marktplatz absolviert, stehe ich am Lichtsignal beim Schibenertor. Da ÖV in der Stadt St. Gallen immer Vortritt vor dem Veloverkehr hat (ist der besser für die Volksgesundheit oder braucht er weniger Energie oder Steuergelder?), werde ich da wohl ewig lange vor dem Lichtsignal warten müssen. Da ein Rückstau des MIVs vom Blumenbergplatz zur Einfahrt Marktplatztiefgarage gemäss städtischem Verkehrsregime unbedingt vermieden werden muss, werde ich als Velofahrer auch diesen den Vortritt gewähren müssen.

Vor 20 Jahren hatte ich für meinen Arbeitsweg weniger als 10 Minuten mit dem Velo. Bis vor 5 Jahren noch 12-13 Minuten. Heute brauch ich mindestens 20 Minuten. Sieht so die Förderung des Veloverkehrs aus?

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Volkswille hin oder her?

Wirtschaftsverbände wollen Südspange

Ist mir klar, dass der Volkswille nicht sakrosankt ist.
Aber eine so krasse Nichtbeachtung einer grossen Mehrheit der Bürger findet man selten.

Da fragt man sich als Stimmbürger, wieso man die Abstimmungsunterlagen nicht gleich der Altpapiersammlung übergibt (wie es die Mehrheit der Stimmbürger macht).

Die vielen ungedeckten Kosten, die der Autoverkehr insbesondere in der Stadt verursacht (Lärm, Abgase, Gefahren besonders für Kinder, unverhältnismässige Flächenbeanspruchung etc.), zahlt ja der städtische Steuerzahler und nicht der meist auswärtige Autofahrer.

Befremdend, dass insbesondere Wirtschaftsverbände bei volkswirtschaftlichen Fragen ständig nach Planwirtschaft rufen, um persönliche betriebswirtschaftliche Gewinne, finanziert von der Allgemeinheit, selbst abzusahnen. Bei 90% aller Fahrten ist das Auto das wirtschaftlich ineffizienteste Verkehrsmittel.
Und so was nennt sich Wirtschaftsverband?

Schliesslich gibts ja noch das in der Stadt in allen Belangen effizienteste Verkehrsmittel: den Langsamverkehr.

Wer am schulfreien Mittwochnachmittag durch städtische Wohnquartiere spaziert, sieht kaum ein Kind.
Kein Wunder gibts so viele Kinder, die in St. Gallen geboren und aufgewachsen sind, aber beim Kindergarteneintritt kein Wort Deutsch können und unter massiven sozialen und motorischen Defiziten leiden.

Viele Familien, die es sich leisten können, wohnen darum lieber auf dem vermeintlich kinderfreundlichen Land.

Was macht die Stadt, um mehr Familien durch kinderentwicklungsfreundlichere Wohnquartiere in die Stadt zu locken und dadurch auch den besonders für Kinder massiv einschränkenden Autoverkehr zu reduzieren?
Oder müssen sich städtische Kinder in Zukunft auf der autoverkehrsfreien und damit sicheren Piazza Markplatz treffen?
Es brennt in den Quartieren, aber der einzige Löschmittelanschluss ist in der Innenstadt.

Dafür finanziert die Stadt grosszügig Sportclubs -und stätten, Tagesschulen, Einführungsklassen, Schulkindergarten, KidS, ISF, Logopäden, Schulpsychologen, Krippen, Purzelbaumprojekte, Kleinklassen, Sonderschulen, Psychomotorik, Ferienplausch etc. etc.
Ob dadurch die Kinder zu selbständigen und eigenverantwortlichen Erwachsene werden, oder weiterhin die meiste Lebenszeit auf staatliche Transferzahlungen angewiesen sein werden, ist zu bezweifeln.
Ob diese Rechnung auch in Zukunft aufgeht, ist mehr als fraglich.

Es geht ja nur schon Jahrzehnte, wenn überhaupt, bis die Stadt in einer Wohnquartiersackgasse zumindest eine 30-Zone für mehr Sicherheit,  Freiraum und soziale Kontaktmöglichkeiten zugunsten der anwohnenden Kinder einrichtet.

Um immer und überall die freie Wahl des Verkehrsmittels zu garantieren, scheint der Leitspruch zu gelten: Kinder bleibt drinnen, damit die Erwachsenen mit ihrem Auto draussen spielen können.

Auf solche Probleme geht der Richtplan in keinster Weise ein.

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Piazza oder was?

Marktplatz/Bohl als Piazza?

Was ist denn die Definition einer Piazza?
Dass dies ein freier Treffpunkt für die Bevölkerung ist, um soziale Kontakte herzustellen oder zu pflegen?

Muss man daher anonym alleine in einem 5-plätzigen Fahrzeug den Zugang zu diesem sozialen Treffpunkt mittels Tiefgarage darunter gewährleisten?

Piazza auf dem Marktplatz und Autogarage darunter ist meines Erachtens ein sozialer Widerspruch.

Wieso muss man überhaupt sein Wohnquartier oder -gemeinde verlassen, um soziale Kontakte zu haben?

Wenn aber Jugendliche das Prinzip Piazza bei Bahnhöfen, Einkaufszentren, Pärken etc. pflegen, werden sie verjagt.

Und wieso? Weil sie Lärm, Abfall oder etwa Gefahren verursachen?

Das verursachen aber Autofahrer genauso.
Für diese werden den Anwohnern Lärmschutzwände und -Fenster finanziert.
Ist der Abfall der Autofahrer besser, weil er gasförmig ist?
Sind die Gefahren, die Autofahrer verursachen besonders für schwächere Verkehrsteilnehmer, weniger beachtenswert?

Wenn Jugendliche aus ihrem Frust über die Anonymität unserer Gesellschaft einfach mal blindlings drauflosschlagen um die Bevölkerung dadurch mal aufzumischen, dann wird das nicht nur in den Medien wochenlang breitgetreten.
Wenn aber ein Kind auf dem Schulweg in seinem Wohnquartier von einem Auto angefahren wird, was tagtächlich mehrmals in unserem Land passiert, dann ist das Alltag und höchstens einen Randnotiz in einem Lokalblättchen wert.
Und letztendlich ist es noch die Schuld des Kindes, dass es angefahren wird, obwohl es seine Hirnreife noch gar nicht zulässt, all die Gefahren im Strassenverkehr wahrzunehmen.

Kein Wunder sieht man in keinem Quartier oder Dorf noch Kinder draussen spielen, selbst am Mittwochnachmittag nicht mehr.

Wäre es nicht besser Kinder und Jugendliche, die noch! sozialsten Bürger unserer Gesellschaft, ihren Drang nach Sozialität an ihrem Wohnort zu gewährleisten statt eine Pseudopiazza im anonymen Stadtzentrum?

Anstatt die Stadtentwicklung nur ständig allein über die Bauentwicklung zu definieren, könnte man auch mehr Qualität in die soziale Entwicklung der Stadtbevölkerung investieren und so einen Standortvorteil gegenüber den Agglogemeinden haben.

Die soziale Entwicklung unserer Gesellschaft ist kein Thema, ausser wenns um die Folgekosten bei Sozialhilfe, ALV, AHV, IV etc. geht.

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Ablenkung Mindestlohn

Statt einen Minimallohn fände ich es besser, das Leben in der Schweiz würde endlich billiger.

Die Rendite von Pensionskassen und anderen Immobilienkonzernen, von Import-, Erdöl- über Pharma- und Grossverteilerkonzernen etc. ist scheinbar wichtiger.

Dafür sollen Schlechtqualifizierte, die es in jedem Land hat, mittels Mindestlohnalmosen für das gute Gewissen der Besserverdienenden sorgen?
Dabei werden die unabhängigen Erwerbsmöglichkeiten für jene auch so schon immer rarer. Früher oder später landen sie sowieso bei einem staatlichen Sozialwerk.

Da bin ich eher für ein bedingungsloses Grundeinkommen, dass Arbeitgeber und -nehmer von allen Lohnnebenkosten befreit, und es Arbeitgebern so ermöglicht, auch mal nur für ein paar Monate, Wochen, Tage oder sogar Stunden einen Schlechqualifizierten zu beschäftigen statt diese Arbeit ins Ausland zu verlagern bei fragwürdigen Arbeitsbedingungen dort.
Vor allem wenn der Arbeitsplatz die einzige noch existierende soziale Integrationsmöglichkeit in unserer Gesellschaft ist.

Aber unsere staatliche Infrastruktur wird immer mehr darauf aufgebaut, immer attraktiver für gute Steuerzahler zu werden.
Dadurch gibst es aber auch immer mehr Leute, die mit einem Lohn kaum mehr fähig sind, am sozialen Leben in unserem Land teilzunehmen resp. auch noch ein Stück Freiheit und Selbstbestimmung leben zu können.

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Kapazitätsgrenze Stadtautobahn

Die Kapazitätsgrenze der Stadtautobahn soll erreicht sein?

Je schneller ein Auto fährt, desto mehr Platz beansprucht es (längerer Anhalteweg). Selbst mit 40km/h auf der Stadtautobahn hat man die Stadt schneller und v.a. stressfreier und damit unfallfreier und sicherer durchquert als auf Innerortsstrassen insbesonders für schwächere Verkehrsteilnehmer. Nur hats es auf der Stadtautobahn dann für doppelt so viele Fahrzeuge Platz wie bei 100 km/h.
Was also spricht dagegen, die Höchstgeschwindigkeit dem Verkehrsaufkommen für mehr Strassenkapazität anzupassen?

Ist billiger als Milliardeninvestitionen für eine Südspange (wieso nur für die Appenzeller, was ist mit dem Verkehr aus dem Thurgau, Rheintal usw.?), die dann andernorts eingespart werden müssen resp. nur für den Erhalt einer nicht mehr zeitgemässen Einteilung, weil die heutigen Mobilitätsmöglichkeiten ausser Acht lassenden Föderalismus ausgegeben werden müssen.
Ein Föderalismus der uns von einem Ausländer, Franzosen, zu unserem Wohl aufgezwungen wurde und den wir als Schweizerischen Wert bis zum Untergang resp. bis zu nicht mehr globaler Konkurrenzfähigkeit verteitigen.

ZB. ein voll besetzter Doppelgelenk-Trolleybus der VBSG verbraucht bei Tempo 50 inkl. Anhalteweg ca. 100m Verkehrsfläche. Personenautos mit statistisch 1,2 Personen besetzt, verbrauchen für die gleich Transportkapazität 60 x mehr also 6000 m Verkehrsfläche.

Wie soll dem Bürger vermittelt werden, dass es in der äusserst knapp bemessenen Stadtfläche wirtschaftlich sinnvoll ist, privaten Autoverkehr zuzulassen, wenn es sich nicht um Gehbehinderte, Handwerker oder Transporteure handelt?

Sonst kann man mittels Roadpricing den Zugang zur knapp vorhandenen Stadtfläche nach marktwirtschaflichen Kriterien zulassen.
Wer über genügend Kapital verfügt, kann es sich leisten in einem unterbesetzten Fahrzeug übermässig viel knappe Fläche zu beanspruchen.
Oder werden dann viele in diesem Fall Antikapitalisten gemäss vielgescholtenem SP-Parteiprogamm?

Zudem ist ein Angestellter nach Rushhour und Parkplatzsuche weniger leistungsfähig als derjenige der mit öV und erst recht mit Velo oder zu Fuss zur Arbeit kommt.

Kurze und nachhaltige Arbeitswege fördern die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz, von der sozialen Integration auf dem Arbeitsweg und der immensen Kostenersparnis für unsere Volkswirtschaft mal abgesehen.

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Die „armen“ geplagten Lehrer

(Tagblatt 12.2.2011)Entgegen der Meinung in diesem Artikel, sind längst nicht alle Lehrer im Lehrerverband. Erst recht nicht unterstützen immer alle Mitglieder  alle Ziele ihres Verbandes.

Ob es auch in Zukunft genügend Lehrer hat, ist mehr als fraglich, vor allem beim Durschnittsalter der Lehrer.
Andere Lernformen, die vermehrt auf die Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Schüler aufbauen, sind gefragt resp. sollten möglichst schnell eingeführt werden.
Das ist auch eine neue Herausforderung für Lehrer, die sich auf eine neue Stellung im Bildungsapparat einrichten müssen. Der Klassenlehrer ist längst ein Auslaufmodell.
So wie es heutzutage auch kein Klassenzimmer mehr gibt. Dieses gehört dem Lehrer und die Schüler sind bei den Unmengen an Lehrpersonen gezwungen, ständig das Schulzimmer zu wechseln. Ist ja unzumutbar für Lehrer, dass sie das Klassenzimmer wechseln statt 25 Schüler.

Gar nicht nachvollziehbar ist, wie mehr Lohn zu besseren Arbeitsbedingungen führen soll. Schliesslich werden immer mehr Lehrer aus dem Ausland rekrutiert und die staunen nur über das Spitzensalär von Lehrern in der Schweiz.
Ausserdem: wer Lehrer werden will, weil man so viel in diesem Beruf verdient, ist von vornherein am falschen Platz. Da wäre eine Bankkarriere mit hohen Bonizahlungen angepasster.
Schliesslich erzielt kein Schüler bessere Noten, nur weil Ende des Monats ein grösserer Betrag auf dem Konto des Lehrers ist.
Und für was brauchen sie mehr Lohn? Damit sie weiterhin alleine im 5-plätzigen Auto die Schulwege unsicher machen können auf dem Weg zum mit Bildungsausgaben subvenitionierten Parkplatz gleich bei der Schule oder sogar auf dem Schulhausplatz. Die Lehrermappe ist ja so viel schwerer als der Thek der Kinder vor den Schulferien, wenn diese alles Schulmaterial auf einmal nach hause tragen müssen.

