Versperrte Trottoirs

Dass man es als Teilnehmer des Langsamverkehrs (betrifft jeden mal) besonders in der Stadt St. Gallen schwer hat, ist altbekannt (siehe z.B. Artikel: Fussgängerbussen an der St. Leonhardstrasse oder Fragwürdige Fussgängerhatz)

Dass aber Trottoirs ständig durch parkierte Autos, Verkehrsschilder für den Strassenverkehr, Baumaschinen, Baustellen etc. versperrt wird, ist untragbar.

Besonders in Wohnquartieren, wenn man mit Kinderwagen, Dreirad o.ä. unterwegs ist, muss man oftmals auf die verkehrsreiche Strasse ausweichen.

Aber wehe wenn ein 6-jähriges Kind mit dem Fahrrad auf dem meist menschenleeren Trottoir unterwegs ist. Dann wird ihm von der Polizei im Auto der Weg auf dem Trottoir gefährlich abgeschnitten und es hagelt eine ewige Zurechtweisung des Minderjährigen. Und wenn das Kind dafür eine Busse nach hause bringt, muss man sich nicht wundern.

Schliesslich gehören Kinder nicht mehr auf Wohnquartierstrassen sondern in geschlossene Räume der Tagesschulen oder sonst vor den Fernseher.

Die Bewegungsarmut lässt grüssen.

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