Abbau Poststellennetz in der Stadt

Diese Massnahmen der Post ist die logische Folge einer Politik, die ständig Millionen Stadtsteuergelder in der Innenstadt zu Gunsten der ganzen Region investiert und die Wohnquartiere total vernachlässigt.
Werden in Zürich, Basel, Genf, Luzern etc. auch so massiv Poststellen in den Wohnquartieren abgebaut?
Quartierläden, die Postagenturen übernehmen, sind in unserer Stadt eh nicht mehr vorhanden.
Vielleicht Tankstellenshops im Besitze von multinationalen Erdölkonzernen, die nun gemäss Bundesbeschluss rund um die Uhr offen sein dürfen.

Es finden sich ja nicht mal mehr genügend Bewohner, die sich in den Quartiervereinen engagieren und schon gar nicht Parlamentarier die deren Niedergang stoppen wollen.

„Vielen Dank“ Herr Scheitlin für die Zerstörung jegwelchen sozialen Lebens in den Wohnquartieren, für deren fortschreitende Anonymisierung, wo sich nach Einbruch der Dunkelheit kaum mehr einer auf die Strasse traut und Einbrecher leichtes Spiel haben.
Mittelstandsfamilien sind in der Stadt kaum mehr vorhanden, sondern nur noch Berg- und Talschüler mit immensen Integrationskosten für die Stadtkasse.

Wichtiger ist Ihnen ja die Erreichbarkeit der Innenstadt und dafür wird der öV mit jährlich wiederkehrenden immensen Defiziten ausgebaut und um jeden Parkplatz in der Innenstadt gekämpft statt die soziale Integration durch attraktive Wohnquartieren mittels Förderung der kurzen Wege sprich Langsamverkehr zu fördern.

Was könnte man mit der Milliarde für die sogenannte Engpassbeseitigung auf der Stadtautobahn, damit Berufspendler aus der Agglo weiterhin eine 1/4 Stunde länger im Bett liegen bleiben können, alles in den Wohnquartieren bewirken. Mit den Kosten von Markt- und Bahnhofplatzverschönerungen etc.

Treten Sie lieber zurück solange die Stadt nicht nur noch zum Arbeiten, Shoppen und Festen attraktiv ist sondern auch noch zum Wohnen.
Schliesslich zahlen die Privaten den Hauptanteil an den städtischen Steuern und nicht Gewerbe und schon gar nicht Banken oder Versicherungen.

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