Nichts begriffen!?

Bussen für ungeduldige Fussgänger

Bussen für ungeduldige Fussgänger

Dort wo die grössten Fussgängerströme der ganzen Ostschweiz sich durchwälzen, sind nicht nur am meisten Lichtsignale für Fussgänger, sondern diese werden auch am meisten kontrolliert.

Und das gemäss Rechtfertigung der Behörden weil Autofahrer in der Innenstadt das wünschen.

Besonders in der Innenstadt sollten sich jedoch die Stadtbehörden fragen, ob es sinnvoll ist, die Hauptdurchgangswege von Fussgängern unnötig zu behindern und zu kontrollieren, ob sie den Autoverkehr nicht aufhalten.

Lichtsignale für Fussgänger in der Innenstadt sind etwa so sinnvoll wie auf Autobahnen.
Auf Autobahnen käme es auch niemandem in den Sinn Hunderte von Autofahrer aufzuhalten, damit ein paar wenige Fussgänger die Autobahn überqueren können.
Genauso widersinnig ist es, in der Innenstadt Hunderte von Fussgänger aufzuhalten, damit ein paar wenige Autofahrer durchkommen.
Zudem dass Fussgänger bei tiefen Minusgraden und Bise nur wegen einer unökonomischen Verkehrspolitik vor Lichtsignalen gleichlang ausharren müssen wie Autofahrer in mit Islamistenenergie geheizten Fahrzeugen zeigt die langsamverkehrfeindliche Politik der Stadtbehörde.
Und sowas nennt sich dann noch Energiestadt.

Da werden bei der Bahnhofplatzgestaltung Tausende Steuerfranken ausgegeben, um die Verkehrsströme von Fussgängern zu berechnen. In anderen Teilen der Stadt scheint dies irrelevant.

Da waren noch vor wenigen Wochen alle Medien voll mit Meldungen über die gefährlichen Fussgängerstreifen.
Hat jemals ein Autofahrer eine Busse bekommen, weil er nicht vor dem Fussgängerstreifen anhielt oder gar einen Polizisten, insbesondere in Zivil, gesehen, der an Fussgängerstreifen die Anhalteregel kontrolliert?

Wenn jemand Verstand und Hirn einschaltet und selbst sieht, dass kein Auto kommt oder eines, das nur schnell das Gaspedal lupfen muss, und trotz Rot den Fussgängerstreifen überschreitet, dann wird er gebüsst.
Eine rote Glühbirne hat scheinbar mehr zu sagen als der gesunde Menschenverstand.
Der Fussgänger gefährdet  seine eigene Gesundheit und nicht nur eine Abzockerversicherung wie bei Autofahrern.

Selbst auf Schulwegen wenigstens anfang des Schuljahres, wenn viele Kindergärtner und Schüler auf noch wenig bekannten Wegen das erste Mal unterwegs sind, sieht man keine Polizisten.

Und wenn man als Bürger auf diesen Missstand hinweist, wird man von der Stadtbehörde namentlich vom zuständigen Stadtrat darauf hingewiesen, dass dafür die notwendigen Kapazitäten im städtischen Polizeikorps nicht vorhanden seien.

Gefährliche Schulwege

Gefährliche Schulwege

Mir scheint, dass die Werthaltung der Stadtbehörden, lieber freie Fahrt für vor allem auswärtige Autofahrer in der Innenstadt statt sichere Schulwege für einheimische Kinder, nicht (mehr)  den Bedürnissen der Stadtbevölkerung entspricht.

Die massiv unterschiedlichen Meinungen von Stadtbevölkerung und Stadträten (s. uva. Städteinitiative oder Markplatz) sollte den Stadtrat dazu bewegen, genauso in corpore zurückzutreten wie sie auch bei den letzten (stillen, geheimen, abgekarteten?) Wahl in corpore angetreten sind.
Sie hatten genügend Zeit, die Bedürfnisse der Stadtbewohner wahrzunehmen.
Offensichtlich sind ihnen die Bedürfnisse ihres Wahlvolkes nicht wichtig genug.

Advertisements

Über gallenblog

gallenblog@gmail.com
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s