IG Engpassbeseitigung

Nachfolgend ein paar Zufallsbilder vom Engpass auf der Stadtautobahn:

Winkeln1 Winkeln2 Kreuzbleiche1 Kreuzbleiche2 Rosenberg1 Rosenberg2 Stefanshorn1 Stefanshorn2
Wer auf der Stadtautobahn einen Engpass sieht, hat sich von jegwelchem ökonomischem sprich unternehmerischen Denken verabschiedet.

Es ist eng, wenn die meisten allein in einem 5-plätzigen Auto sitzen und bei 100 km/h ca. 500m2 Verkehrsfläche (Anhalteweg x Spurbreite) pro Fahrzeug verbrauchen.
Es ist eng, wenn alle gleichzeitig dasselbe wollen. Im Pendlerstau stehen und Parkplatzsuchen gehört heutzutage in unserer anonymisierten Gesellschaft zur sozialen Integration?

Warum hier der Bund über eine Milliarden investiert, ist mir schleierhaft.
Ist denn die Kapazität der St. Galler Stadtautobahn von nationaler Bedeutung?
Das ist wieder ein massiver Eingriff in den Föderalismus, in die regionale Autonomie und damit auch in die Eigenverantwortung.
Dadurch wird die St. Gallische Sozialbedürftigkeit in Form von Abhängigkeit vom nationalen Finanzausgleich gefördert, genauso wie die weitere Zersiedlung und der Erhalt von strukturschwachen Gemeinden, die dann nach noch mehr Transferzahlungen aus Wirtschaftszentren schreien, wo dann das Geld für den Erhalt der Arbeitsplatzinfrastuktur fehlt resp. wirtschaftsfeindlich hohe Steuern eingetrieben werden müssen.

Die Belastung der Stadtautobahn wird von den örtlichen Behörden verursacht.
Wer in der Stadt soviel Verkehrsraum und Parkierfläche zur Verfügung stellt, muss sich nicht wundern, wenn die Zufahrtsstrassen verstopft sind.

Ist es Aufgabe des Kantons oder erst Recht des Bundes, die Kosten, die aufgrund von städtischer Verkehrspolitik verursacht wurde, zu finanzieren?
Nur 15% ist Transitverkehr, alles andere wird durch die städtische Verkehrspolitik verursacht.

Nur 25 Jahre hat die Kapazität der Stadtautobahn gereicht.
Statt Probleme zu lösen werden sie schon wieder einfach auf die nächste Generation verschoben?

Mir scheint, diese IG besteht aus Sozialisten sowjetischer Prägung, die meinen mit planwirtschaftlichen Konzepten auch in zukünftigen Jahrzehnten noch im globalen Wettwerb bestehen zu können.

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