VLSG unterstützt neuerdings SP-Stadtratskandidaten

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Dass der VLSG die CVP-Kandidatin unterstützt hat, ist geradezu grotesk.
Nachdem dieser die letzten Jahre alles der Parteikollegin Schulamtsvorsteherin Eberhard mit aller Vehemenz tropedierte.
Im Communiqué des VLSG wird kein Wort über Schüler und deren extremen Heterogenität in der Stadt verloren.
Schule ist Profilierungsgebiet für Parteien, Ämter und „Öffentlichkeit“, aber erst zuletzt für die Schüler da.
Der VLSG vertritt die Interessen der Lehrer und sonst nichts.

Ich hoffe R. Blumer wird Schulvorstand.
Dann wird der SP und dem VLSG endlich die Augen geöffnet, wie extrem schlecht es um unsere städtischen Schulen/Kinder steht.

Damit endlich diese extrem diskriminierende Separation und defizit- statt ressourcenorientierte Haltung der Mehrheit der Lehrerschaft in den städtlichen Schulen ein Ende hat.

Wo sonst gibt es noch an Oberstufen diese respektlose Unterteilung in Kleinklassen, Realklassen, Sekundar, Untergymnasium und der Gipfel der Respektlosigkeit Talentschulen.

Mit dem Modell Neigung (s. Herisau an allen Oberstufen in einem Jahr umgesetzt; in unserer Stadt müssen Lehrer zuerst x-mal „Fit-für-Vielfalt“-Kurse besuchen; wer nicht fit für neuzeitliche angepasste Schulen ist, soll sich einen anderen Job suchen) hätte man das Flade-„problem“ sofort gelöst.
Aber selbst dieser christlichen Schule ist Integration und humanistisches wertoffenes Weltbild zuwider? S.a. die Segregation der Geschlechter bei der Flade.
Hauptsache ein Kruzifix hängt in jedem Klassenzimmer, so hat sich das mit den christlichen Werten für den Rest des Tages erledigt.
Entweder steht die Flade allen Jugendlichen unentgeltlich offen, wie auch alle anderen Oberstufen der Stadt, oder die städtischen Gelder werden gestrichen.
Ich würde meine Kinder auch lieber in eine städtische Oberstufe schicken, wenn nicht der Schulweg (Schönbüelstrasse) nicht so extrem gefährlich wäre.

Oder nur schon was die Einführung von KidS oder das Kindergartenobligatiorium bei der Lehrerschaft für immense Widerstände verursacht, freue ich mich auf einen fachkompetenten SP-Stadtrat, der der städtischen Lehrerschaft endlich mal die Leviten liest.

Letztendlich gehört die Integration in den Kompetenzbereich des Sozialamtes, das sich unter Cozzio ständig vor dieser Verantwortung drückt, selbst bei der Sicherheit auf Schulwegen oder Quartierstrassen als integrativer Lebensraum der Kinder.

Schule ist kein Abfallkübel der Gesellschaft für kinderfeindiche Politik.

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Eine Antwort zu VLSG unterstützt neuerdings SP-Stadtratskandidaten

  1. gallenblog schreibt:

    Wenn eine Familie nach St. Gallen zügelt, muss sie zuerst schauen, ob ihre Kinder in die Quartierschule passen?
    Wieso sind alle Schulen nicht für alle Kinder im Quartier da?
    Kinder mit Dyskalkulie sind im Rotmontenschulhaus unmöglich resp. müssen für teures Steuergeld weit entfernt von zu hause in Kleinklassen beschult werden.
    ´Sprachtalente‘ sind im Spelterinischulhaus Quartierfremde?

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