FC St. Gallen

Ob eine einzelne Sportart/Privatvergnügen einzelner dermassen von der öffentlichen Hand unterstützt werden muss, insbesondere da sie für die meisten „Akteure“ eine Passivsportart ist, sei mal dahingestellt.

Trotzdem werden nun Stimmen laut, besonders von Auswärtigen, die fordern, dass sich die Stadt an den Sicherheitskosten des Fussballclubs St. Gallen mehr finanziell beteiligen muss.

Seit Umzug in die AFG-Arena profitiert auch kaum mehr das städtische Gewerbe durch Fussballanhänger. Also auch da kein Mehrwert für Stadtbürger.
Ausser Spesen nichts gewesen.
Das Stadion hätte darum in einer Agglogemeinde erstellt werden müssen. Dann hätte der Kanton dieser Gemeinde schon längst massiv unter die Arme gegriffen und die Stadt hätte viele Steuerfranken gespart.

Sind denn die Hooligans und Randalierer bei Fussballspielen hauptsächlich Stadtbürger?
Sind denn die zu schützenden Match-Zuschauer und andere Unbeteiligte hauptsächlich Stadtbürger?
Nein.
Es sind vor allem Auswärtige, die glauben auf fremden Territorium, wo sie niemand kennt, erst recht die Sau herauslassen zu können.

Der FC St. Gallen ist schon seit langem der Fussballclub der Ostschweiz und nicht mehr der Stadt.
Darum soll sich, wenn man das gemäss „Brot und Spiele“ für die Verdummung der Bevölkerung unbedingt staatssubventioniert austragen muss, auch die ganze Ostschweiz daran beteiligen.
Von daher begreif ich Herrn Hüppi nicht, dass er selbst als Stadtbürger, Forderungen nur an die Stadt stellt.
Scheinbar weiss er aber, wo es am leichtesten etwas zu holen gibt.

Mich würde ganz allgemein mal eine Kriminalitätsstatistik interessieren, die nicht nur Unterschiede zwischen Ausländern und Schweizern macht, sondern auch zwischen Ortsfremden und Einheimischen.
Das würde wahrscheinlich ganz neue Erkenntnisse liefern.

Wann endlich merkt die Stadt, dass ihr Ruf als Steuerhölle und trotzdem gleichzeitig als regionales Wirtschaftszentrum nicht vereinbar sind?

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Eine Antwort zu FC St. Gallen

  1. Dan schreibt:

    Obwohl der Staatsbeitrag an die Sanierung eine ordnungspolitische Katastrophe ist, hätte ich keine Mühe der Sanierung der AFG Arena zuzustimmen, wenn sich der Rest der Ostschweiz angemessen beteiligen würde.
    Während der Kanton St. Gallen pro Einwohner CHF 8.40 beiträgt(4 Millionen geteilt durch 475000 Einwohner), wird von der Stadt erwartet dass sie pro Einwohner CHF 28.60 bezahlt (2 Millionen geteilt durch 70000). Als Stadtbewohner zahlt man also mehr als viereinhalb mal so viel wie z.B. ein Einwohner von Mörschwil.
    Die beiden Appenzeller Halbkantone und der Thurgau kommen meines Wissens ungeschoren davon, obwohl wie du richtig schreibst immer mit dem Standortfaktor für die ganze Ostschweiz argumentiert wird.

    Würde sich insbesondere die Agglomeration angemessen beteiligen müssten z.B. Mörschwil CHF 128’000 und Gossau 628’000 beitragen. Damit sähe die Rechnung schon ganz anders aus.

    Solange nicht die gesamte Ostschweiz ihren Beitrag leistet gibt es von mir ein fettes NEIN zum Referendum.

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