nachhaltig=eigenverantwortlich=demokratisch

Ist ja ganz nett, dass die regionale Monopoltageszeitung St. Galler Tagblatt seinem ehemaligen Chefredaktor soviel prominente Zeitungsspalte zur Verfügung stellt, um seine persönliche Meinung kund zu tun.
Etwas mehr Platz nur für kontroverse Meinungen von Bürgern, Beteiligten, Interessierten etc. ohne Foto und Adresse würde ihrem konkordanten aber amtsblattmässigen Image wohl tun.

Zum Artikel von Gottlieb F. Höbli:
Eine Marktwirtschaft, so wie es Ökonomiestudenten auf der ganzen Welt im ersten Semester lernen, geht entweder von eigenverantwortlichen Marktteilnehmern aus resp. von nicht frei verfügbaren Gütern.
Gratis resp. kostenlos d.h. frei verfügbar ist kein Gut.

Was verursachte den Fall der Mauer, den Niedergang des Kommunismus, des Sozialismus, war Auslöser der arabischen Frühlings, wovor fürchtet sich Amtsinhaber bei Wahlen, u.v.a.m.?
Nichts anderes als der Mangel an Möglichkeiten der Bürger (der betroffenen Menschen) Eigenverantwortung übernehmen zu können.
Es wäre Aufgabe des Staates, jedem Bürger, selbst schwerst Behinderten, das Maximum an Eigenverantwortung (=Entscheidungsfreiheit und damit freie Lebensgestaltung auch in Zukunft) zu ermöglichen.

Keine Demokratie funktioniert ohne Eigenverantwortung
Keine Marktwirtschaft funktioniert ohne Eigenverantwortung.
Keine Demokratie funktioniert ohne Marktwirtschaft, die Eigenverantwortung mit einschliesst.
Keine Marktwirschaft funktioniert, wenn nicht der Mangel an Eigenverantwortung (Kosten von freien Gütern) im Preis inbegriffen ist.

Jeder Marktteilnehmer hat durch seinen Konsum resp. seinem Nichtkonsum mehr demokratisch Einflussmöglichkeiten als durch seine pseudodemokratische politische Wahl oder Abstimmung.

Scheinbar wählen die Leute immer noch lieber einen „Führer“, trotz negativsten Erfahrungen, damit sie sich keine Gedanken machen müssen, wie ihr IPhone hergestellt wurde, wie das Futter für ihr Fleisch produziert wurde, was für Werte von Staaten sie durch den Konsum von Autobenzin, Flugzeugkerosin oder Heizöl unterstützen etc.

Soll ich meinem Gottenkind zur Kommunion einen im totalitären, antidemokratischen und unchristichen China produzierten IPod schenken?
Zur Konfirmation einen mit Islamistenenergie betriebenen Städteflug finanzieren?
Wie soll ich mich als Götti verhalten, um die Verpflichtung der Vermittlung christlicher Werte an meine Göttikinder wahr zu nehmen ohne bei der Familie/Bekannten als Geizhals zu gelten?
Soll ich bei der Völlerei bei diesen Anlässen einen Vortrag über die sieben christlichen Todsünden halten?

P.S. Religion und Glaube an Gott(er) ist persönliche Privatsache.
Wer eine religiöse Glaubensführung braucht und erst recht seine eigenen Kinder mittels Religionsunterricht und Sakramente dafür oktroyiert, soll zumindest diese Werte vorleben.
Ansonsten ist es nur Folklore und damit wertfrei.

Nachhaltigkeit ist Effizienz auf einem Planeten, der nur über begrenzte Güter verfügt.

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