Manchmal hat man sowieso das Gefühl, dass Schüler und Eltern nur den Lehrbetrieb stören. Mit der deutlichen Ablehnung der freien Schulwahl wahrscheinlich um so mehr. Schule wäre ja so schön, wenn die mühsamen Schüler nicht wären.
Da kommt bei einem unserer Kindern mitten während einer Englischprüfung ein Vertreter des Lehrerverbandes in den Unterricht und macht lautstark Stimmung gegen Schul- und Erziehungsrat. Schülern, die um etwas Ruhe bitten, wird der Prüfungsbogen eingezogen und erhalten eine Eins.
Reklamationen der Eltern beim Schulleiter nützen nichts, da der froh um jede Lehrkraft ist und darum deren Interesse höher gewichtet als die Bildung von und Respekt vor Kindern.

Die Anzahl der Pflichtstunden sind wohl kaum ein Massstab für die Belastung. Da spielen die unterschiedlichen Fähigkeiten, die die Kinder mitbringen und auf ein gemeinsames Lernziel hin getrimmt werden müssen, wohl eine ungemein grössere Rolle.
Vor allem bei den Unmengen an Stunden im Teamteaching, Altersentlastung, ISF-Stunden etc. ist heutzutage ein Lehrer nur noch ein kleiner Teil der Pflichtstunden alleine mit seiner Klasse.
Schliesslich ist das eine echte Entlastung und keine Massnahme, nur damit die Lehrer ein gutes Gefühl haben, dass der Kanton überall sparen muss nur für höhere Lehrerlöhnen ist noch genügend Geld vorhanden und sie darum als Sieger vom Platz gehen können.
Wenn dann neben denn angeblich vielen Pflichtstunden noch Zeit bleibt, auch noch die Tagesschulbetreuung zu übernehmen, dann ist von Überforderung und Lehrermangel kaum zu sprechen.

Da halt ichs nach Hans A. Pestalozzi: Hauptsache die eigenen Kinder überstehen die Schulzeit ohne bleibenden psychischen Schaden.

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Auch noch Bausparen?

Meine Kommentare zu:
Tagblatt: Untaugliches Mittel

Es gibt nicht nur „arme“ Alte mit Wohneigentum.
Es gibt auch Familien, die statt Autos, teure Ferien, Ausgang, Markenkleider etc. lieber die Hypothek abbezahlen.
Was wenn die Gemeinde das Wohneigentum auf einmal massiv höher schätzt?
Das kann bei Familien mit Kindern zu existenziellen Problemen führen, weil sie nur noch wenig Prämienverbilligung erhalten, massiv mehr für Schulzahnarzt, Tagesschule etc. bezahlen.
Eigenheimbesitzer=reich stimmt schon lange nicht mehr, besonders wenn man die horrenden Mieten betrachtet und die immer spärlicheren günstigen Mietwohnungen.
Was wenn man die 2. Säule auszahlen lässt statt Rente zu beziehen?
Das führt zu einem unverhältnismässig höheren Vermögen, das den Zugang zu jegwelche Sozialleistungen verweigert.
Wann wurde der „Sozialabzug?!?“ beim steuerbaren Vermögen das letzte Mal der Teuerung angepasst?

Scheinbar braucht es bevormundetes (Bau-)Sparen, siehe auch 2. und 3. Säule oder Abstimmung über Pflegeversicherung, weil unsere Gesellschaft immer weniger fähig ist, mit Geld umzugehen.

Privilegierung der Reichen?
Beim Bausparen ein Problem bei Kinderabzügen nicht?
Oder brauchen Kinder reicher Eltern mehr Wohnraum, wärmere Kleidung, mehr Essen, mehr Fremdbetreuung etc.?

Geht doch in einem freiheitlichen Staat niemanden etwas an, welche Wohnform der einzelne Bürger bevorzugt.
Schliesslich haben Wohneigentum und Miete ihre Vor- und Nachteile.
Dass die Volksvertreter sich anmassen, in solch massiver Weise hier Einfluss zu nehmen, ist extrem stossend.

Genauso ob die Bürger das staatlich bevormundete Sparen in der 2. Säule für eine höhere Rente oder für lebenslang sinkende Wohnkosten verwenden wollen.

Bausparen in den umliegenden Ländern ersetzt dort unsere 2. Säule, weil dadurch immer mehr die höchsten Lebenshaltungskosten fürs Wohnen wegfallen.

Wo bleiben die Lippenbekenntnisse der Bürgerlichen, die sich für weniger Bürokratie, vereinfachte Steuererklärung, weniger Staat und mehr Freiheit stark machen?

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Einheitskasse

Tagblatt: «Das System ist faul»

Einheitskasse ist Sparen auf Kosten der Ärmeren.

Wer bis anhin auf günstige Krankenkassen angewiesen ist, wird durch die Einheitskasse massiv mehr bezahlen müssen.
Profitieren werden diejenigen, die sich bis anhin eine teure Kasse leisten konnten, resp. nicht zum Wechsel zu einer billigeren gezwungen waren.

Die zum Teil unsozialen KK-Verbilligungen haben auch in der Vergangenheit mit den ständigen massiven Erhöhungen insbesondere bei den Kinderprämien in keinster Weise Schritt gehalten.

Dass gerade die Linken sich für solch unsoziale Anliegen stark machen, zeigt, dass sie den Bezug zu ihrer Basis verloren haben.
Mit einer Einheitskasse ist zB den working poor sicher nicht gedient.

Hauptsache der Kuchen wird kleiner, wenn auch nur das Kuchenstück der Reichen.

Die Prämien der Mehrheit werden bereits durch die Prämienverbilligung einkommensabhängig finanziert.

Durch die Einheitskasse wird das Verursacherprinzip gänzlich ausgehebelt.

Jeder sollte den gleichen Prozentsatz seines persönlichen Einkommens als Selbstbehalt bezahlen müssen.

Dann lohnt sich kostenbewusstes Verhalten auch für Leistungsbezüger.

Die Konsumenten sollen für Wettbewerb sorgen. Die Anbieter haben diese Möglichkeit längstens verspielt.

Hat man eine hohe Franchise, nimmt man eher das billigere Medikament, geht zum billigeren Arzt, wählt ein billigeres Spital etc. Dadurch hat der Leistungsbezüger auch mehr Einfluss auf den Wettbewerb und kann Eigenverantwortung übernehmen.

Die Franchise muss für alle massiv erhöht werden. Um das sozialverträglich zu gestalten, sollte sie einkommensabhängig sein.

Es geht um ein gesundes Verhältnis zwischen Fixkosten (Krankenkassenprämien) und variablen dh. selbst beeinflussbaren Kosten (Selbstbehalt/Franchise).

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Skilager

Tagblattartikel: Alles fährt Ski – das war einmal

Es gibt auch Familien, die aus ethischen Gründen auf Skifahren in weit abgelegenen Randregionen verzichten.
Weil sie nicht mehr Energie für Liften und Bahnen als für die eigene Bewegung verbrauchen wollen.
Weil sie nicht die Naturruhe der Flora und Fauna in den Bergen im Winter stören wollen.
Weil sie nicht das Ökosystem Alpen durch Schneekanonen austrocknen wollen.
Weil sie nicht Randregionen und damit die Zersiedelung inkl. Verkehrsinfrastruktur dorthin unterstützen wollen.
Weil sie die Kosten für solch elitären Sportarten, und nicht nur die Kosten, die Eltern selbst tragen müssen, sondern auch die für die Allgemeinheit, die als Bildungsausgaben verbucht werden, für bessere und in Zeiten des Klimawandels nachhaltigere Aktivitäten nutzen wollen. (Wie wärs mit einer Velotour, um so den Kindern nachhaltige Fortbewegungsmittel näher zu bringen?)
etc. etc.

Dabei hätte es rund um die Stadt genügend Möglichkeiten, um mal einen Wintersporttag abzuhalten.
Um die Kinder auf den Geschmack zu bringen, wie viele Beschäftigungsmöglichkeiten es auch im Winter draussen gibt. Statt nur zu Hause oder in Tagesschulen rumzuhocken oder in Hallen von Sportclubs zu künstlicher Bewegung angehalten zu werden, was in keinster Weise den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern befriedigt.

Stubenarrest ist heutzutage keine Strafe mehr sondern der Normalfall.

Für Eltern, die grossen Wert aufs Skifahren legen, bleibt immer noch die sogenannte Sportwoche.
Diese Woche bedeutet jedoch für die meisten Kinder, eine Woche alleine zu hause rumsitzen, weil die Eltern arbeiten müssen und sich Skiferien nicht leisten können.

Da bestimmt ein Schulleiter für seine Schule, welche Werte für die Schüler wichtig sind, ohne dass diese oder deren erziehungsverantwortliche Eltern mitbestimmen können.
Kein Wunder sind viele Eltern auf zwei Einkommen und subventionierte Tagesschulplätze angewiesen, wenn sie gezwungen werden, solchen Luxus für ihre Kinder zu finanzieren, um nicht bei der Stadt für Zuschüsse betteln zu gehen.

Will Herr Krüsi Integration und Chancengleichheit, dann soll er besser für kind- statt lehrerautogerechte Umgebung im Quartier sorgen, wo sich Kinder in sicherer Umgebung treffen können. Das hat schliesslich schon seit Jahrtausenden gut funktioniert.

Integration und Chancengleichheit erreicht man nicht durch Kulturfaschismus. Indem man Skilager zum ordentlichen Unterricht erklärt, ist Widerspruch zwecklos und wer sich als Ausländer dagegen wehrt, wird gemäss angenommener Ausschaffunginitiative als Straffälliger ausgeschafft?

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Kant. Abstimmung: Pflegefinanzierung

Bis anhin wurde Pflegepatienten, deren Einkommen und Vermögensverzehr nicht zur Deckung der Pflegekosten reichte, mittels Ergänzungsleistungen der Gemeinden die nicht gedeckten Kosten bezahlt.

Scheinbar wird nun auch Reicheren per Umverteilung mehr an ihren Pflegekosten von der Allgemeinheit übernommen.

Wer in einem Alters- und Pflegeheim wohnt, braucht aber kein Vermögen mehr, da dort ja alle Lebensbedarfskosten gedeckt sind.

Durch die beträchtlichen jährlich wiederkehrenden Mehrkosten für die Allgemeinheit, die durch dieses neue Pflegefinanzierung enstehen, können dafür Personen mit Pflegebedarf weiterhin einen Teil ihrer Altersrente und besonders ihres Vermögens behalten.

Ist das Ziel dieser neuen Pflegefinanzierung, dass diese Menschen bei ihrem Ableben noch möglichst viel Vermögen steuerfrei vererben können zu Lasten des Staates?

Besonders jetzt bei dem immensen strukturellen Defizit kann der Kanton jährliche Mehrausgaben von über 40 Millionen Franken nicht finanzieren.

Vielleicht irre ich mich in meiner Annahme. Aber was ich aus dem Abstimmungsbüchlein herauslesen kann, spricht für mich für ein deutliches NEIN zu diese Vorlage.

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Halbstundentakt zwischen Zürich und Chur

Von der Homepage des Kantons:

Erstaunlich, dass der Regierungsrat des Kantons St. Gallen so begeistert über den Entwurf Bahn2030 des Bundes ist.

Das ist eine Massnahme um Zürich mit Graubünden besser zu verbinden.
Die Vorteile des Kantons St. Gallen sind marginal.

Da ist wichtiger, dass man in der Randregion Bündnerland leben kann und trotzdem den Lebensmittelpunkt im städtischen Zentrum Zürich haben kann.
Oder ist die schnelle Erreichbarkeit ihrer Ferienhäuser im Bündnerischen für Zürcher wichtig?

Wer aber schnell mit dem öV von der Ostschweiz über die Alpen gelangen will, ist immer noch auf den überfüllten, teuren und zeitintensiven Umweg Gotthard angewiesen.

Der San-Bernardino-Express, der eigentlich bestens die Ostschweiz mit dem Tessin verbinden würde, ist immer noch auf Zuganschlüsse aus Zürich abgestimmt, und kostet zudem mehr als die viel längere Strecke über Arth-Goldau.

Dabei könnte man mit guten öV-Verbindung in weniger als 3 Stunden von St. Gallen in Bellinzona sein:
1 Stunde bis Chur und von dort in 1,5 Stunden bis Bellinzona.

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Freie Schulwahl im FDP-SG-Blog

Mein Kommentar zum Artikel von Helga Klee im FDP-SG-Blog:

Gäbe es endlich individuelle Lernziele für jedes Kind, wären Diskussionen wie freie Schulwahl, Integration, Einschulung, alterdurschmischtes Lernen, Oberstufenzentren, Harmos etc. schon längst unnötig.

Jedes Kind sollte das Recht haben in seiner sozialen Umgebung aufgrund seiner persönlichen Ressourcen bestmöglichst gefördert zu werden.

Es braucht eine Schule für alle Kinder statt Regelklassschulen, Kleinklassen, Sonderschulen, Begabtenschule, Sprachheilschule, Privatschulen etc. etc.

So wie man von Kindern verlangt, dass sie ihre Hausaufgaben machen nämlich selbstständig und eigenverantwortlich, könnte man auch die meisten Schulstunden gestalten.

