Wahlkreis Rheintal

Regionaljournal DRS1: Verkehrsprobleme im Rheintal?

Das Verkehrsproblem im St. Galler Rheintal sind nicht die fehlenden Strassenverbindungen ins Vorarlbergische sondern die Grenze.

Wenn auch die Autobahnverbindungen in St. Margrethen oder Diepoldsau gebaut würden, dann muss immer noch der grenzquerende Verkehr irgendwo kontrolliert werden, wie es die Anti-EU-Partei SVP, als Mehrheit im Wahlkreis, direkt am Grenzverlauf fordert.

So will es die Rheintaler Bevölkerung, die mehrheitlich SVP wählt, wie auch das Mobilitätsverhalten der einheimischen Bevölkerung.
Ist eh erstaunlich, dass das autofanatische Rheintal sich am Autoverkehr stört.
Autofahren will jeder. Die verursachten Auswirkungen wie Lärm, Abgase, Gefahren, Staus etc. sollen bitte aber die anderen ertragen.

Wenn der Kanton St. Gallen und das Bundesland Vorarlberg das Verkehrsproblem lösen will, dann geht es nur durch Grenzkontrollen in ihrem gemeinsamen Gebiet ohne Grenze.

Bezeichnet für die heutige Zeit, dass die Tramstrasse in Diepoldsau heutzutage meist von ineffizient genutzten Privatautos verstopft wird.
Diese Privatautos, die diese Strasse und andere Grenzübergänge verstopfen, kommen kaum aus ausserkantonalen Wohnorten, sondern ist die einheimische Bevölkerung, die wegen ein paar gesparten Franken für Artikel des täglichen Bedarfs lieber wettbewerbsfähige EU-Grosskonzerne im Ausland unterstützen, aber im Inland lieber jede marktwirtschaftliche Konkurrenz durch Ausländer ablehnt besonders bei den Landwirtschaftprodukten.

Teuer in der Schweiz sind zwar die Lebensmittel, aber was für Wohnungsmieten, Krankenkasse, Mobilität uä. in unserem Land ausgegeben wird, sind jene Peanuts.

Wichtig sind daher für den grenznahen Einkaufstourismus nicht die Preise, sondern der billigere Einkaufsevent.

Bereits vor über 30 Jahren gabs in St. Margrethen Rückstau von der Grenze bis zur Autobahnausfahrt.

Schlimmer ist es heute im Vergleich zu damals kaum. Ausser eine nicht zukunftsweisende Verkehrspolitik in diesen Jahrzehnten hat zu Sachzwängen geführt, die heute nur noch mittels horrenden Staatsausgaben für ein paar wenige Jahre behoben werden kann.

Da muss der Kanton SG selbst bei den Ärmsten der Armen sparen, kann sich aber 100te-Millionen teure Strassenbauprojekte leisten.
Als ob es darauf ankommt, ob man als Steuerzahler oder Autofahrer vom Staat zur Kasse gebeten wird.
Als ob diese exorbitanten Verkehrsinvestitionen irgendwann wieder durch mehr Wirtschaftswachstum kompensiert werden könnten.

Jedes private Unternehmen macht bei jeder Investition eine Wirtschaftlichkeitsrechnung.
Der Staat scheint dafür nicht in der Lage oder klammert diese aus parteipolitischen Gründen aus.

Was im Gegensatz in der Stadt St. Gallen in Wohnquartieren an Verkehrbelastung abgeht, sind die Probleme der Rheintaler, die gerne die Arbeitsplätze und Ausgangsangebote ihrer Zentrums- und Kantonshauptstadt wahrnehmen, einfach nur lächerlich.
Im regionalen Wirtschaftszentrum Stadt St. Gallen investiert der Kanton jedoch keinen Rappen, sondern überlässt diese Belastungen einfach den städtischen Steuerzahlern, solange es diese neben den vielen Immigranten, Sozialhilfeempfängern, Invaliden etc., die sie zusätzlich noch zu tragen hat, noch gibt. Die Stadt ist für den Kanton kein Wirtschaftszentrum sondern nur noch Konkurrent.

Und wenn die Stadt St. Gallen zugrunde geht, dann gehen Rheintaler halt in Bregenz, Feldkirch, Dornbirn, Lustenau etc. einkaufen (und arbeiten?).

Wie sich das Vorarlberg im Vergleich zum CH-Rheintal in den letzten 20 Jahren entwickelt hat, wo man als CH-Rheintaler vorher höchstens mal billig auswärts essen ging,  sollte einem als Schweizer schon zu denken geben.
Nur allein die Anzahl qualifizierter Arbeitsplätze, die im ehemals landwirtschaft geprägten Bundesland Vorarlberg seit ihrer EU-Mitgliedschaft in den letzten Jahrzehnten entstanden sind, kann einem Kantons-St. Galler neidisch werden lassen.

Wäre die Schweiz in der EU, wäre das Rheintal eines der attraktivsten und wirtschaftlich potentesten Region in Europa mit entsprechendem Mitspracherecht und politischer Einflussnahme.
Aber lieber spielt sich das SG-Rheintal als Randregion auf, um in Genuss von staatlichen Transferzahlungen zu kommen statt ihre Stärken im Verbund mit den kulturellen aber ausländischen Nachbarn im globalen Wettbewerb auszuspielen.

Lieber wählt man aber Regionsvertreter für das Kantonsparlament, die Steuergelder anderer für eigene Zwecke abzwacken, statt endlich mal den Dreck vor der eigenen Haustür selbst zu beseitigen und die eigenen Probleme in der Region selbst zu lösen resp. zu finanzieren wie es zB die Stadt St. Gallen seit Jahrzehnten auch machen muss.

Der Kantonsrat ist nur noch eine riesige sozialistische Steuergelderumverteilungsmaschinerie. In der letzten Legislatur durch die SVP/FDP-Mehrheit, die uns die massiven Sparprogramme, NFA-, Nationalbankgewinn-Abhängigkeiten etc. aufgehalst hat oder nichts dagegen unternommen oder für mehr Selbstbestimmung unseres Kantons getan hat.
Genauso brauchen wir auch keine National- und Ständeräte, die sich in Bundesbern für unseren Kanton stark machen, sondern die sich dafür stark machen, dass wir unsere Eigenverantwortung in unserem Kanton selbst übernehmen können.

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