Feuerwerk und Böller

Zugegeben, ich bin nicht gerade ein Freund von Lärmpetarden und oxidiertem Metallfeuer nur zum persönlichen Vergnügen.
Für Kleinkinder, Wildtiere und Kriegsgebietflüchtlinge sind 1. August und 1. Januar ganz extreme Stresszeiten.
Ausserdem liegt die Schadstoffbelastung der Luft an diesen Tagen ein Mehrfaches über dem Grenzwert und braucht mehrere Tage bis sie sich aus der Luft auf dem Boden niedergelassen hat.
Wenn dann aber wie jetzt gerade vier Feuerwehrautos mit Blaulicht und Sirene vor unserem Haus durchblochen, dann hört der Spass endgültig auf.
Was da an Geld „verpulvert“ wird.
Wer freude hat am Knallen, kann sich bei einem Schützenverein melden. Die sind ständig auf der Suche nach Neumitgliedern.

Wieso braucht man solche Tage oder auch Wochenenden um „die Sau rauslassen“ zu können? Ist das eine Ersatzbefriedigung für den frustrierenden Alltag? Wieso kann man nicht auch einen erfüllten und zufriedenstellenden Alltag haben?

In anderen Gemeinden und Städten wurde das private Abbrennen von Feuerwerk und Knallern schon längstens verboten. Dafür werden die Bürger durch ein organisiertes, eindrücklicheres Feuerwerk mehr als entschädigt.

Wenn einzelne Quartiere ein Feuerwerk veranstalten würden, damit sich Anwohner dort treffen statt auf dem Klosterplatz unter lauter Fremden.
Oder jährlich abwechselnd eines auf dem Rosen- oder Freudenberg.

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