Das würde auch dazu führen, dass Kinder die pflichtbewusst und ruhig sind, weil sie etwas lernen wollen, gleichviel Aufmerksamkeit erhalten, wie die mit den grössten v.a. sozialen Defiziten.

Ich stimme ja zur freien Schulwahl, damit endlich mehr die Bedürnissen der Kinder respektiert werden.

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mysg: Stadt – Landkonflikt

Solange die Städte in der Schweiz die Landgemeinden an ihrer Infrastruktur teilhaben lassen, ohne dass diese dafür zur Kasse gebeten werden, wird dieser Konflikt weiter bestehen.

Die Landbevölkerung will die Vorteile des grünen Raumes und gleichzeitig die des urbanen Lebens in der nahen Stadt.

Wieso muss zB. die Stadt eine zusätzliche Verkehrsader (Südspange) ertragen mit ihren negativen Folgen wie Lärm, Abgase, Gefahren, Anonymisierung der Quartiere etc., um den Verkehr aus dem Appenzellischen auf Stadtgebiet zu bewältigen?

Wenn ich zum xten Mal ewig lange an einem Rotlichsignal am Fussgängerstreifen warte und auf die Nummernschilder der vorbeifahrenden Fahrzeuge achte, scheint mir, die Stadt St. Gallen liege in AR.

Ist es Aufgabe einer Stadt, für das Fortbestehen des Förderalismus zu sorgen, der aus einer Zeit stammt, als die meisten Menschen zu Fuss und wenige per Pferdekutsche unterwegs waren.

Wo direkte Zugang zur Tiefgarage ein Verkaufsargument für eine Wohnung ist, kann man sicher sein, dass man in einem anonymen Wohnquartier lebt.

Die Leidtragensten dieser Entwicklung sind unsere Kinder, die sozialste Gruppe unserer Gesellschaft. Diese sind dadurch auf Krippen, Tagesschulen, Vereine etc. angewiesen, um in ihrer Freizeit noch andere Kinder treffen zu können.
Aber ob eine artgerechte Haltung wie im Zoo besser für deren Entwicklung ist als die freie Wildbahn bezweifle ich.

Aber wer interessiert sich in unser Gesellschaft noch für die natürlichen Bedürfnisse von Kindern?
Die sind nicht mehr als ein missliebiger Kostenfaktor.
Der Staat interessiert sich mehr für die Steuereinnahmen der Eltern als dass diese es sich leisten könnten, mit ihren Kindern durch das Quartier, durch Wälder und Wiesen zu streifen und dabei spontan andere Quartierbewohner zu treffen.
Genügend Parkierraum beim Sportverein für Elterntaxis ist wichtiger als genügend sicheren Freiraum für Kinder, wo sie unbeaufsichtigt die für ihre gesunde Entwicklung unabdingbaren sozialen und motorischen Bedürfnisse ausleben könnten.

Die Stadt war jahrhundertelang der Mittelpunkt des sozialen Lebens. Heute ist es der Mittelpunkt des Individualismus, des Egoismus und damit der Anonymität.

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Steuerpolitik bei Familien

Kommentar im Blog von Nationalrätin Jacqueline Fehr:

Steuerabzüge für Kinder sollten gestrichen werden. Diese bevorteilen reiche Eltern, obwohl diese es am wenigsten nötig hätten. Oder brauchen deren Kinder mehr Essen, wärmere Kleidung, grössere Spielzimmer etc?
Mit den Mehreinnahmen könnte die Kinderzulage, was ein bedingungsloses Grundeinkommen ist, massiv erhöht werden.

Genauso sollte der Ehepaartarif abgeschafft werden. Der stammt aus einer Zeit, als es courant normal war, dass Eheleute Kinder haben, was heute gar nicht mehr der Fall ist. Der wurde eingeführt, um Familien zu unterstützen und nicht um kinderlosen Ehepaaren zu Steuerersparnissen zu verhelfen.
Geht doch den Staat nichts an, ob man verheiratet ist oder im Konkubinat leben will. Verheiratet sein, vor allem kinderlos, führt nicht zu einer höheren finanziellen Belastung.
Aber ob Kinder eine finanzielle Belastung sind oder nicht schon eher.
Darum auch diese Mehreinnahmen für die Erhöhung von Kinderzulagen verwenden.

Eigentlich verwunderlich, dass es bei der heutigen Familienpolitik überhaupt noch Kinderzulagen gibt. Die werden ja nicht mal der Teuerung angepasst.

Die Krankenkassenprämien für Kinder sind in den letzten Jahren um jährlich 20-25% gestiegen. Dies obwohl wir wegen sinkendem Einkommen und immer kleinerer Prämienverbilligungen gezwungen waren, jährlich zur billigsten Kasse zu wechseln.

Mein Fazit: unsere Gesellschaft will keine Kinder mehr. Die sind nur noch ein störender Kostenfaktor.

Darum betreffen auch die 17 von 54 Sparmassnahmen der Kantonsregierung Kinder.

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Überbauung Schön?büelpark

Die Lage dieser Überbauung ist eigentlich optimal. Haltestelle mit hoher Busfrequenz fast vor dem Haus, Einkaufsparadiese und Landfeeling in Gehdistanz, Autobahneinfahrt um die Ecke, Hallenbad in Sichtweite, etc.

Leider verursacht die verkehrstechnische Lage zwischen Autobahnzubringen, Rorschacher Strasse und Autobahn massive Beeinträchtigungen.
Nicht nur dass man an diesem Ort rundherum von Lärm umgeben ist, sondern auch die Schadstoffbelastung ist an diesem Ort immens.
Mit Kleinkinder müsste ich hier nicht wohnen, wenn der ständige Besuch beim Pneumologen im Mietpreis nicht inbegriffen ist.
Die Seiten von ostluft.ch und das Lärmkataster und die Stickstoffbelastung von stadtplan.stadt.sg.ch sprechen eine deutliche Sprache hinsichtlich Eignung dieses Standorts als Wohnstandort.

Wenigstens könnte man in diesem Bereich, zumindest von der Autobahnausfahrt bis zum Portal des Stefanshorntunnels die ganze Autobahn einhausen.
(siehe auch mein Artikel: Einhausung Stadtautobahn)
Diese Einhausung würde die Lage dieser Überbauung massiv attraktiver machen. Nicht umsonst steht gleich daneben die Villa Wegelin, die aber in einer Zeit erbaut wurde, als das Wohnen in Schönbüel noch schön war.
Eine Einhausung hätte auch den Vorteil, dass das Quartier nicht mehr durch die Autobahn zerschnitten würde, weil auf der Decke der Autobahn vielfältigste neue Möglichkeiten (Quartierpark, Geh- und Radwege, Naturmuseum etc.) zur Zusammenführung der Quartierteile entständen.

Ich hätte an diesem Ort eine riesigen Bürokomplex erstellt, um all die Büros aus des Innenstadt an den Stadtrand gleich bei einer Autobahneinfahrt zu holen. Dafür wären in der Innenstadt viele Büros wieder zu Wohnungen an bester Lage umfunktioniert worden. Und die Innenstadt würde wieder mit Anwohnern statt mit Fremden (Auswärtigen) bevölkert. Das ist nicht nur ein massiver Gewinn an Lebensqualität, sondern die Städte werden dadurch mit Menschen statt mit Autos belebt.

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Feuerwerk und Böller

Zugegeben, ich bin nicht gerade ein Freund von Lärmpetarden und oxidiertem Metallfeuer nur zum persönlichen Vergnügen.
Für Kleinkinder, Wildtiere und Kriegsgebietflüchtlinge sind 1. August und 1. Januar ganz extreme Stresszeiten.
Ausserdem liegt die Schadstoffbelastung der Luft an diesen Tagen ein Mehrfaches über dem Grenzwert und braucht mehrere Tage bis sie sich aus der Luft auf dem Boden niedergelassen hat.
Wenn dann aber wie jetzt gerade vier Feuerwehrautos mit Blaulicht und Sirene vor unserem Haus durchblochen, dann hört der Spass endgültig auf.
Was da an Geld „verpulvert“ wird.
Wer freude hat am Knallen, kann sich bei einem Schützenverein melden. Die sind ständig auf der Suche nach Neumitgliedern.

Wieso braucht man solche Tage oder auch Wochenenden um „die Sau rauslassen“ zu können? Ist das eine Ersatzbefriedigung für den frustrierenden Alltag? Wieso kann man nicht auch einen erfüllten und zufriedenstellenden Alltag haben?

In anderen Gemeinden und Städten wurde das private Abbrennen von Feuerwerk und Knallern schon längstens verboten. Dafür werden die Bürger durch ein organisiertes, eindrücklicheres Feuerwerk mehr als entschädigt.

Wenn einzelne Quartiere ein Feuerwerk veranstalten würden, damit sich Anwohner dort treffen statt auf dem Klosterplatz unter lauter Fremden.
Oder jährlich abwechselnd eines auf dem Rosen- oder Freudenberg.

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Spisertor und Gallusplatz

Ist zwar schön anzuschauen der neue Gallusplatzboden, aber schön um dort zu Flanieren ist es trotzdem nicht, wenn man all paar Sekunden einem Auto ausweichen muss.

Der sündhaftteure Boden hält trotzdem viele Autofahrer nicht ab, dort herumzukurven, egal wie sinnlos oder -voll ihr Ausleben ihrer individuellen freien Wahl des Verkehrsmittels dort ist.

Die Zu- und Wegfahrt zum Gallusplatz wird zB beim Spisertor noch mit grosszügiger Verkehrsfläche gefördert. Egal ob von der Linsenbühlstrasse, von der Lämmlisbrunnstrassen oder vom Waaghaus, die Zufahrt zum Gallusplatz wird mittels separierter Fahrspur erleichtert. Vom Gallusplatz kommend sind sogar drei getrennte Fahrspuren! beim Spisertor vorhanden. Da muss man ja als (vor allem auswärtigen) Autofahrer das Gefühl haben, die Erreichbarkeit des Gallusplatzes sei enorm wichtig.

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Dabei könnte man das Spisertor durch Reduktion der Fahrspuren extrem attraktiver machen. Indem man zB die Trottoirs verbreitert und dort einen richtigen Platz schaffen, Velofahrspuren einrichten (der Gallusplatz und die Mossbruggstrasse sind noch die einzige eingermassen „hindernisfreie“ Ost-West-Verbindung durch die Innenstadt für Velofahrer) oder auch einen lichtsignalfreien Fussgängerstreifen wenigstens bei der Mossbruggstrasse einrichten würde.

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Marktwirtschaftliche Parkplatztarife

Mein inzwischen von mir gelöschter Beitrag auf mysg.ch:

„Um die Nachfrage nach Parkplätzen zu steuern, könnte man zeitlich unterschiedliche Parkplatztarife einführen.
Wer morgens zwischen 7 und 8 Uhr in der Innenstadt parkieren will, zahlt 20 Franken für die erste Stunde. Wer abends am Stadtrand parkiert, zahlt für die ganze Nacht 1 Franken.
Was heutzutage als Parkplatzbewirtschaftung „verkauft“ wird, hat mit Steuerung von Angebot und Nachfrage nichts zu tun.“

Antwort von Moderator St. Gallen:
Parkplatzbewirtschaftung funktioniert tatsächlich über den Preis. Es gibt Studien, die aufzeigen, dass in Einkaufszentren und Freizeitparks eine Gebühr von CHF 4.00 pro Stunde die Nachfrage auf diesen Arealen um 15-20% senkt. Das heisst aber nicht, dass der Verkehr im gleichen Mass abnimmt. Man weiss auch, dass hohe Gebühren zu vermehrtem Suchverkehr führen.

In St.Gallen haben wir ein differenziertes System nach dem Prinzip; je näher am Zentrum desto höher die Gebühr. Wir unterscheiden auch zwischen Tag- und Nachttarifen. Man versucht auch mit dem Parkplatz-Leitsystem den Verkehr zu lenken. Das System wirkt steuernd, ist aber je nach Sichtweise zuwenig oder auch zuviel steuernd. Ein Thema, das immer wieder zu politischen Diskussionen führt. Mit dem Projekt Marktplatz geht die Stadt St.Gallen dann noch einen Schritt weiter. Der Parkplatzkonsens, den alle Parteien und Interessensgruppen mittragen, lässt um den Marktplatz rund 150 öffentliche oberirdische Parkplätze verschwinden und zentralisiert die Parkplätze.

Eine Stadt ist ein faszinierendes und sehr komplexes System mit vielen Mitspielern, darum kann man Parkplatzgebühren auch nicht nur nach Angebot- und Nachfrage festsetzen. Private haben Interesse an bezahlbaren Parkplätzen, die Öffentlichkeit will keine Umweltbelastung durch Suchverkehr, das Verkehrsaufkommen möchte man reduzieren, aber trotzdem möglichst nahe ans Ziel fahren, und… und… und. Nur wenn die Interessierten im dauernden Gespräch bleiben, kommt man bei solchen Themen weiter.

Meine bisher öffentliche Antwort:
„Dass dem grössten Platzverschwender am meisten Freiraum zur Verfügung gestellt wird zeugt von einer armseligen Wertehaltung. Insbesondere da die meisten dieser Raumverschlinger nicht einheimische Stadtsteuerzahler sind.

Weitere Gedanken:
In einer Stadt, im Gegensatz zu Einkaufszentren auf der grünen Wiese mit mehr Parkier- als Verkaufsfläche, sind die Platzverhältnisse äusserst eingeschränkt.

