Extremist Regierungsrat Kölliker

Hört man Kölliker sprechen, tönt es immer regierungsrätlich konkordant weichgespühlt.
Kaum mal SVP-mässig pointiert.
Betrachtet man jedoch gemäss Smartvote und seinen entsprechenden Antworten seine politische Haltung, ist er der rechtskonservativste aller Regierungsrats-Kandidaten.

Hanselmann und Fässler werden wohl in der Grafik etwas mehr links als CVP und FDP stehen. Liberal etwa auf gleicher Höhe.

Die Kandidaten von CVP, FDP und SP sind sich ziemlich nah.
Am weitesten von diesen weg ist Kölliker. Selbst Huser liegt noch näher am Schnittpunkt der Kandidaten der anderen Regierungsparteien.
Da fragt man sich, wie jemand wie Kölliker mit einer solchen Extremposition in einem Kollegium konstruktiv mitarbeiten kann.
Oder letztendlich nur als Bremsklotz fungiert.

Da kommt Kölliker kurz vor der Wahl mit Progymnasien, weil er die tiefe Maturitätsquote im Kanton nicht mehr erklären kann.
Während einzelne Schulgemeinden schon seit 50 Jahren Jugendliche eigenverantwortlich auf die Gymnasien vorbereiten.
An Oberstufen im Rheintal gab es schon vor über 30 Jahren Niveaugruppen S1, S2 und S3 (Real, Sek, UG) in der gleichen Klasse.
Muss man das Rad zum x-ten Male neu erfinden oder sind heutige Jugendliche eine homogenere Rasse geworden?

Kölliker betreibt einen riesigen Zeit- und Ressourcenaufwand um alternative Oberstufenformen zu verhindern.
Um sie dann durch die Hintertür für andere doch noch zu legalisieren.

Die krasse Fehlleistung seines Erziehungsdepartement bei der letzten Kantiaufnahmeprüfung mit der falschen Liste wird einfach unter den Teppich gekehrt.
Der Umgang dieses Amtes mit den Betroffenen wie insbesondere auch das Selektionsverfahren zeugt nicht gerade von deren Empathie und Respekt gegenüber von noch Urteilsunfähigen.
Ohne massive Unterstützung von bildungsnahen Elternhäusern oder zufällig extrem engagierten Lehrpersonen könnte der Kanton schon längstens einpacken, weil er Chancengleichheit in der Bildung weiterhin negiert.

Der Bericht des Kantons auf das Postulat 43.14.06 „Das Potenzial an inländischen Arbeitskräften besser ausschöpfen“ und mein Blogartikel hat scheinbar für das Bildungsdepartement unter Kölliker nichts zu tun mit der Bildungspolitik.
Darum kommt der Bericht auch aus dem Volkswirtschaftsdepartement von RR Würth.
Der massive Ausländerzuzug wegen fehlender Fachkräfte im Kanton hat SVP Kölliker grösstenteils selbst verschuldet.
Er freut sich sogar über den tiefen Ausbildungsstand (Maturitätsquote, gymnasiale und berufliche) im Kanton und die damit nicht nachhaltigen Steuereinnahmen resp. die Reichenabhängigkeit.

Was soll die IT-Offensive, UniSG am Platztor, FHS-Neustrukturierungen etc. wenn die einheimischen Anwärter schon bei der Aufnahmeprüfung am u.a. Sinequanon Französisch scheitern?
Haben Fachkräfte aus dem Ausland auch solch widersinnige Hürden zu ihrer Fachausbildung?

Was der Erziehungsrat in seinen Geheimkonvententen beschliesst mag ja gut und schön tönen. Aber ob das bei der Basis ankommt und Überprüfung dessen (Qualitätssicherung) ist für RR-Kandidat Kölliker scheinbar egal.
ZB. habe ich bei meinen Kindern noch nie erlebt, dass die Zeugnisnoten mehr als nur das arithmetische Mittel aus den schriftlichen Arbeiten ist trotz:
Aufzeichnen

Vielleicht wird genau eine 1/4-Note aus dem Durchschnitt der schriftlichen Arbeiten aufgrundet, weil man aktiv im Unterricht war. Ansonsten abgerundet.
Bereits 0.05 Notenpunkte darunter hat man Probezeiten nicht bestanden, auch wenn viel Potenzial in allen Fächern, aber nicht arithmetisch in den 3-4 promotionsrelevanten, vorhanden wäre.
Und ob bei der für die Schulkarriere relevanten Zeugnisnote genügend gesetzlich vorbeschriebene Mitarbeit mit den Schülern und Eltern stattgefunden hat, ist für das Erziehungsdepartment genauso irrelevant.

Köllikers Leistungsausweis der letzten Jahre ist mehr als dürftig:
Oder ist Ruhe ins Schulsystem gebracht nicht nur eine Ausrede für sein jahrelanges Nichtstun, drängende Probleme nicht angepackt zu haben?

Typisch SVP-Politik: Sprücheklopfen vor dem dumben Volk.
Wenn es um Umsetzung geht, lässt man lieber die anderen dumben Parteien arbeiten.

Da wähl ich lieber eine parteifreien Andreas Graf, sogar noch einen Herbert Huser statt einen Langweiler, der nur Repräsentationsaufgaben wahr nimmt und 8 Jahre Bildungschance für die ganze zukünftige Kantonsbevölkerung verprasst hat.

#Erziehungsdepartement
#Kölliker

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