Bevölkerungsbefragung

Die Stadt leistet sich mal wieder eine teure Bevölkerungsbefragung. Auch ich kam schon in den „Genuss“ dieser Befragung, habe aber während dieser abgebrochen, weil die Fragen derart suggestiv waren. Der Stadtrat kann sich dann die „Rosinen“ aus den Resultaten aussuchen und nur diejenigen Probleme in Angriff nehmen, die ihm die nächste Wiederwahl sichern. Dabei läge es genau an den Regierenden zwischen Wünschbarem und Notwendigem zu unterscheiden. Hätten die Regierenden einen besseren Draht zur Bevölkerung und wären weniger abgehoben in ihrem Stadt-(elfenbein)turm, wäre so eine Befragung gar nicht nötig. Andere Stadtpräsidenten nehmen sich jede Woche Zeit, um eine Bürgerstunde für jedermann durchzuführen. Die brauchen keine anonyme Telefonbefragung, weil sie den direkten Kontakt mit ihren Bürgern suchen, pflegen und geniessen. Hat Herr Stadtpräsident Scheitlin Angst vor seinen eigenen Wählern? Wenn schon E-Governement heutzutage so aktuell ist, wieso nicht ein Bürgerforum auf http://www.stadt.sg.ch? Dort kann jeder auf Missstände hinweisen. Bürger könnten miteinander über Lösungen diskutieren etc. Das wäre ein echter Gewinn an direkter Demokratie in unser anonymisierten Gesellschaft.

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