Bei Liegenschaften herrscht maximaler Wettbewerb. An äusserst attraktiven Standorten können sich aber nur noch quartierasoziale Banken und Versicherungen Liegenschaften leisten, obwohl dort mehr Einheimische für die soziale Kontrolle statt grösseres Polizeitcorps auf ihren eigenen Gassen und Plätzen wünschenswert wäre.
Auf Strassen und Parkierfläche daneben herrscht aber sozialistische Planwirtschaft, obwohl diese Fläche massiv höherwertig genutzt werden könnte. Effiziente Nutzung des spärlich vorhandenen Raums in der Stadt scheint für Wirtschaftsvertreter!? in Stadtparlament und -rat kein Thema zu sein.

Wieviel Leistungen erbringt die Stadt insbesondere die Stadt St. Gallen umgeben von Landgemeinden, damit unser veralteter Föderalismus noch funktioniert. Dieser stammt aus einer Zeit, als die Bevölkerung höchstens per Pferdekutsche aber die grosse Mehrheit der Durchschnittsbürger noch zu Fuss unterwegs war.
Diese folkloristiche Werthaltung bezahlt letztendlich der Stadtsteuerzahler durch hohen Steuerfuss, obwohl Stadt der Ort der effizientisten Wirkung von Staatsausgaben ist und sie darum in einer echten Marktwirtschaft mit Steuerwettbewerb den tiefsten Steuerfuss der ganzen Region haben müsste.

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Salz lebensnotwendig?

Unglaubliche 1500 Tonnen Salz verbraucht die Stadt St. Gallen im Jahr.

(Tagblatt, 27.12.2010)

 

Bezahlt von allen städtischen Steuerzahlern.

Daraus resultieren massive Strassenschäden.
Bezahlt von allen städtischen Steuerzahlern.

Die Versalzung von angrenzenden Wiesen, Grundwasser, Bächen, Seen etc.
Bezahlt von allen Steuerzahlern.

Unglaublich wie die mobile Freiheit ständig quersubventioniert wird. Armselige Werthaltung.

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Zuwenig Parkplätze?

Wo stell ich nur mein Auto ab?

Über die Hälfte aller Haushalte in der Stadt besitzt gar kein Auto.
In unserer Liegenschaft hats zum Beispiel für 25 Wohnung 28 Parkplätze. Dadurch müssen/dürfen wir öfters mal eine Strecke zu Fuss/mit Bus oder Velo absolvieren. Da trifft man einen Nachbarn eher mal auf der Quartierstrasse oder der Bushaltestelle statt fast nie wegen direktem Zugang zur riesigen Tiefgarage.
Das ist auch eine Massnahme gegen die zunehmende Anonymisierung und verbessert massiv das Sicherheitsgefühl im Quartier.
Ansonsten interessiert sich der Quartierverein Tablat herzlich wenig für die Interessen ihrer Mitquartierbewohner, wie ich selbst schon mehrfach erfahren musste. Obwohl dieses Quartier mit ca. 25`000 Einwohnern die grösste Wohngegend östlich von Winterthur ist.
Die Stadtpolitik muss entscheiden, was sie will. Lieber freie Wahl des Verkehrsmittels, wie es die SP-Stadträtin nach Annahme der Städteinitiative propagierte, oder eine Stadt die ein Mehrwert an sozialen Kontakten und Integration bietet als jede Agglo- oder Landgemeinde. Darum kommen diese ja ständig in die Stadt, selbst in der Freizeit.

In diesem Tagblatt-Artikel spielt sich wieder ein Vorstandsmitglied eines Quartiervereines als Bevölkerungsvertreter auf. Dabei haben dieser keinerlei demokratische Legimitation.
Dass gerade Ruedi Müller, beim Quartierverein St.Fiden-Neudorf zuständig für Verkehr und Raumplanung, als Angestellter des TCS hier seine persönliche Meinung als Meinung des ganzen Quartiers „verkauft“, kennt man ja von seinem Arbeitgeber. Der TCS-Vorstand nutzt ja auch sein riesiges Mitgliedervolumen, um als selbsternannte gewichtige Stimme der Autofahrer bei der Verkehrspolitik mitreden zu können. Dabei sind 99% nur Mitglieder aufgrund des guten Service des TCS im Pannenfall.

Wieder wird ein „Ämtchen“ zur Durchsetzung persönlicher Interessen missbraucht.
Wann wird dieser egoistische Eigennutz endlich gestoppt?
Auch Quartiere brauchen endlich eine angemessene Vertretung im Stadtparlament.

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Schneeräumung

Manche Mitbürger scheint nicht bewusst zu sein, dass es auch in der Schweiz Winter gibt, die von den hiesigen Menschen eine gewisse Anpassungsfähigkeit erfordert.

Noch vor ca. 20 Jahren wurde nicht nur aus Umweltschutzgründen, sondern auch aus Kostengründen, der reduzierte Winterdienst eingeführt.
Heutzutage wird jedoch jedes kleinste Quartiersträsschen schwarz geräumt inklusive des danebenliegenden Trottoirs.

Selbst Kinder schaffen es darum nicht mehr ihre Bobs und Schlitten bis zum nächsten Schlittelhang zu tragen, weil sie ihn mangels Schneeunterlage nirgends ziehen können, und sind darum auf die Mithilfe von Erwachsenen angewiesen oder müssen wegen dieser Abhängigkeit ganz darauf verzichten. Die Schule muss dann dafür einen Schlitteltag durchführen, damit alle Schüler mal dieses Erlebnis durchgemacht haben, was dann als Bildungsausgaben verbucht wird.
Schlittelstrassen, noch vor wenigen Jahrzehnten in der Stadt St. Gallen eine Selbstverständlichkeit, sind nicht mehr vorhanden.

An einem durchschnittlichen Winterdienst-Tag werden gegen 10 Tonnen Streusalz benötigtso die Information aus Gossau.
Wieviel verbraucht eine Stadt wie St. Gallen? Wohin geht dieses Salz? Werden dadurch unsere Flüsse und Bäche zum Nachteil der dortigen Flora und Fauna übersalzen? Oder sind das „nur“ weitere der Allgemeinheit übertragenen Kollateralschäden resp. -Kosten, die der private Berufspendlerverkehr verursacht, damit man in steuergünstigen Gemeinden wohnen und trotzdem gleichlang im Bett liegen bleiben kann wie an einem trockenen Sommertag, obwohl man den Arbeitsplatz in der momentan verschneiten Steuerhölle Stadt St. Gallen hat?

Die Schneemaden werden nicht mehr fachgerecht entsorgt, weil sie voll Abfall, hoch salzgehaltig oder voller Strassenverkehrsabgasgiften sind, sondern werden mittels Schneefräse in die Vorgärten der Anwohner geschleudert.
Die Gartenbaufirmen und das -amt freuen sich im Frühling auf die Mehrarbeit, die sie durch den Ersatz der vielen strassennahen und daher abgestorbenen Büsche und Bäume haben.

Wenn es dann tagelang stark schneit, sodass nicht mal die Hauptverkehrsachsen vom Schnee geräumt werden können, läuft der Verkehr trotzdem. Selbst die VBSG-Busse konnten in den letzten Wochen trotz „prekärer“ Strassenverhältnissen den Fahrplan problemlos einhalten (hier ein Lob an die Verkehrsbetriebe, die wenigsten für die vielen Millionen Steuerfranken inkl. höherer Billetpreise (aber immer noch viel zu billig Mobilität anbieten) nun wintertaugliche Busse angeschafft haben). Auch in vollen Frischwarengestellen der Einkaufsläden und an sonstigen Arbeitsorten florierte die Wirtschaft wie an einem schönen Frühlingstag.
Ich benutze den Bus nur, wenn ich mit den Kindern zur Ludothek, zum Impfen zum Schularzt oder ähnlichem in die Innenstadt muss. Mit Kindern mit dem Velo in die Innenstadt kann man als verantwortungsvoller Elternteil nicht risikieren ausser man ist Ideologe.
Soviel zur freien Verkehrsmittelwahl.

Meiner einer steht bei starkem Schneefall lieber eine halbe Stunde früher auf und stapft frühmorgens durch die tiefverschneite Stadt statt wie üblicherweise mit dem Velo zum Arbeitsplatz zu fahren. Das liefert mir mehr Eindrücke und Erlebnisse als eine Lokiremise, ein Kugl oder ein Stadttheater zusammen jemals bieten könnten.

P.S. Wer Schnee gar nicht mag, kann ja nach Haiti ziehen. Dort ists garantiert ganzjährig schnee- und eisfrei. Dort gibts Wohnungen, die man auch im Winter kurzärmlig bewohnen kann. Bei uns brauchts dafür und vor allem fürs gute Gewissen eine Geothermieanlage.

Wann hört endlich die 5-er und Weggli-Mentalität auf. Man kann nicht reich und frei resp. unabhängig und selbstbestimmt sein.
Ich persönlich bevorzuge die Freiheit und lebe lieber mit meiner Familie weit unter dem schweizerischen Existenzminimum, wie es richtige Schweizer vor Urzeiten schon vorgelebt haben: lieber hungern bis zum Frühling als vor Gessler den Hut ziehen.
Wir müssen in Hinblick auf sicher zunehmende Globalisierung und eventueller Klimaerwärmung unsere Bedürfnisse mehr auf die vorhandenen Ressourcen im eigenen Land ausrichten.

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Microsofthipe bei der Stadt

Die Stadt St. Gallen, wahrscheinlich nicht nur sie, muss scheinbar immer die neueste Software anbieten. Fragt sich nur für wen?

Nebst dass alle Computer neuerdings wieder mit der neusten Software bestückt werden „müssen?“, Windows7 und entsprechendes Office, werden dafür noch Riesenbeträge für Lizenzen bezahlt.

Zudem müssen darum alle Angestellten der Stadt, die irgendwann mal einen stadteigenen PC benutzen, in einen sechsstündigen! Informatikkurs.

Während andere Orte oder Länder wegen sinkender Steuereinnahmen schon längst auf Gratis- resp. Opensourcesoftware umgestiegen sind, können sich unsere Steuereintreiber wieder mal das vermeintlich Beste vom Besten leisten.

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Freie Schulwahl

Entweder sind unsere öffentlichen Schulen so gut, dass sie den Wettbewerb nicht zu fürchten haben resp. darum immer noch die grosse Mehrheit der Kinder wie bis anhin die Quartier- und Dorfschule besuchen, oder der Wettwerb führt zu einer qualitativen Verbesserung der öffentlichen Schulen.

Die soziale Integrationsfunktion von öffentlichen Schulen wird überbewertet, besonders da immer noch eine grosse Separation in Kleinklassen- und Sonderschüler herrscht.
Soziale Integration, wie ich sie als Kind und jetzt auch mit meinen Kindern erlebe, herrscht auf der Wohnquartierstrasse. Da spielen Kinder miteinander, egal ob sie in den Kindergarten oder in die Oberstufe gehen, ob sie in die weit entfernte Sprachheilschule oder in die nahe Quartierschule gehen.

Sicher gehören gemäss Pisa-Studie St. Galler Schüler schweizweit zu den Besten und im OECD-Raum sind sie überdurschschnittlich.
Die Frage ist aber, ob das für unser Land mit dem weltweit höchsten Lebensstandart genügt.

Es ist nicht nachvollziehbar, wieso das Erziehungsdepartement die Oberstufe Häggenschwil schliessen will. Weder aus finanzieller noch aus pädagogischer Sicht macht das Sinn.

Vielleicht liegt die Lösung in der Annahme der Initiative „Freie Schulwahl auf der Oberstufe“. Ansonsten müsste Häggenschwil die freie Schulwahl auf komunaler Ebene einführen und in eigener Regie eine Oberstufe führen.
Oder die Initiative würde angenommen und die Gemeinde Häggenschwil führt ihre Oberstufe als Privatschule weiter.

Der Bildungsdirektor als Mitglied der SVP, die den Volkswillen als höchste Instanz ansehen, müsste oder dürfte dann dieser Oberstufe Kantonsbeiträge gewähren.

Was für innovative und kinderentwicklungsgerechte Schulsysteme viele Gemeinden in der Not einführen macht Stadt-St.-Galler geradezu neidisch. Dabei wäre das in der Stadt St. Gallen aufgrund der grössten Heterogenität der Stadtkinder am nötigsten.

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Tempotarif beim öV

Was als revolutionäre Idee der Industrie und Handelskasser St. Gallen-Appenzell dargestellt wird, ist zumindest im angrenzenden Ausland schon seit vielen Jahren, zum Teil schon immer (Italien), Standart.

So unterscheiden diese Länder zwischen Nah-, Regional- oder Fernverkehr.
Nur was uns in der Schweiz als Intercity verkauft wird, ist in diesen Ländern maximal ein Regionalzug.

So kann man in Deutschland bereits ab 26 € ein Länderticket erwerben, mit dem bis zu 5 Personen einen Tag lang ab 9.00 Uhr alle Züge/Busse ausser die des Fernverkehrs mindestens eines ganzen Bundeslandes benutzen können. Oder für 42 € + 6 € für jede weitere Person ein „Quer-durchs-Land-Ticket“ für ganz Deutschland.
In Österreich gibt es etwa das gleiche für das ganze Land als Einfach-Raus-Ticket für 28 € für bis zu 6 Personen.
Von Mailand nach Rom (ca. 600km)  kommt man in 6,5 Stunden mit Regionalzügen für 27 €. Oder mit der Frecciarossa in weniger als 3 Stunden für 89 €.

