Ablenkung Mindestlohn

Statt einen Minimallohn fände ich es besser, das Leben in der Schweiz würde endlich billiger.

Die Rendite von Pensionskassen und anderen Immobilienkonzernen, von Import-, Erdöl- über Pharma- und Grossverteilerkonzernen etc. ist scheinbar wichtiger.

Dafür sollen Schlechtqualifizierte, die es in jedem Land hat, mittels Mindestlohnalmosen für das gute Gewissen der Besserverdienenden sorgen?
Dabei werden die unabhängigen Erwerbsmöglichkeiten für jene auch so schon immer rarer. Früher oder später landen sie sowieso bei einem staatlichen Sozialwerk.

Da bin ich eher für ein bedingungsloses Grundeinkommen, dass Arbeitgeber und -nehmer von allen Lohnnebenkosten befreit, und es Arbeitgebern so ermöglicht, auch mal nur für ein paar Monate, Wochen, Tage oder sogar Stunden einen Schlechqualifizierten zu beschäftigen statt diese Arbeit ins Ausland zu verlagern bei fragwürdigen Arbeitsbedingungen dort.
Vor allem wenn der Arbeitsplatz die einzige noch existierende soziale Integrationsmöglichkeit in unserer Gesellschaft ist.

Aber unsere staatliche Infrastruktur wird immer mehr darauf aufgebaut, immer attraktiver für gute Steuerzahler zu werden.
Dadurch gibst es aber auch immer mehr Leute, die mit einem Lohn kaum mehr fähig sind, am sozialen Leben in unserem Land teilzunehmen resp. auch noch ein Stück Freiheit und Selbstbestimmung leben zu können.

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