50 Fr.-Gutscheine

Endlich eine Massnahme die auch dort ankommt, wo es am nötigsten resp. die Konsumneigung am grössten ist. Nämlich bei den materiell Ärmsten.

Wir haben momentan keine Finanzkrise sondern eine Konsumkrise.

Zu viel erwirtschaftetes Geld ist in den letzten Jahren einzig und allein in Finanztitel geflossen statt in den Konsum.

Wer 1000mal mehr verdient, konsumiert nicht 1000mal mehr, sondern investiert sein Geld an der Börse, was die Nachfrage nach Aktien, Fonds etc. erhöht und damit auch die Kurse immer weiter weg von realwirtschaftlich Werten entfernt hat.

Aber in Verhältnis was die Stadt für die Verschönerung von Plätzen ausgibt, ohne nachvollziehbaren volkswirtschaftlichen Nutzen, ist das nichts.

60 Mio. für die Umgestaltung des Bahnhofplatzes würde ein 1000 Fr.-Gutschein  pro Bürger ausmachen.
Oder anders: jeder Bürger bezahlt im Schnitt 1000 Fr. an die Umgestaltung dieses Platzes resp. für eine „Visitenkarte“ wie es Stadträtin Beery nennt.

Besser fände ich jedoch die Einführung eines Einheimischenrabatts beim Konsum von städtischen Leistungen.

Advertisements

Über gallenblog

gallenblog@gmail.com
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s