Auch die SBB versucht durch Einführung von Sparbilletten die Nachfrage etwas zu verteilen.
Der Nachteil ist, dass diese nur per Internet erwerbbar sind.
Ich frage mich, wieso die Riesenkästen Billettautomaten nicht auch den Zugang zur Homepage der SBB ermöglichen, wie es in vielen Ländern schon gang und gäb ist. Damit auch Leute die keinen Internetzugang haben oder nicht ständig mobil kommunikativ sind, auch die Möglichkeit haben, von günstigen Tarifen zu profitieren.

Preise, die anhand von aktueller Nachfrage und Angebot zustande kommen, sind auf jeden Fall zu favorisieren. Nur frag ich mich, wieso das nicht auch auf der Strasse so sein kann. Und zum Beispiel bei den Parkiertarifen (Wer zwischen 7.00 und 8.00 Uhr parkieren will, zahlt deutlich mehr).
Wieso nicht auch bei der Nutzung von Büros, Strom, Heizung etc. etc.

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Einfamilienhausboom

Die Stadt St. Gallen will am Waltramsberg und in der Guggeien neue Einfamilienhausquartiere bauen.

Statt eine Stadt zu sein und auf urbane Qualitäten zu setzen will sie sich zur Landgemeinde wandeln. Echt provinziell.

Eurer Heiligkeit Föderalismus und mit ihm dem Steuerwettbewerb wird immer mehr geopfert.

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Belastung durch Eigenmietwert

Zum Lesebrief im Tagblatt:

Heutzutage haben die meisten Erwachsenen Kinder, wenn sie bereits 30 sind. Sie hätten entweder als Studierte schon für mehrere Jahre ein Spitzeneinkommen nur für sich selbst oder seit einem Jahrzehnt (sprich seit Lehrabschluss) ein durchschnittliches Einkommen, mit dem andere eine ganze Familien „ernähren“ müssen.

Sie hätte also bis zur Familiengründung genügend Zeit gehabt, um Geld anzuhäufen und sich damit Wohneigentum leisten zu können. Damit Wohnen mit Familie für sie nie zu einer finanziellen Belastung werden kann.

Wer aber gespart hat und über höhere Eigenmittel beim Wohneigentumskauf verfügt, wird dann, wenn er Kinder hat und nur noch über +/- ein Einkommen verfügt, nicht nur durch höhere Einkommens- und Vermögenssteuern bestraft, sondern auch durch höhere Tagesschul- und Krippenpreise, höhere Schulzahnarztselbstbehalte und auch weniger Krankenkassenverbilligungsprämie (resp. allem was nach sog. „Sozialtarifen“ berechnet wird).

Am schlimmsten kommst dann wenn eine neue Schätzung des Wohneigentums erfolgt. Dann muss man ohne selbst einen Mehrwert zu haben, die Wohnung ist dadurch nicht besser bewohnbar, massiv mehr an die Allgemeinheit abliefern.

Was ist wenn jemand seine 2. oder 3. Säule zwecks Hypothekentilgung auszahlen lässt statt Rente zu fordern? Auch dann erfolgt eine massive Mehrbelastung durch die öffentliche Hand.

Wenn dann die Kinder aus der grossen Wohnung oder gar dem Einfamilienhaus ausgezogen sind und man eigentlich eine kleinere und damit auch leichter finanzier- und unterhaltbare Wohnung will?
Dann liefert man dem Staat soviel Grundstückgewinnsteuern ab wie man das restliche Leben für die viel zu grosse Wohnung/Einfamilienhaus bezahlt.

Kein Wunder werden Einfamilienhausquartiere älteren Datums hauptsächlich immer noch von alleine lebenden Witwen oder pensionierten Ehepaaren bewohnt statt dass diese frei wären für Familien mit Kindern.

siehe auch Artikel vom  28.07.10

Während die AHV-Rente, die für viele nur noch der Befriedigung von Freizeitbedürfnissen dient und diese sich eigentlich selbst ansparen hätten können, ständig der Teureung angepasst wird, bleiben Sozialausgaben wie Steuerfreibeträge oder Kinderzulagen jahrzehntelang auf gleichem Niveau.
Auch wenn die Krankenkassenprämien für Kinder in unserem Kanton in den letzten Jahren jährlich zwischen 10-20% höher wurden ohne dass die Verbilligungsprämien von der zuständigen SP-Regierungsrätin entsprechend angepasst wurden.

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Mail an NR Ulrich Giezendanner

Sehr geehrter Herr Giezendanner

Sie sagen anlässlich der Offroaderinitiative, dass Sie nicht an den Klimawandel glauben.

Glaube gehört für mich in die Kirche und nicht ins Bundeshaus.

Ich glaube auch nicht, dass ich jemals auf Zwangsversicherungen wie Arbeitslosenhilfe, PK, AHV oder auf das Sozialamt etc. jemals angewiesen bin, weil ich mich jetzt schon für diese Eventualitäten durch persönliches Sparen absichere.

Und falls ich höchst unwahrscheinlicherweise wirklich in eine solche Notlage kommen sollte, habe ich genügend Geld beiseite gelegt, dass ich noch für Jahrzehnte den gleichen Lebensstil meiner Familie aus eigener Tasche garantieren kann.
Und das nicht weil ich so viel verdiene, sondern weil wir als Familie so wenig brauchen.
Wir sind halt richtige Schweizer, die lieber arm sind und versuchen mit den Ressourcen der Schweiz auszukommen als vom Staat oder vom Ausland abhängig zu sein.
Da hungere ich lieber bis Mai auf einer Alpweide, als dass ich vor Gessler den Hut ziehe.

Falls im gemäss Naturwissenschaftler viel wahrscheinlicheren Fall von Klimaerwärmung (dem Naturwissenschaftler Zahnarzt muss ich auch „glauben“, dass mein Loch geflickt werden muss) als das ich auf die Sozialwerke angewiesen bin, die Klimaerwärmung trotzdem eintrifft, kann ich mich aber weder per Staat noch privat dagegen versichern lassen.

Da ich bereits Ihre Aufmerksamkeit habe, zudem:
Als Lastwagenchauffeur der abends mit verderblicher Ware im Berufspendlerstau steht, wo fast jede Kiste daneben nur von einer Person besetzt ist und diese mit Navi, Handy, IPhone etc. ihren Feierabend geniessen, während ich hoffe, dass ich meine Ware noch rechtzeitig ausgeliefert und ich meinen Kinder noch Gutenacht sagen kann, begreife ich nicht, wieso sie den Ausbau von Strassen propagieren.
Für den Berufsverkehr resp. für eine funktionierende Wirtschaft hätte es in der Schweiz mehr als genügend Strassenkapazität. Wieso Berufsfahrer mit voller Ladung den Ausbau der Strasseninfrastruktur für den unvolkswirtschaftlichen Freizeitverkehr mitfinanzieren müssen und dann trotzdem im Stau stehen, begreife ich nicht.

Daher bin ich gegen die Offroaderinitiative.
Es macht ein Unterschied, ob jemand seinen SUV als Taxi für die Fahrt zur Arbeit mit den Arbeitskollegen gebraucht, ob man damit den Wocheneinkauf für Mitbürger in der Randregionengemeinde erledigt oder ob man mit dem A-Energieklasseauto (sprich Gutmenschenauto) in der steuergünstigen Vorortsgemeinde länger im Bett liegenbleiben kann, obwohl der Arbeitsplatz in linksgrünen Wirtschaftszentren liegt.

Mit freundlichen Grüssen

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Finanzielle Vorteile der Basisstufe

Kindergärten will man in den Quartieren behalten, weil sie dezentraler sind.
Die Schulraumplanung will die Basisstufe aber an die Schule binden, was die massiven Mehrkosten erklärt.

Basisstufe könnte man jedoch auch in Kindergärten unterbringen und so die Quartierschule von Schulraumnachfrage entlasten.
Kindergärten resp. Basisstufe könnte man auch in einer Mietwohnung einer neuen Wohnbausiedlung unterbringen und so sehr flexibel auf die Nachfrage reagieren.
Das wäre nicht nur eine Entlastung für die Schule sondern auch eine für Eltern und vor allem für Kinder, die wenigstens bis 8 mit allen Kindern des gleichen Wohnquartiers zur Schule gehen und nicht in verschiedene Kindergärten oder Parallelklassen aufgeteilt werden.

Heutzutage ist es so, dass Kinder nicht mehr in den nächsten Kindergarten können, sondern längere und auch gefährlichere Wege absolvieren müssen, um noch vorhandene Kindergärtenplätze zu füllen.
Genauso kann eine Gemeinde, die mangels genügender Schülerzahlen nicht mehr fähig ist, eine eigene Schule zu betreiben, durch Basisstufe ihre Kinder wenigstens bis 8 Jahre noch in der eigenen Gemeinde zu beschulen.

In unsererem Haus gibt es Kinder, die gleich alt sind, aber noch nie zusammen in eine Kindergarten- oder Schulklasse gegangen sind. Entsprechend sind die sozialen Bezüge unter diesen Kindern.
Was nützen Klassenkollegen, die weit entfernt wohnen. Die Kinder der Nachbarswohnung sind ihnen aber fremd, oder haben so einen unterschiedlichen Stundenplan, dass sie kaum die Möglichkeit haben, sich in der spärlichen Freizeit zu treffen.

Soziale Integration geschieht vor allem bei Kindern nicht während der Schule, sondern in ihrer Freizeit.

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Beitrag auf HP von Bastien Girod

Ich bin weniger auf Glück aus als auf Zufriedenheit.

Glück ist, wenn meine Kinder gesund zur Welt kommen.
Glück ist, wenn meine Frau auf ihrer täglichen Velofahrt vom Arbeitsplatz gesund zur Familie heimkehrt.
Glück ist, wenn man für die Velotour ins Ausland alle Anschlusszüge erwischt und in diesen erst noch die Velos der ganzen Familie inkl. Zeltplatzausrüstung unterbringen kann.

Zufriedenheit ist, wenn man genügend gesunde Nahrung und Trinkwasser zur Verfügung hat und im Notfall die Krankenversorgung garantiert ist.

Dafür brauchts ein global nachhaltiges, bedingungsloses Grundeinkommen, das wenigstens obige minimale Existenzbedürfnisse garantiert.

Dies ist nicht mal in der Schweiz garantiert resp. ein Leben nur mit diesen minimalen Bedürfnissen wird weder gesellschaftlich noch von irgend einer Gemeinde akzeptiert.
Ich bin seit Jahren auf der Suche nach einem Stück Landwirtschaftsland, wo wir wenigstens für uns möglichst grosse Selbstversorgung sichern können.
Da ist aber nichts zu machen, weil massiv subventionierte Schweizer Nutztierbauern auf möglichst viel Fläche zur klimaerwärmenden Tierfäkalienentsorgung angewiesen sind.

Wieso ist es nicht möglich, in der Schweiz global nachhaltig zu leben?
Man wird im Gegenteil als Bewohner der Schweiz dazu gezwungen, auf Kosten Anderer und Zukünftiger zu leben.
Ist Leben in der Schweiz ethisch noch verantwortbar?

Kann man als Grüner resp. als eigenverantwortliches Individuum, das global denkt und lokal handelt, noch guten Gewissens in der Schweiz wohnen?

Zur Offroaderinitiative:
Ob meine Kinder auf ihrem Kindergarten- resp. Schulweg beim Überqueren der Kantonsstrasse von einem Offroader oder einem Smart angefahren werden, hat auf ihre Überlebenschancen im Kollisionsfall kaum Einfluss.
Ob ein Offroader weniger und dafür ein Smart mehr auf der Strasse mehr bringt, als wenigstens ein Auto weniger auf der Strasse als potenzieller Gefahrenherd, ist fraglich.

Die freie Wahl des Verkehrsmittels hat scheinbar immer noch oberste Priorität in unserer Verkehrspolitik auch wenn sie ökonomisch (Verkehrsfläche pro transportierter Person, Energieverschleiss, Gefahrenverursachung, Lärm, die Individualisierung und Anonymisierung fördernd und dadurch die soziale Integration der Gesellschaft verhindernd etc.) und v.a. volkswirtschaftlich massive Kosten verursacht.
Lieber haben wir übergewichtige Menschen, Kinder mit massiven sozialen und anderen Entwicklungsdefiziten, Ausländerpobleme in Ghettos an dicht befahrenen Autostrassen etc. Oder sind Bergschulen besser wegen der Höhenluft?

Wie kann unsere Gesellschaft so noch in Zukunft global konkurrenzfähig sein, von dem unser Wohlstand abhängig ist?
Hoffentlich nicht indem wir weiter Kriege (im Kongo für jährlich ein neues Handy), menschenrechtsfeindliche Staaten (Schariastaaten für den Betrieb von erdölverschwendenden Verhaltensweisen), Unrechtsregime (Billigproduktion aus China ohne irgendwelche Möglichkeit soziale oder ökologische Mindeststandarts zu fordern) etc. unterstützen.

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Sicherheit durch Transparenz

Die JSVP bringt die Initiative „Sicherheit durch Transparenz“ zur Abstimmung.

Statt nur auf die Herkunft eines Stück Papier über die Personendaten (Pass) zu schauen wären andere Werte viel wichtiger.

Es sind nicht die Ausländer, die Probleme verursachen, sondern die stetige Zunahme der Anonymität verursacht durch die Förderung der Individualisierung resp. einer sogenannten persönlichen Freiheit.

Besser wäre es darauf hinzuweisen, welche Straftaten von Orts- oder Quartierfremden verübt werden.

