Augenmass?

Velofahrer aus dem Verkehr gezogen

Wen gefährden denn Velofahrer in der Multergasse zwischen 7 und 8 Uhr morgens, wenn noch alle Geschäfte geschlossen haben?
Am Samstag funktioniert das rücksichtsvolle Miteinander von Velos und Fussgänger am Bohl, in der Marktgasse, Gallusplatz etc. ja auch.
Und wen gefährden Velofahrer, wenn sie ein Rotlicht überfahren? Wohl nur sich selbst.
Für die Stadtpolizei ist Eigengefährdung schlimmer als Fremdgefährung?

Aber wenn um die gleiche Tageszeit städtische Kindergärtner und Schüler einen Autobahnzubringer für hauptsächlich AR-Benummerte im Wohnquartier überqueren müssen, und kaum einer das Vortrittsrecht beachtet, dann sucht man die Stadtpolizei trotz Hinweisen aus der Anwohnerschaft vergebens.
Schliesslich bremsen Auswärtige nur für die eigenen einheimischen Kinder in ihrem Dorf und nicht für Ausländergoofen in der Stadt.

Was erwartet man auch von meist auswärtigen Stadtpolizisten, die täglich alleine mit dem Privatauto in die Stadt pendeln und das Velofahren für eigene freie Fahrt am liebsten abschaffen würden?
Oder wer hat diese Kontrollen angeordnet?
Stadtrat Cozzio?

Die Situation am Bohl für Velofahrer und Fussgänger zeigt doch, dass die eigenverantwortliche Rücksicht aufeinander funktioniert.
Für was also brauchen wir solche Stadtpolizeikontrollen, wenn der gesunde Menschenverstand spielt?
Weil sich ein Verwaltungsangestellter bei der Stadtpolizei vor den auf den Hügeln wohnenden autosüchtigen Politikern von FDP, CVP und SVP profilieren will?

Mit Extremisten erübrigt sich jede konkordante Diskussion.

So wird also in St. Gallen biketowork, bike2school oder bike4car unterstützt.

So sieht also das städtische Ziel 2000-Watt-Gesellschaft aus.
Für die Energiepolitik 2050 auf Stadtboden sollen deren Bewohner zu Fuss gehen, Velo fahren, den öV benutzen oder gar teure Stromsparlämpli kaufen.
Hauptsache alle anderen können jederzeit mit dem 2,5 Tonnen SUV alleine mitten in oder gar durch die Stadt fahren.
Und solche Ego-Parteien nennen sich noch Wirtschaftsvertreter.

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