Südspange

Die St. Galler Nachrichten packen wieder mal das Uraltthema Südspange aus.

Bereits 1993 wurde eine Südumfahrung von der Bevölkerung nicht als Massnahme zur Verkehrsbewältigung akzeptiert und daher in einer Abstimmung wuchtig verworfen.

Über 15 Jahre hatte nun der Stadtrat Zeit, eine andere Lösung zu finden, wie er das scheinbar wie ein Naturgesetz ständig steigende Mobilitätsbedürfnis in Zukunft abdecken will.
Der öV und der Zugang zu diesem beispielsweise wurde in dieser Zeit kaum ausgebaut. Daher ist es kein Wunder, wenn der Mehrverkehr hauptsächlich von der Strasse getragen werden musste.

Dabei ist das ganze Problem gemäss kantonalem Baudirektor Willi Haag „hausgemacht“. Zur Lösung der eigenen Probleme will man sich aber trotzdem aus dem Nationalstrassenfonds bedienen (andere Kantone machen das ja auch).

Nun hat das Bundesamt für Strassen diese Projekt in die 3. Proritätsstufe gesetzt, was eine Realisierung vor 2030 unmöglich macht.

Ist zu hoffen, dass mit diesem Entscheid der Stadtrat endlich handelt und andere Möglichkeiten zur Verkehrsbewältigung ins Auge fasst.

Ansonsten wird die Bevölkerung der Stadt mit immer mehr Verkehr belastet, bis eine Zwangslange geschaffen wurde und eine Südspange die einzig noch mögliche Lösung ist. So wird der Bürger seiner demokratische Entscheidungsfreiheit beraubt.

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