Wo man be- (er-)kannt ist, versucht jeder sich zu benehmen, weil er sich als Teil dieser sozialen Gruppe versteht.
Wo einem niemand kennt, fühlt man sich vogelfrei.

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Begegnungszone Tablättli

Im letzten „Tablättli“ stehen Verhaltensanweisungen für die Begegnungszone im Klosterquartier.

Muss ich neuerdings in die Innenstadt zum Gallusplatz um meinen Nachbarn zu begegnen, wo ich dann von ihnen auch Rücksicht erwarten kann?

Ich bin höchstens 1x pro Woche in der Innenstadt. Den Rest der Zeit verbringe ich in meinem Wohnquartier. Wieso kann ich nicht auch hier der einheimischen Quartierbevölkerung begegnen sondern werde von ihnen höchstens aus dem fahrenden Auto gegrüsst oder gar nur „zum Gruss?!“ angehupt?

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Mobile Kommunikation

Die mobile Kommunikation wird immer beliebter.
Gleichzeitig steigt damit die Strahlenbelastung insbesondere in dichbesiedeltem Gebiet, weil vor allem eine qualitativ bessere Abdeckung gefordert wird.

Hier wäre das openwireless eine Alternative, da es massiv weniger Strahlung verursacht als herkömmliche Handyantennen.
Diese braucht es nur noch in ländlichen Gebieten.
Im Ausland werden aus diesem Grund in städtischen Agglomerationen Handyantennen abgerissen und durch Wifi ersetzt.

Die elektronische Fahrgastinformation an Haltestellen würde sich als „Access-Punkte“ zur Verbreitung des openwireless geradezu anbieten.
Selbst fahrende Busse könnten als Router fungieren, wie auch jedes Wlan-fähige Handy.
Auch zur Strassenverkehrssteuerung wären dadurch neue ungeahnte Möglichkeiten vorhanden.

Von Stadtrat Brunner erwarte ich immer noch das weitere Vorgehen beim openwireless. Eine Medienmitteilung vom Februar 2009 verspricht eine Studie auf Ende April 2009.
Bis jetzt hat aber nicht mal jemand vom Verein openwireless etwas über diese Studie gehört.

Zu erwarten ist aber, dass Telekommunikationsanbieter dadurch ihre Renditen schwinden sehen, und alles daran setzen, um diese Technologie zu behindern.

siehe auch: Artikel Glasfasernetz

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Abstimmung: Strom ohne Atom II.

Stadtrat Brunner bezeichnet ein JA zur Initiative mangels Wirkung als scheinheilig.
Mit dem gleichen Argument könnte man die Demokratie abschaffen. Oder hat meine einzelne Stimme eine Auswirkung auf das Endergebnis?.
Genauso könnte man jedes eigenverantwortliche Handeln als scheinheilig betrachten, da die Wirkung höchst marginal ist.
Ist Herr Brunner aus den gleichen Gründen gegen Geothermie?

Die gleiche fragwürdige Argumentation beim Tagblatt-Artikel von Ralf Streule vom 19.11.2010:
Er plädiert dafür, erst mal die Entwicklung auf dem Strommarkt abzuwarten.
Was wenn andere Länder uns keinen Strom (oder andere Energieträger) mehr liefern, weil die Energieversorgung ihrer eigenen Länder oder geopolitische Strategien wichtiger sind, als die Erhaltung eines fragwürdigen weil nicht nachhaltigen Wohlstandes einer Microvolkswirtschaft wie der Schweiz.

Es gibt für die Schweiz nur eine Überlebensstrategie in einer globalisierten Welt: Freiheit durch Unabhängigkeit. Lernen mit den Ressourcen im eigenen Landes auszukommen.
Oder wollen wir einen Wohlstand, der darauf beruht, am besten zu wissen, wie andere Länder am skrupellosesten zu unserem eigenen Nutzen ausgebeutet werden können?

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Geldstrom für die Stadt

Die Stadtwerke überweisen der Stadt gemäss St. Galler Nachrichten Nr. 46/2010 (Erfreulicher Geldsegen) 12 Millionen Franken.

Mit diesem Gewinn könnte die Stadt sich locker den Verzicht auf Atomenergie leisten.

Diese Geld würde auch reichen, um jedem Bürger jährlich einen Gutschein im Wert von 200 Fr. auszuhändigen.

Dieser Zustupf würde manch einer Familie den Gang zum Sozialamt ersparen, für das Pfadilager, das Sommerplauschangebot, den Kirchenausflug etc. nicht um finanzielle Unterstützung bei den Veranstaltern bitten zu müssen.
Das würde ermöglichen, dass manch einer auf diese Art des Bettelns nicht mehr angewiesen ist.

Betteln soll ja in der Stadt verboten werden.
Gemäss Stadtpräsident Scheitlin: „Mit der beratenden und unterstützenden Sozialhilfe sowie den bestehenden Notunterkünften ist das soziale Netz der öffentlichen Hand in der Stadt St.Gallen so ausgebaut, dass niemand betteln muss, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können.
Sich aber beim Suppentag!! zu Gunsten der Armen unter die Promis mischen.
Ein Bettler könnte sich wenigstens eine dieser Promisuppen leisten.

Sind privatisierte Staatsunternehmen dafür da, um die Bürger über Gebühren zu belasten und das vor allem bei Grundbedürfnissen wie Strom, Wärme (Geothermie), Informationszugang (Glasfaser) etc., um immer neue Botoxprojekte zu finanzieren (Platzverschönerungen, Entlastungsstrassen, Wellnesstempel etc.)

Soviele solcher Einnahmen der Stadt könnte man direkt an die Bürger zurückverteilen und so ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit fördern.
So könnte man auch ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren.
Oder waren die Stadtgutscheine nur ein Gag ohne politischen Hintergrund?

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Richtplan: Tablatstrasse

Gemäss  Handänderungen wird die Wohnquartierstrasse Tablatstrasse klammheimlich zur Kantonsstrasse.
Können dadurch Quartierbewohner noch weniger über die Ausgestaltung dieser Strasse mitbestimmen?
Müssen die Anwohner in Zukunft noch mehr durch Auswärtige verursachten Verkehr ertragen?
Müssen Anwohner damit rechnen, dass in naher Zukunft auch ihre Wohnungen und Häuser zwecks Strassenverbreiterung abgerissen werden, weil die vielen Bushaltestellen, die Einkaufszentren und die nahe Autobahneinfahrt zu einem Dauerstau während der Stosszeiten auf der Tablatstrasse führen?
Wieso wird dem in allen Belangen ineffizientesten Verkehrsmittel auf Stadtgebiet am meisten Verkehrsraum zur Verfügung gestellt?

Das Verkehrskonzept gemäss Richtplan ist keine Lösung der Verkehrsprobleme auf Stadtgebiet, sondern nur eine bei vielen verantwortlichen Politikern weltweit gängige Methode, die Lösung momentaner Probleme nachfolgenden Generationen zu überlassen (Oder haben sich die Verkehrsprobleme seit Stadtautobahneröffnung verbessert?).
Die Probleme von Wirtschaftszentren in der Schweiz, und für die Stadt St. Gallen als einziges Zentrum von Landregionen besonders, ist der Föderalismus, der aus einer Zeit stammt, als die Leute noch mit Pferdekutschen oder grösstenteils zu Fuss unterwegs waren.
Ob der Richtplan genug Druck auf umliegende Gemeinden und Kantone zur Fusion mit der Stadt oder am Sich-beteiligen an Leistungen der Zentrumsbewohner erzeugt, ist mehr als fraglich.
Kein Appenzeller beteiligt sich an den Kosten, die Eltern haben, wenn sie ihre Kindergartenkinder bis zu vier mal pro Tag über die gefährliche Tablatstrasse begleiten müssen und dadurch nur eingeschränkt erwerbstätig sein können.

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Eishockeytraining

Im Tagblatt vom 11.11.2010 fordert Julika Fitzi aus Abtwil in ihrem Leserbrief „…denn Fussball ist nicht alle Welt“ mehr finanzielle Unterstützung für eishockeytrainierende Kinder in der Eishalle Lerchenfeld.

Was für Freizeithobbies ihre Kinder nachgehen ist mir egal. Wenn das ein teures Hobby ist, dann ist das ihre resp. die Entscheidung der jeweiligen Eltern. Wenn sie sichs nicht leisten können, gibt noch viel billigere Beschäftigungsmöglichkeiten.
Meine Kinder sind mit dem Angebot, das Wiesen, Wälder oder die Quartierstrasse bietet, mehr als genügend zufrieden. Sie verursachen mit ihrem „Hobby“ der Allgemeinheit keine Kosten und sind trotzdem fit und damit glücklich.

Wenn schon eine Bewohnerin aus Abtwil nach finanzieller Unterstützung für ihre Freizeitaktivitäten fordert, dann soll sie sich bitte zuerst an ihre eigene Wohngemeinde wenden, statt  Forderungen an fremde Steuerzahler zu stellen.
Oder noch besser nach St. Gallen zügeln und mittels politischer Bürgerrechte sich dafür stark machen.

„Ich will das“ und die Allgemeinheit soll dafür bezahlen, scheint ein immer grösseres Ärgernis in unserer Gesellschaft.
Die Eigenverantwortung bleibt immer mehr auf der Strecke.

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Interaktive Wandtafeln

Neuerdings werden wieder für 1,65 Millionen als sogenannte Bildungsausgaben getarnt in interaktive Wandtafeln investiert.
Dabei werden schon mehr als genügend „Beschäftigungsprogramme“ der Bauwirtschaft als vermeintliche Bildungsausgaben verbucht.

Es reicht nicht, dass Kinder heutzutage bereits in der Freizeit stundenlang vor Bildschirmen hocken, statt sich draussen mit Kollegen zu treffen und im Quartier zu spielen.

Ob Kinder, die auch während des Unterrichts gebannt auf einen Bildschirm starren, bessere Leistungen erbringen, erscheint fraglich.

Die heutige materielle Ausstattung von Schulen kann man als Luxus bezeichnen.
Waldschüler zB. brauchen weder Schulhaus noch Turnhalle. Deren schulische Leistungen sind aber mindestens genauso gut. Nur leiden diese weniger an Bewegungsarmut und verursachen damit lebenslang weniger volkswirtschaftliche Kosten.
Siehe auch Seite: Haltungsschäden bei Kindern.
An der Bewegungsarmut von Kindern trägt die öffentliche Schule eine massgebende Mitverantwortung.
Tagesschulen tragen diesem Umstand keinerlei Rechnung.
Siehe auch meine Blogartikel zu diesem Thema (Tagwolke Kinder).
Angesichts der hohen volkswirtschaftlichen Kosten von Sportunfällen, muss Sport als geeignete Massnahme gegen Bewegungsarmut und Übergewicht stark relativiert werden.

Vielleicht braucht es mehr Konkurrenz durch freie Schulwahl oder zumindest durch Bildungsgutscheine, damit der Bürger merkt, dass man die gleiche Bildung auch viel billiger haben könnte.

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Abstimmung: Geothermie

Grundsätzlich finde ich das eine gute Vorlage, da sie die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der heimischen Bevölkerung fördert. (siehe auch u.a. meine Artikel Strom ohne Atom und  Solarkraftwerk Haldenkirche)

Die Kosten sind aber an der Grenze, die zum Umsteigen animieren. Wieviel wird wohl eine kostendeckende kWh zu stehen kommen?
Wenn die Hälfte der Bevölkerung mit Geowäre versorgt werden soll, sind das pro Person ca. 4´000 Fr. Für unseren Haushalt wären das 16´000 Fr. Die Betriebskosten nicht mal mitgerechnet.
Bei unseren Heizkosten bräuchten wir über 30 Jahre bis wenigstens die Investitionskosten amortisiert wären.
Vor allem wird sich manch Hausbesitzer fragen, ob es nicht sinnvoller ist, eine Erdwärmebohrung auf dem eigenen Grundstück zu machen, eine Umwälzpumpe in den Keller mit Fotovoltaikanlage für deren Betrieb auf dem Hausdach zu installieren, etc. Damit wäre er endgültig energetisch unabhängig, zumindest was die Heizenergie betrifft.

Eine der hochwertigsten Energieformen (Erdöl), weil äusserst vielseitig verwendbar, wird jedoch weiterhin für marginalste Mobilitätsbedürfnisse missbraucht.
Da werden über staatliche Förderung viel Geld in wärmeenergetische Massnahmen gesteckt, nur damit man nicht im Wintermantel zu hause rumhocken muss, aber weiterhin mit dem Offroader am Sonntag in der Innenstadt frische Gipfeli kaufen und damit die freie Wahl des Verkehrsmittels zelebrieren kann.
Würde man aber zu Fuss oder mit dem Velo dies erledigen, hätte man nachher soviel viel angenehmere eigene Körperwärme, dass man für Stunden auf eine geheizte Wohnung verzichten könnte.

Es fehlt wiedermal der Grundsatz, dass es ohne gleichzeitiger Massnahmen zur Verhaltensänderung eine Vorlage bleibt, die nur das schlechte Gewissen beruhigen will.

