Lichtsignale Splügenstrasse

An der Kreuzung Splügenstrasse/Lindenstrasse wird für 2,875 Millionen Steuerfranken die Zufahrt für Auswärtige in St. Galler Wohnquartiere verbessert.
Das ist ja auch die Fehlplanung der Stadtautobahn, wo die Ausfahrten direkt durch Wohnquartiere geleitet werden. Besser man hätte sie wie jetzt die Südspange unterirdisch geplant, mit Ausfahrten am östlichen und westlichen Stadtrand, an denen man direkt in Park- und Rideanlagen geleitet wird.

Statt aber einfach bei der östlichen Wohnquartierstrasse Lindenstrasse eine Fahrverbotstafel für motorisierten, privaten Individualverkehr mit der Ausnahme „Anstösser gestattet“ aufzustellen, was nur wenige hundert Franken gekostet hätte, wird dort immer mehr Verkehr durchgeleitet. Dies führt zu einer noch massiveren Einschränkung der Bewegungsfreiheit dort wohnender Kinder.
Auch für die vielen Velofahrer aus dem Osten, die die Lindenstrasse zur Erreichung der Innenstadt benutzen, wirds dadurch weder sicherer noch schneller und erst nicht angenehmer.

Schon wieder eine Massnahme zugunsten Auswärtiger auf Kosten der Stadtbürger.
Oder will die Stadt in Wohnquartieren eine alternative Durchgangsstrasse zur Entlastung der überbreiten und schlecht genutzten Rorschacherstrasse aufbauen?

St. Gallen wird immer unattraktiver zum Wohnen. Kein Wunder ziehen immer mehr Gutbetuchte mit Kindern in die steuergünstige Agglomeration. Zurück bleiben Ausländer, Sozialhilfeempfänger, Alte etc.

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