Teilnahme am Forum der Grünen Stadt

Ich habe mich für das Forum der Grünen der Stadt St. Gallen angemeldet. Link zum Login

Nach einer Woche erhielt ich von den  Grünen Stadt und Region St. Gallen folgenden Kommentar (siehe Kommentare unten):

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Über gallenblog

gallenblog@gmail.com
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12 Antworten zu Teilnahme am Forum der Grünen Stadt

  1. Grüne SG schreibt:

    sie haben per Mail um einen Zugang zu unserem internen Blog angefragt.
    Sie sind mir unbekannt und ich würde gerne ein paar Infos (Interesse,
    Personalien, kennen sie grüne Mitglieder etc.) von ihnen bekommen, um
    einen freien Zugang zu gewähren.
    Herzlichen Dank für Ihre Angaben.
    Mit freundlichen Grüssen,
    sie haben per Mail um einen Zugang zu unserem internen Blog angefragt. Sie sind mir unbekannt und ich würde gerne ein paar Infos (Interesse, Personalien, kennen sie grüne Mitglieder etc.) von ihnen bekommen, um einen freien Zugang zu gewähren. Herzlichen Dank für Ihre Angaben. Mit freundlichen Grüssen,
    stadtpartei@gruene-sg.ch
    Grüne SG

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  2. gallenblog schreibt:

    Hallo
    Falls Ihnen Personen wichtiger sind als Ideen:
    Ich wohne in St. Gallen. Nerv mich, dass unsere Politik weit ab von den Bedürfnissen der Bevölkerung abläuft (Siehe letzte Stadtratswahlen).
    Unsere Stadt mit ihrer Grösse und Lage könnte Modellcharakter und mehr Mut Neues zu wagen haben. Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass man ohne Parteizugehörigkeit oder sonstigem Vitamin B kaum Möglichkeiten hat, Einfluss zu nehmen.

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  3. gallenblog schreibt:

    Hallo
    ich habe es mir anders überlegt. Ich möchte an ihrem Forum nicht teilnehmen. Das ist scheinbar nur für Insider. Unsere Stadtpolitiker möchten offensichtlich in ihrem Tun nicht von der Bevölkerung gestört werden.
    Scheinbar hält es keiner für nötig, seine Entscheidungen im Parlament vor dem Wahlvolk rechtfertigen zu müssen, noch auf die Bedürfnisse der Bürger einzugehen.
    Cooperate governance ist in unserer Stadt nur ein Schlagwort.
    Beispiel Städtinitiative: da ging es mehr um einen Sieg über den politischen Gegner. Was sich durch die Annahme der Initiative für die Bevölkerung ändert ist nicht mehr von Belang, was beispielsweise jetzt endlich für die Sicherheit von Kindern in den Wohnquartieren gemacht wird genausowenig. Wir haben ja ein umfassendes Förderprogramm in den Schulen, um die sozialen, motorischen Defizite zu „heilen“.

    Ihre Haltung ist überhaupt nicht vertrauenserregend und ich frag ich, ob ich weiterhin grün wählen resp. wieder jemals an einer städtischen Wahl teilnehmen soll.

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  4. Grüne SG schreibt:

    Besten Dank für Ihr Mail. Aber: Sie machen sich die Sache schon etwas einfach!

    Es ist eine Sache, sich in Blogs für oder wider etwas auszusprechen. Eine ganz andere, im tagespolitischen Einsatz für die ‘richtigen’ Anliegen einzustehen. Es ist Ihre freie Entscheidung, ob Sie an Wahlen oder Abstimmungen teilnehmen möchten oder nicht. Den Grünen, oder auch anderen Mitgliedern des Stadtparlaments einfach ‘Schlagworte’ ohne Substanz um die Ohren zu hauen, das ist was anderes.

    Parlamentarier aller Couleur müssen ihre Entscheigungen vor dem Wahlvolk rechtfertigen. Sie können die Verhandlungen persönlich auf der Tribüne verfolgen. Sie können die Berichterstattung in den Medien lesen oder hören. Sie können auch selber einmal an einer Podiumsdiskussion teilnehmen. Gerade zur Städteinitiative gab es deren zwei.