Ich zähl mal einige wenige Massnahmen auf, die wir zu hause durchführen, um Wärmeenergie zu sparen:

  • es beginnt bereits im Spätsommer/Herbst, wo wir bei wärmeren Temperaturen draussen, die Fenster öffnen, um die Wärme reinzulassen und die Innenmauern aufzuheizen (das ist auch Sonnenenergie).
    Die heutigen Gebäudeisolationen halten auch Aussenwärme ab.
    Dadurch blieb es in den letzten 10 Jahren mindestens bis Dezember über 20 Grad in unserer Wohnung. Letzten Winter schalteten wir die Heizung erst Mitte Januar ein.
  • in der Winterzeit werden bei uns nachts alle Läden geschlossen, damit nicht zuviel Heizenergie durch die Fenster verpufft.
    Obwohl bei modernen Wohnung viele Fensterfronten attraktiv sind (siehe Überbauung Birnbäumen, deren Fenster sogar gegen Norden ausgerichtet sind. Aber die haben ja ein eigenes Blockheizkraftwerk, dann scheint Energieverschwendung kein Thema mehr zu sein).
  • in der kalten Jahreszeit werden alle Zimmertüren geschlossen. Nur im Wohnbereich bleibst ca. 20 in den anderen Zimmern 16 Grad.
    4 anwesende Personen oder zb. kochen heizt den Wohnraum genügend
  • verlässt man für ein paar Stunden die Wohnung, werden bei uns die Heizkörper runtergestellt
  • friert man, dann kann man staubsaugen, Bad putzen, abwaschen, einen kurzen zügigen Spaziergang oder eine Velofahrt machen etc. und hat wieder für Stunden genügend warm.
  • auch in der Wohnung jahreszeitenentsprechende Kleidung wie Winterpulli, Wollsocken etc.
  • wir habe begonnen, in der Badewanne mit geschlossenem Ablauf zu duschen, um das warme Badewasser auch zur Wohnungsheizung zu nutzen.
  • etc. etc.

Was bringen uns diese eigentlich politisch gewollten weil eigenverantwortungsbewussten Verhaltensweisen?
Zahl ich wenigstens die Heizenergie nach meinem persönlichen Verbrauch oder nur grösstenteils nach Wertquote oder soger nur nach Fläche meiner Wohnung?

Letztendlich soll das Volk entscheiden, welche Verhaltensformen es will oder nicht. Es hat ja durch ihre Entscheidungen selbst die Folgen zu erdulden.
Wer nicht gemäss Volksempfinden handelt, sollte marktwirtschaftlich dafür gemassregelt werden (zB. durch eine Steuer, wie der Name schon sagt) und diese Mehreinnahmen der ganzen Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden (analog der Rückerstattung der Umweltabgabe bei den Krankenkassenprämien an die Bevölkerung).
Dem Staat obliegt es, dem Bürger möglichst grosse eigene Entscheidungsfreiheit zu garantieren.

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Steuergerechtigkeitsinitiative

Einige meiner Ansichten über diese Abstimmung kann man in den Kommentaren (carlo) zum Blogartikel von Michael Jäger nachlesen.

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Kein Park&Ride in St. Gallen

Der Stadtrat will gemäss Tagblattartikel (nur für Abonennten) oder Geschäft im Stadtparlament keine Park&Ride-Anlagen für auswärtige Pendler auf Stadtgebiet. Richtigerweise stellt er fest, dass diese in die Agglomeration gehören.
Die Frage ist jedoch, ob die Agglomeration zu solchen Investitonen bereit ist. Insbesondere wenn die Stadt das Strassenangebot für die Agglomeration ständig verbessert und in Zukunft noch massiv ausbauen will und darum das Parkplatzangebot mitten in der Stadt ständig vergrössert werden muss.
Durch den Bau der Südspange und den für eine Stadt widersinnigen Verbreiterung der Einfallachsen durch Abbruch von Wohnhäusern wird der Druck auf den Parkplatzkonsens massiv zunehmen.
Wenn man für die ganze Region den roten Teppich in der Stadt ausbreitet, muss man sich nicht wundern, wenn er sehr gerne von Auswärtigen benutzt wird, besonders wenn diese sich nicht an dessen Kosten beteiligen müssen.

Vielleicht bräuchte es eine EZBplus-Karte, die es Anwohnern und Gewerbe für einen Mehrbetrag pro Monat erlauben würde, von 7-9Uhr alle Parkplätze auf öffentlichem Grund in der ganzen Stadt gratis zu benutzen. Alle Auswärtigen müssten in dieser Zeit 5 oder besser 10Fr. pro Stunde bezahlen.
Wieso gibts keine marktwirtschaftlichen Parkplatztarife gemäss aktuellem Angebot und Nachfrage?

Die intelligenteste Mobilität ist immer noch die aus verschiedenen Verkehrsmitteln kombinierte.
Ausser Nurfussgängern macht das jedermann. Niemand hat den Autoparkplatz gleich neben dem Bett oder dem Bürostuhl.
Und ob jemand notabene in der Freizeit für den Arbeitsweg ein paar Minuten länger braucht, weil er an der Stadtgrenze vom Privatauto auf Bus/Bahn umsteigen muss, oder länger im Bett liegenbleiben kann, hat die Politik besonders auch aus ökonomischer Sicht nicht zu interessieren.

Falls jemandem die Erreichbarkeit der Stadt wirklich so wichtig ist, nimmt er Wohnsitz in der Stadt und benutzt das schnellste und in fast allen Belangen effizienteste Verkehrsmittel auf kürzeren Distanzen, nämlich das Velo. Für allzu garstiges Wetter und grössere Einkäufe stehen immer noch genügend Busse und Carsharingfahrzeuge zur Verfügung.
Etwas Bewegung im Alltag hat noch niemandem geschadet. Auch im Hinblick auf die ständig steigenden Krankenkassenprämien und die ausufernden Defizitkosten von Sportstätten.
Nicht umsonst hat die Stadt am meisten autolose Haushalte der ganzen Region, muss jedoch am meisten Auswirkungen des Mivs erdulden.
Siehe auch Stadtlabor

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Parkplätze

Private Parkplätze mit Bewirtschaftspflicht, meist bei Einkaufszentren, müssen ihre Parkplatzeinnahmen der Stadt abliefern.

Diese sollten jedoch an diejenigen zurückfliessen, die keinen Parkplatz beanspruchen. Schliesslich bezahlt, wer mit dem Velo, zu Fuss oder öV einkaufen kommt, die Erstellung und den Betrieb der Parkplätze mit. Nur schon der Wert des Bodens, der nur für das Abstellen eines leeren Autos missbraucht wird, ist immens. Besonders in der Stadt mit ihren äusserst knappen Flächenressourcen.

Viele Einkaufszentren verfügen über mehr Parkierfläche als Verkaufsfläche.
Eigentlich sind das eher Parkplätze mit Einkaufsmöglichkeit.

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Ostschweizer Schwimmzentrum Blumenwies

Die Stadt plant das Hallenbad Blumenwies für 25 Mio. Steuerfranken in ein Ostschweizer Schwimmzentrum auszubauen (Tagblatt).
Woher wieder diese vielen Millionen kommen, fragt sich der städtische Steuerzahler.
Das wären ja ca. 8 städtische Gutschein pro städtischen Einwohner. Dh. für unsere Familie, dass wir 1’600 Fr. im Schnitt daran bezahlen müssten, ohne jemals im Blumenwies gebadet zu haben.

Über den Sinn resp. Unsinn der Förderung von Freizeitbedürfnissen durch die öffentliche Hand habe ich mich in diesem Blog schon genügend ausgelassen.

Wieso die Stadtbevölkerung wieder mal fast alleine für die Bedürfnisse eines ganzen Landesteils zur Kasse gebeten wird, ist nicht nachvollziehbar.
Wenn wenigstens Einheimische von einem von ihnen selbst subventionierten Tarif profitieren und von Auswärtigen kostendeckende Eintrittspreise verlangt würde.
Jede Gemeinde in der Ostschweiz, die von dieser Infrastuktur auch zu Einheimischentarifen profitieren will, kann sich an den Investitions- und Betriebskosten mitbeteiligen.
Wir werden jedoch mit 5% weniger Steuerfuss geködert, obwohl wir als regionales Zentrum der effizienztesten Wirkung von öffentl. Ausgaben immer noch nicht die Steuergünstigsten unseres Landesteiles sind.

Da will man auf der Nordseite des Hallenbads der Integration von Ausländern und dem Zusammenleben im Quartier förderlichen Schrebergärten zubetonieren.
Dabei hätte es auf der Südseite einen riesigen Parkplatz, obwohl in nächster Nähe diverse Haltestellen von Postauto- und Stadtbuslinien aus fast allen Himmelsrichtungen vorhanden wären.
Oder ist man für den Transport einer Badehose und eines Badetuches auf ein Auto angewiesen?
Dieses luxeriöse Parkplatzangebot wird darum fast nur von Ortsfremden genutzt. Dabei wäre er optimal gelegen für Parkiermöglichkeit der Anwohner, um so die Begegnungszonen im Quartier parkplatzfrei und somit kinder- und anwohnerfreundlich zu gestalten.

Und was passiert während der Umbauphase mit dem sakrosankten Schwimmunterricht der St. Galler Schüler?
Wer auch in Notfällen gut und sicher schwimmen kann und mehr Interesse auch an anderen Sportarten hat, wird trotzdem zum obligatorischen Schwimmunterricht gezwungen.
Das gleiche Prinzip wird auch in anderen wichtigeren Schulfächern durchgezogen.

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Abstimmung: Strom ohne Atom

Eigentlich ist es widersinnig über einen einzelnen Energieträger wie Strom zu diskutieren.
Insbesondere Strom kann man aus den vielfältigsten Ressourcen gewinnen (Wind, Holz, Sonne, Uran, Wasser, Abfall, Diesel, Kohle, Velodynamo etc.) .

Wir müssten endlich über Energie sprechen.
Wie wir trotz unserem Energieverbrauch unabhängig und selbstbestimmt bleiben können.
Wie wir mit den in unserem Land vorhandenen resp. produzierbaren Energien auskommen können.

Ich will nicht zu denen gehören, die vor der schleichenden Islamisierung warnen, aber keine Probleme damit haben, Milliarden an in der Schweiz erzielten Einkommen für Energieimporte aus islamischen Ländern zur Erhaltung des eigenen Lebensstandarts auszugeben.
Uranproduzierende Länder genügen wohl genausowenig unseren schweizerischen Ansprüchen an sozialer Sicherheit, Umweltschutz, Rechtsstaatlichkeit, direkte Demokratie etc.

Die Entsorgung radioaktiver Abfälle mag zwar technisch möglich sein, politisch durchsetzbar ist sie bis jetzt aber noch in keiner Demokratie.

Die billigste (resp. Gratis-)Energie ist diejenige, die man erst gar nicht verbraucht.
Was nützt die Förderung alternativer Energien, wenn sie allerhöchstens die Zunahme des Energieverbrauchs abdecken kann.
Zuerst muss der ständig zunehmende Energieverbrauch gestoppt werden, dann kann man an Substitution durch alternative Energien denken.

In einer Marktwirtschaft ist der Preis einer Ware massgebend für das Konsumverhalten.
Wer aber weiss schon, wieviel er pro Jahr an Stromkosten bezahlt oder erst recht wieviel kwh er verbraucht.
Nieder- und Hochtarifzeiten könnte man mehr der Nachfrage anpassen (wieso ist zB am Feiertag 1. November Hochtarif obwohl durch Funksteuerung es möglich wäre, auch dann Niedertarif anzubieten).
Progressive Stromtarife würde genauso das Sparen fördern. Allfällige Überschüsse könnte man via Gutscheine an die Bevölkerung zurückgeben (wieso diese geniale System nicht weitergeführt wird, ist mir schleierhaft).

Dann kann jeder selbst entscheiden, welche Stromproduktionsform er will, ob er mit dem Gutschein mehr Strom von dubiosen Produzenten bezieht, sich eine Solaranlage aufs Dach stellt, Stromsparlampen kauft oder einfach nur das Licht löscht und sich mit der Gutschrift etwas Sinnvolleres leistet.

Eigentlich müsste ich 2x Nein stimmen. Obwohl ich damit wahrscheinlich ein falsches Signal sende.
Mit einem Ja zur Initiative müsste am ehesten mehr für Stromabstinenz getan werden.
Da aber Regierungen und Volksvertreter höchst widerwillig und kaum dem Volkswillen entsprechend Initiativen (siehe Städteintiative und Richtplan) umsetzen, scheint auch das keine Lösung.
Den Gegenvorschlag lehne ich ab. Was im Jahr 2050 passiert betrifft die meisten heutigen Urnengänger nicht mehr oder nur noch marginal. Es hat bereits eine Generation von (zu) billigem Atomstrom porfitiert. Das weiterhin kommende Generationen mit den Auswirkungen des Lebensstils ihrer Vorfahren ohne dafür Mitverantwortlich zu sein klarkommen müssen, widerspricht meinem Empfinden von Nachhaltigkeit.
Soll doch jeder seinen eigenen Dreck wegputzen.

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www.mysg.ch

Ich finde das Forum eine Supersache.
Dies ist Förderung der direkten Demokratie.
Wo sonst kann man sich über komunale Angelegenheiten/Abstimmungen/Wahlen mit anderen Bewohnern noch austauschen?
Am Stammtisch? Auf Leserbriefseiten von Monopoltageszeitungen?
Solch ein Forum sollte heutzutage Pflicht für jede Gemeinde und jeden Kanton sein.
Ausserdem können so Behörden und Volksvertreter feststellen, wo bei der Bevölkerung der Schuh drückt statt fragwürdige Bevölkerungsbefragungen durchzuführen.
Nur sollte das Forum auf Stadtbewohner beschränkt sein. Wer über städtische Angelegenheiten mitreden will, soll hier Wohnsitz nehmen und Steuern bezahlen statt nur von der teueren städtischen Infrastruktur profitieren zu können.

