Potential Chancengleichheit

Schulen im Silicon Valley: Der Sternenhimmel ist das Ziel, nicht die Versetzung

„Eine Studie hat kürzlich festgestellt, dass 74 Prozent aller Tech-Arbeitnehmer im Silicon Valley, die zwischen 25 und 44 Jahre alt sind im Ausland geboren wurden. Und 51 Prozent der Bewohner des Valleys, die älter als fünf Jahre sind, sprechen zu Hause eine zweite Sprache neben Englisch, schrieb jüngst das Lokalblatt „Palo Alto Daily““

„Die meisten Tech-Vordenker in Palo Alto denken liberal. Sie schicken deshalb ihre Kinder lieber auf öffentliche als auf private Schulen.“

„Eine weitere Studie zeigte neulich auf, dass 51 Prozent der wertvollsten neuen Unternehmen im Silicon Valley von Einwanderern gegründet wurden.“

In der Sekundarklasse meiner katholischen Tochter an einer öffentlichen städtischen Oberstufe sind Schülern aus 18 Ländern und von 5 Kontinenten.
Wie können Eltern ihren Kindern so eine ostschweizweite einmalige Chance auf Bildung in Sozialkompetenz entgehen lassen?

Trotzdem schaffen es aus dieser Schule nur 3% an die Kanti.

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Wir haben das Potenzial vor der eigenen Tür und nutzen es nicht.

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Eine Antwort zu Potential Chancengleichheit

  1. Jacqueline Gasser-Beck schreibt:

    Interessante Statistik. Ich hab mir auch die aktuellen Zahlen angeschaut. Es hat sich in den letzten 10 Jahren nicht allzu viel verändert. In meinen Augen ist aber der fehlende Enthusiasmus „Grosses“ zu erreichen nicht unbedingt eine Migrationsherausforderung, sondern generell eine kulturelle Herausforderung. Unser Schulsystem schafft es den Forscherdrang und die Kreativität unserer Kinder systematisch abzutöten.
    Für uns „Understatement-Swissies“ mag die amerikanische Art ihre Kinder in den Himmel zu loben schräg daher kommen, aber es bleibt halt doch etwas hängen. Um „Grosses“ zu erreichen braucht es bedingungslose Unterstützung, gestärktes Selbstvertraunen, aber auch die Fähigkeit mit Niederlagen und Rückschlägen umzugehen. Da können wir noch viel lernen.

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