    Und: Was tragen Sie zur Sicherheit von Kindern in den Wohnquartieren bei? Die Nichtbeteiligung an den Wahlen jedenfalls bringt den Kindern kein bitzeli mehr Sicherheit.

    Herr *** hat Ihnen ein persönliches Gespräch vorgeschlagen. Schade, dass Sie das ausgeschlagen haben. Der Blog ist tatsächlich in erster Linie für Vorstandsmitglieder sowie engagierte Mitglieder der Grünen vorgesehen, und weniger für ‘Besucherinnen und Besucher’. Im Grünen Blog möchten wir gern wissen, mit wem wir es zu tun haben. Für Auseinandersetzungen über Grüne Politik gibt es neben dem Blog viele andere Möglichkeiten. Es ist an Ihnen, diese zu nutzen. Oder es eben bleiben zu lassen.

    Mit freundlichen Grüssen

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  5. gallenblog schreibt:

    Haben Bundes- und Nationalräte, die FDP-St. Gallen einen Blog, weil sie es sich einfach machen wollen?
    Hat unter unzähligen anderen die Gemeinde Gaiserwald ein Bürgerforum auf ihrer Homepage, weil sie sichs einfach machen will? Stadtpräsident Scheitlin ist dagegen trotz meinem Vorschlag.
    Sind die Meinungen, Ansichten und Entscheide des Vorstandes der Grünen so unfehlbar, dass sie sich nicht mehr auf eventuelle (negative oder positive) Kritik der Bürger hören müssen?
    Eine Demokratie vor allem eine direkte lebt durch die Dialektik zwischen den Bürgern und nicht nur durch die ihrer Mandatäre.
    Ist nicht die Bevölkerungsbefragung ein Zeichen eines massiven Demokratiedefizites unserer Stadt?

    Wieso beteiligt sich St. Gallen nicht am UNICEF-Projekt Kinderfreundliche Gemeinde.
    Wieso werden wissenschaftlich fundierte Daten in der Verkehrspolitik nicht ernst genommen: NFP25
    Was unternimmt die Stadt gegen strukturelle Gewalt im Strassenverkehr?
    Ist es heutzutage normal, dass man Kinder in Spiki, Tagesschulen, Horte, Krippen, Sportclubs, Vereine etc. schicken muss, damit sie noch soziale Kontakt zu anderen Kindern haben?

