Kanton: Ausbau der Autobahn für Entlastung der Quartiere?

FB-Beitrag:

Die Stadt soll durch den 6-spurigen Ausbau der Stadtautobahn entlastet werden.
Wie gross ist die Entlastung der Tablatstrasse?
Des Schulwegs für Schüler aus dem Haldenquartier auf der Schönbüelstrasse ins Zilschulhaus?

Wieso soll der Bund dank Einnahmen der Wirtschaftszentren das selbstverursachte Verkehrsaufkommen der Regionen finanzieren?

Kantone zerstören durch Ausbau der Verkehrswege den Föderalismus und produzieren statt Eigenverantwortung noch mehr Nachfrage nach öffentlichen Geldern.

Antworten vom Kanton sind hier nicht zu erwarten.

Die FB-Seite des Kantons ist eine Proforma-Bürgernähe.

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veröffentlicht auf gallenblog.wordpress.com

Anwort Kanton:
Die Tablatstrasse als auch die Schönbüelstrasse werden durch den Ausbau der Stadtautobahn (3. Röhre Rosenbergtunnel mit Teilspange Güterbahnhof) weder entlastet noch mehr belastet. Gemäss den uns vorliegenden Modellrechnungen wird das Verkehrsaufkommen auf diesen Achsen durch den Ausbau nicht beeinflusst.

Der Bund, vertreten durch das Bundesamt für Strassen, hat die Aufgabe, mit dem Programm Engpassbeseitigung die Funktionalität des Autobahnnetzes sicher zu stellen. Nur mit einem funktionierenden Autobahnnetz können strassenseitig die Wirtschaftszentren untereinander verbunden werden (z.B. München – Zürich).

 

Antwort gallenblog:
Heisst das, dass eine 3. Röhre nur für den Durchgangsverkehr frei bleibt?
Dh dass eine 4-spurige Autobahn nur noch für Ziel- und Quellverkehr zur Verfügung steht? Für den Autoverkehr, den die Region „föderalistisch“ und „eigenverantwortlich“ selbst produziert?
Muss man da noch eine Bundes-Vignette am Auto haben?
Wo sind gemäss Ostluft die höchsten Schadstoffwerte des Kantons, die höchsten Lärmbelastungen, die höchsten sozialen Intergrationskosten bei Schulen etc.?
Bei der Stadtautobahn und ihren Zu- und Abfahrtswegen.

Östlich der Schönbüelstrasse bleibt die Autobahnkapazität die gleiche.
D.h. dass der prognostizierte Mehrverkehr auf der Stadtautobahn durch Zu- und Wegfahrten auf obiger Strasse generiert wird?
Wieso wird der“ attraktive“ Velo-/Fussweg auf der Schönbüelstrasse, wie er bereits vor 30 Jahren vor der Stadtautobahneröffnung von Bund/Kanton/Stadt der dadurch getrennten Quartierbevölkerung versprochen wurde, nicht endlich gebaut?
Gemäss Velobeauftragten der Stadt, weil dem Kanton die Lösung zu teuer ist.
Gemäss TVO nutzt der Kanton nur ein Bruchteill aller Bundesgelder für den Langsamverkehr.

Die meisten Oberstufenschüler haben auf Kosten deren Eltern ein öV-Monatsabo, um die Schönbüelstrasse zu umfahren!?
Einen Schritt mehr als bis zur nächtsen Bushaltestelle, geschweige denn Velofahren, machen diese Teenies wohl nie mehr.
Die daraus folgenden Kosten von zB Turnhallenbau inkl. Spinningräder (s. GBS St. Gallen) tragen ja andere.

Das Baudepartement plant und die daraus folgenden Kosten tragen Erziehungs- und Gesundheitsdepartement, Eltern und die Kinder selbst?

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veröffentlicht auf gallenblog.wordpress.com

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