Wireless für Steuerzahler?

Eigentlich ein gute Sache, besonders auch was die Strahlenbelastung betrifft.

Nur „leider“ wohne und lebe ich in einem Aussenquartier, wo es kein offenes Wireless gibt, geschweige denn jemals ein openwireless vorhanden war.

Ich schalte daher automatisch beim Herunterfahren meines PC/Notebooks die Verschlüsselung meines Wlan-Router auf offen und leiste so etwas Kleines für unsere Wohnquartierstandortqualität.
Schliesslich zahlt man für den Internetanschluss auch bei Nichtbenutzung und den Wlan-Router stellt eh kaum einer jemals ab.
Wenn man schon die ganze Umgebung rund um die Uhr durch epidemisch sich ausbreitetende Wlan-Strahlen „beglückt“, könnte man dieser auch eine Leistung anbieten.
Dafür brauchts nur eine kleine Einstellung beim Router resp. ein Zusatzprogrämmchen.

Dieses städtische Angebot ist aber wieder für die ganze Agglo gedacht (darum fast nur in der Innenstadt?).
Damit Bewohner aus Tote-Hose-Gemeinden wieder von den Leistungen der Stadtsteuerzahlern profitieren können?
Damit sie neben der Arbeitszeit auch noch am Mittag auf dem Klosterplatz mit ihren Facebook-„Freunden“ kommunizieren können?

Wireless, Platzverschönerungen, mehr Parkplätze, Teilspange, öV-Ausbau, öffentl Abfallentsorgen etc. können nichts gegen die durch immer mehr Büros verursachte Anonymisierung der Innenstadt bewirken.
Genausowenig wie Wegweisungen, Gummischrot, Feste, Events etc.

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