    Ich persönlich mach es mir alles andere als einfach:
    Ich begleite meine Kinder jahrelang mehrmals täglich in den Kindergarten und zur Schule, weil auf unserer Wohnquartierstrasse schnelle Verbindung für Appenzeller zur Stadtautobahn wichtiger ist als ein sicherer Schulweg. Es wurden schon Kinder angefahren ohne Konsequenz, dass die Polizei mehr Kontrollen bei diesem Fussgängerstreifen machen, oder wenigstens anfangs und Ende der Blockzeiten eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung einführen würden.
    Ich fahre kein Auto um die Lebens- und Entwicklungsräume von Kindern nicht unnötig einzuschränken.
    Ich begleite meine Kinder stundenlang bei ihrem Aufenthalt auf dem Quartierspielplatz, damit sie sozialen Kontakte zu anderen Kindern des Quartiers haben, weil sie auf unserer Wohnquartiersackgasse nicht spielen können, obwohl über 90% der Bewohner dieser Strasse dafür wären. Aber die zuständige Stadträtin sich mit Händen und Füssen dagegen wehrt, Tempo 30-Zonen in allen Wohnquartieren einzuführen. Auch Kontakte mit dem Quartierpolizisten, Quartierverein, Tiefbauamt, Stadtparlamentariern etc. halfen nichts. Mit ein Grund, weshalb ich zu bloggen begonnen habe.
    Freie Wahl des Verkehrsmittels (Béery) und Erreichbarkeit der Stadt (Scheitlin) für meist alleine im Auto aus dem daher logischerweise nicht fusionswilligen Speckgürtel (der Steuerwettbewerb ist heilig) sind scheinbar wichtiger als gesunde Entwicklung von Stadtkindern. Die momentan massiv hohen Ozonwerte interessieren scheinbar auch niemand mehr ausser unterentwickelte Lungen von Kindern. Welcher Politiker muss schon nach einer schlaflosen Nacht zur Arbeit, weil das Kind die ganze Nacht am Husten ist?
    Wenn meine Kinder im Wollpullover sich im Winter über überheizte Schulzimmer beklagen, dann werden aber lieber Unmengen an Steuergeld für Gebäudeisolationen ausgegeben, damit Lehrer und andere Klassenkollegen im T-Shirt trotz Minusgraden draussen herumsitzen können statt sich ein paar Minuten draussen zu bewegen und nicht ständig ruhig sitzen zu müssen. Millionen für Schulhäusersanierungen sind vorhanden aber für Bildung, für endlich zügige Umsetzung des Förderkonzepts nicht. Darum sind unsere städtischen Schulen die rückständigsten des Kantons, obwohl bei uns Kinder mit den heterogensten Ressourcen leben. Und die Schulen unseres Kantons sind bald die rückständigsten der Schweiz.
    Ich fahre mit meinen Kindern (7 und 9 Jahre) meist mit dem Velo in die Innenstadt, auch wenn ich von Nachbarn darum als verantwortungloser Vater betitelt werde. Der Parkplatzkonsens wird uns den Zugang zur Innenstadt sicher noch mehr erschweren. Hauptsache verkehrsfreie Partyzone für Erwachsene? Hauptsache vollklimatisierte neue Busse mit Bildschirmberieselung, damit man nicht mit dem Sitznachbarn sprechen muss und sich nicht dem Verkehrschaos rund um die Innenstadt und der Anonymität und daher unsicherem Gefühl in Wohnquartieren auseinandersetzen muss?
    Wenigstens gibt es noch eine Pascal Kübli, der den Schneid hat, als einziger gegen Parkplatzkonsens zu stimmen, weil er vernünftigerweise einsieht, dass Autos in der Innenstadt weder ökologisch noch sozial und erst recht nicht ökonomisch (Platz- und Energieverschleiss pro transportierter Person sowie Kosten durch Gefahrenverursachung, Lärm, Abgase, vermindertes Sicherheitsempfinden durch langsamverkehrleere Strassen etc.) Sinn machen. Meine Stimme hat er damit bei den nächsten Wahlen auf sicher, wie hoffentlich von vielen anderen Mitbürgern auch.

    Ich hocke stundenlang am PC, weil ich mich trotz unzähligen (Leser-)Briefen, Telefonanten, Gesprächen mit Politikern und anderen Verantwortlichen auf andere Weise nicht gegen diskriminierende Entscheide von Behörden und Parlamenten wehren kann, als andere Mitbürger auch dagegen aufzurütteln.

    Sind Ihnen Stadtratswahlen, die nur Bestätigungswahlen sind, lieber, als dass sich die Bürger miteinander auch mit den Volksvertretern per Forum, Blog, Facebook etc. über die Zukunft der Stadt auseinandersetzen, statt als einzige öffentlichkeitswirksame Möglichkeit einen Leserbrief im FPD-Parteiblatt und durch Parteidoktrin zensurierte Einheitstageszeitung St. Galler Tagblatt äussern können?

    Nicht jedem liegt es, sich in langen Parlamentsvorstössen verständlich und richtig oder schlagfertig an einer Podiumsdiskussion zu äussern.

    Ein persönliches Gespräch hat mir Herr Eggenberger niemals vorgeschlagen, was ich auch ablehne. Ich erwarte von Politikern nicht, dass sie Partikularinteressen vertreten, sondern dass sie unsere Gesellschaft in Hinblick auf Globalisierung und Klimaerwärmung vor allem auch für Kinder konkurrenzfähig und selbstbestimmt machen. Und das soll jeder Bürger erfahren können.

    Die Menschen kann man nicht aufrütteln, dass es schon fünf nach zwölf ist, indem man hinter verschlossenen Türen (internem Forum) etwas miteinander im Geheimen bespricht. Sonst muss man sich über zunehmende Politikverdrossenheit und immer grössere Stimm- und Wahlabstinenz nicht wundern.

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  6. Grüne SG schreibt:

    Private Mails ohne Rückfrage zu publizieren nenn ich schlechten Stil. Auf solche FB-Freundschaften kann ich gut verzichten.

