Sonderpädagogikkonzept zu Lasten der Unterstufe

KR Interpellation 51.15.38

4. Mit der Regionalisierung soll erreicht werden, dass jede Versorgungsregion über eine regionale Grundausstattung an Tagessonderschulplätzen verfügt für Schülerinnen und Schüler mit:
– geistiger Behinderung / Mehrfachbehinderung in allen Schulstufen;
– Sprach- und Hörbehinderung in Kindergarten und Unterstufe;
– schwerwiegenden Lern- und Verhaltensschwierigkeiten in Mittel- und Oberstufe.
Die Regionalisierung führt wie erwähnt zu Verschiebungen im Angebot und betrifft die einzelnen Sonderschulen je nach behindertenspezifischer Zielgruppe. Die Auswirkungen sind in ihren Grundzügen bereits im Sonderpädagogik-Konzept umschrieben.

Bei schwerwiegenden Lern- und Verhaltensschwierigkeiten werden Unterstufenlehrpersonen wieder mal sich selbst überlassen?
Ob die notwendige fachliche Unterstützung dieser gewährleistet ist mag daher zumindest fraglich sein.

Das Erlernen von Fremdsprachen kann nicht genug früh beginnen, aber das Angehen schwerwiegender Lern- und Verhaltensschwierigkeiten kann man bis zur Oberstufe hinauszögern?
Resp. mit zukünftigen Sozialfällen soll sich dann die Allgemeinheit herumschlagen. Die Schule hat versagt.

Gibt es im Erziehungsrat keine Fachleute in Entwicklungspsychologie von Kindern?

Dass von deren Präsident , SVP-Regierungsrat Kölliker als Fachmann im Treuhandwesen, ein Input kommt, kann man vergessen.

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