Quartierentwicklung – Initiative muss aus den Quartieren kommen?

Kommentar zum Stadtratblogartikel von Nino Cozzio:

Während sich der Stadtrat innerhalb nur einer Legislaturperiode für die Entwicklung der Innenstadtquartiere durch mehrere Jahrhundertprojekte gleichzeitig verantwortlich fühlt, werden die „restlichen“ Quartiere sich selbst überlassen.

Deren Bewohner haben aber weder eine politische Einflussmöglichkeit noch eine Vertretung in der Legislativen oder Exekutiven.

Freut mich jedes mal, wenn ich an einem „Unort“ in unserem Quartier auf Powerdrinkalubüchsen, Chipsverpackungen oder Bierflaschen stosse.
Das zeigt mir, dass unser Quartier noch „lebt“ und nicht alle wegen direktem Zugang zur Tiefgarage oder gutfrenquentierter Bushaltestelle nur aus unserem Wohnquartier in die Innenstadt flüchten.

Kein Wunder sind Speckgürtelgemeinden nicht fusionswillig, wenn sie sehen, dass dann ihr soziales Zusammenleben nur noch in der anonymen Innenstadt gefördert wird.

Quartierentwicklung findet am besten durch Förderung des Langsamverkehrs statt.
Das fördert die soziale Integration im selbst gewählten Wohnquartier mehr als es das Sozialamt mit Millionen zu leisten vermag.

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