Kinder vor sich selbst schützen?

Nach 6! Jahren ist der Aufbau der Offenen Arbeit mit Kindern in der Stadt St. Gallen abgeschlossen.
Warum hat das solange gedauert? Wieviele Kosten dafür sind bisher aufgelaufen?
Laut Leiterin der Offenen Arbeit mit Kindern, Nicole Bruderer, soll der Kindertreff ein Ort sein, wo sich die Kinder im geschützten Rahmen treffen können.

Drinnen hocken ist sinnvoll für Kinder

Kinder brauchen einen geschützten Rahmen.
Schutz vor was?
Sind alle Stadt-St-Galler Bewohner gewaltätige, pädophile Kindlifresser?
Oder geht es um Schutz vor dem „übergeordneten“ Strassenverkehr?
Nicht gerade Standortmarketing was die städtische Leiterin der Kindertreffs hier betreibt.

Wir waren vor nicht mal allzulanger Zeit auch zu 20-40 am Mittwochnachmittag zusammen. Halt auf der Quartierstrasse, am Schlittelhang etc. und es war immer einer dabei, der die Übermütigen in die Schranken gewiesen hat.
Vielfach auch irgendwelche präsente Quartierbewohner, die Erziehungsverantwortung fremder Kinder mitübernommen haben, indem sie mal auf die geltenden Regeln hinwiesen.
Das war eine Gratis-Schule in Sozialkompetenz.
Alle fremdsprachen Kinder konnten den einheimischen Dialekt perfekt. Kaum einer war übergewichtig.

Geht es um Vermeidung von von Eltern angeschafften Playstations, Smartphones, Kinderzimmer-TVs etc. oder um den fehlenden entwicklungsnotwenigen Freiraum für Kinder vor deren Haustüre?

„Zudem sei es ungezwungen, da er nichts koste und keine Anmeldung erfordere.“
Nichts koste?
Drei Wohnungen für ein paar Stunden pro Woche mieten kostet nichts?
Jede in einer Zivilschutzanlage eingepferchte Flüchtlingsfamilie wäre froh um den Luxus einer eigenen Wohnung.
Dafür gibt es bei denen keine fetten Kinder, keine mit motorischen Entwicklungsdefiziten wie bei den einheimischen in immer grösserem Masse.

Oder geht es nur noch um Vermeidung des Alleinseins?
Des Alleins in der Familienwohnung, während sich die Eltern beim Toilettenreinigen den Arsch aufreissen, damit sie nicht sozialhilfeabhängig werden?
Gehört Alleinsein nicht zu einem gut integrierten Schweizer, wenn man sich die Masse an Einpersonenhaushalten in unserem Land vergegenwärtigt oder die vielen Autos, wo die meisten allein drin sitzen, oder den benachbarten Bussitzplatz, den man mittels Tasche fürs Alleinsein okkupiert?

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