Zuwenig Parkplätze?

Wo stell ich nur mein Auto ab?

Über die Hälfte aller Haushalte in der Stadt besitzt gar kein Auto.
In unserer Liegenschaft hats zum Beispiel für 25 Wohnung 28 Parkplätze. Dadurch müssen/dürfen wir öfters mal eine Strecke zu Fuss/mit Bus oder Velo absolvieren. Da trifft man einen Nachbarn eher mal auf der Quartierstrasse oder der Bushaltestelle statt fast nie wegen direktem Zugang zur riesigen Tiefgarage.
Das ist auch eine Massnahme gegen die zunehmende Anonymisierung und verbessert massiv das Sicherheitsgefühl im Quartier.
Ansonsten interessiert sich der Quartierverein Tablat herzlich wenig für die Interessen ihrer Mitquartierbewohner, wie ich selbst schon mehrfach erfahren musste. Obwohl dieses Quartier mit ca. 25`000 Einwohnern die grösste Wohngegend östlich von Winterthur ist.
Die Stadtpolitik muss entscheiden, was sie will. Lieber freie Wahl des Verkehrsmittels, wie es die SP-Stadträtin nach Annahme der Städteinitiative propagierte, oder eine Stadt die ein Mehrwert an sozialen Kontakten und Integration bietet als jede Agglo- oder Landgemeinde. Darum kommen diese ja ständig in die Stadt, selbst in der Freizeit.

In diesem Tagblatt-Artikel spielt sich wieder ein Vorstandsmitglied eines Quartiervereines als Bevölkerungsvertreter auf. Dabei haben dieser keinerlei demokratische Legimitation.
Dass gerade Ruedi Müller, beim Quartierverein St.Fiden-Neudorf zuständig für Verkehr und Raumplanung, als Angestellter des TCS hier seine persönliche Meinung als Meinung des ganzen Quartiers „verkauft“, kennt man ja von seinem Arbeitgeber. Der TCS-Vorstand nutzt ja auch sein riesiges Mitgliedervolumen, um als selbsternannte gewichtige Stimme der Autofahrer bei der Verkehrspolitik mitreden zu können. Dabei sind 99% nur Mitglieder aufgrund des guten Service des TCS im Pannenfall.

Wieder wird ein „Ämtchen“ zur Durchsetzung persönlicher Interessen missbraucht.
Wann wird dieser egoistische Eigennutz endlich gestoppt?
Auch Quartiere brauchen endlich eine angemessene Vertretung im Stadtparlament.

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