Palace – Ideen für eine fortschrittliche Verkehrsplanung

Palace, St.Gallen, Dienstag, 23. Februar

Quelle: Palace – Ideen für eine fortschrittliche Verkehrsplanung

Nett dass die Bürger auch noch etwas mitreden können beim Mobilitätskonzept.
Nachdem sich die Parteien an Medienkonferenzen und im Stadtparlament genug austoben konnten.
Aber für dies bisschen Partizipation noch eine Kollekte?

Dass Jans nach 3 1/2 Stunden Abhocken der langweiligen Parlamentssitzung mit repetitiven Argumenten sich noch selbst als Exekutivverantwortlicher den anderen interessierten Mitbewohnern mitteilen will, ist vorbildlich und gelebter Miteinbezug der Bevölkerung.

Parlamente und Regierungen leben jedoch parzipitativ in digitaler Steinzeit.
Wer braucht schon multinationale Facebook-Freunde und Twitter-Follower, wenn die Stadt ein kommunales Forum zur Stimm- und Wahlhilfe für Mandatsträger zur Verfügung stellt: mysg.ch?
Nächste Parlamentssitzung stelle ich einen Kassettenrecorder neben den Lautsprecher im Foyer, wenn die Stadt im 21. Jahrhundert nicht fähig ist, eine Liveübertragung aus dem Waaghaus zu streamen.

Die Mehrheit der Gewählten entpuppt sich ja an Parlamentssitzungen meist nur als passives Parteistimmvieh, obwohl sie auch selbst noch  privilegierte mitsprachberechtigte Mitbürger wären.
Als Gewählter in der Stadt wäre ich froh um die Kreativ- und Fachwissenmasse von 80´000 Mitwohnern.
Oder gehts um Chefalüren: „Ich bin drin und darf entscheiden, ihr seid 4 Jahre lang irrelevant“?
Die Weisheit mit Löffeln gefressen dank genügender Wählerstimmen von ein paar Prozent nur der wahlberechtigten Bürgern?
Könnte man meinen, wenn man die Hyperaktivitäten von Kandidaten auf den Social Medias kurz vor den Wahlen ansieht.
Nach der Wahl sind diese dann vielfach legislaturlang verwaist.

Da läuft ja eine Aktionärsversammlung der UBS noch parzipitativer und damit demokratischer ab (wenn nicht die institutionellen Stimmrechtsvertreter (Bsp. Pensionskassen mit meinen Geldern) am längsten Hebel wären.

Überwachter Staat statt Überwachungsstaat.

Bürgerversammlungen in der Olmahalle oder in der Arena.
Stimmrechtsvertreter statt Volksvertreter.

 

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