Chancengleichheit irrelevant?

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/stadtstgallen/tb-ag/Kandidaten-ohne-klares-Profil;art197,3998668

Bei 12,7% Maturitätsquote kann wohl kaum mehr von dualem Bildungssystem gesprochen werden.

Wohl eher von Lehrstellenzwang. Ohne teure zusätzliche Aus- und Weiterbildungen kann man sich heutzutage mit einem Lehrabschluss ja nicht mal mehr eine Familie leisten.

Passt zur Haltung in unserem Kanton: lieber Klein- statt Regelklasse, lieber Real- statt Sekschüler, lieber Lehre statt Matura. Alles muss nach unten nivelliert werden.

Da scheinen Mörschwiler Schüler mit einer Maturitätsquote von 38% wie von einem anderen Stern. Oder versuchen sie nur,  in einem Land, wo gute Bildung der einzige Rohstoff ist, aus jedem Kind in der Gemeinde das bestmögliche herauszuholen? Oder warum ist die Chance eine Matura zu machen in Mörschwil 3x grösser als im Rest des Kantons. Oder wissen sie, dass gute Schulen ein wichtiger Standortvorteil im Steuerwettbewerb ist.

Wofür soll denn die UNISG ausgebaut werde? Für Auswärtige, die nach Abschluss des Studiums sowieso gleich wieder wegziehen?

Advertisements

Über gallenblog

gallenblog@gmail.com
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s