Vermögen zählt nun ebenso – St.Galler Tagblatt Online

Vermögen zählt nun ebenso – St.Galler Tagblatt Online.

Klar ist das eine Sparvorhaben. Betrifft auch nur die untersten Einkommensstufen. Das höchste kommt ungeschoren davon, obwohl die trotzdem nicht mal einen Viertel der verursachten Kosten mittragen müssen. Man spart bei den Ärmeren um die Steuereinnahmen der Reicheren via Mittagstischsubventionen wieder zurückzubezahlen.
Zusätzlich zu der höheren Steuerersparnis durch Fremdbetreuungsabzug.
Welcher Systemirrsinn.

Anpassen kann man ja, aber warum nicht auch eine Subventionsobergrenze? Sieht so der städtische Standortwettbewerb um gute Steuerzahler auf dem Buckel der ärmsten Familien aus?

Dass nun vor allem die Kinder Schlechterverdienender halt über Mittag sich von Pommes Chips und Gummibärchen ernähren während sie allein im Internet rumsurfen, stört die Schulverwaltung scheinbar nicht.

Genau wegen diesem Umstand wurden Mittagstische in der Stadt eingeführt. Heute sind sie jedoch nur noch für Karrierefrauen da oder um Väter von „lästigen“ Familienpflichten zu entlasten.

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