Krippensubvention für die Reichsten

Erhöhung Krippenplätze

5,3 Millionen Franken für 330 Krippenplätze. Das macht pro Platz 16’000 Fr.
Wieviel muss jemand verdienen um soviel Steuern zu generieren?
Für Musseen, Strassen, Schulen etc. aber noch nichts bezahlt.

Das sind insgesamt wahrscheinlich nur einige wenige Superreiche, die sich genauso gut selbst d.h. privat organisieren könnten.

Wieviele working poor sind trotz hochsubventionierten Krippenplätzen weiterhin auf Sozialhilfe angewiesen? 1/3 aller Sozialhilfebezüger sind Kinder.

Freie Wahl der Betreuungsart gilt ja nur für Reichere.

Advertisements

Über gallenblog

gallenblog@gmail.com
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Krippensubvention für die Reichsten

  1. Ed Kaufmann schreibt:

    Einfach, damit du das im Kontext siehst: Ein Primarschulplatz kostet ein bisschen mehr als 20’000.- im Jahr. Da sind die Lohnkosten drin, die Lokalitäten, die Infastruktur.

    Gefällt mir

  2. gallenblog schreibt:

    Erklär mir bitte, wieso beispielsweise eine Mutter, die 9 Stunden Büros reinigt und währenddessen ihr Kind in der Krippe hat, ihre Leistung als Erziehungsverantwortliche 16`000 Franken weniger wert ist, als die einer Fachkraft in einer Krippe.
    Wenn schon massive Investitionen in die Elternbildung .
    Elternsein wäre so schön, wenn nicht der ständige finanzielle Druck durch die Mehrbelastung wäre.

    Ich weiss was in unserem Kanton gilt: chrampfe, chrampfe, chrampfe auch wenn wir die einmalig kurze Lebenszeit mit Kindern verpassen.
    Diese massiven Subventionen ist der Sieg des Patriarchats über alle aufmüpfenden Mütter.

    In unserem Land sind solche Gedanken reicheren Familien vorbehalten.

    Gefällt mir

  3. Ed Kaufmann schreibt:

    Ich stimme allem zu ausser dem letzten Satz. Arbeit soll grundsätzlich bezahlt werden. Dass die häusliche Erziehungsarbeit nicht entlöhnt wird, ist kein Argument dafür, andere Löhne zu senken. Wenn du daran etwas ändern willst, setz dich für das bedingungslose Grundeinkommen ein – nicht gegen die Kinderkrippen.

    Gefällt mir

  4. gallenblog schreibt:

    Zumindest bedingungloses Grundeinkommen für Kinder d.h. existenzsichernde Kinderzulagen.

    Nur schon was die öffentl.Hand neben Fremdbetreuungskosten noch u.v.a. auf Einnahmen allein durch Kinderabzüge, Fremdbetreunngsabzug, Zeitverdienerabzug etc. bei den Steuern verzichtet, hauptsächlich zugunsten reichen Eltern.
    Die SP war ja im Kantonsrat seinerzeit für die Erhöhung der Kinderzulagen, wenn auch zähneknirschend. Die Zeche zahlen nun ärmere Familien u.a. bei den Sparmassnahmen bei der Prämienverbilligung.

    Fremdbetreuung wurde eigentlich eingeführt, weil schlechterverdienende Familien ihre Kinder nicht genügend betreuen konnten.
    Heutzutag wird sie als teure Massnahme im Steuerwettbewerb (s. Votum Sonja Lüthi im Stadtparlament) missbraucht.
    Insbesondere wenn man auch die Geburtenrate in Abhängigkeit vom Einkommen betrachtet.
    Je reicher desto weniger Kinder.
    Warum hat das grösste Wirtschaftszentrum der Ostschweiz solche teuren Kleinkariertheiten nötig?

    Auch die Bildungschancen sind gemäss Einkommen der Eltern ungleich, weil nicht alle Kinder mit dem Schicksal eines guten Primarschullehrers gesegnet sind wie du.

    Wie wäre es mit einer Motion deinerseits im Kantonsrat zur Streichung der Kinderabzüge für höhere Kinderzulagen.

    Niemand sollte arbeiten müssen oder gar auf Sozialhilfe angewiesen sein, nur weil er Kinder hat/will.

    Gefällt mir

  5. Pingback: Stadt kein urbanes Gebiet? | St. Gallenblog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s