Ostschweizer Schwimmzentrum Blumenwies

Die Stadt plant das Hallenbad Blumenwies für 25 Mio. Steuerfranken in ein Ostschweizer Schwimmzentrum auszubauen (Tagblatt).
Woher wieder diese vielen Millionen kommen, fragt sich der städtische Steuerzahler.
Das wären ja ca. 8 städtische Gutschein pro städtischen Einwohner. Dh. für unsere Familie, dass wir 1’600 Fr. im Schnitt daran bezahlen müssten, ohne jemals im Blumenwies gebadet zu haben.

Über den Sinn resp. Unsinn der Förderung von Freizeitbedürfnissen durch die öffentliche Hand habe ich mich in diesem Blog schon genügend ausgelassen.

Wieso die Stadtbevölkerung wieder mal fast alleine für die Bedürfnisse eines ganzen Landesteils zur Kasse gebeten wird, ist nicht nachvollziehbar.
Wenn wenigstens Einheimische von einem von ihnen selbst subventionierten Tarif profitieren und von Auswärtigen kostendeckende Eintrittspreise verlangt würde.
Jede Gemeinde in der Ostschweiz, die von dieser Infrastuktur auch zu Einheimischentarifen profitieren will, kann sich an den Investitions- und Betriebskosten mitbeteiligen.
Wir werden jedoch mit 5% weniger Steuerfuss geködert, obwohl wir als regionales Zentrum der effizienztesten Wirkung von öffentl. Ausgaben immer noch nicht die Steuergünstigsten unseres Landesteiles sind.

Da will man auf der Nordseite des Hallenbads der Integration von Ausländern und dem Zusammenleben im Quartier förderlichen Schrebergärten zubetonieren.
Dabei hätte es auf der Südseite einen riesigen Parkplatz, obwohl in nächster Nähe diverse Haltestellen von Postauto- und Stadtbuslinien aus fast allen Himmelsrichtungen vorhanden wären.
Oder ist man für den Transport einer Badehose und eines Badetuches auf ein Auto angewiesen?
Dieses luxeriöse Parkplatzangebot wird darum fast nur von Ortsfremden genutzt. Dabei wäre er optimal gelegen für Parkiermöglichkeit der Anwohner, um so die Begegnungszonen im Quartier parkplatzfrei und somit kinder- und anwohnerfreundlich zu gestalten.

Und was passiert während der Umbauphase mit dem sakrosankten Schwimmunterricht der St. Galler Schüler?
Wer auch in Notfällen gut und sicher schwimmen kann und mehr Interesse auch an anderen Sportarten hat, wird trotzdem zum obligatorischen Schwimmunterricht gezwungen.
Das gleiche Prinzip wird auch in anderen wichtigeren Schulfächern durchgezogen.

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2 Antworten zu Ostschweizer Schwimmzentrum Blumenwies

  1. Rene Rödiger schreibt:

    Danke für den Link! Habe den Artikel auch für Nicht-Abonnenten freigeschaltet.

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  2. gallenblog schreibt:

    @René Rödiger
    Danke
    Es ist leider nicht transparent, nach welchen Kriterien Artikel auf der Tagblatt-Seite verschlüsselt werden.
    Chronologisch scheinbar nicht.

    Gefällt mir

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