Openwireless, Glasfaser und Handynetz

Eigentlich wurde der Stadtbevölkerung versprochen, dass im Frühjahr 2010 eine Studie vorgestellt wird, wie es mit dem Projekt openwireless weitergeht.
Leider wurde von der Stadtexekutive dieses Versprechen bis heute nicht eingelöst.

Nachdem sich in den letzten 20 Jahren die elektromagnetische Belastung alle 5 Jahre um das ZEHNFACHE erhöht hat, ist die Frage, ob es so weitergehen soll.

Die ständige höhere Belastung durch Handystrahlung in dichtbesiedelten Gebieten scheint  diesbezüglich keine Lösung zu sein insbesondere für die mobile Kommunikation.

Das Glasfasernetz hat bei den erschlossenen Quartieren zu einer massiven Zunahme von privaten Wlan-Netzen geführt. Einen Swisscom- oder Cablecom-Anschluss haben viele Wohnungen bereits in mehreren Räumen. Einen Glasfaseranschluss nur einen.  Für die Verbreitung in der eigenen Wohnung brauchen viele daher einen Wlan-Router.
Statt in jeder Wohnung wäre ein Glasfaseranschluss pro Haus oder gar pro Wohnquartier mehr als genügend. Die Verbreitung in diesem Raum mittels Wlan oder Stromkabel (Powerline, wieso nutzt die Stadt ein vorhandenes Netz nicht und baut ein neues auf?), die bereits heutzutage ein Mehrfaches an Verbindungsgeschwindigkeit liefern als die Glasfasernetzprovider anbieten, wäre nicht nur ökonomisch sondern auch vom Gesundheitsaspekt sinnvoller. Wlan-Netze und Powerline produzieren massiv weniger Strahlung als UMTS-Handy-Netze.

Statt ständig von unzähligen Wlan-Routern aus Nachbarwohnungen, einer würde genügen für Zugang zum Internet, bestrahlt zu werden und noch von den unzähligen Handynetzen dazu, würde ein Openwirelessnetz für die ganze Stadt oder zumindest für jedes Wohnquartier, verbunden untereinander mittels Glasfaser, genügen.

Wäre doch ein riesiger Standortvorteil, wenn man in der ganzen Stadt per Voip kostengünstig und strahlungsärmer miteinander Telefonieren und aufs Internet zugreifen könnte.

All die unzähligen Handymasten mit ihrer massiv höheren Strahlenbelastung, die insbesondere in dichtbesiedeltem Gebiet keinen volkswirtschaftlichen Sinn machen, könnte man abbrechen.

Handynetze machen vielleicht in wenig besiedelten Gebieten oder in den Bergen Sinn, aber sicher nicht in Städten.

Dass Landgemeinden den kostenintensiven Glasfaserunsinn auch noch mitmachen, zeigt, dass sie zu viel Steuereinnahmen generieren und besser etwas dem Wirtschaftszentrum abgeben, damit die Arbeitsplätze dort auch ihren Bewohnern gesichert sind.

Wer immer noch das veraltete, herkömmliche Fernsehen nutzt, der soll besser auf eine quartiereigene Satellitenanlage setzen, die HD und digital mit einem Mehrfachen an Sender schon längstens gratis liefert statt Bluewin, Cablecom oder Glasfaser.

Smartphones können auch als Router funktionieren, und so bei einem Zusammenbruch des Stromnetztes die Kommunikation noch sicherstellen. So geschehen beim Erdbeben und Tsunami in Japan dank Batterien in diesen Geräten.

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