IG-Engpassbeseitigung als Einkaufstouristen

Ständig liest man in beschäftigungstherapeutischen Vorlagen, Studien, Luftschlössern von ASTRA, kant. und städtischen Bauamt von Kosten-/Nutzenrechnungen der 3. Röhre und Teilspange ins Appenzellerland.

Die Kosten, wer immer die bezahlen soll, sind scheinbar evaluierbar.
Über den Nutzen in Franken und Rappen liest man nichts.

Was ist der volkswirtschaftliche Nutzen von weniger Stau des Freizeitverkehrs, der 80% der Strassenraumnachfrage generiert?
Welches zusätzliches Steuersubstrat wird für Kanton und Stadt St. Gallen durch Ausbau der Strassenkapazität erwirtschaftet?

Gibt es eine Rechnung des Return on Investment?

Wieviele Arbeitsplätze für Einheimische werden durch die investierte Milliarde geschaffen?

Wie ist es bei anderen Strassen- und vor allem Tunnelbauprojekten?
Die werden in der Schweiz traditionell nur von „minderwertige“ ausländische Saisonniers gebaut.
Woher kommt das Material.
Welche ausländischen Sub-sub-sub-Unternehmen werden mit Schweizer Steuergeldern gefördert?

Welcher Verkehr wird dadurch gefördert?

Der Autoverkehr.
90% des ausgegebenen Geldes von Autofahrern landet im Ausland: Auto-, Strassenbau, Benzin, Diesel etc.

Und dann regen sich viele Mitglieder der IG-Engpassbeseitigung über eine schnelle Bahnverbindung nach Konstanz auf, weil jemand dort eine Zahnpasta billiger einkauft.

Aufrechte Schweizer fahren nicht Auto, damit das hart verdiente Geld im Inland verbleibt.

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