    Schönen Tag

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  7. gallenblog schreibt:

    Ich sehe nicht, was am EMail-Verkehr zwischen Ihnen und mir privat sein soll. Ausserdem schreibe ich öffentlich an Ihre Partei als entscheidungsmitverantwortliche Gesetzgeber.

    Scheinbar beschäftigt sich die heutige Politik lieber mit Stilfragen als mit Meinungen, Ansichten, Lösungsmöglichkeiten etc.

    Ist es wichtiger wie jemand etwas sagt oder was er sagt?

    Ein Beweis für mich mehr, dass politische Parteien im heutigen (direkt-)demokratischen System überholt und ungeeignet zur Lösung globaler Probleme sind resp. diese verhindern.
    Dass sich Bürger über die Entwicklung der Welt und insbesondere ihres nächsten Lebensraums Sorgen machen und auch mögliche Lösungen vorschlagen, scheint nicht gewollt.

    Nichtspieler Maul halten? (auch wenn man als Bürger merkt, dass man im Alltag ständig Mitspieler ist, aber deren Meinung bis zu den nächsten Wahlen nicht von Interesse für Verantworliche der Regeln sind).

    Konstruktive Unterstützung mittels Argumenten und Lösungsvorschlagen von mir für Ihre Partei, die ich seit meiner Mündigkeit vor 24 Jahren wähle, und andere Bürger auch dazu animieren wäre eigentlich meine Intention der Veröffentlichung gewesen.

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  8. Grüne SG schreibt:

    Dann praesentieren Sie doch mal Loesungsvorschlaege, statt nur zu meckern. Denn so kommt das bei mir an, was Sie von sich geben. Sorry…

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  9. gallenblog schreibt:

    Lösungsvorschlaege praesentiere ich mehr als genug (siehe gallenblog.wordpress.ch oder meine Facebook-Pinnwand).
    Z.B. habe ich auf der provelo-Homepage unter der Rubrik „wo drückt der Veloschuh“ über 60 Vorschläge eingereicht, wie man mit minimalen Kosten den Veloverkehr nur in meinem Quartier massiv fördern könnte. Weder habe ich ein Feedback erhalten noch ist irgendein Vorschlag umgesetzt worden.

    Ansonsten hätte ich noch einen sponanten Lösungsvorschlag:
    Wieso werden an den Einfallachsen in die Stadt nicht Park&Ride-Anlagen gebaut (zB aktuell in der Lustmühle) inkl. Parkplatzbevorzugung auf Stadtgebiet während der Rush-Hour für Stadtbewohner und Gewerbe?

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  10. Grüne SG schreibt:

    Ihr Feedback zu ProVelo werde ich an geeigneter Stelle einbringen. Was die Park&Ride-Anlage in der Lustmühle oder sonstwo am Stadtrand betrifft: Sorry, das ist eine Furzidee! Wer von Teufen oder Appenzell nach St.Gallen kommt, soll also zuerst ins Auto steigen und dann in der Lustmühle parkieren, wo doch die Appenzeller Bahnen bald direkt ohne Umsteigen auf den Marktplatz fahren können?

    Wir brauchen in der Stadt auch sicher nicht eine Parkplatzbevorzugung für Stadtbewohner! Für die Städter brauchen wir einen effizienten öV, der nicht im motorisierten Verkehr stecken bleibt.

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  11. gallenblog schreibt:

    Im zersiedelten Appenzellerland werden sich wohl kaum viele zum Umsteigen auf den öV bewegen lassen, nur weil sie statt bis zum HB bis zum Marktplatz durchfahren können.
    Wenn man sich schon ins Auto setzen muss, dann lieber gleich bis zum Zielort, vor allem wenn dieser das noch fördert und für genügend Abstellmöglichkeiten sorgt.
    Die Südschaukel führt nur dazu, dass im subventionierten Speckgürtel wohnen und von der von städtischen Steuerzahlern finanzierten Infrastruktur zu profitieren sich noch mehr lohnt. Sie führt nur zu noch mehr Zersiedelung und Unterstützung des Steuerwettbewerbs.

    Dann kann unser Stadtpräsident als Vetreter von Wirtschaftszentrenfinanzierer, auch wenn diese am Exitenzminimum leben und trotzdem mehr Steuern in der Stadt bezahlen als jemand mit doppeltem Einkommen ausserhalb, weiter in demütigender Haltung um Fusion mit Agglogemeinden betteln.

