Velofahren auf der Stadtautobahn

Um die Strassenkapazität zu erhöhen, wurde vom Bundesrat vorgeschlagen, dass auf dicht befahrenen Autobahnabschnitten nur noch mit Tempo 100 oder 80 gefahren werden darf. Z. T. soll der Pannenstreifen als zusätzliche Fahrspur benutzt werden können.

Wenn der Autobahnverkehr noch höchstens 80km/h fahren darf  und daneben eine genügend breiter Pannenstreifen für eine zusätzliche Fahrspur vorhanden wäre, dann könnte man auf den Standspuren auch freie Fahrt für Velofahrer einführen.

Meistens gilt auf der Stadtautobahn Tempo 80 wie auf Ausserortsstrassen. Auf Autobahnen hat es aber wenigstens noch einen breiten Pannenstreifen.

Auf der Stadtautobahn auf dem Pannenstreifen Velo zu fahren ist deshalb sicherer als auf Ausserortsstrassen und noch extrem viel sicherer als die Stadt zu durchqueren.
Zudem sind Autobahnen meist die direkteste und steigungsfreieste Verbindung und darum für Velofahrer auch am attraktivsten.

Bei Autobahnausfahrten könnte man günstige Velofahrerbrücken bauen wie zB auf dem Etschradweg vor Verona, die weniger kosteten als 10m Hochgeschwindigkeitzugstecke oder Autobahn:

Oder in Nordamerika:

In einem freiheitlichen Land, wo das alleine im Auto fahren zum höchsten liberalen Gut erkoren wurde, immer noch wird und gemäss Richtplan auch in Zukunft so bleiben soll, ist es schwer das Velo als Fortbewegungsmittel attraktiver zu machen wenn nicht durch volkswirtschaftlich sinnvolle wenn auch radikale Lösungen.

Advertisements

Über gallenblog

gallenblog@gmail.com
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Velofahren auf der Stadtautobahn

  1. Zürcher schreibt:

    Auf eine solch dämliche Idee kann nur ein grüner Träumer kommen. Oder ein zurückgebliebener St. Galler

    Gefällt mir

  2. Zürcher schreibt:

    Ich habe es mir also selber ausgesucht an einem Ort mit unzmutbarem Öv zu wohnen?
    Haben grüne Dummschwätzer denn Vorschläge, wo es genügend Wohnungen gibt?

    Gefällt mir

  3. gallenblog schreibt:

    Auch Ihr Arbeitsplatzanbieter nimmt am Schweizer Steuerwettbewerb teil.

    Seine teure Wirtschaftszentreninfrastruktur lässt sich nur noch mit guten Steuerzahlern finanzieren.

    Der Bund quersubventioniert den Steuerwettbewerb durch hohe Verkehrsinfrastrukturkosten.

    Scheinbar zahlt unsere Bevölkerung jährlich lieber Dutzende Milliarden mehr für Mobilität oder höhere Wohnkosten statt den Föderalismus den heutigen Bedürfnissen anzupassen resp. die Schweiz kann es sich (noch) leisten.

    Gefällt mir

  4. mbrennwa schreibt:

    Ja warum denn nicht? Die Autos fahren ja auch gerne auf den Velostreifen rum, obwohl sie da eigentlich nichts zu suchen haben. Wir wärs mit einer Critical Mass auf der A2 zu Beginn der Sommerferien, am besten gleich das ganze Wochenende durch!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s