Ich werde daher in Zukunft vermehrt auf mysg.ch anzutreffen sein (user: carlo).

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Basisstufe

Tagblatt: Der St. Galler Erziehungsrat will nicht, dass die Basisstufe flächendeckend im Kanton eingeführt wird – weil ein solches Projekt zu teuer wäre. Der entsprechende Bericht geht jetzt in die Vernehmlassung, entschieden wird Anfang

Für soziale Aufgaben wie Tagesschule, Mittagstisch, Schulsozialarbeit etc. stehen genügend Bildungsausgaben zur Verfügung, obwohl sie Sozialausgaben sind. Aber für die ressourcenorientierte, individuelle Bildung aller Kinder nicht?

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Suizid- contra Verkehrstote?

Tagblatt: Fünfmal mehr Menschen kommen jährlich durch Suizid um als durch Verkehrsunfälle. Doch für die Suizidprävention wird weit weniger getan als bei der Unfallverhütung. Wie lange noch?

Auf die Individualisierung folgt die Anonymisierung.

Der Vergleich mit Unfalltoten im Strassenverkehr ist daher geradzu grotesk.
Hat doch das Auto einen erheblichen Anteil an der fortschreitenden Anonymisierung. Heutzutage sucht man sich seine soziale Gruppe nach eigenen Präferenzen aus, gegen den allgegenwärtigen Nachbarn geht man vor Gericht.

Prävention im Strassenverkehr kann wohl kaum mit der Prävention von Suiziden verglichen werden.
Vor allem da im Strassenverkehr die Prävention kaum Einfluss auf die Opferzahlen hat. Da hat die sicherheitstechnische Aufrüstung von Autos und die massiv abnehmende Zahl von schwächeren Verkehrteilnehmern deutlich mehr Einfluss auf die Statistik.
Oder gibts weniger FIAZ, weniger Schnellfahrer, weniger unaufmerksame Autolenker, mehr Rücksicht aufeinander im Strassenverkehr und eben auch in unserer Gesellschaft als früher?

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Autohasser?

Franz Welte vertritt in seinem Wochenblatt St. Galler Nachrichten wieder mal Extrempositionen: Ausgabe 37 vom 16. September 2010, Seite 40.

Als wären die 59% der Stadt-St. Galler, die der Städteinitiative zugstimmt haben, alles Autohasser.
Diese sind im Gegenteil intelligent mobil. Sie benutzen je nach Bedarf das dafür passende Verkehrsmittel. Meist ists der Bus, zuweilen geht man zu Fuss und für den Wocheneinkauf eignet sich das Auto am besten.
Solch ein Verhalten sollte von jedem erwartet werden, insbesondere auch von Stadtgästen aus der Agglomeration.
Vor allem ist für städtische Steuerzahler nicht begreifbar, wieso wir in der Stadt den Verkehr aus dem Appenzellischen bewältigen müssen. Die sollen die Probleme, die sie verursachen, selbst lösen, indem sie zB. an ihrer Kantonsgrenze zur Stadt für genügend Park- und Rideanlagen sorgen.

In der Verkehrspolitik brauchts weder Automobiltalibans noch Velozipedextremisten.
Obwohl man auf unseren Strassen zuweilen eher das Gefühl hat, dass hier jeder gegen jeden kämpft statt dafür zu sorgen, dass alle möglichst schnell und sicher ans Ziel kommen.

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Lehrerparkplätze

Pausenplatz, nicht Parkplatz (Tagblatt): Lehrkräfte durften früher ihr Auto gratis auf Parkplätzen rund ums Schulhaus abstellen, zuweilen sogar auf dem Pausenplatz. Heute müssen sie bezahlen. Die Probleme sind damit fast gelöst.

Vor solchen Lehrern soll die heute Jugend noch genügend Respekt haben?
Schon mal was von Vorbildfunktion gehört?
Aber am Elternabend den Eltern ins Gewissen reden, sie sollen die Kinder nicht in die Schule fahren, sonst gefährden sie andere Schüler.

Fahrverbot 200m um die Schule, 10min. vor und nach der Schule.
Tempo 30 1km um die Schule, 30min. vor und nach der Schule (Blockzeiten).

Das würde ein riesiger Sicherheitsgewinn für Schüler bringen und kaum ein Schüler würde per Auto in die Schule gebracht.

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Mehr Ökonomie im Strassenverkehr

Betrag im politnetz.ch: Tempo 150 für sparsame Autos

Es gibt keine Höchstgeschwindigkeit sondern nur eine dem Verkehrsgeschehen angepasste Geschwindigkeit.

Manchmal könnte man 150 fahren, ein anderes mal wäre 40 auf der Autobahn richtig.
Durch tieferes Tempo kann man die Strassenkapazität besonders zu Stosszeiten vervielfachen (deutlich weniger Abstand zum Vorausfahrenden nötig) und so Staus, teure Strassenausbauten, Energieverschwendung etc. vermeiden.

Ein moderner Nahverkehrsbus hat Kapazität für 200 Personen.
200 Autos, die meist mit nur 1 Person besetzt sind, brauchen bei 100km/h 11km Strasse (halber Tacho Abstand im m + 5m Fahrzeuglänge x 200). Würden sie stattdessen mit 50km/h fahren, hätte es auf der selben Strecke für 366 Autos Platz oder für ca. 40´000 Personen in Nahverkehrsbussen!

Für das Funktionieren unserer Wirtschafts hätte es mehr als genügend Strassenkapazität.
Die Wirtschaft wird aber zur Mitfinanzierung des ständigen Ausbaus der Strasseninfrastruktur gezwungen, damit sie nicht im Freizeitverkehr (wozu auch der Berufspendelverkehr gehört) stecken bleibt.

Es ist unbegreiflich wie bei gewissen wirtschaftsfreundlichen Leuten der ökonomische Sachverstand aussetzt, wenns um den motorisierten Individualverkehr geht. Das scheint mir eher Planwirtschaft à la UdSSR.

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Lehrermangel

Diskussion im Forum kindgerechte Schule:

Der Lehrermangel wird weiter zunehmen und Massnahmen dagegen werden nur marginale Auswirkungen haben.

Darum bleibt der einzige Weg beim Schüler anzusetzen.

Schüler müssen ressourcenorientiert lernen mit individuellen Lernzielen. Dafür müssen sie selbständig, eigenverantwortlich und autodidaktisch (worin Kinder den Erwachsenen weit überlegen sind) lernen.
Das Kind bestimmt die Didaktik und nicht Erziehungsräte, Schulämter oder Lehrer.
Dafür brauchts Lerncoaches wie auch die vermehrte Unterstützung der Eltern.
Das Ziel muss einzig und allein darin liegen, innerhalb der obligatorischen Schulzeit aus jedem einzelnen Kind gemäss seiner individuellen Ressourcen das Möglichste herauszuholen.

Die nötigen Fachkenntnisse dafür wären eigentlich schon lange zum Teil seit Jahrhunderten vorhanden.

Gute Lehrer sind nicht nur Vorbilder, sondern machen ihre Schüler zu Vorbildern.
So erhalten Lehrer auch den nötigen Respekt der Gesellschaft.

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Velojournal: Beiträge im Blog

Ab ins Revier
Gleichstellung ist wohl das Minimum.
Würden in der Verkehrsbewältigung endlich auch ökonomische Werte (indiv. resp. Volkwirtschaftskosten, Platzverbrauch, Gefahren, Volksgesundheit, innerstädtisch auch Zeitaufwand etc. etc.) beachtet werden, würde wohl nur noch das Velo gefördert werden.

und:

Velos haben in der Schweiz den Stellenwert eines Beförderungsmittels verloren und werden nur noch als Sportartikel angesehen.
Sich im Alltag genügend bewegen und dafür nicht auf sportliche Aktivitäten für die eigene Gesundheit angewiesen sein, ist  out.

Da werden bereits Kindern vom Bund drei Turnlektionen vorgeschrieben (http://www.parlament.ch/netshow/ShowVideo.asp?Datum=20100915&Zeit=062344&Rat=NR) statt dass man für genügend sichere und kinderentwicklungsfreundliche Wohnquartiere und Schulwege sorgt. Hauptsache der Autoparkplatz vor dem Sportverein ist genügend gross?
Als könnten mehr Turnstunden die multisensorischen Reize, die für ihre gesunde Entwicklung unabdingbar sind, ersetzen, die Kinder beim freien Spielen in Wäldern, auf Wiesen, Quartierstrassen etc. erfahren.
Wieso muss der Mensch etwas künstlich machen, das die Natur seit Jahrtausenden bereits für den Menschen zur Verfügung gestellt hat resp. wofür der Mensch vorgesehen ist.
Der Mensch ist nicht gemacht, um in geschlossenen Räumen auf harten Böden einseitige Bewegungen zu machen. Das führt nur zu den vielen Sportunfällen.

Als ich letzthin vom Basel den Rhein Richtung Bodensee entlanggefahren bin, habe ich die verschiedenen Stellenwerte des Radfahrens gemerkt: in der Schweiz ständig rauf und runter, eben Sport. Auf deutscher Seite Genussradeln auf möglichst geraden Strecken. Die Bewegung beim Radfahren ist dort ein willkommener Nebeneffekt des Unterwegsseins.
Genauso wäre es bei der Fahrt mit dem Velo zur Arbeit, zum Einkaufen, beim Einkaufstaschenschleppen, beim Treppensteigen,  etc.

Mein Beitrag hat vielleicht nicht direkt Bezug aber ist auch ein wichtiger Aspekt ihres Blogartikels.
Ohne genügend Bewegung im Alltag statt nur in der Freizeit wird das nichts mit der Gesundheitsförderung. Ohne noch auf die vielen positiven sozialen Aspekte des Langsamverkehrs einzugehen.

Velochaoten
Ein typisch schweizerisches Problem.
Das merkt man besonders, wenn von Velotouren aus dem angrenzenden Ausland wieder in die Schweiz zurückkommt.

In Italien können Rennvelofahrer selbst auf Staatsstrassen (SS) nebeneinander fahren, ohne dass irgendein Autofahrer hupt oder mit der Masse seines Autos durch nahes Vorbeifahren oder Ausbremsen Mitbürger erziehen muss. Die fahren schön hinter den Radfahrern bis sie diese gefahrlos überholen können.

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Verkehrsachsenausbau

In den 50er Jahren wurden in der Stadt St. Gallen Tramschienen rausgerissen, um mehr Platz für den motorisierten Individualverkehr (Töffahrer ausgenommen) zu schaffen . In den 60er wurden die Hauptverkehrsstrassen in der Stadt massiv ausbebaut. 1987 wurde die Stadtautobahn eröffnet.
Und nun sollen weitere Verkehrsprojekte (Südspange, Ausbau der Autobahn, Verbreiterung der Einfallstrassen) noch zusätzlichen Verkehr in die Innenstadt leiten.

Eigentlich müsste jedem klar sein, dass diese Verkehrspolitik gescheitert ist. Nur weil man immer mehr Autos in die Innenstadt leitet, hat es in der Innenstadt aber nicht mehr Platz zur Verfügung.
Mit den vorliegenden Verkehrsprojekten werden Verkehrsprobleme nicht gelöst, sondern treten alle paar Jahren mit massiven zusätzlichen Kosten immer wieder auf.

Was hier Behörden und Räte leisten ist keine Politik, sondern nur Verwaltung von Problemen und dafür müssen wir keine Politiker wählen.
Das könnten Technokraten genauso gut oder sogar noch besser.

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Selbst bezahlen

Heiden klagt über den Abbau des öVs.

Wollen die Heidener den öV erhalten sollen sie ihn selbst bezahlen.
Heidener sind aber lieber mit dem Auto unterwegs, für was also noch öV?
Demokratie über das Gaspedal.

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Eigenverantwortung in der Verkehrspolitik

Nadelöhr Stadtautobahn soll beseitigt werden

Sollen die 80% Freizeitverkehr im Stau stehen. Vielleicht überlegen sich dann die Leute, wie sinnvoll resp. effizient ihre Fortbewegungsart ist.

Da wird sogar noch Geld vom Bund verlangt, obwohl die Verkehrsprobleme hausgemacht sind, dh. von der Region selbst verursacht sind. Die sollen doch die Folgen ihrer gescheiterten Verkehrspolitik selbst bezahlen müssen.

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Schulsozialarbeit

gehört ins Sozialamt. Dort sind die nötigen Fachleute vorhanden für eine bessere Vernetzung.
Zudem entlastet das die Schulen.
Schule ist höchstens ein Ort unter vielen anderen, wo ein soziales Problem auftaucht, aber nicht die Ursache.

Die Eltern sind die Erziehungsverantwortlichen und nicht Schulen, Lehrer oder Sozialarbeiter. Darum sollte vermehrt bei den Eltern angesetzt werden.
Strafaufgaben für Eltern nicht für Schüler.

Es braucht eine oberste Koodinationsstelle für die vielen diversen Stellen, die sich um alle Belange von Kindern und Jugendlichen kümmert. Dafür eignet sich der schulpsychologische Dienst als unabhängiges Proficenter und departemensübergreifende Fachstelle für Kinds- und Jugendentwicklung am besten.

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Neue Abwasserleitung in den Bodensee

Das Grundübel wird so nicht beseitigt.

Darum möchte ich auf meine Artikel Nachhaltige Wasserwirtschaft vom Mai 2009 hinweisen.

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