Nichtspieler Maul halten

Mobilitätskonzept: HEV warnt vor Folgeschäden

Der Verwaltungsrat/Vorstand des HEV Stadt St. Gallen und Kanton besteht ja hauptsächlich aus einem who is who bürgerlicher Kantons- und Nationalräte:

HEV Stadt St. Gallen
HEV Kanton St. Gallen

Was qualifiziert diese speziell, um im Vorstand des Hauseigentümerverbands zu sein?

FireShot Screen Capture #122 - 'Güterbahnhof_ Internet-Wirbel ums Nein-Plakat - St_Galler Tagblatt Online' - www_tagblatt_ch_ostschweiz_stgallen_stadtstgallen_tb-ag_Gueterbahnhof-Internet-Wirbel-ums-Nein-Plakat;art197,4FireShot Screen Capture #121 - '01_03 Walter Locher – FDP SG' - www_kantonsrat2016_ch_2015_10_17_walter-punch

Ob da nicht „artfremde“ Verbände für eigene politische Ansichten herhalten müssen?
Reicht deren Stimme als einer der wenigen Volksvertreter (Parlamentarier) nicht? Müssen sich diese noch zusätzlich als Verbandsvorstände aufplustern?
Oder meinen sie, sie seien Siebensiechen und ohne ihre Person die Welt im Abgrund versinken würde?
Fragwürdiges (direktes) Demokratieverständnis.

Ob sie da Verbandsmitglieder adäquat vertreten?
Ob Leute in diesem Verband Mitglied werden wegen derer Verkehrspolitik?
Das gleiche Spiel wie uva. auch beim TCS:
Laien brauchen für ausserordentliche Fälle (TCS: Panne) fachliche Hilfe und werden darum Mitglied.
Nun erdreisten sich deren Chefs mit Hinweis auf die vielen Mitglieder, „gewichtige“ Verbandspolitik als deren Pseudofürsprecher zu betreiben.

Der Hauseigentümerverband ist ja eigentlich kein Verband der Eigenheimbesitzer sondern der Vermieter und damit gut vernetzt mit Pensionskassenvorständen, die alle aus der derselben Ecke stammen.

Ich frag mich sowieso, wie Leute mit einem 100%-Job, dann noch als Geschäftsleiter für Dutzende bis Hunderte Mitarbeiter „verantwortlich“ sind, noch genügend Zeit und Energie für Ämter, Vorstandssitzungen, Podien etc. haben.
Oder ist ihr Hauptjob nur Teilzeit?
Aber wehe wenn ein Familienvater wegen Kleinkinder zu Hause seine Arbeitszeit vorübergehend reduzieren will, oder eine Familiemutter nach wenigen Jahren Auszeit wieder einen qualifikationsadäquaten Job sucht.
Dann wird auf die milliardenteure staatliche Fremdbetreuung hingewiesen und im gleichen Atemzug über die Staatsquote (aufgrund ihrer eigenen mangelnde sozialen Verantwortung für die Familie) hingewiesen.
Dank grosszügigen Fremdbetreuungsabzügen bei der Steuererklärung machen die Gutverdienenden damit noch ein gutes Geschäft.
Dem Elternpartner im Backup finanziert man dafür eine Villa mit Putze, einen Porsche Cayenne, um die Kinder ins Ballet, Geigenunterricht oder Sportclub zu kutschieren, damit diese sich doch noch ein bisschen das Gefühl von Wichtigkeit haben.
Ich würde mich schämen, mich noch als Vater von Kindern zu outen.

Oder sind Menschen, die nach 9 Stunden auf dem Bau, an der Kasse, in der Industrieproduktion nicht mehr diese vorige Energie haben, aber noch Einkaufen, Putzen, Waschen, Kochen, Hausaufgaben korrigieren, Elterngespräche, Erziehung etc. haben, weniger intelligent?

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