    Wieso bezahlen Stadtbewohner den gleichen Eintrittspreis und das Defizit noch dazu? Bsp. Hallenbad Blumenwies, dessen Eintritt für Mörschwiler von deren Gemeinde noch subventioniert wird, weil diese sich so den Bau eines eigenen Hallenbads ersparen und somit billiger ist als zB. für die zahlreichen städtische Wenigverdiener, die sich deren Eintritt trotzt (oder wegen) ihrer Defizitsubvenition (hohen Einkommenssteuer) nicht leisten können.

    Zeitweise wurden im Migros Neudorf nur Abfallsäcke für Mörschwil verkauft aber nicht die für die Stadtbewohner. Deren Hauptquartierplatz des grössten Wohnquartieres östlich von Winterthur wird auch nur als Gratisparkplatz für Auswärtige oder als ehemaligen Buswendeplatz missbraucht statt als Treffpunkt für die ansässige Bevölkerung.
    Kein Wunder haben die Stadtbewohner Angst auf ihren Wohnquartierstrassen, wenn alle anderen nur im Auto unterwegs sind (soziale Kontrolle).
    Wieso muss ich meine Kinder bis zu 4 mal pro Tag in den Kindergarten resp. in die Schule begleiten, weil auf unserer Wohnquartierstrasse der schnelle Zugang zur Autobahneinfahrt für mehrheitlich AR-beschilderte unseren Stadtbehörden wichtiger ist als sichere Schulwege?
    Die Rehetobelstrasse wurde mit Millionen Franken städtischen Steuergeldern massiv ausgebaut mit dem Argument, dass so der öV besser verkehren kann. Der öV wurde in keinster Weise ausgebaut und wir haben dafür auf unseren Schul- und Kindergartenwegen im Quartier massiv mehr Pendlerverkehr. Radwege wurden zwar eingerichtet, aber nur bis dort, wo viel Langsamverkehr unterwegs sind, dh. wo die Wohnsiedlungen beginnen. Kinder, die bis anhin mit dem Fahrrad zur Schule kamen, werden jetzt von den Eltern per Auto befördert. Mit diesen Investitionen hätte man besser eine Park&Ride-Anlage an der Grenze bei Speicherschwendi gebaut und dafür in unserem Wohnquartier flächendeckend wenigstens Anfangs und Ende der Blockzeiten der Schulen Tempo 30 eingeführt. Die in unserem Quartier auf Fussgängerstreifen angefahrenen Kindergärtner sind kaum wert, die seit Jahrzehnten MIV-orientierte Verkehrspolitik zu ändern.
    Im Quartier St. Fiden auf der Rorschacher Strasse stadtauswärts wurde sogar die Busspur neu für Autos frei gemacht trotz Annahme der Städteinitiative.
    Die Lindenstrasse zwischen Splügen- und Helvetiastrasse, die für viele Velofahrer aus dem Quartier eine wichtige Verbindung in die Innenstadt war, wird für den auswärtigen MIV zur Entlastungsstrasse der Rorschacher Strasse.

    Es gäbe noch unzählige Beispiele zu nennen.
    Ich habe mich aber mehr als genügend bei Stadträten, beim Quartierverein, bei noch im Quartier ansässigen Stadtparlamentariern, bei Quartierpolizisten, etc. für die Anliegen der Schwächsten in unserer Gesellschaft stark gemacht, ohne dass irgendjemand auf meine „Furzideen“ eingegangen wäre.

    Aber solange die Steuereinnahmen durch zuziehende Reiche stimmen, muss man sich mit den Anliegen der weniger Reichen, die meist nicht stimm- und wahlberechtigte Ausländer sind (Mittelstandsfamilien ziehen immer mehr in die Agglo, wie ich und selbst meine Kinder auch bemerkt haben) nicht auseinandersetzen.

    Zu guter Letzt: wieso können solche wie die obenstehenden Themen nicht von allen Stadtbewohnern auf der Forumsseite der Grünen Stadt diskutiert werden oder noch besser auf einer Forumsseite auf der städtischen Homepage?
    Wieso müssen wir hier ein Privatgespräch führen, obwohl das unzählige Stadtbewohner auch betrifft?

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